Amerika sucht den next Top-Ayatollah (Die Drecksarbeit der Engel, Teil 2)

Habe ich eigentlich schon etwas zum neusten Krieg der laufenden Karnevalssession geschrieben? Nein?

Also. Erst einmal ist es kein Krieg. Es ist eine militärische Spezialoperation. »Krieg« wäre es ja nur, wenn ein Land dem anderen den Krieg offiziell erklärt. So wie letztens Pakistan dem Land Afghanistan. Der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif schrieb auf »X«: »Unsere Geduld ist am Ende. Nun werden wir einen offenen Krieg gegen euch führen. Jetzt wird das Feuer entfacht.«

Wir lernen: Es gibt »offene Kriege« und unoffene »Kriege«. Aber Hauptsache »Krieg«.

Die US-militärische Spezialoperation nennt sich »Epic Fury«. Übersetzt: eine keine Einzelheit auslassende Wut.

Wut. Kein Zorn. Kein Krieg.

Und wenn man in dem Land der ausströmenden Wut nachfragt, dann erfährt man, dass die anderen den Krieg der USA erklärt haben, indem sie deren militärische Stellungen und Botschaften beschossen haben. Die USA hätten nur zusammen mit Israel einen »Präventivschlag« ausgeführt.

Also kein Krieg. Aber der böse, böse Feind … also doch Krieg.

Falsch. Es ist immer noch das, was sich wie ein Energy-Drink aus dem Supermarkt anhört: »Epic Fury«. Fury in the slaughterhouse. Eine epische Wut im Schlachthaus des weggebomten Ayatollahs. Und jetzt sucht Amerika den nächsten Top-Ayatollah.

Nachdem Fritze Merz sich auf dem Sessel neben dem Donald, dem Größten der Großen, im Oval Office bequem gemacht hatte, fragte ein Pressevertreter, wen denn seine Hoheit Donald, den Fünf vor Zwölften, als neuen Machthaber für den Iran ins Auge gefasst habe. Dazu erklärte der so freimütige Donald (der Freimütigste aller Präsidenten überhaupt), dass den ersten, welchen sie ins Auge gefasst haben, den haben sie bereits totgebombt. Dann den nächsten potenziellen Kandidaten zur Machtübernahme, nun, den hätten sie ebenfalls bereits weggebombt. Aber sie hätten dann da noch eine dritte Gruppe … . Ich würde der dritten Gruppe empfehlen: Flieht! Oder ihr werdet zum Frühstück der Bomben der epischen Wut gefressen.

Und was ist mit dem Sohn des ehemaligen Schah von Persien? Nö, den sieht der präsidialste US-Präsident aller Präsidenten, nicht als fähig an. Vollkommen klar, vollkommen logisch, Donald, du sollst keine anderen Götter neben dir haben. Denn jeer Sohn könnte auch der Beelzebub werden, mit dem der Teufel ausgetrieben wurde.

Nur mal so angemerkt: Merz ist/war ohnehin unverdächtig, irgendeine Gottheit zu sein; also durfte Fritze sich im Oval Office neben Donald setzen; während den Fritze die Erzengel Pete, J.D. und Marco kritisch musterten, jene drei, die fernsehtechnisch zur Rechten seiner Gottheitgleichen Wesenseinheit „Donald“ saßen, während der Fritze – wie für alle üblich – zur Linken des Gottkaisers TheRealDonaldTrump geruhrte …

Amerika sucht den next Top-Ayatollah. Bei Trumps Neuauflage der Casting-Show „The Apprentice“ (Der Lehrling) ist dessen berühmter Satz »You’re fired!« bereits jetzt gefürchtet: Amerikas Kriegsminister Pete Hegseth erklärte der Presse, dass die USA keinen woken Krieg führen werden. Er wird nicht fair werden. Wenn der Feind bereits am Boden liegt, dann wird nochmals auf ihn eingeschlagen. Vorbild scheinen ihm die Bilder aus Minnesota zu sein. Wenn die ICE kaltblütig auf Unschuldige eingeprügelt hat, wenn Renée Good auf der Flucht erschossen wurde, wenn Alex Pretti wehrlos am Boden fixiert eiskalt erschossen wurde und die ICE-Opfer aktiv als terroristische Täter hingestellt wurden. Deswegen hat sich Pete Hegseth darauf besonnen, dass seine Behörde offiziell auch nicht mehr »Verteidigungsministerium«, sondern »Kriegsministerium« heißt.

Ein nicht woker, unfairer Krieg, das bedeutet auch, dass ordentlich vergewaltigt werden muss. Sonst wäre er ja woke. Die UN ist ohnehin machtlos, die neue Weltmacht heißt »Board of Peace« und diesem Rat steht Donald Trump der Vorsitzende auf Lebenszeit vor. Gottgleich. Sechs Tage schaffte das »Board of Peace« nach seiner ersten Gründungssitzung. Am siebten Tag ruhte es und der ewige Vorsitzende verfügte den „Präventivschlag“ gegen den Iran.

Und heute sind wir beim sechsten Tag. Rechtfertigungen für den »Präventivschlag« gab es dutzendfach. Und alle haben genickt und Merz hat genickt und dachte sich: »Irgendwer muss die Drecksarbeit doch machen, Frau Miosga.«

Kuwait hat auch ungewollt Drecksarbeit für den Iran gemacht: Drei amerikanische F-15E-„Strike Eagle“-Kampfjets mit Einzelwert von mindestens 100 Millionen Dollar wurden abgeschossen. Und damit hat Kuwait bewiesen, dass amerikanische Verteidigungssysteme den amerikanischen Angriffssystemen überlegen sind. Das wurde dann »friendly fire« genannt, »freundlicher Beschuss«. Wie erklärt man das? Am besten so: Wenn dein bester Freund deine/n Partner/in vögelt und dir und allen Umstehenden darauf erklärt, das wäre nur „freundlicher Beschuss“ und somit irrtümlich und erst recht kein feindlicher Akt gewesen. Du nickst und fühlst dich ausgiebig aufgeklärt.

