Das Corona-Tagebuch: Provinznotizen aus Deutschland Süd bei Südost (49): The Director’s Cut

Die Spatzen hüpften um die Wette. Die Hunde lagen faul in der Sonne. Der Himmel strahlte sein schönstes 1.-Mai-Strahlen. Der Betontisch zwischen uns diente normalerweise dem Dame-Spiel. Oder einem Schach-Spiel. Seine Quadrate waren unbesetzt, nur in der Mitte stand die Gin-Flasche und eine Flasche Tonic-Water.

“Ohne Eis”, fragte ich vorsichtig.

Er schaute mich kurz an, ganz kurz. Seine Augen erschienen leer und leicht verheult. “Eis braucht es nicht.”

“Alkohol ist keine Lösung, Mann.”

“Kein Alkohol ist auch keine.” Mit seiner rechten Hand machte er eine wegwerfende Bewegung hinter sich.

“So schlimm?”

“Schlimmer.”

“Wie schlimm?”

“Kennen Sie den Film ‘Nuovo Cinema Paradiso’ ?”

Klar kannte ich ihn. Philippe Noiret spielte eine hervorragende Rolle. Die Rolle eines alten Filmvorführers, der dem jungen Toto das Kino näher brachte. Ich nickte. “Ein grandioser Film in den 80ern. Freilich kenne ich den. Ein Oskar als Bester fremdsprachlicher Film.”

“Bester fremdsprachiger Film”, korrigierte er mich, “1990 erhielt er den. Vor 30 Jahren. Ins Kino kam er hier 1989, als das erste große Kinosterben stattfand. Wegen Fernsehen und Videos.”

Ich nickte erneut. “Ja, dieser Lockdown momentan wird wieder ein Kinosterben erzeugen. Streaming Dienste schleifen gerade die Sargnägel für viele Lichtspielhäuser.”

“Lichtspielhäuser. Schön hast du das gesagt. Ich wollte den Film ‘Nuovo Cinema Paradiso’ auf einen der Streaming Dienste anschauen. Aber kein Streaming Dienst führt den Film.”

“Echt?”

“Keiner. Vielleicht, weil der bei der Weinstein-Company in Lizenz steht und mit Weinstein keiner mehr in Verbindung gebracht werden will. Selbst als DVD- oder Blueray-Neuware fand ich ihn nirgendwo. Ich habe mir den Film im Gebrauchtwaren-Handel bestellt. Deluxe Edition. Redux. The Director’s Cut. Der dauert knapp 49 Minuten länger als die Version, die damals im Kino gezeigt wurde.”

“Die Weinstein-Company ist in die Insolvenz gegangen. Vielleicht deswegen? Lohnt sich die längere Version?”

Er schaute mich kurz prüfend an. “Du erinnerst dich doch noch an die Liebesgeschichte im Film zwischen Toto und Elena?”

“Ja, klar. Als Alfredo starb, erinnerte sich Toto an seine damalige Freundin Elena. Er sah sich bei seiner Mutter in dem Dorf Giancaldo noch den 8-mm-Film von Elena an. Durchlebte die Erinnerung mit seinen alten Schwarm als Film. Aber das Hauptstück vom Film ist doch letztendlich die Schlussszene, der von Alfred zusammengeschnittene mit seinen Kussszenen.”

“Nein, das ist nur eine Schlusspointe. Im Director’s Cut kriegt der Film eine neue Perspektive, was Alfredo, Toto und Elena angeht.”

“Welche?”

Er schüttete sich wieder ein Gemisch aus Gin und Tonic in seinem Plastikbecher zusammen, nahm einen intensiven Schluck, drehte seine Hand mit dem Becher vor seiner Brust ein und schaute mich an.

“Toto entdeckte, dass Elena wieder in Giancaldo lebte. Nach Alfredos Beerdigung traf er sie wieder und erfuhr, dass Alfredo einen großen Anteil damals nahm, dass sich Toto und Elena nie wieder sahen. Er erklärte Elena, sie sollte ihn vergessen, weil sowohl Toto als auch Elena ein eigenes Leben haben werden. Und Elena erklärte Toto, dass ihr Wiedersehen in Giancaldo der perfekte Schlusspunkt ihrer alten Liebesbeziehung wäre. Sie hätte ihr Leben. Toto sah das nicht so. 30 Jahre war er ohne längere Beziehung und in jeder Frau suchte er nur einen Ersatz für seine Elena von damals. Unverheiratet, ohne Kinder. Das Gegenteil von Elena. Toto hätte gerne die Beziehung wieder gestartet, aber für Elena war es eine Geschichte von damals. Toto fuhr zurück nach Rom, enttäuscht, weil er sah, dass er seine alte Liebe wieder gefunden hatte, aber seine alte Liebe sah ihn nicht als neue Liebe, sie hatte keine Zukunft. So sass er im Kino und ließ sich das Vermächtnis vom Filmvorführer Alfredo den Kussszenen-Film vorführen. Aber ihm war klar, dass seine Vergangenheit für immer Vergangenheit bleiben würde. Alle Hoffnungen der letzten 30 Jahre waren passé und es blieben ihm lediglich Kussszenen aus der Vergangenheit, an die er sich erinnerte.”

Er machte eine Pause und nahm erneut einen Schluck aus seinem Becher.

“Das ist der Unterschied zum Kino-Film?”

“Ich hatte den Film bestellt, weil ich über den Soundtrack gestolpert bin. Gestern traf er mit der Post ein.”

“Hm.”

