Eigentümlich

Warum können diese metallenen Zigarren fliegen? Nur weil sie zwei Flügel und darunter Triebwerke haben? Warum können dann jene unförmigen Hummeln fliegen? Ohne Triebwerke?

Hm.

Und wenn ich solch entscheidende Fragen stelle . . .

Eigentlich sind solche Fragen schon fast ketzerisch, wenn man bereits im Flieger sitzt.

Und trotzdem. Da sitz ich im Flieger und warte, dass der Flieger zur Startbahn rollt. Die Stewardess hat sich vom ordnungsgemäßen Sitz meines Gurtes überzeugt und nach den Check den Piloten das Startzeichen gegeben.

Während der Flieger rollt, führt sie für alle nochmals die Verwendung der Gurtes vor. Das Öffnen und Schließen.

Sicher ist sicher.

Nur, warum erst, wenn der Flieger schon rollt? Warum nicht vorher?

Das bleibt mir eine so unbeantwortbare Frage, wie die mit der Hummel ohne Triebwerke. Sie fliegt halt. Genau so wie die Funktionsweise des Gurtes erst nach dem Verwenden erklärt wird.

Unerklärlich eben.

Aber es funktioniert.

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Move it, move it

Beweg dich
Beweg mich
Lass mich nicht hängen
Lass mich nicht stehen
Beweg mich
Lass uns mich bewegen
Ich will dich
Dich will dich
Willst du mich
Will ich dich
Wollen wir uns
Lass uns bewegen
Let`s move together
Lass es uns tun
Tun wir es
Lassen wir es uns tun
Vorhang runter
Begierde freier Lauf
Hinterm Vorhang
Hemmungslos
Beweg dich
Beweg mich
Lass mich nicht hängen
Lass dich nicht kalt

Let`s do it ….

Verzweiflung ist aller Sorgen Anfang …

Scheisse.
Mist.
Verdammte Hacke.
Ich habe noch immer kein iPhone.

Ich war deswegen schon gestern bei meinem Psychotherapeuten auf der Couch.
Der meinte, ich solle noch warten, bis das iPhone auch UMTS-schnellere Modi beherrscht.
Wie bitte?
Jetzt erst schon auch noch auf das nächste iPhone-Upgrade warten?
Ohne iPhone?
Da wartet es sich verdammt schlecht, so ganz ohne iPhone.

Das war mir überhaupt keine Hilfe.
Mein Psychotherapeut hat mir dann zumindest Pillen wegen meiner Traurigkeit versprochen und auf Rezept mir ein iPhone verordnet.

Aber in der Apotheke hatte man sowas nicht. Man meinte dort, sowas gäbe es nicht auf Rezept.
Beim „Saturn“ und „Media-Markt“ hat sich die Bedienung reihenweise vor Lachen weggeschmissen.
Beim „Conrad“ und im „T-Mobile-Shop“ hat man mich rausgeschmissen.
Beim „Elektro-Fuchs“ rief die Bedienung mit Krawatte und Anzug die Polizei.
Beim „Radio Meyer“ im Graumann den ärztlichen Notdienst.

Niemand will mein Rezept.
Traurig bin ich dann nach Hause.
Ich bin so verzweifelt.
Es gibt keine Liebe mehr zwischen den Menschen!
Überhaupt keine Liebe!
Die Welt ist ungerecht.
Die Welt ist sooooo ungerecht …

Ja.
Es stimmt.
Ich habe verdammt nochmal ausgeprägte Wohlstandssorgen …
Aber!
Ich bin – Gott sei’s gelobt und gepfiffen! – bei weitem nicht der einzige.

Über Strohwische und Schäfer

Ein Eintrag über ein schriftloses Territorialzeichen, der Strohwisch am Weidenpfahl bei Trithemius lies alte Erinnerungen an vergangene Zeiten aufsteigen.
Hier geht es zum originalen Post von Trithemius.

Eine Passage des Posts brachte mich dabei zum Nachdenken.

Hier mal zitiert:

„Früher gab’s kaum Strohwische auf meinem Weg. Die alten Bauern hatten alle Verständnis für unsereins“, klagt ein Schäfermeister in einer Reportage der Aachener Nachrichten vom 15.3.1995. Die jungen Landwirte würden den Schafen nicht einmal mehr das bisschen Gras gönnen, das sie während ihres Zugs fressen. „Leider nimmt diese Form des Futterneids immer mehr zu.“

Selbst vor 30 Jahren waren Schäfer bei uns nicht gern gelitten. Immer wenn ein Schäfer in der Umgebung war, lief dies wie ein Strohfeuer umher.

