Ein Stück vom Himmel


Immer wieder Sonntags kommt die Erinnerung. An den Montag. Es ist wohl der unbeliebteste Tag in der Arbeitswelt. Donnerstage und Freitage sind genau in jener Reihenfolge deutlich beliebter. Würde man jetzt daraus folgern, alle Werktage zu Freitagen zu deklarieren, es würde das Glücksempfinden vieler Menschen nicht wirklich steigern. Der Freitag lebt vom Samstag und der Samstag von der Fama des Sonntags, an dem der Weltenschöpfer seinen Kummer über das Vergessen der Abgabe seines Lottoscheins in billigen Messwein ersäufte. Und nicht, weil er etwa “Das Wort zum Sonntag” sah und dabei ins Koma fiel.

Und was passierte so in der Zwischenzeit? Also zwischen Vollrausch und Ausnüchterung? Ein Blick ins Internet hilft stetig weiter. Keine Nachricht, dass Aliens mit Zwillen wieder hässliche Steinsbrocken auf die Erde abschossen hätten und diese wieder mal nur knapp verfehlten. Die Sonntags-Presse kann also nicht mit exklusiven Bildern vom Weltuntergang schocken. Also bleiben nur Bilder aus Syrien.

Andererseits:

“Zwei Männer fahren Autorennen auf dem Frankfurter Ring”. Ein BMW und ein Golf seinen mit mehr als 100 km/h über den äußeren Münchner Ring geprescht. Dabei herrscht dort Tempolimit. Bis zu 50 km/h zwecks Luftreinhaltung. Es wurde aber nicht berichtet, ob es sich bei den Fahrzeugen um Dieselfahrzeuge handelte. Ist ja eigentlich auch unwichtig. Allerdings würden besorgte Wutbürger jetzt wohl gerne etwas über die Nationalitäten der Raudis am Steuer lesen, nicht wahr. Stattdessen findet sich darunter gleich die nächste Schlagzeile “Da mussten alle weinen – auch der Mitarbeiter vom Bundesamt für Migration”. Autorennen und Tränen. Da musste auch ich weinen. Ich hätte da eher mehr Feingefühl in jener Online-Redaktion erwartet. Also, eher so in etwa eine Schlagzeile wie: “BMW erklärt, Softwaremanipulationen bei BMW-Dieselmotoren waren im Gegensatz zu VW völlig unbeabsichtigt”. BMW gegen Golf.

Wehmütig erinnere ich mich an 1986, auf den BILD-Kästen Münchens war oberhalb die obere Hälfte der BILD mit ihrer Schlagzeile über Boris Becker zu lesen und darunter ein reißerischer Aufmacher über eine Geschichte innovativ recherchierter Lust. Oben stand „Boris: Ich bin schon ganz heiß auf McEnroe“. Und darunter die andere Ankündigung: „Großer Report: So treiben es die Deutschen im Bett“.

Bei so vielen schönen Nachrichten hilft nur noch das Abendprogramm. Was hilft gegen all das Negative im Fernsehprogramm? Der “Tatort” ist schon selber ein Tatort, an dem gegen Drehbuchschreiber ermittelt werden sollte. Es ist bezeichnend, dass dort inzwischen schon die letzten 15 Minuten so nachlassend sind, dass Leute schon lieber gleich umschalten. Nur, warum deswegen auf einem anderen Sendeplatz 15 Minuten vor Ende des Tatorts Dieter Nuhr sein Programm startet, kann lediglich damit zusammenhängen, dass man die Umschalter ein Alternativprogramm auf gleichbleibenden Tatort-Niveau zum Zeitpunkt der 75ten Minute bieten will. Also, bis Anne Will anfängt zu diskutieren. Oder um sich ins “heute journal” hinein zu retten.