Und jetzt? Tja, da tauchen die ersten Stimmen auf, dass die USA bald keine Munition mehr haben könnten. Echt? Vorsicht! Passt auf! Keine Munition mehr. Welch ein Risiko! USA, das ist DEFCON 1! Hat denn niemand mehr Grönland auf dem Schirm?!? Nicht, dass Grönland die Gelegenheit beim Schopf ergreift und einen Präventivschlag gegen die USA ausführt! Oder mittels Spezialeinheit, Donald Trump aus seinem Weißen Haus holt und bei sich in einigen der eisigen Gefängnisse einsperrt, um einem Erstschlag der USA zur Eroberung Grönlands zuvorzukommen?!? Von Donald lernen, heißt siegen lernen. Nicht, dass jetzt die NATO durch Waffenlieferungen den USA aushelfen muss, um deren frischen Aufbau einer neuen Staatsform Richtung Faschismus in deren Land von Wikingern, diesen Grönländern, torpediert wird.

Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne, und dafür braucht es Soldaten.

»Militat omnis amans et habet sua castra Cupido, Attice, crede mihi, militat omnis amans.« Wer ein Blender und Angeber von Gottes Gnaden sein möchte, der zitiert Ovid – am besten auf Latein. Und das habe ich gerade getan. Auf Deutsch heißt der ach-so-schlaue Spruch: »Kriegsdienst leistet, wer liebt, und Kriegspartei ist der Lustgott Cupido. Atticus, glaube mir nur: Kriegsdienst leistet, wer liebt.«

Tod und Krieg sind Geschwister. Nichts ist so aphrodisierend wie der Tod überhaupt. Nichts macht mehr harte Realität. Es ist fast wie Frischfleisch. Frag Donald, er kennt sich aus. Im Krieg wie in der Liebe scheint alles erlaubt. Nichts Wokes, nichts Faires, und wer am Boden liegt, kriegt noch extra ein ICEkaltes Nachtreten verpasst. Keine Beißhemmungen mehr. The American way of life according to Pete.

Selbst der oberste Militärmachthaber der USA ist darin erfahren. Von Epstein lernen, heißt siegen lernen. Seit der »epischen Wut« im Iran redet kaum noch wer von den Trump-Epstein-Akten. Er, der oberste Militärmachthaber der USA, kennt sich aus in Bezug auf Vergewaltigung. Verurteilt wegen Vergewaltigung, sich danach höchstselbst begnadigt und den Richter jagend. Gottgleich.

Sechs Tage »Präventivschlag« im Iran.

»Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.«

Morgen ist der siebte Tag.

»Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.«

Es wird sich Gott also ausruhen, eine Runde Golf in Mar-a-Lago spielen und danach in den von der blonden Pam Bondi (Leiterin des Justizministeriums der Vereinigten Staaten) vor den Augen der Öffentlichkeit geretteten, bereits über 10 000 veröffentlichten Dateien in Trump-Epstein-Erinnerungen schwelgen ( … genau jener Stoff, aus dem von Männern die Albträume für Frauen im Alter von 0 bis 100 Jahren hergestellt werden … ).

Und Gott wird alles ansehen, was er gemacht hatte. Und siehe, es wird ihm sehr gut erscheinen. Besser als das, von dem anderen, der es vor ihm gemacht haben soll. Denn schließlich ist er der Göttlichstere von beiden.

Oder wagt jemand woke, faire Gegenworte?

„Die Drecksarbeit der Engel“ Teil 1: https://provinzansichten.com/2025/06/19/zuruck-in-die-zukunft-fur-diejenigen-die-im-dreck-wuhlen/

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Und jetzt mal keine Satire, sondern lediglich die Übersetzung eines amerikanischen Nachrichtenartikels (Quelle: https:// newrepublic. com /post /207270/ military-leaders-iran-war-donald-trump-jesus-armageddon):

[…] Eine dieser Notizen enthielt eine Anekdote eines Unteroffiziers, der berichtete, dass ihr Kommandant sie „dringend aufgefordert hatte, ihren Truppen zu sagen, dass dies alles Teil von Gottes göttlichem Plan sei“, und er bezog sich dabei ausdrücklich auf zahlreiche Zitate aus der Offenbarung des Johannes, die sich auf Armageddon und die bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi beziehen. Die Beschwerde des Unteroffiziers wurde laut Larsen im Namen von 15 Soldaten eingereicht, darunter elf Christen, ein Muslim und ein Jude. Der Offizier erklärte, solche Äußerungen „zerstören die Moral und den Zusammenhalt der Einheit und verstoßen gegen den Eid, den wir zur Wahrung der Verfassung geschworen haben.“ „Heute Morgen eröffnete unser Kommandeur die Lagebesprechung zur Kampfbereitschaft mit der Aufforderung an uns, keine Angst vor dem zu haben, was gerade bei unseren Kampfeinsätzen im Iran geschieht“, schrieb der Unteroffizier. „Er sagte, Präsident Trump sei von Jesus auserwählt worden, in Iran das Signalfeuer zu entzünden, um Armageddon herbeizuführen und seine Rückkehr auf die Erde zu markieren“, fuhr der Unteroffizier fort. „Er grinste dabei breit, was seine Aussage noch verrückter erscheinen ließ.“

