Kneipengespräch: Der Sabbernde gärt voll Odium.

Tresen 0

“Doris sagt: ‘Geh voraus, Otto’.”

“Wie?”

“Du siehst grundsätzlich vögelnde Organe.”

“Häh?”

“Donnerstag schreibt Günther versaute Orthografie.”

“Herr Oberspielleiter! Nehmen Sie dem Knilch mal das Kölsch weg! Der dreht hier unrund!”

“Diese Sachlage gibt verdammte Ordnung.”

“Tickst du nicht mehr ganz sauber?”

“Ich versuche nur diese dusselige Abkürzung zu entschlüsseln. ‘DSDS’ musste ich vier Wochen lernen, ‘GNTM’ einen ganzen Monat und für ‘IBESHMHR’ brauchte ich zweimal vierzehn Tage. Und dann erst ‘MUSIDWNIOUISIDIMW’, das war hart.” Weiterlesen

Gedanken am Rande der Bedeutungslosigkeit

Ja, ich schreibe noch in meinem Blog Einträge für geneigte Interessierte.
Nein, ich bin nicht weg und lebe auf der Insel der Glückseeligen.
Ja, ich analysiere das nächste Thema für meinen Blogeintrag.
Nein, ich will nicht Dutzenden Eulen nach Athen tragen.
Ja, ich bin in einer individuellen Schaffenskrise.
Nein, ich bin nicht die Schaffenskrise.
Ja, ich bin es trotzdem doch noch.
Nein, ich bin es nicht.
Ja, ich bin es.
Nein, ich bin.
Ja, ich.
Nein.

Hm. Es wird mal wieder Zeit, dass ich eine Fallhöhe für mich und meiner Schreibe schaffe, an deren meine schlechten Blogeinträge gemessen werden können. Und so schreib ich auf meiner mit Zitronensaft gesäuberten Erstklässler-Schultafel mit quietschender Kreide ein
„YES I CAN“
und hoffe, dass das suggestiv genug sein wird.
Für mich.
Nicht für Euch.
Aber für Euch.
Zum Belustigen.

Ich lebe noch.
Aber ein wenig schreibfaul …