Im “heute journal” wird uns wohl erklärt werden, dass im Eishockey das deutsche Team olympisches Silber geholt hat und Norwegen im Medaillenspiegel noch vor Deutschland steht. Da sieht man wieder, dass die Doping-Kontrollen bei Olympia nicht greifen. Alle hatten die Russen als Doper auf der Liste (Endspielgegner im Eishockey), aber die Norweger, diese hinterlistigen Norweger, … könnte man mal die Dopingproben von denen noch mal genauer untersuchen? Und die der Russen? Also, den ganzen Urin, der uns den ersten Platz auf dem Medaillenspiegel ruiniert hat? Einmal in der ganzen Jauche der Olypia-Teilnehmer wühlen, bitte.

Und so geht der Tag zu Ende. Als wäre nichts passiert?

Doch! Die Welt wurde heute früh gegen 0:00 Uhr gesprengt. Direkt nach dem Wort zum Sonntag. Aber niemand hat es bemerkt. Alle eingeschlafen. Seelig. Und nu?

Einfach weiterleben. Tun wir so, als hätten wir’s nicht bemerkt.

Interessiert ja sowieso niemanden, nicht wahr. Denn sonst hätte es auch gleich direkt in der BamS gestanden. Aber die prüfen die Nachricht noch, ob sie nicht von der Titanic an die BamS verschickt wurde

Inzwischen reserviere ich mir ein “Stück vom Himmel” (siehe Überschrift) und trinke mit Gott ein Konterbier. Damit ihm der Schädel nicht mehr so dröhnt. Einer muss den Job ja machen. Dies ist unsere Zeit.

Und beim zehnten Konterbierchen singe ich leise mit ihm “Das Leben” von Udo …

https://www.youtube.com/watch?v=jvxqzBeUj-w

 

 

Don’t Pay The Ferry, Man …


In dem weltbekannten Fernsehstudio “Mirigardas VIN“ des kleinen europäischen Zwergstaats “Neekzistas” wurden die Abendnachrichten aufgezeichnet. Ein Moderator im blauen Wollanzug und eine Moderatorin im knappen Schwarzen saßen hinter dem beigen Moderationstisch vor einer riesigen grünen Leinwand und wurden nochmals schnell abgepudert.

Stimme aus dem Off: “Gut. Und jetzt den Beitrag aus Deutschland! Den Dialog lest ihr bitte vom Teleprompter ab. Lächeln nicht vergessen! Und seid natürlich. Klappe ‚Fortschritt, die Erste‘!”

Moderator: “Heute erreichten uns verwirrende Bilder einer ganz neuen Zerstörung durch die Terrororganisation ISIS. Katrina, was kannst du uns berichten?”

Moderatorin: “Tja, Charles, das waren sehr verstörende Bilder, die wir heute aus Deutschland erhielten. Es war klar, dass die Terrorgefahr durch versprengte ISIS-Terroristen auch dort hoch war, aber dass diese inzwischen schon Landstriche erobert haben …”

“Das ist beunruhigend, Katrina. Die Terrorgefahr scheint in Europa also immens zu wachsen und selbst gut überwachte Länder Europas kämpfen vergebens gegen diesen Virus des Wahnsinns.”

“Du sagst es Charles. Sie haben nicht nur christliche Kulturgüter in Syrien oder jenes UNESCO-Welterbe unseres christlichen Abendlandes wie Palmyra zerstört, nein, sie haben ihr destruktives Werk inzwischen perfektioniert und jetzt auch wohl nach Deutschland exportiert.”

“Das hört sich nicht gut an, Katrina.”

“Überhaupt nicht, Charles. Es erreichten uns heute Bilder, wie die ISIS mit zwei Baggern einen christlichen Dom Nahe Erkelenz mitleidslos niederrissen. Aus dem Dorf mit dem Namen ‚Immerlacht‘ waren zuvor bereits die Einwohner mit Sack und Pack geflohen. Augenzeugen berichteten, dass es sich um über 1500 Flüchtlinge aus dem Dorf handelte, welche in einem Flüchtlingslager namens ‚Immerlacht (Neu)‘ untergekommen sind. Nur weniger als ein Dutzend Menschen harren am Ursprungsort noch aus. Es soll sich hierbei um Alte, Gebrechliche und wahrscheinlich Kinder mit ihren Müttern handeln. Wir zeigen Ihnen hier im Hintergrund hinter uns diese uns überspielten Bilder einer unfassbaren Zerstörungswut einer absolut religiös verblendeten Minderheit, die auf nichts mehr Rücksicht nimmt. Nicht mal vor über 100 Jahren alten christlichen Bauwerken.”