Es wäre nicht übertrieben, Verteidigungsminister Pete Hegseth, der während seiner Zeit an der Spitze des Pentagons immer wieder Gott und den christlichen Nationalismus beschworen hat, für einige der eklatanten Verfassungsverletzungen verantwortlich zu machen. Hegseth wiederholte die Ansichten von Douglas Wilson, einem konservativen Theologen, der sich für die christliche Vorherrschaft in Staat und Gesellschaft einsetzte. Er setzte dies in die Praxis um und führte regelmäßige Gebetsgottesdienste im Hauptquartier der US-Streitkräfte ein. Bei seinem Amtsantritt trug er bereits mehrere christliche Symbole auf der Haut – ein Jerusalemkreuz und den Schriftzug „ Deus vult “ –, die Hegseth als Embleme des „modernen amerikanischen christlichen Kreuzzugs“ bezeichnete. […]

(übersetzte Originalquelle: https:// newrepublic. com /post /207270/ military-leaders-iran-war-donald-trump-jesus-armageddon)

Mit Donald Trump in der Pommesbude

»Um Gottes willen, dreh dich nicht um. Donald Trump ist gerade hier hineingekommen!«

Doch meinem Kumpel interessierte es nicht die Bohne. Dabei ist eine Aufforderung, etwas nicht zu tun, doch gerade die beste Aufforderung, es doch zu tun.

»Was interessiert mich ein Donald Trump«, knurrte er, wischte mit seinem Holzgäbelchen eine Wurstscheibe über seinen Curry-Wurst-PoRoWe-Teller und schob sich die Scheibe zwischen die Backenzähne.

»Boah ey, echt, Donald Trump, wirklich! Schau nur! Zusammen mit Nina Chuba und Ski Aggu!«

»Wo???«

In Blitzesschnelle fuhr sein Kopf herum, die beiden zuvor genannten suchend.

So ist das mit den Nicht-Boomern. Sie haben einfach ihre eigenen Buzzwords. Dabei haben die Boomer doch jahrelang versucht, den Digital Natives der Gen Z auf solche Schlagworte wie »Robbie Williams«, »Beyoncé« und »Jürgen Milski« zu trimmen. Und was ist deren Mühe Lohn? Shirin Davis mit »Bauch, Beine, Po« oder Moliy & Silent Addy mit »Shake It To The Max (Fly)« als Sommerhits. Sollte es eine Schnittmenge der kleinsten Geschmacksgemeinsamkeiten geben, dann extrem äußerst maximal eine Taylor Swift beim »Off shaken« oder den »Auf uns«-Kevin Bourani. Tausendfach von denen gehört als Hintergrundmusik endloser Selbstoptimierungskurse mit Einzugsermächtigung als Dauerauftrag vom eigenen Konto. Während die anderen ihren Rücken und Knie beugen, um sich tanzend durchzuschütteln.

Da stand also Donald Trump in unserer Pommesbude, während aus musikalisch überforderten Lautsprechern der Pommesbude scheppernd verkündet wurde, dass der Zug keine Bremse habe. Dafür schmeckte die Currywurst mal wieder ausnehmend gut.

Aber ja, der Zug war auch mal wieder komplett voll abgefahren, über Weichen und harten Gleisen. Am Anfang langsam, dann aber mit rasenden Fortschritten. Wie beim Lernen von grundlegenden Zusammenhängen: am Anfang null Ahnung, aber dann geht der Wissensfortschritt durchs Lernen mit einem ab wie Lutzie. Das Selbstbewusstsein schießt in ungeahnte Höhen, weil erste Konzepte geglaubt, verstanden zu haben, und gedacht wird, das große Ganze wäre erfasst worden.

Das ist der Moment, in der wenig Wissen eine Illusion von Kompetenz erzeugt und den Glauben generiert, ein Experte zu sein. Derjenige, der weiter lernt, erkennt jedoch bald die wahre Tiefe des Themas. Alles erscheint kompliziert und das anfangs gewonnene Selbstvertrauen bricht ein. Viele geben dann frustriert auf und meinen, sie würden es nie wirklich verstehen.

Allein wer dabei bleibt, begreift mit der Zeit die wirklichen Zusammenhänge. Das Wissen setzt nach einer längeren Zeit des Studiums Stück für Stück zusammen. Dabei erwächst das Selbstvertrauen neu, diesmal auf einem erheblich stabileren Fundament. Der Weg von dem eigen-informierten Laien über einer längeren Studentenphase bis hin zum »Ich weiß, dass ich nicht weiß«-Professor dauert darum auch nicht von zwölf bis Mittags.

Die Psychologen David Dunning und Justin Kruger beschrieben hierbei den Effekt, der sich als übersteigerte Selbsteinschätzung aufgrund Eigen-Information zeigt. Im Jahr 2000 erhielten Dunning und Kruger für ihre Studie »Ungebildet und ahnungslos davon. Wie Schwierigkeiten, die eigene Inkompetenz wahrzunehmen, zu übersteigerter Selbsteinschätzung führen« den satirischen Ig-Nobelpreis. Der »Ig-Nobelpreis« wird in diesem Zusammenhang für Entdeckungen verliehen, welche zuerst zum Lachen und dann zum Nachdenken führen.

Ein Vierteljahrhundert später – die Welt ist jetzt Internet-vernetzt. Jeder Nutzer hat Zugriff auf jede sinnige und unsinnige Information zum Selbststudium. Das findet sich nicht nur in der gesteigerte Experten-Anzahl bei den Wetten auf die Bitcoin-Entwicklung wieder, sondern auch in einer Flut an selbsterklärten Dunning-Kruger-Effekt-Fachpersonal.