“Vor vier Tagen erhielt ich allerdings eine andere Nachricht. Privat. Als ich jung war, hatte ich eine große Liebe. Ich liebte sie abgöttisch, verbrachte damals stundenlang damit ihr Liebesbriefe zu schreiben. Irgendwann hatte ich bemerkt, dass sie nicht mehr wollte, also hörte ich damit auf, schrieb nicht mehr. Aber dafür schrieb ich umso mehr in meinem Tagebuch über sie. Führte Dialoge mit ihr, erklärte ihr darin, was ich so tat und wie sehr ich sie verehrte. Sie lernte jemand aus meinem Bekanntenkreis kennen und heiratete ihn. So vor einem Viertel Jahrhundert. Er war erfolgreicher als ich, aber Eifersucht fühlte ich keine. Ich dachte mir nur, wenn sie irgendwann von ihm genug haben sollte, dann wäre ich da und dann könnten wir … Ein dummer Traum, dummer Jungentraum. Was soll’s. Ich hielt zu ihm noch Kontakt, denn er ist ein wirklich sympathischer netter Mensch. Aber zu ihr verlor ich den Kontakt. Sie reagierte nicht mehr auf mich. Aber das war mir egal. Ich hatte ja noch Kontakt zu ihm. Klar, ich war mir im Klaren, dass ich mit ihr niemals mehr zusammen kommen würde. Ich wollte der letzte sein, die ihre Ehe in Frage stellte oder sie zu etwas drängen würde. Vielleicht war dennoch insgeheim auf Rückkehr vorhanden. Aber mit jedem Jahr wurde das nur noch ein diffuser Traum. Nach dreißig Jahren erhielt ich jetzt von ihrem Ehemann die Nachricht, dass sich beide voneinander haben scheiden lassen und getrennte Wege gehen würden. Das einzige Bindeglied zwischen den beiden wäre nur noch deren beider Kinder.”

Er machte eine Pause. Ich schwieg. Er goss sich eine neue Mischung ein. Ich sah ihm dabei zu.

“Ich wusste nicht, wie ich auf seine Email reagieren sollte. Und dann kam der Film an. ‘Nuovo Cinema Paradiso’. The Director’s Cut. Nach zwei Wochen des Wartens. Ich schaute ihn mir an und es kam wieder alles in mir hoch. Alles von damals. Damals hatte ich die Kino-Version gesehen und ich sah Toto als mein Ebenbild an, so wie er für seine Elena von damals schwärmte. Unerreichbar und unkontaktierbar. Eine Erinnerung von damals aus seiner Jugend. Und dann sah ich den Director’s Cut.”

Er hielt inne, starrte vor sich hin, nahm einen Schluck aus seinem Becher und verzog sein Geischt.

”Warum muss dieser verdammte Director’s Cut das Ende haben, welches ich jetzt erlebe? Warum? Warum muss Film und Leben diese Parallelen haben?”

“Ruf sie doch an. Lass dir ihre Nummer von dessen Ex geben. Sie wird sich vielleicht freuen.”

“Du bist nicht ganz dicht, oder? Das, was ich damals erlebte, meine Liebe zu ihr, die ist passé. Wie die von Toto im Film. Das war kein 30 Jahren warten, das waren 30 Jahre bis zur Erkenntnis, was ich mit meinem Leben in der Hinsicht gemacht hatte. Warten auf etwas, was es gar nicht mehr gibt. Sie. Das Leben ging weiter und ich habe es verstreichen lassen für alte Erinnerungen.”

“Und das haben Sie erst durch die längere Version eines Filmes verstanden?”

Seine Blick war leer, in seinen Augen lag Leere, als er mich ansah. Und langsam fingen sie an zu schimmern. Er war dabei, in Tränen auszubrechen. Er nahm einen weiteren hastigen Schluck aus seinem Becher und blickte vor sich auf den Boden.

“Ja, vielleicht. Und? Ist das schlimm? Nur, als ich den Film bestellte, da dachte ich gar nicht an sie, da dachte ich nur an einen wunderbaren Film mit der traumhaften Musik von Ennio Morricone. An eine intensive Liebesgeschichte. An ein altes Kino in meiner Nachbarstadt, einem Kino mit großem Saal, in dem ich ‘Spiel mir das Lied vom Tod’ sah. Das Kino war alt und wurde abgerissen, um dort einen Parkplatz zu errichten. So wie in dem Film ‘Nuovo Cinema Paradiso’. Ich sah den Abriss, bevor ich aus der Gegend wegzog. Ich wollte nur eine alte Zeit der großen Kinosäle mit dem Film zurück holen. Aber dann erhielt ich die Mail und der Film traf ein.”

Ich nickte ihm verstehend zu. Zumindest versuchte ich mein Nicken das Attribut ‘verstehend’ zu geben.

“Wir müssen gehen. Dahinten kommen zwei Streifenpolizisten. Und es existiert noch das Kontaktverbot und die Ausgangsbeschränkung.”

Er nickte, verstaute seine beiden Flaschen in den Rucksack und stand auf, den Becher in seiner rechten Hand umklammert. Er war trunken und schwankte. Er drehte sich zu mich um und bemerkte noch:

“Und Alkohol ist doch eine Lösung!”

Dann schwankte er von dannen.

Die beiden Polizisten gingen an mir vorbei dem trunkenen Mann hinter her. Sie beachteten mich mit keinem Blick. Sie unterhielten sich locker entspannt über diesen sonnigen, sommerlich warmen 1. Mai.

Ich blickte vor mir auf den Betontisch. Der Tisch war wieder leer. Die Quadrate unbelegt. Das darauf eingravierte Spielbrett wartete auf seine Steine. Oder auf Schach-Spielfiguren, damit diese erneut aufgestellt werden. Für ein neues Spiel. Neues Leben. Neues Glück.

Schau hin und sei glücklich …

Der Cappu war edel drapiert. Ein Herz aus Milch hatte der Barista ihm in seiner Tasse gezaubert. Er mochte diese Kleinigkeiten. Der Cappu schmeckte dadurch nicht automatisch besser, aber er sah einfach besser aus. Dafür gab er auch mal gerne fünfzig Cent mehr aus. Es zeigte ihm, dass er als Gast Wertschätzung erfuhr. Mit zwei Fingern ergriff er das Tütchen Zucker, riss es auf und ließ den Zucker auf den Milchschaum rieseln. Er beobachtete, wie der Zucker langsam in seinem Cappuccino versank. Es hatte etwas von Salz auf Schnee, aber es schmeckte anders. Er tauchte den kleinen Löffel in das Gebirge aus Milchschaum, Kakaopulver und Kaffee und schaute aus dem Fenster. Vor ihm zog der Fluss ungerührt seine Bahn. Leichte Wellen zeigten Flusswiderstände, angedeutete Strudel Turbulenzen unter der Wasseroberfläche verursacht von der Vergangenheit. Weiterlesen →

Nächtliche Intimgespräche

Leise ertönte der Klang zweier anstoßender Sektgläser durch den Raum. Ihr Schlafzimmer wurde mit einem blau-weißlichen Licht geflutet. Das Display ihres Smartphones hatte sich eingeschaltet. Eine neue Nachricht per WhatsApp. Sie war noch nicht richtig eingeschlafen und war sofort wieder wach. Die Uhr des Smartphones zeigte 1:35. Mit ihren Fingern fuhr sie über das Display, bis sie die Anwendung geöffnet hatte.