“War denn dort keine deutsche Polizei vor Ort? Keine Bundeswehr?”

“Nein, Charles, Deutschland hatte die Bundeswehr dort nicht im Einsatz, da dieses das Grundgesetz verbietet, deren Einsatz im Innern nicht erlaubt. Polizei war zwar vorhanden und konnte einige tapfer gegen dieses Zerstörungswerk Protestierende vor der Barbarei der Islamisten in dem Dorf ‚Immerlacht‘ noch retten. Die Anzahl der Toten konnte bislang …”

Stimme aus dem Off: “CUT! CUT! CUT! Was soll denn der Scheiß? Wer hat denn den Dialog geschrieben? Ich krieg die Krise! Seit ihr denn von allen guten Geistern gefickt, oder was? Das betroffene Dorf heißt ‚Immerath‘, ihr Vollpfosten! Ihr wart wohl zu oft im Urlaub auf Mallorca, oder was? ‚Immer lacht‘ ist eine deutsche Schlagerschnulze für deutsche Urlauber, gesungen von Kerstin Ott. Der Ort heißt ‚Immerath‘, IM-ME-RATH, ihr analphabetischen Sackgesichter!”

Zweite Stimme aus dem Off: “Regie? Hallo Regie! ‘tschuldigung, wir haben den Fehler gefunden. Der Text wurde von so einem langhaarigen Praktikanten mit Jesuslatschen aus unserem Ausbildungspool geschrieben. Wir haben ihn gerade gefeuert. Es tut uns leid, ihn eingestellt zu haben. Ehrlich. Wir werden als Ausgleich unentgeltlich Überstunden machen, okay. Ist nur fair, oder? Und wir laden jetzt den richtigen Originaltext auf den Teleprompter.”

Erste Stimme aus dem Off: “Ich glaub es nicht! Könnt ihr sowas nicht mal vorher prüfen, was ihr hochladet, ihr Schwachmaten? Hab ich es denn hier nur mit Vollhorsten zu tun? Ich gaub‘ es nicht! Idioten! Ist jetzt alles bereit? Katrina? Charles? Können wir jetzt?”

Zweite Stimme aus dem Off: “Gepudert? Schlips senkrecht? Dekolleté ausgerichtet? Okay? Deutschland-Berichte, die zweite!”

Erste Stimme aus dem Off: “Und jetzt keinen Fehler! Okay? Das Dorf heißt ‚Immerath‘, klar soweit? Und: Klappe ‚Fortschritt, die Zweite‘!”

Moderator: “Deutschland ist ein prosperierendes Land.  Wir alle wissen, wie alle Deutsche durch ihren Einsatz und ihren Arbeitswillen es zu einer großen Nation gemacht haben. Jetzt gibt es weitere Bilder von diesem unglaublichen Fortschrittswillen. Katrina, was kannst du uns berichten?”

Moderatorin: “Tja, Charles, das waren schon eindrucksvolle Bilder, die wir heute aus Deutschland erhielten. Es war klar, dass die Deutschen vieles für ihren wirtschaftlichen Wohlstand opfern. Aber das was jetzt passierte, war eindrucksvoll.”

“Das hört sich gut an, Katrina.”