Mahnende KI-Stimmen dutzender Videos auf den unterschiedlichsten Social-Media-Kanälen erklären dem geneigten Zuschauer den Effekt in allen Details mittels bunter Grafiken. Durch Verallgemeinerungen und Vereinfachungen, mit Emotionalisierung und moralischen Überhöhung, begleitet von einem elitären und herablassenden Ton plus den fehlenden konkreten Lösungen wird der Dunning-Kruger-Effekt für das eigene Framing verwendet: »Sie nutzen den Dunning-Kruger-Effekt gezielt als Machinstrument, um die Masse zu kontrollieren!« Als Beleg wird unter anderem der vor Selbstvertrauen strotzende Donald Trump angeführt. Mit klassischen, verschwörungstheoretischen Argumentationsstrukturen der Social-Media-Welt legitimierend.

Früher wurde so etwas noch »alternative Fakten« genannt. Der Begriff wandelte sich. Heute heißt es »Sozialisierte Wahrheit«. Denn der Hüter der Wahrheit soll ja im Besitz des einzig selig machenden Grals sein. Und wer würde nicht mal gerne ein Video lang Gott spielen?

Während meine Currywurst dampfend von mir vermampfend sich in Stücken auf meinen Teller reduzierte, trieb mich nur eine Frage um: War das dort der wirkliche Donald Trump, der da in unserer Pommesbude auftauchte? Ich fragte meinen Kumpel, ob er mal dessen Begleitung, also Nina Chuba und Ski Aggu, fragen könnte, ob das der wirkliche Donald Trump wäre. Er schaute mich entgeistert an:

»Wie kannst du nur glauben, das wäre Donald Trump? Haste nicht gehört, der fährt nächsten Freitag mit Graf Vlad Putin in Alaska Schlitten.«

»Echt? Ich dachte, dass die vielmehr gut Kirschen essen gehen. In Alaska ist gerade Kirsch-Saison. Die ‚North Star‘-Kirsche. Ist reif und schmeckt süß-sauer. Aus welchen Gründen sollten die sich sonst dort treffen?«

»Um Wahrheiten zu schärfen.«

Mein Blick ging zum Tresen. Ja, ich hatte mich geirrt. Die Person mit den orange wirkenden, gewirbelten Haaren war wirklich nicht Donald Trump. Der sah nur so aus. Und Nina Chuba und Ski Aggu waren die beiden anderen auch nicht, maximal dessen erwachsene Kinder.

Aber es hätte Donald Trump sein können.

Ich schwöre.

Beim heiligen Gral der Wahrheit.

Vox Dei! Vox Populi! Im Wok Indiocracy …

Sehr verehrte Gemeinde! Sehr verehrte Versammelten! Sehr geduldeten Ungläubige!

Wir sind hier versammelt, weil wir hier versammelt sind! Jawohl! Und weil wir hier versammelt sind, werde ich die Versammlung nutzen, um zu sammeln. Nein, nicht Geld. Okay, doch auch. Aber vielmehr euer Verständnis, euer geistiges Potential, euer Reaktionsfähigkeit, eure Unaufgeklärtheit. Und willst du nicht mein Bruder sein, der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, es muss halt auch eine Portion Aufklärung sein.

Lasset uns Psalm Nummer Eins von unserer geliebten schwarz-weiß-rot Abteilung von diesem Wochenende lesen, bevor deren Heroen auf den Reichstag zustürmten. Kniet nieder!

So Leute. Wir schreiben heute in Berlin Weltgeschichte. Guckt euch um. Die Polizei hat die Helme abgesetzt.

Verdammt. Helm ab zum Gebet! Das ist mal eine Handlung. Habet Respekt! Auch du mit dem Schild “Corona Rebellen Düsseldorf”! Habe Respekt! Und beuge dein Haupt vor den Polizisten, die deren Helm zum Gebet abgesetzt hatten!

Vor diesem Gebäude steht keine Polizei mehr.

Habet ihr begriffen, ihr Leute, klein im Geiste, groß im Unverständnis und Gates-gechippt im Hirn für die Zukunft? Das Gebäude war herrenlos! Eine Weltgeschichte der offenen Tore! Tore, aller Länder … könnt ihr mit dem Schild “Corona-Diktatur” bitte die schwarz-weiß-rote Flagge mit dem Adler nicht verdecken? Oder wollt ihr hier offensives Reichsflaggen-Shaming betreiben? Nein? Also bitte. Danke.

Und Trump ist in Berlin.

Oh, ihr Gläubigen und ihr Lügenpresse-Resistenten! Weil ihr nachdenken tuet! Donald wart in Berlin. Gelandet mit seiner Airforce Number One, direkt auf dem neuen, noch nicht eröffneten Flughafen BER in Berlin, herabgekommen vom Himmel, seinen Fuße auf jungfräulichen Flughafenboden setzend! Trump in Berlin! Das ist so wie damals die Avengers im Film “The First Avengers” auf dem Flughafen in Leipzig! Da, wo sie für Recht und Ordnung gekämpft haben! Als eben jener heroische Captain America den Bösen gezeigt hatte, wo der Bartel den Most her holt. Wo der Frosch die Locken trägt. Wo Merkel lang nichts mehr zu sagen hat, mit ihrem Mündigen-Shaming. Da, wo der Arm der Lü-hügenpresse nicht mehr seine ausschlagende Hand ausstrecken kann, um alle über den tosenden und todbringenden Mainstream zu ziehen, und das nur, um uns zu shamen.

Die ganze Botschaft ist hermetisch abgeriegelt. Wir haben fast gewonnen, wir haben fast gewonnen.