„Good morning, creature of the night“.

Yuzo hatte ihr geschrieben. Sie lächelte. Yuzo schrieb ihr regelmäßig, wenn er in seinem Büro in Tokyo eintraf. Sie hatte ihn vor drei Monaten auf einer japanischen Kunstausstellung in Düsseldorf kennengelernt. Sie waren sich mehr als nur sympathisch, es hatte sofort gefunkt und am gleichen Abend hatten beide ihren gemeinsamen Spaß in seinem großen Hotelbett. Zwei Tage war die Ausstellung und das Rahmenprogramm für beide nur noch Nebensache. Sie musste wieder zurück und er flog wieder nach Tokyo zu Kindern, Hund und Frau zurück. Seitdem schrieb er ihr regelmäßig zwischen 1 und 2 Uhr morgens und beschwor die beiden gemeinsamen Nächte.
Sie lächelte, als sie „ creature of the night“ las. In jenen zwei Nächten hatte sie ihm damals von der „Rocky Horror Picture Show“ vorgeschwärmt. Phantasiereich und dann – als er nicht verstand – hatte sie ihm handfest erklärt, was sie – wäre sie „Janet“ in dem Film gewesen – selber so gemacht hätte.

Weiterlesen →

TINDER oder: Eine Leidenschaft ohne Reue

Romantik

Ihre Hand hielt das Smartphone ans Ohr. Es klingelte am anderen Ende. Ihre Vorderzähne bearbeiteten die Unterlippe und ihr Blick ging recht ungeduldig im Zimmer umher. Ihr Fuß wippte ohne Unterlass, während sie auf der Sofakante hockte. Unwirsch fuhr sie sich mit der anderen Hand durch ihr Haar, als es in der Leitung in ihren Smartphone klackte:
„Alles klar, Tina?“
Die Stimme am anderen Ende der Leitung klang erregt, aufgeregt:
„Ist was passiert Tina? Nun, sag doch was!“
Tinas rechte Hand suchte weiterhin noch ihren Weg durchs Haar, um dann schützend vor ihren Mund zu landen.
„Es ist alles okay. Nichts passiert.“
„Wirklich nichts? Was geht ab? Warum rufst Du an?“
„Es ist alles okay.“
Tina hatte den letzten Satz nur zögerlich flüstert und wieder fuhr sie sich mit ihrer Hand nervös durchs Haar, erwischte ein Strähne und zwirbelte sie wie zuvor hastig um ihren Zeigefinger.
„Jetzt lass Dir doch nicht alles aus der Nase ziehen, Tina! Was ist passiert? Wie ist das Date gelaufen? Schon zu Ende?“
Tina schluckte und atmete kurz tief durch.

Weiterlesen →

Was ist Zeit? Wird alles anders?

Du kommst nach Hause,
legst deine Füsse hoch,
schüttest dir ein Glas Chardonnay ein
und sinnierst darüber nach,
was an diesem Tag geschehen war,
warum es gelaufen ist, wie es lief,
warum Traum und Realität ein Abgrund trennt,
öffnest die Augen und stellst irritiert fest,
dass du dir kein Wein, aber schales Bier eingeschenkt hattest,
schaust in die Firmen-Emails und grübelst,
denkst an den vergangenen Tag,
daran, was sich geändert hat,
daran, was das Leben macht,
daran, was du lebendig geändert haben möchtest.
Und dann summst du das kleine feine Lied …

Ja ich weiß es war ne geile Zeit, uns war kein Weg zu weit du fehlst hier …

Umarmungen frei für Jedermann – Free Hugs

Sich von wildfremde Menschen umarmen lassen?
Einfach so, ohne Grund?

Vielleicht sogar noch per Zettel darum bitten?
So einfach.
Warum?
Warum nicht?

Umarmungen frei für Jedermann.
„Free Hugs“ hatte er auf seinem Zettel geschrieben. Mitten auf dem Münchener Marienplatz zwischen den fotografierenden Touristen. Einfach so.

Und er wurde von wildfremden Menschen umarmt.
So einfach. Einfach so.
Geschadet hat es ihm nicht.

Musiktitel „Arrival“ von Sonic Mystery (http://www.myspace.com/sonicmystery).

http://www.youtube.com/watch?v=YxAn-LaIsjM

Freunde des Französischen

Französisch ist toll, französisch ist schön, französisch macht träumend beim Zuhören.
Wer diese Sprache aber leider – wie ich – in der Schule abgewählt hatte, weil ein paar Vollpfosten im Kurs denselbigen schnell ruinierten, der wird den folgenden Text leider so nicht direkt verstehen:

http://fichtre.net/yop.html

Aber alle Firefox-Browser-Nutzer haben eine geniale Möglichkeit sich eine schnelle Übersetzung hin zu zaubern:
Einfach den Text mit der Tastaturkombination „Strg“+“A“ oder mit der Maus alles markieren und träumen …

Opfer opfern …

Sie sind ungewollt an einem Gewaltausbruch beteiligt?
Dann sind Sie ein Opfer!
Sie gerieten in einen gewalttätigen Auseinandersetzung?
Dann sind Sie ein Opfer!
Sie wurden von der Situation überrascht und konnten nicht reagieren?
Dann sind Sie ein Opfer!
Sie versuchten Ihre Haut zu retten, wurden verletzt und bluten?
Dann sind Sie ein Opfer!
Sie können ab jetzt nicht mehr schlafen?
Dann sind Sie ein Opfer!
Sie sehen die Schreckensszenen immer wieder vor Ihren inneren Augen?
Dann sind Sie ein Opfer!
Sie würden gerne morgens aufstehen, aber sie schaffen es nicht?
Dann sind Sie ein Opfer!
Sie bekommen Herzrasen und Panik, wenn Sie erneut den Schulhof betreten?
Dann sind Sie ein Opfer!
Sie möchten am liebsten wieder weg nach Hause?
Dann sind Sie ein Opfer!