“Absolut, Charles. Es erreichten uns heute Bilder, wie Deutschland mit zwei Baggern einen christlichen Dom Nahe Erkelenz opferten, um weiter dringend benötigte Rohstoffe aus dem Boden zu gewinnen. Aus dem Dorf mit dem Namen ‚Immerath‘ waren bereits die Einwohner in ihre neue Heimat mit dem Namen ‚Immerath (Neu)‘ umgezogen. Ein modernes Dorf mit einer hochpotentiellen Infrastruktur und den neusten Errungenschaften, wovon man in manchen Vierteln deutscher Millionenstädte nur träumen darf. Lediglich ein Dutzend Menschen harrten am Ursprungsort noch aus, um die reibungsfreien Abbrucharbeiten derer Gemeindekirche zu begleiten. Einem Gebäude, welches deren Vorfahren fast zärtlich als den ‚Dom von Immerath‘ bezeichneten, einem Bauwerk, welches vor 100 Jahren von eben jenen finanziert und erbaut wurde.”

“Das ist beeindruckend, Katrina.”

“Ja, wo sonst in der Welt geben Menschen sogar ihre religiöse Heiligtümer auf, um alles für eine florierende Wirtschaft zu tun? Bekannterweise drohen die Energieversorger, insbesondere die Braunkohlenförderer, in notleidende Situationen zu geraten und, um so mehr ist es den Anwohner mit Respekt zu zollen, dass sie zum Wohle dieser potentiell notleidenden Unternehmen auf ihre Heimat verzichten, sich pioniermäßig neu ansiedeln und durch ihr Verhalten den Energieversorgern eine Fähre durch unruhigen Gewässern als Hilfe angedeihen lassen.”

“Danke, Katrina, für diesen Bericht aus der Lokomotive der europäischen Union. Da kann unser Land und viele unserer Leute ja noch etwas davon dazulernen. Aber jetzt erst einmal eine kurze Werbepause.”

Erste Stimme aus dem Off: “CUT! Na, endlich! Hervorragend. Und jetzt die Nachrichten zur ansteigenden Kriminalität und der neuen Welle an Wohnungseinbrüchen in unser Land. Puder! Licht! Ruhe! 3, 2, 1, und … action! Klappe ‚Inlandsnachrichten, die Erste!’”

Don’t Pay The Ferryman …

Immerath:
Lesenswerte Ansicht zu Immerath: Teestübchen Trithemius
Screenshot der Bilder zum Abriss:
immerather dom

Ertrage die Clowns (5): Aufmerksamkeit für Aufmerksamkeitsstörungen lenken …


Im Jahr 1949 steckte sich der junge Joachim Fest einen Zettel ins Portemonnaie, den er bis zu seinem Tode mit sich führte. Auf dem Zettel stand der Satz:

„Ertrage die Clowns!“

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Zwischen Abendbrot und Filzpantoffel lässt den geneigten 19:00-Nachrichtenkonsumenten eine Schreckensmeldung in seinem zufriedenen wohligen Katastrophenhalbschlaf zusammenzucken:

Immer mehr Kinder in Deutschland sind ADHS-erkrankt, an jene Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen, was auch flapsig mit dem Begriff „Zappelphilipp-Syndrom“ umschrieben wird. Besonders seien Kinder davon betroffen, deren Eltern zu den unteren Einkommensschichten zählen oder arbeitslos sind. Da nickt der Pantoffelheld beifällig dem Nachrichten-Moderator zu und denkt an all die brutalen Überfälle von Kindern auf Erwachsenen in Deutschland …

… oder auch nicht …

Interessant an der Meldung ist der Zeitpunkt.
In der USA wurde eine Woche zuvor im Fachmagazin „JAMA Pediatrics“ berichtet, dass die ADHS-Diagosen in den USA angestiegen waren ( Quelle: http://archpedi.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1558056 ) . Basis dieser Studie war die Untersuchung von 842.830 Personen im Zeitraum von Januar 2001 bis Dezember 2010 auf Basis der „Kaiser Permanente Southern California“ Gesundheitsvorsorgeversicherung. Es wurde ein Anstieg der ADHS-Diagnosezahlen (2001: 2,5%; 2010: 3,1%) festgestellt. Ein weiterer Punkt der Studie war dabei auch die Feststellung, dass besonders auffällig sei, dass die größte Anzahl der ADHS-positiv diagnostizierten Kinder aus wohlhabenden Familien stammen.