Meine Eltern möchten diese nicht. Denn wenn die Schäfer mit ihren Schafen Schäden anrichteten, dann waren sie über Nacht weg und nicht mehr greifbar. Das Verladen und Verschicken einer Schafherde ging auch damals recht schnell. Die Romantik des umherziehenden Schäfers entsprach auch damals nur dem von Geschichtenbüchern.

Die Realität sah da anders, unromatisch aus:

Schäfer auf Weiden zu lassen oder nicht, das hatte damals überhaupt nichts mit Futterneid zu tun. Sondern es war reines wirtschaftliches Kalkül der Bauern. Weiden dienten als Futter des eigenen Viehs oder zur Heuernte.

Eine Schafherde funktioniert da wie ein überdimensionaler Rasenmäher. Nur dass bei einem Rasenmäher etwas zur Heugewinnung übrig bleibt. Bei einer Schafherde bleibt zu guter letzt nichts verwertbares übrig. Entweder wurde es bis zu den Wurzeln runtergegrast oder schlichtweg platt getrampelt.

Wenn der Winter hart wurde, war der Bauer immer froh Heu als Ersatz- und Zusatzfutter zu haben. Wurde der Winter aber zu hart, dann musste teures Ersatzfutter bei den Genossenschaften nachgekauft werden. Und das ging immer in das Privatvermögen, welches im nächsten Frühjahr zur Ernteplanung des nächsten Herbstes eingesetzt werden musste.

So eine Schafherde im Sommer oder Spätsommer konnte den betroffenen Bauern schon mal die Winterplanungen durcheinander bringen. Mit Futterneid hatte das nun wirklich nichts zu tun. Anfangs hatten meine Eltern Schäfern den Durchzug gewährt. Aber dann war es ihnen zuviel, jedesmal die Schäden an den Zaunanlagen und anderen Installationen zu reparieren, welche die Schäfer einfach zurück ließen, ohne sich drum zu kümmern. Zum Teil wurden auch Installationen einfach mitgenommen (sprich: gestohlen).

Letztendlich war dann die Nächstenliebe meiner Eltern von den Schäfern abgeliebt worden. Und dass schon in den 70ern. Die Schäfer waren bei uns in der Gegend aufgrund ihrer Rücksichtslosigkeit verhasst.

Wurden bei bestimmten nomadisierenden ethnischen Volksgruppen alle Tore und Türe bei meinen Eltern und auch in der Nachbarschaft doppelt abgesichert (schlechte Erfahrungen mit jenen), so wurde bei Schäfern drauf gedrungen, dass jene sofort abzogen und Schäden vor Ort mit Bargeld beglichen. Die meisten zogen trotzdem ohne Schadenswiedergutmachung ab. Die ehrlichen beglichen ihre angerichteten Schäden. Aber das war eher selten.

Ja.
Schäferleben hört sich romantisch an. Ein bisschen wie bei Paulo Coelhos „Der Alchemist“ auf der Suche nach dem großen Schatz.

Aber die Wahrheit bei den Anwohnern war immer eine andere …

Der Strohwisch, er hat seine vollste Berechtigung als Warnzeichen an bestimmte Artgenossen.

Lorem Ipsum (… oder Sinn für jeden Unsinn …)

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Seiten einer wertvoll klingenden Münze: Heirat und Scheidung

Irgendwie lief mir wieder eine Geschichte über den Weg, dass eine Frau einen Mann ausgenommen hat, indem sie ihn heiratete. Die Frau soll eine Frau aus einem anderen Land sein. Ein exotisches Land. Eines mit nicht viel Geld. Und die Bewohnerinnen dieses Land seien typisch für solche Heiraten mit der Absicht auf Scheidung, um damit gut Asche zu machen.

Dazu fiel mir eine andere Geschichte ein, die ich vor nicht allzu langer Zeit gehört hatte.