Du bist ein Opfer, du Ranzratte, du Sau,
Du verdammtes, elendiges Opfer!
Du hast es verdient, du typisches Opfer!
Du bist nicht der phat Burner, geschieht dir recht!
Du hast es dir selber zuzuschreiben, du Puddingdampfer!
Du bist das perfekte Opfer, du Brombeerbumser mit Analhusten!
Du bist selber Schuld, dass du ein Scheiss-Opfer bist!
Du wärest kein Opfer, würd‘ dir niemand was tun.
Du mit deinem Clearasil-Testgelände und dem Achselkaffee!
Du Drahtfresse, du Opfer, du MOF und Moppelkotze!
Du Opfer, geh doch in deinen Murmelschuppen, du Gehsteigpanzer!
Du Nullchecker verdienst es gedisst zu werden, du Hasenhirn.
Du wirst von uns gekorbt, denn du bist nicht unser Digger.
Du bist immer unser Opfer und entkorkst nur mit unserer Erlaubnis.
Du bist Opfer und sonst überhaupt nichts.

Wir dissen dich, wo immer wir dich sehen.
Wir wollen dich nicht, du bist nicht wie wir.
Wir hassen dich, du bist so anders wie wir.
Wir korben dich, denn korben ist tight.

Wayne interessieren deine Schreie,
Halts Maul, du Doppel-Whopper, die Lehrer-Tussi kommt.
Gut, wir sehen uns morgen vor der Schule, du Arsch.
Bereite dich vor, denn dort mitmeißeln wirste danach nicht mehr können.

Schulpflicht ist doch was schönes,

Du

OPFER!

(gewidmet all jenen Leuten, die nicht verstehen, dass das Wort „Opfer“ unter ihren eigenen Kindern nichts mehr mit „Mitleid“ zu tun hat, sondern jemanden bezeichnet, der von allen beleidigt, gemobbt, geschlagen und getreten werden darf, bis sie einen neuen Amokläufer geschaffen haben …)

Wie geil ist das denn?

Ja, super aber auch, liebe Telefongesellschaft.

Erst stellt ihr euer Briefzustellung auf PIN um, so dass offenbar nicht jeder Brief auch ankommt (weil PIN-Billiglöhne wohl nun doch nicht so motivieren wie POST-Tariflöhne).

Und jetzt will man bei eurer Hotline anrufen, die schon eh 49 Cent die Minute kostet. Sowas hatte bislang immer so an die fünf Minuten gedauert, da Ihr fast anscheinend ja Eure Personal immer aus dem firmeninternen Schwerhörigen-Heim rekrutiert. Oder könnten es freilebende, aus Bodenhaltung stammende Authisten sein, aus eigener Züchtung?
Und was kommt da jetzt, als ich die Hotline wählte? Ihr plaudert mir von Service-Verbesserungen und Umstellung auf eine 0900-Nummer, die jetzt 1,49 Euro die Minute kostet.

Hallo?
Wie geil ist das denn?

Nicht nur, dass 1 Euro Mehrkosten anfallen, sondern dass ich generell die 0900-Nummern bei euch habe sperren lassen? Damals, als ich den Anschluss zu euch verlegte? Um Abzockern und Mehrwertlüstlingen zu entgehen.

Erst das, und dann noch, dass Ihr mir per Brief zum zweiten Mal geschrieben habt, dass bei Euch Telefon-Flatrate nicht im Flatrate-Sinne zu verstehen ist sondern als Nutzung eines durchschnittlichen Benutzers. Was Ihr mir aber nie genau definieren wolltet, eben was „durchschnittlich“ in Minuten pro Monat ausgedrückt heisst.

Und jetzt die Service-Hotline auf eine 0900er umgestellt. Für einen Euro mehr die Minute.

Wollt Ihr jetzt Euren Aktienwert steigern, damit ihr als Brautjungfer der VODAFONE attraktiver erscheint?

Mann, mann, mann, mann.

Da wird der rosa Riese gleich wieder attraktiver für mich …

„(A)usschließlich (R)ichtige (C)hristliche (O)pferbereitschaft (R)ockt“ ist jetzt wohl die neue Erklärung Eures Akrynoms …

Das wahre Leben

Na? Isses bald nicht wieder so weit? Steht da nicht bald wieder ein Gedächtnistag ins Haus? Hochzeitstag? Tag des ersten Kusses? Tag der ersten Begegnung? Tag des ersten Sex?
Okay, letzterer ist in den meisten Fällen kein Fall zum Gedenken sondern eher ein Fall fürs Nachdenken.
Egal.
Hier mal eine Geschichte (erhalten per Email; Verfasser unbekannt), wie solche Tage als Horrorszenario ablaufen können …

Es ist Hochzeitstag und wie alle echten Männer hasst du diesen Tag. Vergessen geht aber nu mal nicht. Also kommt, was kommen wird.

Deine Frau schenkt dir ein selbst gebasteltes Mobile aus Staniol-Schmetterlingen, die um ein rotes Samtherz kreisen, in das eure Porträts eingestickt sind.

Du schenkst ihr das gleiche wie jedes Jahr: Einen Kinogutschein und eine Packung Kondome, mit dem Hinweis, dass du den Film schon gesehen hast.

Anschließend fahrt ihr zu Uschi und Gerd. Ihr kennt die beiden aus der Tanzschule, da wo ihr euch zum ersten mal getroffen hattet. Sie hatten euch verkuppelt. Aber ihr habt es bisher versäumt, ihnen die Freundschaft zu kündigen. Gerd ist Sozialpädagoge und Uschi hat auch eine Macke. Du hasst sie beide aus vollem Herzen, aber deine Frau besteht auf dem alljährlichen Besuch.