Die Zahlen, die heute in den Nachrichten verkündet wurden kamen von der Barmer Kasse und sahen teilweise anders aus ( Quelle: https://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Rundum-gutversichert/Infothek/Wissenschaft-Forschung/Reports/Arztreport-2013/Arztreport-2013.html?w-cm=CenterColumn_t302962 ) :
2006 wurde 2,92% ADHS-positive Diagnosen getätigt, 2010 waren es bereits 4,14% (bei insgesamt 750.000 untersuchten Personen). Ebenso wie die Amerikaner stellten auch die deutschen Forscher einen Zusammenhang bei Kindern und deren finanziellen Hintergrund fest: Je ärmer, desto eher ADHS.
Soweit so gut.

Ein Blick in die Barmer-Forschungsdokumentation verrät allerdings auch noch anderes: die Forscher stellten fest, in dem wohlhabenden Bundesland Bayern wurden mehr ADHS-Fälle diagnostiziert als in ADHS-Fälle armen Bundesländern Bremen oder Mecklenburg-Vorpommern. Besonders die Umgebung von Würzburg verzeichnet ein erhöhtes Auftreten von ADHS-Diagnosefällen. Warum das so ist, dass es im Raum Würzburg mehr ADHS-Fälle gibt, dafür fanden die Forscher keine Ursache (jedenfalls kein Elendsviertel Deutschlands sondern eher die Heimat von Gutsituierten wie beispielsweise die Umgebung des Copy&Paste-Freiherrn von und zu Guttenberg). Selbst das wohlhabende München liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Selbst die Bundesländer mit hoher Arbeitslosigkeit gehören gemäß der Barmer-Forschungsdokumentation zu den Bundesländern mit sehr geringen ADHS-positiv Diagnosefälle.

Der signifikante Unterschied zwischen der amerikanischen und der deutschen Studie liegt also nicht in der Altersklasse und der geschlechtsspezifischen Anfälligkeit von ADHS, sondern sie liegt in der Beurteilung, welche Schichten eher ADHS diagnostiziert bekommen:
In der USA sind es nach Angaben der amerikanischen Forscher die obere Mittel- bis Oberschicht, in Deutschland nach Angaben der deutschen Forscher die untere Mittel- bis Unterschicht.

Was wollen uns also die Medien mit der Nachricht über das Ansteigen von ADHS-Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland jetzt erklären?
Dient die Nachricht als Beruhigsmittel und Absolution reicherer Gesellschaftsschichten?
Oder als Generalverdacht der Kindesfehlerziehung finanzschwacher Familien?
Oder erfordert es Handlungsbedarf wie z.B. durch die Verschärfung des Jugendstrafrechts?

Freilich, das sind jetzt alles aus meinem eigenen Daumen gesaugte Zerrbilder, was ich mir denken könnte, was sich die Medien so dabei denken, wenn sie an die deutsche Studie denken. Sehr interessant fand ich bis jetzt allerdings, dass kein Journalist den Gegensatz zur amerikanischen Forscher-Studie (vor einer Woche veröffentlicht) zur deutschen Studie herausgearbeitet hat. Vielleicht würde es die deutsche Studie dadurch unseriöser erscheinen lassen.
Wer weiß.
Drum redet die deutsche Presse jetzt auch nur gemeinsam über die eine Studie. Über die andere auch noch zu reden, dass würde Erklärungen und Nachdenken erfordern. Das wäre eine größe Herausforderung für die deutsche Presse. Aber das passiert nicht. In einem Land, wo maximal Stadien überdacht werden, aber seltenst Positionen …

Oder in Anlehnung von Erich Maria Remarque mal gehässig für den Grundtenor der deutschen Presse gesprochen:
Am Besten nichts Neues.