Und verstehe die Botschaft, wer erlaucht ist, sie zu verstehen möge. Die Botschaft wart hermetisch abgeriegelt. Betreten nur für Auserwählte! Auserwählte! Ja, Brüder und Schwester im Geiste. Veni, vidi, vici. So wie weiland Caesar, der Gaius, der Julius, der Caesar, als jener 1957 vor der Mauer in Berlin stand und historisch rief: “Ich will ein Berliner”. Und wie am Samstag dessen Neffenneffeneffe auch heute wieder sagte, zwischen all den 5G-Warnungen und den Corona-Shaming-Shamern. Okay, geschenkt. Dessen Onkel stand nicht vor der Mauer, damals, das war eigentlich der Ronald, der Regen. Aber uneigentlich sollte auch klar sein, nur Wichtigtuer und Besserwisser mit niederträchtiger history-knowledge-shaming-Intention weisen auf solche Unwichtigkeiten hin!

Wir brauchen Masse. Wir müssen jetzt beweisen, dass wir alle hier sind. Und wir gehen jetzt da drauf und wir holen uns heute, hier, jetzt unser Haus zurück.

Ja! Da spricht unser Meister die wahren Heimatworte. Heim ins Reich. Heim in den Reichstag. Reich ins Heim. Rein in den Heimstag, für Reiche in den Reichstag. Und diesmal exklusiv ohne Antrag auf AfD-MdB-Begleitung. Kein Besucher-Shaming anymore! No, no, no, no! Einfach so! Rein ins alte Haus. Und back to the roots! Und dann noch hinfort mit den sich marginalisiert fühlenden Mehrheiten, die deren Randstellung bis heute nicht verstanden haben. Die Botschaft ist klar und eindeutig! Rauf gehen. Jetzt. Da rauf. Ins Walhalla! Ins Haus! Da hinauf! Aufi muasi! Aufi allesamt!

Wir werden jetzt gleich diese kleinen Dinger brav niederlegen und gehen da hoch.

Brav! Kleine Dinger. Brav! Keine 20 Zentimeter, kleiner Peter-Diskriminierter! Weg mit den Kondomen im Gesicht. Auch für Frauen. Freie Sicht für freie Bürger. Über Weichen, Stock und Sein. Freiheit! Die kleinen Dinger hindern am Nachdenken, wo nachdenken stattfindet: auf Zungen- und bis zur Nasenspitze. Die kleinen Dinger hindern, wer wir sind, wohin wir wollen und mit wem wir marschieren. Wir wollen hoch. Da hoch! Hoch! Hoch! Höher! Noch höher! Hoch hinaus! Kein Nachdenk-Shaming mehr ever …

Äh, moment. Könnt ihr mit Eurer Merkel muss weg-Fahne bitte wieder die schwarz-weiß-rote Flagge mit dem Adler frei geben? Unsere Hundertschaft von Journalisten mit Handystick und Smartphone werden sonst in ihrer Journalistenpflicht der wahren Berichterstattung gehindert. Das sind Journalisten und dürfen nicht behindert werden, weil wir es wollen, weil wir frei sind und Freie-Presse-Shaming respektlos ist! Und wir sind ja hier nicht bei der Mainstream-Lügenpresse wie BILD, Express, Playboy, Happy Weekend oder St.Pauli Report, okay. Die Welt soll erfahren, dass auch wir Smartphone-Techniken nutzbringend und Wahrheit-finderisch einzusetzen verstehen! No Smartphone-Shaming, please, okay!

Und setzen uns friedlich auf die Treppe und zeigen Präsident Trump, dass wir den Weltfrieden wollen. Und das wir die Schnauze gestrichen voll haben.

Wenn der Prophet zu uns kommt, dann haben wir uns in Ehrfurcht vor dem Berg hin zu setzen. Und wir lassen uns die Schnauze sehr gerne mit seinem Wohlwollen fühlen. Bis zum Strich. Eichstrich. Und zwar voll. Es ist für den Weltfrieden. Gestrichen voll. Die Schnauze. Voll. Weltfrieden. Donald, du bist friedlicher als jener Friedennobelpreisträger Obama, der ein Wolf im Wolpertingerschafspelzderivatsubstitut war. Auch wenn ihr es nicht verstanden habt, glaubt mir! Donald steht für den Weltfrieden, Dagobert nicht! Kein Donald-Shaming! Freiheit für Donald und seine Disney-Figuren!

Und nun, knie-het nieder, ihr Leser dieses geheiligten Berlin-2908-Demo-After Maths. Ehrfurcht und memoriert indächtig die folgenden Worte! Donald Trump unser bei Republikaner verhimmelt, dein Name sei geheiligt, dein Seich komme, dein Drohnen-Wille geschehe wie vom Himmel als auch von Erden. Unser tägliches BummBumm-Manna gib uns heute. Und verdirb uns nicht respektlos unsere Schuld, wie wir verderben wollen unsere respektlosen Schuldner. Und versuche uns nicht mit anderer dubioser Weltenführung, sondern erlöse uns von dem Bösen der Anderen. Denn dein ist mein Donald, mein Mantra und dein Fox-TV in Ewigkeit. Gegen alle Lügenpressen. So sei es.

Moment mal! Hallo! Hallo? Könnt ihr in Reihe sechs euch auch bitte niederknieen? Das hat etwas mit Respekt vor Donald und den schwarz-weiß-roten Fahne zu tun. Zeigt Anstand! Das wurde bereits damals so gemacht, nicht wahr, als die Amis uns nicht so wohl gesonnen waren. Oder wollt ihr jetzt ein respektloses knee-shaming-Furor verbreiten? Lauschet der Rednerin vor dem Reichstag derer letzten Worte, bevor der Reichstag erfolgreich gestürmt wurde:

Wir haben gewonneeeeeen.