Während die Damen das Essen bereiten, sitzt du mit Gerd im Kaminzimmer und lauscht seinem Vortrag über Koedukation. Als du mit der Stirn auf den Tisch schlägst, deutet er dies nicht als Zeichen von Desinteresse, sondern fährt unbeirrt fort. Nach einer halben Stunde stehst du auf und sagst freundlich: „Du, Gerd, entschuldige mich mal eine Minute.“ Dann bleibst du regungslos stehen und siehst schweigend an die Decke. Nach einer Minute setzt du dich wieder und bittest Gerd, doch weiter zu erzählen, aber wie durch ein Wunder scheint ihm die Lust vergangen.

Während des Essens berichten Uschi und Gerd von ihrem Urlaub in Basmati und den herrlichen Reisgerichten der einheimischen Küche. Du erzählst, wie Reis auf deinen Stuhlgang wirkt, es kommt aber zu keinem Erfahrungsaustausch, da das Gesprächsthema plötzlich wechselt. Man schildert die Wanderungen durch die Bergregion und du nimmst lebhaft Anteil, indem du beschreibst, wie Wanderungen auf deinen Stuhlgang wirken.

Uschi unterbricht dich und schwärmt nun von den herrlichen Massagen in der Hotelsauna. Du zeigst dich interessiert und fragst, wie Massagen auf ihren Stuhlgang wirken.

Die Heimfahrt tretet ihr früher an als erwartet. Deine Frau starrt wütend aus dem Fenster und redet kein Wort mit dir. Du überbrückst die Stille, indem du eine Kuschelrock-CD einlegst und jedes Lied melodisch nachrülpst. Ja, jeder Mann hat seine romantischen Seiten…

Am Abend rufen die Eltern deiner Freundin an und wollen zu Besuch kommen. Du sagst, es habe geschneit und alle Wege seien unpassierbar. Doch das Argument, es herrschten 15 Grad und man würde schließlich auf der anderen Strassenseite wohnen, kannst du nicht entkräften.

Auch der Hinweis auf den Axtmörder in Eurer Wohnung verfehlt diesmal seine Wirkung, und so verbringt Ihr den Abend zu viert bei ungezwungener Konversation.

Dein Schwiegervater in spe versteht darunter, bildungsbürgerliche Bonmots zum besten zu geben und bei jeder sich bietenden Gelegenheit dein Wissen abzufragen.

„Du hast sicher deinen Ovid gelesen… wie sagten doch unsere Altvorderen… schon bei Lessing heißt es ja… aber wie der Lateiner sagt, spes saepe fallit… schon unser Freund Nietzsche hat es gar so köstlich ausgedrückt… du hast gewiss deinen Ecce Homo verschlungen?“

„Nein, ich bin nicht schwul, und Proust kenne ich nur von spuckenden Comicfiguren“, wendest du höflich ein und steckst dir zwei Salzstangen in die Nasenlöcher, um sie mit einer Bewegung deiner Oberlippe durchzubrechen, was aber misslingt, so dass sie in die Knabberschale zurückfallen und die Attraktivität des restlichen Salzgebäcks mindern.

Für den Rest des Abends übt der Vater deiner Frau eine distinguierte Zurückhaltung, die jedoch ihre Mutter mehr als auszugleichen vermag, indem sie Schwänke aus der Jugend deiner Frau zum Besten gibt, die an Peinlichkeit zu überbieten eine Herausforderung ist, die du sogleich annimmst.

„Ich war früher auch so ein Schlingel“, wirfst du lachend ein, „im Kindergarten habe ich mal den ganzen Jungs eine blutige Nase gehauen und den Mädels unter die Röcke gegriffen.“

„Du bist ja ein Schlawiner“, amüsiert sich deine Frau, „wie alt warst du denn da?“

„Ach, das muss wohl letztes Jahr gewesen sein, als wir dort die Heizung installiert haben.“

Die Nacht verbringst du auf der Küchenbank, da deine Frau das Schlafzimmer abgeschlossen hat. Dein Hochzeitsgeschenk kommt also wieder nicht zum Einsatz.
So undankbar sind die Frauen!

Eigentümlich

Warum können diese metallenen Zigarren fliegen? Nur weil sie zwei Flügel und darunter Triebwerke haben? Warum können dann jene unförmigen Hummeln fliegen? Ohne Triebwerke?

Hm.

Und wenn ich solch entscheidende Fragen stelle . . .

Eigentlich sind solche Fragen schon fast ketzerisch, wenn man bereits im Flieger sitzt.

Und trotzdem. Da sitz ich im Flieger und warte, dass der Flieger zur Startbahn rollt. Die Stewardess hat sich vom ordnungsgemäßen Sitz meines Gurtes überzeugt und nach den Check den Piloten das Startzeichen gegeben.

Während der Flieger rollt, führt sie für alle nochmals die Verwendung der Gurtes vor. Das Öffnen und Schließen.

Sicher ist sicher.

Nur, warum erst, wenn der Flieger schon rollt? Warum nicht vorher?

Das bleibt mir eine so unbeantwortbare Frage, wie die mit der Hummel ohne Triebwerke. Sie fliegt halt. Genau so wie die Funktionsweise des Gurtes erst nach dem Verwenden erklärt wird.

Unerklärlich eben.

Aber es funktioniert.

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit

Move it, move it

Beweg dich
Beweg mich
Lass mich nicht hängen
Lass mich nicht stehen
Beweg mich
Lass uns mich bewegen
Ich will dich
Dich will dich
Willst du mich
Will ich dich
Wollen wir uns
Lass uns bewegen
Let`s move together
Lass es uns tun
Tun wir es
Lassen wir es uns tun
Vorhang runter
Begierde freier Lauf
Hinterm Vorhang
Hemmungslos
Beweg dich
Beweg mich
Lass mich nicht hängen
Lass dich nicht kalt

Let`s do it ….

Spruch zur guten Nacht

Wenn die Haare weg sind, kommt die Frau, die sie hätte streicheln können.

brasilianisches Sprichwort

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit

Die Roten kommen!

