Die Zeit nach Aschermittwoch dieses Jahr ist wirklich bedeutsam. Nicht, weil die sich gern als Antipoden inszenierenden Christen und Moslems ihre Fastenzeiten starteten, nein, weil auch Donald J. Trump eine bedeutende Zeitenwende einleitet. Sein »Friedensrat« wurde gegründet.
Luja sog i!
Im Grunde ist beides ja auch fast dasselbe: »Fastenzeit« und »Friedensrat« fangen beide mit einem »f« an. Und – viel wichtiger – sie sind finanziell ein Fest für Fastende. Ein Satz mit so vielen »F«-Wörtern drinne, das ist doch … FUCK!
Der »Friedensrat« ist letztendlich so bedeutsam, dass Donald J. Trump von dessen famosen Teilnehmern fordert, doch deren Portokasse in Donalds Hosentasche zu entleeren. Die formale Kleinigkeit von einer Milliarde Dollar für den ständigen Sitz im »Friedensrat«. Eine Milliarde Dollar, um sich einen IKEA-Holzstuhl zu ergattern, um zu Füßen des güldenen Throns eines »Friedensfürsts«, Donald J. Trump, dem Fünf-vor-Zwölften, in dessen unbeschreiblich großartiger Aura sonnen zu dürfen. Oder wie der »Friedenskönig« Donald höchstselbst sicherlich erklären würde: »Ja, in der Tat, meine Aura, das sagt jeder, meine ist die großartigste Aura seit Menschengedenken überhaupt.«
Wobei noch zu klären wäre, was er sich unter »Gedenken« so vorstellt. Wenn er das überhaupt kann, dieses »Denken« mit »g«. »G« wie »Gutmensch«. »G« folgt direkt nach »F«. Fuck! Donald, bist du es, der uns verheißen wurde? Oder sollen wir nun doch noch auf ’nen anderen warten?
Indessen wurde der »Friedensrat« gegründet. Und dann ließ Papst Leo ganz überraschend mitteilen, dass der fromme Vatikan dort nicht mitmachen würde. Wie bitte? Der Vatikan kann nicht? Will nicht? Fehlt dem Vatikan das nötige fromme Kleingeld? Hat der keine freundliche Portokasse mehr? Steht der etwa kurz vor dem finanziellen Bankrott?
Ein paar facettenreiche Leute soll es gegeben haben, die unabhängig voneinander dem Papst Leo sofort vertraulich das Geld aus deren fantastischen Privatvermögen-Portokassen verleihen wollten: Peter Thiel, Jeff Bezos, Elon Musk, Mark Zuckerberg und … ja, auch ein bislang anonymer Finanz-Erbe von Jeffrey Epstein aus Washington D. C., der dort wohl fröhlicher Pizzabäcker sei, eine freigeistige Pizzeria mit fiesem Keller betreibe und wohl als findiger »Q« bezeichnet würde. Nein, ein fickeriger Qonald Q. Qrump war es nicht. …
Nachdem der fromme Papst dem friedlichen »Friedensrat« einen feinen Korb gegeben hat, soll die freie Vakanz flinke Begehr in der fachkundigen Schweiz erregt haben: Gianni Infantino meldete sich furchtlos sogleich. Die eine Milliarde Dollar würde er direkt nach seiner weltgrößten »Friedenparty« seiner eigenen nächsten fairen Donald-Trump-WM einzahlen.
Nach unbestätigten Gerüchten geheimer familiärer Kreise soll Gianni Infantino mittels direkter Nachricht in einer »sozialisierten Wahrheit« (alternative Fakten maskiert unter »Truth Social«) an RealDonaldTrump angekündigt haben, bei der WM-Eröffnungsfeier einen neuen FIFA-Film-Oskar für den weltbesten Dokumentationsfilm zu überreichen. Er würde gern eine freudestrahlende Melania Trump damit bei der feierlichen Eröffnungsfeier auszeichnen. Die erforderlichen Feier-Laudatios kämen dann sowohl von ihm (wortlos, in Form einer sehr tiefen Verbeugung) als auch vom Regisseur von »Melania«, dem Herren Bratt Ratner (wortreich, mit freigiebigen Schwänken aus seinen Frauengeschichten anderer Filmprojekte).
Bratt Ratner könnte übrigens vom freigeistigen Jeff Bezos mit einem neuen Amazon-Dokumentationsfilm beauftragt werden. Findiger Arbeitstitel: »Donald and Melania in love«. Die beiden Film-Doku-Protagonisten würden fürstlich mit mindestens über einer halben Milliarde Dollar vergütet werden. Auch deswegen hat Gianni Infantino formell verklausuliert angedeutet, über einen weiteren finalen FIFA-Oskar für jene angedachte Familien-Dokumentation nachzudenken. Wenn dem so wäre, nun, dann gäbe das zu denken. Oder wie der flamboyante Milliardär Peter Thiel von Palantir Technologies Inc. mit seiner findigen Spionagesoftware flapsig dazu sagen würde: »Du denkst, also bin ich.«
Übrigens: Friedrich Merz soll direkt frostig auf dieses vertraulich fette Kreditangebot reagiert haben. Schließlich war Matt Danzeisen – zur flinken Erklärung: Das ist der freiwillige Ehemann und jetzige Angestellte vom flippigen Peter Thiel – also, Matt Danzeisen war ein ehemaliger BlackRock-Kollege von Fritze Merz. Und warum hat Matze den Fritze aus alter Freundschaft den alten Zeiten wegen nicht mal in der fidelen Arbeitsgruppe »Friedensrat« reinhieven können? Auf Merz’ geharnischte SMS aus dem Sauerland soll es nur ein unverständliches »Wolle Pizza kaufe?« gegeben haben. Eine fulminante Merz-Replik auf jene frustrierende SMS (wie aus fantastisch unterrichteten Kreisen zu erfahren war) steht noch aus.
Fuck.

(KI-generiertes Bild von WordPress)


»Moment!«
»Wenn das Jahr zu Ende geht, machst du dann auch deinen Jahresrückblick?«