Er (Ingenieur) lebte mit ihr (arbeitslos) fünf Jahren unverheiratet zusammen. Im sechsten Jahr heirateten sie.
Zwei weitere Jahre stellten beide fest, dass sie zusammen lebten, aber das da sonst nichts mehr war.
Er bat um Scheidung.
Sie lehnte ab.
Er insistierte bei ihr deswegen. Es kam zu den ersten heftigen Streitereien.
Sie wollte um keinen Preis in die Scheidung einwilligen. Fehlende Liebe sei für sie kein grund zur Scheidung. Man könne auch gut miteinander leben, wenn man nebeneinander her lebt.
Er versuchte es auf einer anderen Weise. Er kündigte er den Mietvertrag der gemeinsamen Wohnung fristgerecht (drei Monate im voraus). Sie reagierte darauf in keiner Weise.
Er besorgte sich in der Zwischenzeit eine neue Wohnung und legte ihr ebenfalls ein großzügiges akzeptables Wohnangebot vor. Sie reagierte immer noch nicht.
Er zog aus und in seine neue Wohnung ein. Danach fuhr er für vierzehn Tage in Urlaub und hoffte, dass sie dann wohl aus der alten ausgezogen sein dürfte.
14 Tage vor Ende des alten Mietvertrages (nach dem Ende seines Urlaubs) musste er feststellen, dass sie weiterhin in der Wohnung lebte und keine Anstalten machte auszuziehen.
Seine Panik wuchs. Denn die alte Wohnung war inzwischen schon weitervermietet worden und wie es ausschaute, würde es zu einem Clash zwischen seiner Frau, dem Vermieter und der nachfolgenden Mietpartei kommen. Ein Clash drohte, dessen Leittragender als Vormieter er sein würde.
Zudem fand er ein Anschreiben eines Rechtsanwaltes vor, indem sie für 150.000 Euro plus Unterhaltskosten in eine Scheidung einwilligen würde. Zudem wollte sie alle während der Ehe gemeinschaftlich erwirtschaftetetn Güter haben.
Grund: Sie müsse auch noch ihre Mutter weiter versorgen, sei aufgrund der Beziehung arbeitslos geblieben und wäre somit mittellos. Er hätte einen gesicherten Job bis zur Rente und deshalb müsse sie für ihre Zukunft sorgen.
Er ging ebenfalls sofort mit der Forderung zu einem eigenen Rechtsanwalt.
Mit seiner Frau einigte er sich über die Rechtsanwälte vier Tage vor Ende des Mietvertrages auf eine Abstandszahlung von 50.000 Euro und sie dürfte ihre eigenen Sachen und bestimmte vereinbarte Dinge aus der alten Wohnung mitnehmen. Die Unterhaltsforderungen waren damit abgegolten. Und sie würde damit in einer sofortigen Scheidung einwilligen.
Er nahm sofort einen mühsam ausgehandelten Kredit wegen jenen 50.000 Euro Abstandszahlung (Ablösesumme, Freistellsumme, oder wie man das so nennt) auf.
Als er dann zwei Tage wieder in seiner alten Wohnung auftauchte, fand er diese komplett ausgeräumt vor. Sie hatte alles mitgenommen. Ein Freund meinte dazu nur:
„Sei froh, dann müssen wir nicht soviel schleppen.“

Zumindest konnte er die Wohnung besenrein übergeben. Im nachhinein fand er es sogar positiv, dass sie sich alles unter dem Nagel gerissen hatte, denn so erinnerte in seiner neuen Wohnung nichts mehr an diese Zeit.

Auf meine Frage, ob er jemals wieder heiraten würde nach diesen grauenhaften Erlebnis, kam offen und ohne Umschweife ein spontanes:
„Aber immer wieder!“

Er ist übrigens Deutscher. Sie ist Deutsche.

Was ich damit sagen will:
Das Problem sind nicht die Frauen, sondern eine deutsche Gesetzgebung, die die Männer aufgrund deren Heirat immer benachteiligt. Wer als Mann heiratet, geht immer ein erhöhtes Risiko nachher ein, sich dumm und dämlich zu bezahlen.

Bei dem letzen Spiel Deutschland-Brasilien kam ich mit einer Brasilianerin ins Gespräch, die mir offen sagte, dass die deutschen Männer dumm seien, sich von dem Staate so ein Gesetz verordnen zu lassen.
Und wenn sie es akzeptieren würden, dann seien sie überhaupt dumm, wenn sie dann noch heiraten würden. Sie meinte ganz frech zu mir: „Wenn wir Frauen wollen, habt ihr deutschen Männer hier keine Chance. Wir können sogar nachher bis zur Hälfte von eurem Verdienst bekommen. Wir brauchen euch nur zu heiraten.“

Die deutsche Frau aus der Geschichte oben war da wesentlich intelligenter und wurde mit erheblich mehr Geld belohnt als viele Frauen aus deutsch-internationalen Beziehungen. Deutsche Frauen sind wesentlich gewiefter, wenn es darum geht, die deutsche Rechtsprechung der Scheidungsgesetze zu verstehen und gewinnbringend anzuwenden!
Die deutschen Scheidungsgesetze sind die Rache der Frauen an den Männern für deren allgemein berufliche Diskriminierung (Lohn, Stellung, etc.).

Warum also heiraten?

Entweder man tut es oder lässt es generell bleiben …