Wehe, wenn sie losgelassen.
Die Armee der Nikoläuse ist mit Ruten als brutale Schlagwerkzeuge unterwegs.

Heute lassen wir den Besuch bei der Domina aus, denn heute kommt der Nikolaus!
Prügel und in den Sack stecken gratis!

Nikolausi-Armee der Finsterniss in Rot

Verzweiflung ist aller Sorgen Anfang …

Scheisse.
Mist.
Verdammte Hacke.
Ich habe noch immer kein iPhone.

Ich war deswegen schon gestern bei meinem Psychotherapeuten auf der Couch.
Der meinte, ich solle noch warten, bis das iPhone auch UMTS-schnellere Modi beherrscht.
Wie bitte?
Jetzt erst schon auch noch auf das nächste iPhone-Upgrade warten?
Ohne iPhone?
Da wartet es sich verdammt schlecht, so ganz ohne iPhone.

Das war mir überhaupt keine Hilfe.
Mein Psychotherapeut hat mir dann zumindest Pillen wegen meiner Traurigkeit versprochen und auf Rezept mir ein iPhone verordnet.

Aber in der Apotheke hatte man sowas nicht. Man meinte dort, sowas gäbe es nicht auf Rezept.
Beim „Saturn“ und „Media-Markt“ hat sich die Bedienung reihenweise vor Lachen weggeschmissen.
Beim „Conrad“ und im „T-Mobile-Shop“ hat man mich rausgeschmissen.
Beim „Elektro-Fuchs“ rief die Bedienung mit Krawatte und Anzug die Polizei.
Beim „Radio Meyer“ im Graumann den ärztlichen Notdienst.

Niemand will mein Rezept.
Traurig bin ich dann nach Hause.
Ich bin so verzweifelt.
Es gibt keine Liebe mehr zwischen den Menschen!
Überhaupt keine Liebe!
Die Welt ist ungerecht.
Die Welt ist sooooo ungerecht …

Ja.
Es stimmt.
Ich habe verdammt nochmal ausgeprägte Wohlstandssorgen …
Aber!
Ich bin – Gott sei’s gelobt und gepfiffen! – bei weitem nicht der einzige.

Über Strohwische und Schäfer

Ein Eintrag über ein schriftloses Territorialzeichen, der Strohwisch am Weidenpfahl bei Trithemius lies alte Erinnerungen an vergangene Zeiten aufsteigen.
Hier geht es zum originalen Post von Trithemius.

Eine Passage des Posts brachte mich dabei zum Nachdenken.

Hier mal zitiert:

„Früher gab’s kaum Strohwische auf meinem Weg. Die alten Bauern hatten alle Verständnis für unsereins“, klagt ein Schäfermeister in einer Reportage der Aachener Nachrichten vom 15.3.1995. Die jungen Landwirte würden den Schafen nicht einmal mehr das bisschen Gras gönnen, das sie während ihres Zugs fressen. „Leider nimmt diese Form des Futterneids immer mehr zu.“

Selbst vor 30 Jahren waren Schäfer bei uns nicht gern gelitten. Immer wenn ein Schäfer in der Umgebung war, lief dies wie ein Strohfeuer umher.

Meine Eltern möchten diese nicht. Denn wenn die Schäfer mit ihren Schafen Schäden anrichteten, dann waren sie über Nacht weg und nicht mehr greifbar. Das Verladen und Verschicken einer Schafherde ging auch damals recht schnell. Die Romantik des umherziehenden Schäfers entsprach auch damals nur dem von Geschichtenbüchern.

Die Realität sah da anders, unromatisch aus:

Schäfer auf Weiden zu lassen oder nicht, das hatte damals überhaupt nichts mit Futterneid zu tun. Sondern es war reines wirtschaftliches Kalkül der Bauern. Weiden dienten als Futter des eigenen Viehs oder zur Heuernte.

Eine Schafherde funktioniert da wie ein überdimensionaler Rasenmäher. Nur dass bei einem Rasenmäher etwas zur Heugewinnung übrig bleibt. Bei einer Schafherde bleibt zu guter letzt nichts verwertbares übrig. Entweder wurde es bis zu den Wurzeln runtergegrast oder schlichtweg platt getrampelt.

Wenn der Winter hart wurde, war der Bauer immer froh Heu als Ersatz- und Zusatzfutter zu haben. Wurde der Winter aber zu hart, dann musste teures Ersatzfutter bei den Genossenschaften nachgekauft werden. Und das ging immer in das Privatvermögen, welches im nächsten Frühjahr zur Ernteplanung des nächsten Herbstes eingesetzt werden musste.

So eine Schafherde im Sommer oder Spätsommer konnte den betroffenen Bauern schon mal die Winterplanungen durcheinander bringen. Mit Futterneid hatte das nun wirklich nichts zu tun. Anfangs hatten meine Eltern Schäfern den Durchzug gewährt. Aber dann war es ihnen zuviel, jedesmal die Schäden an den Zaunanlagen und anderen Installationen zu reparieren, welche die Schäfer einfach zurück ließen, ohne sich drum zu kümmern. Zum Teil wurden auch Installationen einfach mitgenommen (sprich: gestohlen).

Letztendlich war dann die Nächstenliebe meiner Eltern von den Schäfern abgeliebt worden. Und dass schon in den 70ern. Die Schäfer waren bei uns in der Gegend aufgrund ihrer Rücksichtslosigkeit verhasst.

Wurden bei bestimmten nomadisierenden ethnischen Volksgruppen alle Tore und Türe bei meinen Eltern und auch in der Nachbarschaft doppelt abgesichert (schlechte Erfahrungen mit jenen), so wurde bei Schäfern drauf gedrungen, dass jene sofort abzogen und Schäden vor Ort mit Bargeld beglichen. Die meisten zogen trotzdem ohne Schadenswiedergutmachung ab. Die ehrlichen beglichen ihre angerichteten Schäden. Aber das war eher selten.

Ja.
Schäferleben hört sich romantisch an. Ein bisschen wie bei Paulo Coelhos „Der Alchemist“ auf der Suche nach dem großen Schatz.

Aber die Wahrheit bei den Anwohnern war immer eine andere …

Der Strohwisch, er hat seine vollste Berechtigung als Warnzeichen an bestimmte Artgenossen.