Jaaa! Aus, aus, aus, das Spiel ist aus! Wie 1954! Wie damals. Als danach alle die erste Strophe des Deutschlandliedes bei der Siegerehrung in Bern sangen. Das war kein Nationalhymnen-Shaming, das war Patriotismus!

Ähm. Hallo? Wo geht ihr hin? Warum bleibt ihr nicht? Wollt ihr den Narrativ der anderen unterstützen? Ihr unterstützt den falschen Narrativ! Den total falschen! Den der Lügenpresse! Hey, hallo, wir sind die wirklichen Sieger der Corona-Krise. Ihr seid es nicht! Wir sind nicht irgendein Randbereich von 40.000 Mitläufern. Ihr könnt uns nicht ausschließen. Wir gehören dazu! Wir haben gewonnen! Und weil wir gewonnen haben, haben wir gewonnen und versammeln uns als Gewinner und  zeigen jetzt euch allen als öffentliche, nicht-Lügenpresse Premiere einen Film. Einen Film als wahrhaftiges Lügenpresse-Shaming, für die, die es verdient haben, damit jene Lügenpresser in Scham und Schamesröte öffentlich für jeden sichtbar versinken. Damit sie sich schämen. Und die Kinder der Lügenpresse-Schreiber sich schämen. Und deren Kindeskinder! Und Kindeskindeskinder! Aktiv und nachhaltig schämen sollten sie sich angesichts des nachfolgenden Filmes.

Wir zeigen den Film “Indiocracy”. Anschaubar via Amazon Video. Klickt diesen und nur diesen meinen Link an, und ihr unterstützt meine Idee und meinen Geldbeutel, mit dem ich dann die Bewegung unterstützen werde. Und ihr werdet frei sein, vom Schämen von irgendetwas.Amen.

Wir haben gewonneeeeeen.

P.S.: Ach ja, alle Zitate zusammen führten zum “Sturm auf den Reichstag”. Es braucht also nicht viel Schwachsinn, um einen Haufen in Bewegung zu versetzen, der alles schluckt., Hauptsache, es passt für deren Hirn in deren Hirn. Denn da ist so viel Hohlraum vorhanden in deren Birnen. Und diese Hirnlosen sollen harmlos und vernachlässigbar sein? Nie! Niemals! Nicht! Ich mein, weißt du, bist du dir sicher, ob nicht gerade Donald Trump mir diesen Text befahl zu schreiben. Also, nachdem er von Berlin mit dem ICE nach Salzburg reisen wollte, dann in München ausstieg, um sich eines der weltberühmten Münchner Mettigelbrötchen am Münchner Hauptbahnhof zu kaufen, sich dort verlief und dabei irrtümlich jetzt in meiner Wohnung landete? Falsches Narrativ?  Okay, du hast recht …

… nein, Donald, das schreib ich jetzt nicht …

Wer nicht hören will, muss halt mal lesen …

Ein sehr, sehr, sehr wichtiger Mensch dieser wirklich, wirklich großen Welt in dem niedlich kleinen Städtchen namens “Washington” in jenem extra grandios weiß gewittelten Häuschen twitterte heuer:

“When you see ‘anonymous source’, stop reading the story, it is fiction!” Quelle: hier

Was will jenes kleines große Menschlein damit uns Unwissenden und Unverständigen verkünden?

Google übersetzt den Satz mit:

Wenn Sie „anonyme Quelle“ sehen, hören Sie auf, die Geschichte zu lesen, es ist Fiktion!

Die Übersetzung ist selbstredend richtig. Denn die rhetorische Weise jenes selbsternannten (Washington) DC-Helden “Mann aus Stahl” (= Kal-El) würde so etwas nie sagen. Was man wissen sollte: “anonyme Quellen” (= “anonymous source” ) sind nicht näher genannte Leute, die einem etwas gesagt haben. Zu solch einem Sachverhalt passt nur eine Trumpf-Lebensregel zum Verstehen: wenn die Anzahl der Personen unwichtig sind, ist jene Anzahl einfach nur ungenau zu erhöhen („many“), womit die Aussage Gewicht erhält. Sollte die Anzahl der Personen aber wichtig sein, dann ist die Personenanzahl zu reduzieren und mittels „rich“ (reich) oder „important“ (wichtig) zu qualifizieren und die Aussage frisst sich in jedes Hirn wie Öl in Feuer. Hilfreich ist dann gar, diese zu sich selbst in wichtiger Beziehung zu setzen.

Der Begriff “anonymous source” ignoriert diese Regel und ist somit per se unglaubwürdig. Genau in der gleichen Weise, wie wenn ein Journalist in einer deutschen Zeitung die Phrasen “wie aus gut informierten Kreisen” oder “Informant, welcher namentlich nicht genannt werden will” berichtet.

Unglaubwürdig. Lügenpresse halt. Das sagen inzwischen ja auch bereits manche Linke komplett unreflektiert, die dann wie die chaotischen Rechtsradikalen und die der nicht minder aktiven AfD beklagen, dass die Journalie nicht ausreichend recherchiert und berichtet.

Würde der Journalist allerdings korrekterweise schreiben: “Meine Freundin, welche ein sehr berühmtes reiches Model für ein bekanntes, wichtiges Mode-Label ist, meint dazu, …” dann bekäme der Artikel jenes Journalisten das eindeutige Adjektiv “glaubwürdig”. Würde er jedoch schreiben, “Viele meinen dazu, …”, dann würde so etwas keinen Menschen vom Hocker reißen.

Und darum zu dem Satz zuvor, welches in uns die Neugierde geweckt hatte: Was wollte uns noch mal das Mode-Model sagen?

Lieber geneigter, mitlesender Journalist: Wie musst du deinen Artikel formulieren, damit er von allen gelesen wird und höchste Wertschätzung erfährt, wenn dir ein Sachse mit Fischer-Hut und Job beim Landeskriminalamt erklärt, dass er vertrauliche Fahndungsaufrufe in der rechtsradikalen Szene veröffentlicht?

Lieber Journalist, dann schreib doch verdammt noch eins einfach:

“Ich erfuhr etwas. Sie werden es als sehr, sehr, sehr nicht unglaubwürdig empfinden. Es wird großartig sein. Das können Sie mir glauben. Meine Freundin, ein berühmtes, reiches Model für ein bekanntes Mode-Label, erklärte mir, Donald Trump pinkele im Sitzen. Und ein verantwortungsloser Nicht-Bio-Deutscher wollte ihn dabei wohl vom Pinkelpott schubsen. Traurig. Sehr, sehr, sehr traurig. Und hier die genaue Adresse des Polizei-bekannten Verlierers aus dem großen PI-News-Computer (= Polizei-internen Neuigkeiten-Computer): … .”

… . Everybody is now saying, it’s going to be amazing. That’s just what I had heard.

Believe me. …

… was einem gute Deutschlehrer lehren oder man sich selber in jungen Jahren beigebracht hat, verlernt man später im eigenen Alter nicht unbedingt … .

Talking like Donalds way to speak – die lebende Phrasendreschmaschine ohne Punkt und Komma

Believe me, I am very, very, very proud to be here. A lot of people are saying, that I should be glad about it. That’s just, what I had heard. I must tell you in all fairness and I’m a believer in it, this is an incredibly fantastic place to give a sophisticated speech to you, my hard working shop people, in this amazing village.

And it is a special village to be perfectly honest, because a lot of people tell me that the crooked Clinton politicians and ridiculous whitch hunt society of the dishonest democratic party had no audience here. Dozens of people have called me to tell me that these democratic party people are really, really not honest persons. I don’t know, but that is what people are telling me. That is so sad. And believe me, in the whole world nobody is playing in the big league, as we do now. That’s just what I had heard! Also in the massive outstanding FoxTV. I’ve seen this, and I’ve sort of witnessed it—in fact, in two cases I have actually witnessed it. And not like the staggering ridiculous Fake News.

You know Fake News? You Know? Everybody knows it in Canada, Europe, Germany and so on. In Germany fine people created its own word for it and call it ‘lu-gen-pres-se’. It is major, major sad for this world we have big Fake News. Even they call themselves journalists. So unfair. So stupid. But what I’ve heard, everyone is now saying that the loser shithole-pages are absolutely overrated talking about  journalism at all. We will not do any rude out of control censorship, because we are fine democratic republicans and extremely not crooked democrats, okay? This will not gonna happen that I can tell you.

To be perfectly honest I went here yesterday to meet my great mate of the honest republicans. I’m a believer in him. However in the one of the democrates for sure not. Well, I mean, we defend everybody. Yes, we defend everybody. No matter who it is, we defend everybody. We’re defending the world. But that person, he’s just a low-energy person, let’s face it. We don’t need low energy. We need lots of energy. Like my amazing mate here, at this very, very, very, great place.

Before assisting a fantastic movie in his private outstanding movie theatre, we talked about beautiful tarrifs for unfair car imports in future. How many BMWs you have seen in this village? Dozen more than Camaros you will encounter not in Berlin. Great tarrifs will make not only this elegant village, but entire  America strong again. And your phenomenal village also.

Before we saw that outstanding movie we ate special steakes. Everyone is now saying, how I can ate a steak, when the goofy BMWs are flooding  our beautiful country. Flooding like the African Americans, the blacks, the cyber, the Latinos and the women? Yes, weak women. Worst women cause a lot of car accidents. Well, this week some pathetic people confronted me with boring facts that undermine my honest statement. Okay, but someone is causing those ridiculous accidents and we do have to do something against it, don’t we? Believe me, I’m doing very well with getting away with murder. We will hit a home run. I must tell you I have many, many friends and a huge and incredibly support of unbelievable people, and all of the extremely numerous complete and total clowns  doesn’t have a clue, why I’m doing very well with assisting movies at my powerful republican mate.

We saw the outstanding Apache movie “July 12, 2007 Baghdad airstrike” against sad Fake News members and disgusting terrorists. And after this we assisted the tremendous documentation about a brilliant  man of a fantastic show called “You are dismissed”. Believe me, in all fairness, I have never seen before, ever such a tremendous reality show on TV.

And since we had a good time, we continued watching “Stormy Daniels” in “Desert Storm 2”, a brilliant and elegant documentation of a special soldier, who has a avoided very, very, very not smart hostage situation with a sad woman of porn in Iraque supported by crooked democrats.

My hard working shop people a lot of people are saying, I am great. The proof of my hard work? It’s going to be amazing. Believe me. My friends, who happens to be a very famous fashion and hard working model, told me I dress very well and even more, I am working unbelievably tremendous hard. And I am doing it for you, believe me.

God bless you all and vote not for the boring candy in November, but for the amazing people of my party. To make America strong again.

Meine Damen und Herren, der Vertreter der republikanischen Partei hat vorhin gesprochen. Das Publikum applaudiert stehend.

Das Wichtigste lässt sich kurz zusammenfassen: in diesem Ort der USA, in dem er die Rede hielt, dort werden gerne deutsche BMW-Fahrzeuge gekauft – etwas, was sehr positiv anzumerken ist – und am Vorabend seiner Rede hatte er mit seinem lokalen Abgeordneten begeistert sowohl Splatter-Movies als auch einen Porno angeschaut.

Darüber hinaus empfahl er den Zuhörern, im November für die Republikaner zu wählen, und dass er weiterhin an den nationalen Slogan “Make America great again” glaubt.

Wir schalten jetzt zurück in unser Studio nach Dresden, in dem unser Chef-Redakteur über die neuerlichen Vorwürfe des amerikanischen Redners über die “Fake News”-Presse mit dem Vertreter der AfD reden wird. Er wird kritisch nachfragen, welche Straftaten Fake-News-Mitarbeiter, welche sich ja selber auch gerne als deutsche “Qualitätspresse” bezeichnen, für gewöhnlich begehen und zwar ohne jeglicher rechtlicher Ahndung.

Von hier aus einen Guten Abend aus Little Village World und nach der Werbung direkt zurück nach Dresden.

Rosenmontag war gestern, heute ist Nelkendienstag!

Rosenmontag ist passé und der Südosten Deutschlands bereitet sich schon auf den politischen Aschermittwoch vor, um darauf natlos sich in der Starkbierzeit dem Vergessen des vorherigen Faschingstreibens hingeben zu können.

In der Zwischenzeit wurden kleine güldene Statuen an Personen für deren filmische Machenschaften von einem amerikanischen Elferrat mit Code-Namen „Filmender Frohsinn“ aus Los Angeles überreicht. Und während der Verleihung schauten unterdessen alle auf Twitter nach, was denn der @realDonaldTrump zu jener Oskarverleihung so zu sagen hätte. Aber es kam nichts von ihm. Hatte er etwa seinen Fernseher nicht an? Oder war er überhaupt im Weißen Haus oder seinem Trump Tower? Spekulationen um seinen Gesundheitszustand schossen ins Kraut.

Die der Fake News völlig unverdächtige Klatschpresse um Fox News und so hatte gleich heraus gefunden, was wirklich geschehen war:

Donald Trump versuchte sich in Begleitung eines Secret Service Agenten im Kölner Karneval beim Rosenmontagszug zu amüsieren. Unter den vielen anderen Menschen mit Trump-Masken fiel er, der @realDonaldTrump, ja eh nicht weiter auf. Jedoch – so soll Fox News berichtet haben – als @realDonaldTrump das zwölfte Küppers-Kölsch ge-ex-t haben sollte, brach er wohl zusammen. Er schien nicht mehr zu atmen, seine Augen waren verdreht, Schaum quoll ihm aus dem Mund und sein Smartphone wies kaum noch Akkuladung auf. Der Secret Service Agent griff zu seinem eigenem Smartphone und wählt die Nummer der Amerikanischen Botschaft in Berlin. „Ich glaube, der Präsident ist tot“, schrie er panisch in sein Handy, „was soll ich machen?“ In der Amerikanischen Botschaft versuchte man wohl zuerst, den Mann zu beruhigen: „Regen Sie sich nicht auf, wir werden Ihnen helfen. Stellen sie erst mal sicher, dass er wirklich tot ist.“ Am anderen Ende der Leitung herrschte einen Augenblick Stille. Dann fiel ein Schuss. „Erledigt“, sagte der Agent, „was jetzt?“

Der Agent hatte wohl nicht sorgfältig genug gezielt, wusste Breitbart News Network gleich aus gut unterrichteten Kreisen danach zu berichten. Der Präsident wurde per Luftfracht direkt in die Berliner Charité verfrachtet und dort notoperiert. So lag der @realDonaldTrump erschöpft, aber glücklich, weil lebend, in seinem Bett, als sein Vize Mike Pence auftauchte, um ihn zu besuchen. Mike Pence sah den Präsidenten vor sich liegend, verbunden an eine Unzahl von Schläuchen, die an der Decke und über den Boden liefen. Plötzlich fing der Präsident an zu keuchen. Da er nicht sprechen konnte, bat er Pence in Zeichensprache um einen Stift. Der @realDonaldTrump kritzelt auf einen Zettel einen Satz und fiel anschließend in ein tiefes Koma. Mike Pence sah den Zettel und reagierte sofort: „Das geht mich nichts an, weil nicht getwittert“ und brachte den Zettel umgehend der Frau des Präsidenten. Die studierte den Zettel und fiel in Ohnmacht. Daraufhin nahm Mike Pence den Zettel an sich und las: „Du Idiot, geh von meinem Schlauch runter!“

Berühmt berüchtigte Fake News-Vertreter aus den USA, also die New York Times, CNN und Buzzfeed, meinten dagegen berichten zu wollen, dass es sich bei der ganzen angeblichen Geschichte lediglich um mutmaßliche „Fake News“ handeln würde.

Gesichert ist jedoch laut diverser Teilnehmer der wöchentlichen Narrenveranstaltung in Sachsen, der PEGIDA-Dresden, dass von den berühmt berüchtigten Fake News-Vertretern aus Deutschland (wie SZ, FAZ, Zeit, Stern, Spiegel, taz und Bild) verschwiegen wird, dass an einem Reststück der Berliner Mauer am Berliner Wannsee offensichtlich eine Kinderhand in roter Farbe ein „Gott erhalte Donald Trump“ hinschmierte. Und in kleinen blauen Kleinbuchstaben drunter ein „möglichst bald“ kritzelte. Die Polizei wollte das bislang weder bestätigen noch dementieren, da ihr am Wannsee bislang keine Berliner Mauer bekannt sei. Sie vermutet berechtigterweise nicht „Fake News“, aber eine Ente verkleidet als ultrawichtige Nachricht vom Berliner Wannsee.

Und an dieser Stelle fragt sich der geneigte Karnevalsabstinenzler:

Ist das Humor?

Oder kann das weg?