Lorem Ipsum (… oder Sinn für jeden Unsinn …)

Del illo internet vocabulario il, pan o sitos anglo-romanic. Pan da linguas summario questiones, da duce proposito sanctificate con, con europee tempore historiettas lo. Laborava complete supervivite uso ha, original complete ma sia. Anglese origine per su, qui de titulo instituto. Per tu altere international.

In publicava occidental con, debe maximo auxiliar da non. Del al texto sitos cinque. Se vide svedese summarios nos. Al pan anglese summario, pro in peano altere auxiliar. Al nostre language duo, duce technic quotidian sia se.

Que es maximo membros. Publicava association international per se, su americano angloromanic uno. Sed lo auxiliar qualcunque independente, lo per illo mundial parolas. E web articulo unidirectional, malo latente summarios lo via, vista summario ma uso. Duo laborava anglo-romanic immediatemente il, titulo esseva debitas lo web. Membros origine denomination web se, deler instruite duo ma.

Pro auxiliary litteratura al, da del iste quales, sia nostre avantiate lo. Que de inviar altere technologia. Ha non libere populos integre, qui in malo complete americano, uso al hodie vocabulario demonstrate. Vide facto giuseppe se pan, extrahite scientific sia su, ha disuso existe demonstrate pan. E registrate vocabulario duo. Un veni svedese con, anque maximo per e, su qui articulo extrahite. Es uso specimen essentialmente, uso articulos unic interlinguistica su.

Al continentes concretisation que, libro tamben o uso. Se usos esseva sia, de qui veni latino concretisation. Nos magazines summarios tu, vide parlar language tu del. Non vide populos al, su sia parola demonstrate. Es complete sanctificate duo, de super registrate conferentias con.

Con le scientia hereditage, vices pote interlinguistica pro se. Lo servi responder anglo-romanic pro, se qui prime periodicos paternoster. Computator instruction del in. Sia tres vostre in. Regula grammatica le via, tu debitores litteratura con. Que prime cinque traduction de, lista synonymo de uno, de iste instruite greco-latin uso.

Linguistic questiones nos su. Le per celo ample, tu pan post appellate. Via tu super brevissime publicationes, de disuso promotores qui. Pan como peano registrate de, pro sitos parlar philologos e.

Debe interlingua que se, qui es europa scriber svedese. Uno ma usate facto. Tempore svedese movimento es per, o duo active greco-latin, es americano summarios occidental sed. Non de pote summarios paternoster, uno e complete language introductori, vide vices europa nos ha. Via lista regno historiettas ma.

Per maximo articulo instruction in. Lo basate summario sed, da via flexione conferentias. Web lingua cadeva o. Lo sed medio vocabulos incorporate, ma lista cinque auxiliary sed. Pro summarios anteriormente in, vices historiettas independente ha sia.

Uno se avantiate initialmente, per usate introduction es, medio distinguer que ma. Como anglese personas pan al, o europeo simplificate uno, qui ha technic summario. Sed capital philologos e, tres sitos debitas web de. Abstracte intermediari pan su. Un del multo active linguas. Tu via deler scientific, duo publicate vocabulario in, gode distinguer non o.

Seiten einer wertvoll klingenden Münze: Heirat und Scheidung

Irgendwie lief mir wieder eine Geschichte über den Weg, dass eine Frau einen Mann ausgenommen hat, indem sie ihn heiratete. Die Frau soll eine Frau aus einem anderen Land sein. Ein exotisches Land. Eines mit nicht viel Geld. Und die Bewohnerinnen dieses Land seien typisch für solche Heiraten mit der Absicht auf Scheidung, um damit gut Asche zu machen.

Dazu fiel mir eine andere Geschichte ein, die ich vor nicht allzu langer Zeit gehört hatte.

Er (Ingenieur) lebte mit ihr (arbeitslos) fünf Jahren unverheiratet zusammen. Im sechsten Jahr heirateten sie.
Zwei weitere Jahre stellten beide fest, dass sie zusammen lebten, aber das da sonst nichts mehr war.
Er bat um Scheidung.
Sie lehnte ab.
Er insistierte bei ihr deswegen. Es kam zu den ersten heftigen Streitereien.
Sie wollte um keinen Preis in die Scheidung einwilligen. Fehlende Liebe sei für sie kein grund zur Scheidung. Man könne auch gut miteinander leben, wenn man nebeneinander her lebt.
Er versuchte es auf einer anderen Weise. Er kündigte er den Mietvertrag der gemeinsamen Wohnung fristgerecht (drei Monate im voraus). Sie reagierte darauf in keiner Weise.
Er besorgte sich in der Zwischenzeit eine neue Wohnung und legte ihr ebenfalls ein großzügiges akzeptables Wohnangebot vor. Sie reagierte immer noch nicht.
Er zog aus und in seine neue Wohnung ein. Danach fuhr er für vierzehn Tage in Urlaub und hoffte, dass sie dann wohl aus der alten ausgezogen sein dürfte.
14 Tage vor Ende des alten Mietvertrages (nach dem Ende seines Urlaubs) musste er feststellen, dass sie weiterhin in der Wohnung lebte und keine Anstalten machte auszuziehen.
Seine Panik wuchs. Denn die alte Wohnung war inzwischen schon weitervermietet worden und wie es ausschaute, würde es zu einem Clash zwischen seiner Frau, dem Vermieter und der nachfolgenden Mietpartei kommen. Ein Clash drohte, dessen Leittragender als Vormieter er sein würde.
Zudem fand er ein Anschreiben eines Rechtsanwaltes vor, indem sie für 150.000 Euro plus Unterhaltskosten in eine Scheidung einwilligen würde. Zudem wollte sie alle während der Ehe gemeinschaftlich erwirtschaftetetn Güter haben.
Grund: Sie müsse auch noch ihre Mutter weiter versorgen, sei aufgrund der Beziehung arbeitslos geblieben und wäre somit mittellos. Er hätte einen gesicherten Job bis zur Rente und deshalb müsse sie für ihre Zukunft sorgen.
Er ging ebenfalls sofort mit der Forderung zu einem eigenen Rechtsanwalt.
Mit seiner Frau einigte er sich über die Rechtsanwälte vier Tage vor Ende des Mietvertrages auf eine Abstandszahlung von 50.000 Euro und sie dürfte ihre eigenen Sachen und bestimmte vereinbarte Dinge aus der alten Wohnung mitnehmen. Die Unterhaltsforderungen waren damit abgegolten. Und sie würde damit in einer sofortigen Scheidung einwilligen.
Er nahm sofort einen mühsam ausgehandelten Kredit wegen jenen 50.000 Euro Abstandszahlung (Ablösesumme, Freistellsumme, oder wie man das so nennt) auf.
Als er dann zwei Tage wieder in seiner alten Wohnung auftauchte, fand er diese komplett ausgeräumt vor. Sie hatte alles mitgenommen. Ein Freund meinte dazu nur:
„Sei froh, dann müssen wir nicht soviel schleppen.“

Zumindest konnte er die Wohnung besenrein übergeben. Im nachhinein fand er es sogar positiv, dass sie sich alles unter dem Nagel gerissen hatte, denn so erinnerte in seiner neuen Wohnung nichts mehr an diese Zeit.

Auf meine Frage, ob er jemals wieder heiraten würde nach diesen grauenhaften Erlebnis, kam offen und ohne Umschweife ein spontanes:
„Aber immer wieder!“

Er ist übrigens Deutscher. Sie ist Deutsche.

Was ich damit sagen will:
Das Problem sind nicht die Frauen, sondern eine deutsche Gesetzgebung, die die Männer aufgrund deren Heirat immer benachteiligt. Wer als Mann heiratet, geht immer ein erhöhtes Risiko nachher ein, sich dumm und dämlich zu bezahlen.

Bei dem letzen Spiel Deutschland-Brasilien kam ich mit einer Brasilianerin ins Gespräch, die mir offen sagte, dass die deutschen Männer dumm seien, sich von dem Staate so ein Gesetz verordnen zu lassen.
Und wenn sie es akzeptieren würden, dann seien sie überhaupt dumm, wenn sie dann noch heiraten würden. Sie meinte ganz frech zu mir: „Wenn wir Frauen wollen, habt ihr deutschen Männer hier keine Chance. Wir können sogar nachher bis zur Hälfte von eurem Verdienst bekommen. Wir brauchen euch nur zu heiraten.“

Die deutsche Frau aus der Geschichte oben war da wesentlich intelligenter und wurde mit erheblich mehr Geld belohnt als viele Frauen aus deutsch-internationalen Beziehungen. Deutsche Frauen sind wesentlich gewiefter, wenn es darum geht, die deutsche Rechtsprechung der Scheidungsgesetze zu verstehen und gewinnbringend anzuwenden!
Die deutschen Scheidungsgesetze sind die Rache der Frauen an den Männern für deren allgemein berufliche Diskriminierung (Lohn, Stellung, etc.).

Warum also heiraten?

Entweder man tut es oder lässt es generell bleiben …

Liebe und Wahnsinn

Verfassser unbekannt, Geschichte vial Email erhalten.

Die Geschichte vom Wahnsinn und der Liebe

Der Wahnsinn hatte sich entschlossen, seine Freunde zum Kaffee einzuladen. Alle Gäste gingen hin und nach dem Dessert schlug der Wahnsinn vor:
„Lasst uns verstecken spielen!“
„Verstecken? Was ist das?“ fragte die Neugier.
„Verstecken ist ein Spiel. Ich zähle bis hundert und Ihr versteckt Euch. Wenn ich dann fertig gezählt habe, muss ich euch suchen und der erste, den ich finde, ist als nächstes mit zählen dran.“
Alle akzeptierten, außer der Furcht und der Faulheit.
„1, 2, 3,…“ – fing der Wahnsinn zu zählen an.
Die Eile versteckte sich als erste – irgendwo, irgendwie.
Die Schüchternheit, schüchtern wie üblich, versteckte sich in einer Baumkrone.
Die Freude rannte durch den Garten.
Die Traurigkeit fing zu weinen an, da sie keinen richtigen Platz zum Verstecken fand.
Der Neid ging mit dem Triumph und versteckte sich ganz nahe bei ihm hinter einem Felsen.

Der Wahnsinn zählte immer weiter, während seine Freunde sich versteckten.
Die Verzweiflung war verzweifelt, als sie feststellte, dass der Wahnsinn schon bei 99 angekommen war.

„HUNDERT!“ schrie der Wahnsinn, „ich fange jetzt an zu suchen!“
Die erste, die gefunden wurde war die Neugier, denn sie konnte es sich nicht verkneifen, aus ihrem Versteck zu kommen, um zu sehen, wer als erstes geschnappt würde.
Als sich der Wahnsinn etwas umsah, entdeckte er den Zweifel auf einer Mauer – der wusste nicht, ob es besser sei, sich davor oder dahinter zu verstecken.
So ging es dann weiter: er entdeckte die Freude, die Traurigkeit, die Schüchternheit …
Als sie wieder beisammen waren, fragte die Neugier:
„Wo ist denn die Liebe?“
Niemand hatte sie gesehen. Der Wahnsinn fing an, sie zu suchen. Er suchte in den Bergen, Flüssen und unter den Felsen – ohne Erfolg.
Er sah einen Rosenbusch und ging mit Hilfe eines Holzstöckchens zwischen den Zweigen auf die Suche. Da hörte er plötzlich einen Schrei. Es war die Liebe. Sie schrie, weil ein Dorn ihr Auge verletzt hatte. Der Wahnsinn wusste nicht, was er tun sollte. Er bat um Verzeihung, flehte um Vergebung und versprach der Liebe, für immer ihre Sehkraft zu werden.
Die Liebe akzeptierte die Entschuldigungen … und …..
Deshalb ist bis heute die Liebe blind und wird ständig vom Wahnsinn begleitet …

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit

Zitat des Tages

Greta Garbo (1905-1990), Schauspielerin:

„Das schwächere Geschlecht ist das stärkere wegen der Schwäche des stärkeren für das schwächere.“

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit