Über Careca

Hang zur Satire, zur Ironie und zum Zynismus; Sinn für jeden Unsinn

Fast ausverkauft

Nur noch Restexemplare bei Amazon:
Okkulte Stimmen – Mediale Musik . Recordings of unseen Intelligences 1905-2007 (Aufnahme ungesehener Intelligenzien 1905-2007)
Für EUR 39,80 statt EUR 39,95. Also 15 Cent Ersparniss.
Nur noch 3 Cds verfügbar! Also jetzt bestellen.

Sollte es die CD nicht mehr geben, erst dann einfach mich anschreiben. Aufnahmen ungesehener Intelligenzien habe ich dutzendweise hier rumfliegen. Leer-CDs, die ich gerne mit Stille für Euch bespielen werde (incl. CD-Bedruckung). Und als Sonderpreis kriegt Ihr sie von mir für 20 Euro (inkl. Verpackung und Porto) …

Na, dann mal los und abwarten, bis die drei CDs bei Amazon verkauft sind …

Rezept für einen Monster-Cocktail

Wir basteln uns einen Violetten-Monster-Cocktail.
Man nehme genügend Wodka, ordentlich Erkältungs- bzw. Hustensaft und dosenweise Energie-Drinks (a la „Red Bull“ oder so).
Fülle das ganze in einen Cocktail-Shaker und schüttel es erstmal einige Zeit durch. Dann fülle man noch folgendes hinzu

– 20 Diät-Pillen Clenbuterol (wegen den Kalorien im Energie-Drink; z.B. Spiropent®)
– 18 pflanzliche Amphetamin-Pillen (falls die vorherigen Pillen die Wirkung des Energie-Drinks aufheben sollten; Marke? Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker)
– 18 Pillen Histamin-Rezeptorblocker (um Magenschleimhautreizungen des Cocktails zu vermindern)
– 12 Pillen Vicodin® (eine US-amerikanische Kombination aus Schmerzmittel und Hustenmittel; mildert a priori die Kopfschmerzen des Wodkas und eventuelle Hustenreaktionen auf den Erkältungssaft)
– 8 Tabletten gegen Sodbrennen (weil das Gebräu doch ein wenig heftig sein könnte und wegen der Magenschleimhaut halt)
– 10 Schlaftabletten (wer möchte schon die völlige Dröhnung des Cocktails lebending mitbekommen?)

Jetzt nochmals kräftig durchschütteln – so wie damals Tom Cruise im Film „Cocktail“ es uns vorgemacht hat – und alles in einem großen Glas abseien. Mit einem langstieligem Löffel noch die Bröckchen aus dem Cocktail-Shaker rausfischen und auf der Zunge zergehen lassen und dann mit einem gekonnten Ex-und-Hopp aus dem Glas herunterspülen.

Für Leute mit Beziehungen zum amerikanischen Getränkemarkt steht als Option noch offen:
– zwei Flaschen Pepto-Bismol (verschafft Erleichterung bei Herzschmerzen, Magenbrennen, Brechreiz, Verdauungsprobleme und Durchfall)
– zwei Flaschen NyQuil (als Ersatz taugt auch Wick Medinait® und wird vorm Schlafengehen eingenommen)
– zwei Flaschen OxyContin (wieder ein Schmerzmittel, falls das obere doch zu stark knallt … ABER vorsicht! Ist codein-haltig! Denkt an eure Gesundheit!)

Dazu schmeissen wir uns dann noch 10 Tabletten gegen den Katzenjammer danach ein (also gegen Kopfschmerzen, Übelkeit, usw. usf.).

Und als absolute Krönung, als I-Tüpfelchen dieses Cocktails, da hauen wir uns dann noch 8 Tabletten mit Methylphenidat hinter die Binde.
Methylphenidat ist im Betäubungsmittelgesetzes aufgelistet und unterliegt einer gesonderten Verschreibungspflicht. Um es zu bekommen benötigt ihr Informationen zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Also schlagt Euren Arzt dafür und verlangt beispielsweise „Ritalin SR®“. Das sollte schon noch drin sein.

Dann empfiehlt es sich, auf eine Bahre zu legen, die Journalisten, Polizisten und Ärzte Eures Vertrauens anzurufen und schon seit Ihr auf „Seite 1“ oder in der „Prime Time“ Eures Stadtsenders.

Ob ich bescheuert bin?
Ob ich einem im Tee hatte?
Ob ich Euch vergiften will?

Und überhaupt, woher ich das Rezept habe?

Nun auf die oberen, tendenziell voreingenommenen, rhetorischen Fragen gehe ich jetzt mal nicht ein.

Aber die letzte beantworte ich gerne:
Von Journalisten der britischen Zeitung „Daily Mirror“, die Britney Spears neuliche, medien- und paparazzi-begleitete Einlieferung am 03.01.08 in ein Krankenhaus ausanalysiert haben.
Denn die Journalisten haben das Rezept von Britney Spears privaten Barmixer, die freilich nicht genannt werden will. Denn sonst wäre die Drogenpolizei hinter der Person auch noch her …

Was originelles?

Da hat mich doch neulich wer angehauen, ich solle mal was originelles über Musicals schreiben …
Habe mich hingehockt, dumpf über einer Tasse Kakao gebrütet und dann nach sechs Stunden folgenden reim gemacht:

Das Musical,
Das Musical
Heisst andersrum
Einfach Lacisum

Naja, intellektuelleres fiel mir dazu nicht ein.
Mein Hirn ließ mich diesmal mit mir ganz allein.

Tja, was für Zeiten,
denk ich, was für Sitten.
Ein ewiges Abwärtsgleiten
mit ungereimten Trippelschritten.

Reim dich
oder ich beiß‘ dich!!

Werbung für Romantik-Urlaub? Versteckte Botschaft.

Romantik-Urlaub? Was wäre, würde dort ein weißer Mann im Wasser stehen und daneben würde Thailand stehen? Dann wäre es Sex-Tourismus. Wobei, ‚Romantik-Urlaub‘ ist das Wort von Frauen für diese Art Tourismus. Ist ja nicht so, das nur Männer das beherrschen wurden. Herrschen tut Frau auch.
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Es könnt‘ alles so einfach sein, …

… isses aber nicht …

Ich hatte ihr unbeabsichtigt gegen ihr Bein getreten.
Erzogen wie ich halt bin, murmelte ich ein „Entschuldigung“.
Aber sie ging gleich ins Detail.
Der Schaden, den ich ihr gerade zugefügt hätte
… häh? …
wäre nie so groß, den ihr gerade die TUI der BRD zugefügt hätte.
… häh? …
Ja klar, ich Unwissender wüsste doch gar nicht, wovon die Wissenden reden.
Ich Dummerle.
Da trete ich doch einer Wissenden an die Beine.
Mea Culpa. Dutzendfach mich selber ausgepeitscht.

Es könnt‘ alles so einfach sein, isses aber nicht

Wer nicht fragt, bleibt dumm.
Warum mein dusseliger Tritt an ihr Schienenbein so billiger sei, als eine Reise mit der TUI?
Sie sah mich mit einem gnadenlos weisen Blick an.
Ich Dummerle, ich. Wie konnte ich Depp nur fragen …

Sie wär jetzt gern per „last minute“ nach Dubai geflogen.
Wieso?
Na ja, solche dämlichen Fragen kann nur ich Billiglohnverdiener fragen.
Weil dort das Geld verdient wird, was jeder gern hätte.
Stimmt. Ich nicke innerlich und rechne mein 10-Euro-Ticket vom FJS-Flughafen zum Straußoleum der Münchener Innenstadt dagegen.

Einmal München Innenstadt sehen und sterben.
Gibt es höhere Weihen?

Wahrlich, ich bin ein elender kleinkarierter Kleinknauser gegenüber denen, die rechtschaffen ordentlich in Dubai verdienen. Öl regiert die Welt. Allerdings hat das nichts mit Speiseöl zu tun …

Hey, Mann, ich bin halt ein elend niedriger Pfennigfuchser in Zeiten des Oberregenten Euro und dessen Untereinheit Cent. Was die Bremer Stadtmusikanten anderen in die hohle Hand geschissen haben, dass krieg ich auch noch Cent-weise für die Abwassergebühren hin .
Konvertiert über den Pfennig. Gott sei meiner niedren Seele gnädig …

Soso, ich hatte an ihr Bein gestoßen und sie sah huldfvoll darüber hinweg.
Ich fragte nach, was das besonder an Dubai sei und der TUI sei.
Sie meinte, es seien die Verdienstmöglichkeiten der Stadt München an Dubai.
Ich fragte, ob sie plante Urlaub zu machen, oder Geschäfte einzufädeln.
Sie bezog sich auf das letztere, da München doch dessen Prosperität in Auge zu behalten hätte.
Wie?
Jawohl, sie war der festen Überzeugung, dass die TUI ihr einen Urlaub versaut hätte, der ihren Einfluss auf dem wirtschaftlichen Wachstum der Region München vermiest hätte.
Ihr gegenüber fühlte ich mich klein und unbedeutend.
Ich fragte sie, warum sie dann nicht einen komfortablen Urlaub in den Wellness-Centern der gut Situierten Deutschland machen würde? Warum nicht in den allzeit bereiten Luxus-Touristen-Villen in Südafrika, Nord-Brasiliens oder Thailands?
Ihre Antwort war klar. Sie würde doch nie Geld in Ländern, die nicht mithalten könnten. Die eh schon in Armut darben würden.
Ich erzählte ihr mal kurz von Gegenden Brasiliens, in denen man als mittelreicher Europäer in gnadenlosen Luxus schwelgen könne.
Sie wies meine Phantasie zurück. Sie würde nie armen Ländern helfen. Unser einziger Fokus solle Länder sein, die den Reichtum der Zukunft haben würden. Das wären arabische Länder der Zukunft.
Also sinnierte ich, dass zu den reichen Ländern der Zukunft auch Israel gehören würden und würde sie in einem Kibuz …
Warum kam da dieser vernichtender Blick?

Äh, die Frau saß mir weiterhin gegenüber und redete zuviel. Sie will nur das Wohl Deutschlands, aber TUI wäre nicht fähig ihr einen „last minute“ Flug nach Dubai zu besorgen.
Und Geld nach Deutschland bringen.
Hm. Urlaub oder Wirtschaftsflug.
Ich sass in der S-Bahn und dacht nur :

Das sind Dinge von denen ich gar nichts wissen will,
lass mich doch in Ruh’ und texte mich nicht zu
das sind Dinge von denen ich keine Ahnung haben will,
behalt den Kram für dich; es interessiert mich nicht!

Aber sie redete weiter.
Dass allein die GDL schuldig an den Bahnstreiks seien (… ja, was denn sonst?!? ..). Das hätte sich schon bei Sabine Christiansen eindeutig gezeigt Und Mehdorn verdiene was er verdiene.
Aha, Reichstumdebatte, der sozial benachteiligten wie jene Frau mir gegenüber …
Und dass die Gewerkschaften allein an den Brasilien-Skandal der VW Wolfsburg Schuld seien.
Ob sie schon mal mit VW-Angehörigen deswegen gesprochen hätte, fragte ich Dummerle? Und wie die darüber denken würde?
Nein, das interessiere sie nicht. Die Betriebsräte wären die einzig Schuldigen. Und die Werker hätten diese gewählt.
Ich erzählte ihr, dass die Werker deswegen jedem ins Gesicht springen würden, wenn sowas erwähnt würde.
Das wäre nicht ihr Problem, meinte sie arrogant, weil die Betriebsräte doch von den Werkern bestimmt worden wären.
Ich erzählte ihr was von Betriebsräten, die mit den Firmen kungelten und nichts mit Werkern gemein hätten. Von Firmen, die die Betriebsräte festlegten. Ihre Reaktion war, das dies alleinige Schuld der Werker sei, dass diese nicht den Betriebsräten die hoheitliche Verantwortung an sich eines Betriebsrates nehmen würde.

Und Dubai. Sie wolle doch nur dafür sorgen, dass deutsche Firmen Gewinn machen können. Und die TUI hätte ihre zukünftigen Geschäfte vermasselt, weil sie keinen Flug für sie gefunden hätte.
Ich sass ihr gegenüber und dachte an meinen unbeabsichtigten Tritt gegen ihr Schienenbein und meine Entschuldigung.
Aber die hatte sie unausgesprochen sicherlich nicht akzeptiert. Solche Menschen wie jene Frau sind halt momentan überall.
Na ja.

Es könnt‘ alles so einfach sein,
isses aber nicht.

Das sind Dinge von denen ich gar nichts wissen will,
lass mich doch in Ruh’ und texte mich nicht zu
Das sind Dinge von denen ich keine Ahnung haben will,
behalt den Kram für dich; es interessiert mich einfach nicht!

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Move it, move it

Beweg dich
Beweg mich
Lass mich nicht hängen
Lass mich nicht stehen
Beweg mich
Lass uns mich bewegen
Ich will dich
Dich will dich
Willst du mich
Will ich dich
Wollen wir uns
Lass uns bewegen
Let`s move together
Lass es uns tun
Tun wir es
Lassen wir es uns tun
Vorhang runter
Begierde freier Lauf
Hinterm Vorhang
Hemmungslos
Beweg dich
Beweg mich
Lass mich nicht hängen
Lass dich nicht kalt

Let`s do it ….

Ganz normal Kaffee trinken an der gelben Linie

Münchener Flughafen.
Terminal 2.
Ich warte auf den Ankunft des Fliegers aus São Paulo.

Für Ankünfte ist der Münchener Flughafen verdammt einfach, wenn der Flieger am Terminal 2 andocken darf. „Verdammt einfach“ bezieht sich allerdings nur auf diejenigen, die irgendwen vom Terminal 2 abholen. Die Angekommenen sehen dagegen in der Regel abgekämpfter aus. Denn weite Wege für Passagiere sind dort am „Franz-Josef-Strauß“-Flughafen die Realität.

Die Herausforderung, Ausgänge aus dem Sicherheitsbereich eines Flughafens zu konstruieren, hat sicherlich schon Dutzende Diplomarbeiten und Doktorarbeiten hervor gebracht. Denn es geht ja nicht nur darum, das ankommende Passagieraufkommen aus dem Sicherheitsbereich heraus zu leiten, sondern auch die Abholer vor der Sicherheitsschleuse auf gebührenden Abstand zu halten.
In München am Terminal 2 erfüllt eine gelbe Linie diesen Zweck. Auf dem Boden gemalt wagt es kein Besucher diese entscheidend zu überschreiten. Und das, obwohl kein expliziter Hinweis oder auffälliges Verbotsschild auf die Funktion der gelben Linie verweist.

Die Besucher halten sich einfach an die Magie der gelben Linie und übertreten Sie kaum.
Die totale Disziplin.

Am Ende der gelben Demarkationslinie gibt es einen Kaffee-Stand.
Irgend so einen amerikanischen. StarBuzz oder so ähnlich.

„Einen Milchkaffee, bitte.“

Die Frau hinter dem Tresen nickte und antwortete mit drei Worten, die ich allesamt nicht verstand. Bayrisch?

„Wie bitte?“

Die Frau wiederholte die Worte. Ihre Handflächen beschrieben dabei unterschiedlich Abstände. Ich verstand. Die Bechergröße meinte sie.

„Mittel.“
„Den Cafe Latte mit mehr Kaffeegeschmack?“

Wie? Den Milchkaffee mit mehr Kaffeegeschmack? Ähem, schmeckt die Basisversion nicht nach Kaffee?

„Äh, wie mit ‚mehr Kaffeegeschmack‘? Ich dachte Milchkaffee hat schon Kaffeegeschmack.“
„Mit mehr Kaffeegeschmack kostet es 50 Cent mehr.“
„Nein, einen ganz normalen Milchkaffee.“
„Wie ist ihr Name?“
„Wieso meinen Namen?“
„Den schreib ich Ihnen auf den Becher.“

Pappbechergravur?!?

„Nein, danke ich brauch keinen Namen auf meinem Becher.“
„Aber ich muss ihn hier drauf schreiben.“
„Sagen Sie mal, ich will doch nur einen ganz stinknormalen Milchkaffee? Ist das denn so kompliziert? Einfach nur Milchkaffee. Ganz normal Milchkaffee, bitte. Ohne Schnickschnack.“

Die Frau lächelt mich freundlich mit einer Engelsgeduld an.

„Ja, einmal ist bei uns immer das erste Mal. Sagen Sie mir jetzt Ihren Namen?“
„Wieso?“
„Ich muss Ihren Namen auf den Becher schreiben, damit wir Sie ausrufen können, wenn er fertig ist.“
„Okay, wenn es sein muss. Schreiben Sie dann ‚Kaffeeschlürfer‘ drauf.“

Die Frau lächelt, schreibt und reicht den beschrifteten Becher weiter.

„Macht drei vierzig.“

Ich zahle, trete nach rechts ab und harre auf meinen Milchkaffee.

„Capuccino für Nina.“

Die Frau an der Kaffeemaschine reicht rechts außen einen Kaffee raus. Eine Frau taucht auf und nimmt sich den Becher.
Hm. Nina hatte ich mir immer anders vorgestellt.

„Espresso für Samir.“

Samir kommt und nimmt seinen Espresso in Empfang.
Hm. Auch Samir hatte ich mir … egal …

Ich warte.
Und irgendwie hat die Frau an der Kaffeemaschine nichts mehr zu tun.

„Ähem, ich krieg noch nen Milchkaffee.“
„Hatten Sie bestellt?“

Ich nicke.

„Gabi, hat er bezahlt?“

Aha. Die Frau von der Kasse heißt also Gabi.
Naja, so hatte ich mir die Gabis der Welt schon immer vorgestellt.
Gabi zuckt erschrocken zusammen. Nein, sie kann keine Gedanken lesen …

„Hab ich dir nicht den Becher … ?“

Sie schaut suchend umher, ihr Blick fällt auf den Boden, sie stockt.

„Oh, da liegt er.“

Sie schaut mich peinlich berührt an.

„Moment. Sie kriegen einen neuen Becher. Tschuldigung, mein Fehler. Sie kriegen jetzt die große Portion.“

Sie ergreift einen Megabecher, zieht mit dem schwarzen Schreiber einen Strich auf der Außenseite (sollte wohl „Kaffeeschlürfer“ heißen) und reicht ihn weiter.
Kurz darauf halte ich einen riesigen Becher mit Milchkaffee in der Hand.
Nach dem ersten Schluck verstehe ich die Frage mit dem Kaffeegeschmack. Es schmeckt mehr nach übercremter H-Milch als nach Kaffee. Schade eigentlich um die drei vierzig.
Letztendlich stehe ich an der gelben Demarkationslinie.
Diszipliniert wartend.
Zusammen mit Karl, Rita, Rainer, Heiner, Evi, Susi und Samir.
Kaffeebecherhaltend.
Nein, kein „Coffee to go“. Vielmehr ein pseudo-spontanes „Stehkaffee-Kaffeekränzchen“.

Übrigens. Karl, Rita, Rainer, Heiner, Evi, Susi und Samir haben sich mir nicht vorgestellt.
Aber ein StarBuzz-Kaffeebecher-Studium bei anderen Leuten hilft beim heiteren Vornamen-Raten ungemein.

die ultimative kinofilm montage

Wie geil ist das denn?!?
Gerade gefunden und ich staune noch immer.
http://www.orschlurch.de/video/die-ultimative-kinofilm-montage.html
Überm Daumen gepeilt habe ich von diesem Zusammenschnitt unterschiedlichster Kinofilme vier von fünf Filmen selber im Kino gesehen …
Einfach genial, dieser mit Musik unterlegter Zusammenschnitt von Filmen.
Anschauen und in Erinnerungen schwelgen!
Gott, ist das geil!
Empfehlenswert!

Ich habe Musik geträumt …

Eine Szene aus Milos Formas Film „Amadeus“:
Mozart liegt vornüber auf dem Billardtisch gebeugt, schiebt mit rechts eine Billardkugel über den Filz und notiert gedankenverloren die Noten zu der Musik, die er gerade hört. Ein Klopfen an der Tür reißt ihn aus dem traumhaften musischen Zustand.

Eine Szene aus dem Film „Bladerunner“ von Ridley Scott.
Deckard erwacht. Rachel spielt offenbar ein paar Noten auf dessen Klavier in seiner Wohnung. Erstaunt müht sich Deckard unter Schmerzen von seiner Liege und geht zum Klavier, schaut aufs Notenblatt und meint erstaunt: „Ich habe Musik geträumt.“

Eine Zugfahrt kann langweilig sein. Die Landschaft zieht monoton an einem vor dem Fenster vorüber. Der Blick fällt auf Gleise, Gebäude und Güterwagen. Vor Jahren hatte noch das eintönige Rumpeln der Schwellen seine Begleitmusik für die IC- und EC-Züge gestellt. Jetzt ist es nur ein Rauschen.
Zwangsläufig langweilig?
Die „Chemical Brothers“ hatten im Jahre 2001 ein verblüffendes Musikvideo erschaffen. „Star Guitar“ heißt deren elektronisches Stück und geht zusammen mit dem Video eine kongeniale Partnerschaft ein. Rhythmus und Bilderflut ergeben eine Gemeinschaft, die sich gewaschen hat.
Einfach zuschauen und zuhören.
Alt, aber ein meisterhafter Musikclip.
Musikträumen …

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Radioaufnahmen per Computer leichtgemacht

Für Interessierte von Musikaufnahmen mit dem Computer:

Es gibt viele Möglichkeiten Radiosendungen aufzunehmen. Mit einem Kassettenrekorder direkt vor den heimischen wummernden Boxen, mit einem Kabel vom Tuner aufs Tapedeck oder gar zu seinem PC über den Audio IN-Stecker.
Naja, da eine Reihe von Radiosender inzwischen ihr Programm übers Internet auch online geschaltet haben, gibt es eine einfachere Sache. Man schneidet sich den den Stream auf den PC mit.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man greift sich mit einem Sonderprogramm die Soundausgabe der Grafikkarte ab, wandelt und schneidet das Ganze als MP3 um oder …

Vormals hatte ich für das problemlose Mitschneiden von Radiosendungen im Internet onlineTV verwendet.
Heute bin ich auf ein Programm gestoßen und das hat mich doch schon recht stark begeistert. Das Programm heisst „ClipInc.vier!“.

„ClipInc.vier!“ ist recht unkompliziert aufgebaut und nimmt all das auf, was von einem selbst gewählten Radiostream aus dem Internet ausgegeben wird.
Wobei, das stimmt nicht mit dem „einem“. Es kann von bis zu drei Radiosender gleichzeitig aufgenommen werden. Es ist ohne Probleme über die integrierte Timeshift-Funktion möglich, auf den drei Sendern hin- und herzuspringen und dann mittels der Timeshift-Funktion das bereits gesendete Programm stichprobenartig quer zu checken. Die aufgenommene Musik-/Programmstücke werden abhängig vom Radiosender bereits vom Programm so vorbereitet, so dass diese nur mit einem Mausklick abgespeichert werden können.
Desweiteren werden noch Infos zu Titel, Alben, Künstler und deren Historie, Songtexte und Coverbilder angeboten, die ebenfalls einen Mausklick entfernt aufrufbar sind. „ClipInc.vier!“ nennt dieses System „Mashup“ und es funktioniert recht gut und brauchbar. Viele Radio-Sender liefert das Programm bereits in einer Liste mit.

Das Programm ist freeware und übersteigt meiner Meinung locker den funktionalen Umfang von onlineTV. Insbesondere das Aufnehmen von drei Radiosendern gleichzeitig finde ich schon beeindruckend.
Ach ja, eine DSL-Flatrate ist für so ein Programm ratsam und unerlässlich. Eine Stunde Aufnahme einer 128 kbps-Sendung (z.B. EinsLive) erzeugt dabei eine ca. 50 MB große MP3-Datei auf dem Rechner.

Das Programm „ClipInc.vier!“ kann hier direkt herunter geladen werden.
Meiner Meinung nach lohnt es sich.
Vielleicht liest sich deswegen mein Post jetzt wie kritiklose Werbung pur, obwohl ich es nicht so meine und trotzdem fast eindeutig anders handle …
Aber „ClipInc.vier!“ finde ich schon ein recht imposantes Stück freeware-Software.

Moin, moin, der Endspurt startet …

Noch 178 Stunden bis Weihnachten, wenn bei Euch der Weihnachtsbraten am 24sten um 19:00 reinkommt.
Bis dahin ein zwischenzeitliches Guten Morgen allerseits.
Holt die Kreditkarte aus dem Eisfach, denn diese Woche wird geshoppt, bis die Kreditkarte glüht.
Viel Spass, wünscht euch eurer Kreditkarteninstitut … :)

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Und dann knallst du in mein Leben …

Ich hatte einen genialen Blitzgedanken und wollte ihn niederschreiben.
Und da kam das kleine blaue Knetmännchen mit seinem Hammer als Geschenk von blog.de …
… Maxwell’s silver hammer …Knetmännchen

Bang! Bang!
Maxwell’s silver hammer came down upon his head.
Clang! Clang!
Maxwell’s silver hammer made sure that he was dead.

by The Beatles

Spruch zur guten Nacht

Wenn die Haare weg sind, kommt die Frau, die sie hätte streicheln können.

brasilianisches Sprichwort

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Gott mit dir, dem Bayernvolke

Leise rieselt der Schnee. Draußen vor dem Fenster der Kneipe.
Unweit links von mir saß er und stieß mit mir wieder mal auf das Leben an.
Mit Kölsch versteht sich.
Alles andere wäre eh nie das wahre Leben.

„Es werden jetzt die letzten Tage bei Kölsch und Zigarette in trauter Zweisamkeit sein.“

Ich nicke.

„Solche Tage muss man genießen, solange sie einem noch vergönnt sind. Im nächsten Jahr schlägt die Apartheidpolitik in Bayern voll zu.“
„Apartheidpolitik? In Bayern gibt es keine Rassisten. Nur Wissenschaftler!“
„Nein, nein. Mit Apartheidpolitk meine ich doch jetzt nicht das Synonym für „Rassentrennung“ sondern die Trennung von Gaststättenbier und Zigaretten in geschlossenen Räumen.“
„Ach so.“

Es stimmt. Nach Meinung der bayrischen Politiker schädigt das Rauchen ganz erheblich die Gesundheit der Menschen. Aber allerdings doch nicht so sehr, dass Zigaretten gleich ganz verboten gehören.

Ich nehme einen tiefen Zug meiner frisch aus Frankreich importierten Gauloises Maïs.
„Gauloises“ heißt übersetzt die „Gallierinnen“.
Es wird die Marke der neuen Résistance des neuen Rauchverbots in Bayern werden.
Ganz Bayern hat das Rauchverbot geschluckt.
Ganz Bayern?
Nein, nur ein kleines Völkchen, Sympathisanten der Gallier … „Bleeder Zipfeklatscher! Dreckerter Saupreiß“ … was sonst. Gallien liegt bekanntlich in Südschweden. Nördlich des Weißwurstäquators.
Jenseits von drüben ist bekanntlich für Bayern alles Südschweden …

Gauloises Maïs sind sozusagen das heftigste, was es an Zigaretten zu rauchen gibt. Manche bezeichnen diese als unrauchbar. Das kommt von den Maisblättchen, mit denen der Tabak gedreht wird. Andere meinen, dass diese Zigaretten aufgrund ihrer Stärke unter das Betäubungsmittelgesetz (BMG) fallen müssten.
Aber inzwischen tun es schon billige Tankstellen-„Marlboro Gold“ aus Ungarn. Mit diesen lässt sich unter der Mehrheit der Raucher das Urteil „unrauchbar“ beweisen und nicht wenige nicken auch, sollte nach einer Behandlung nach dem BMG erfolgen …
Dabei ist lediglich der Kamelmistanteil niedriger als in normalen Schmuggelzigaretten, die nicht aus Nahost kommen …
In Fernost schmecken die billigen Zigaretten eh wie „Hund hinten“ …
Rauchen ist schädlich?
Ist Rauchen schädlich?
Freilich.
Das ist es.
Was sonst?

Ich nehme einen Schluck aus meinen Glas und schaue meinen Nachbarn an, der sich wieder mal in Rage geredet hat.

„Diese Politiker. Verbieten einfach die Gemütlichkeit mit einer Zigarette. Dabei geht die bayrische Gesellschaft doch schon am Alkoholismus zugrunde. Aber ohne Alkohol können sich bayrische Politiker deren eigene Gesetze nicht mehr so schön saufen, dass sie im Landtag dafür auch noch stimmen mögen. Also wird das Land Bayern bei einem Maß Bier zum Nicht-Raucher-Land erklärt. Und dann heißt es noch: Bitte, liebe Bayern, raucht aber gefälligst weiter, denn erstens benötigen wir die normale Tabaksteuer nebst Extra-Steuer pro Zigarette für den Kampf gegen den Terrorismus. Und was wird mit den Tabaksteuern finanziert? Münchner Brauereien, die eh nur noch deswegen überleben, weil sie eine Monopolstellung für das Oktoberfest haben und den Landtag frei Haus beliefern dürfen, damit sich die Politiker ihre Gesetze schön saufen können … .“

Er muss Luft holen und seine trocken geredete Kehle anfeuchten.
Der Schluck aus dem Glas lässt die Luft die absolute 100 % Mehrheit in der Glasfüllung.
Er hat es auch erkannt.

„Oberspielleiter! Einmal Luft rauslassen, bitte!“

Der Wirt stellt ihm eine neue Stange hin, hält seinen Bierdeckel kurz fest und zieht mit sicherer Hand einen neuen Strich auf dessen Deckel.

„Könnt Ihr mit der Diskussion, um das Für und Wider in Kneipen aufhören? Es nervt mich langsam.“

Ich schaue den Wirt an. Er beteiligt sich sonst nie an Diskussionen.

„Und wie sehen Sie die neuen Gesetze?“
„Wie alle, ich werde weniger Gäste haben. Werde weniger verkaufen. Meine Aushilfe werde ich nicht mehr brauchen. Der wird sich mit den anderen Aushilfen in die Reihe der erneut Arbeitsuchenden einreihen. Und die Raucher, die trotzdem noch kommen, die werden nachher vor der Tür rauchen. Und dann kommt die Polizei, weil sich sicherlich Anwohner wegen den Unterhaltungen vor der Tür in ihrer Nachtruhe gestört fühlen. Dann krieg ich ne Abmahnung vom Kreisverwaltungsreferat. Und dann wird mir irgendwann wohl die Lizenz entzogen. Und dann ist Ruhe und keiner wird hier über das Für und Wider von Rauchen in Kneipen reden. Schön, nicht wahr?“

Ich schaute meinen Nachbarn an.
Und wir schweigen.
Ruhe.

Gott mit dir, du Land der Bayern,
deutsche Erde, Vaterland!
Über deinen weiten Gauen
ruhe Seine Segenshand!
Er behüte deine Fluren,
schirme deiner Städte Bau
Und erhalte dir die Farben
Seines Himmels, weiß und blau!

Blau, ja.
Aber von ab nicht mehr durch blauen Rauch in Kneipen.
Die Alkoholfahne des bierdimpfelnden Bayernpolitikervolkes, die Fahne eines jeden muss es jetzt alleine besorgen.

Stösscken, du Liberalitas Bavariae.

Die Liberalitas Bavariae, auf die man in Bayern immer so stolz ist, geht vom Volke aus, sagt man.
Aber wohin sie im Jahre 2008 ausgeht, das weiß nicht so genau.
Vielleicht geht sie auch nur aus. Wie die Milch im Kühlregal am Samstag um 19:59 kurz vor Toresschluss … .

Ausgehen kann man in Bayern in 2008 weiterhin.
Nur Rauchen ist dann verboten.
Aber Alkohol geht noch.
Immer.
Prost.

Mein Nachbar und ich schweigen noch immer.

Leise steigt blauer Rauch wie die erwachte Schlange der Kundlini auf und löst sich im höchsten Punkt im Scheine der Lampen auf. Vereinigt mit der kosmischen Seele und dem Menschen höchstes Glück bringend. Dass aber die Erweckung der Kundalini auch erhebliche Gefahren in sich birgt, das weiß jeder Raucher, der seine blaue Rauchschlange gen Himmel bläst.

„Kennt wer von euch beiden eigentlich Jim Jarmusch Filme „Smoke“ und „Blue in the Face“ mit Harvey Keitel?“

Wir schauen den Wirt stumm an.
Uns ist nicht nach Filmquiz zumute.

Ich blase Rauchkringel und verfolge, wie sie sich in Luft auflösen.
Stille.

Es werden jetzt die letzten Tage bei Kölsch und Zigarette in trauter Zweisamkeit sein.
Solche Tage muss man genießen, solange sie einem noch vergönnt sind.
Im Jahr 2008 schlägt dann die Apartheidpolitik in Sachen Raucher und Nichtraucher in Bayern voll zu.

Ruhe.

Spruch zu Unzeit

Ich bin von felsenfest überzeugten Menschen umgeben und ich habe Angst von deren Steinen erschlagen zu werden.

Abschiedbrief eines Angestellten

Sehr geehrter Herr Chef,

es wird langsam Zeit, dass ich Paragraf 4 Absatz 3 meines Arbeitsvertrages in Anspruch nehme.
Ich weiß, dass das nicht gerne gesehen ist. Denn durch das Bestehen auf Erfüllung solch welcher Paragrafen kann das zarte Pflänzchen „Aufschwung“ unserer Firma doch arg in Wachstumsnöten geraten lassen. Ja, es könnte in den nächsten Tagen richtig verdörren. Und nur deswegen, weil ich auf Erfüllung meines Arbeitsvertrages bestehe.
Es ist, wie es ist und da kannst du soviel Zetermordio schreien wie du möchtest.
Ich bestehe auf gegenseitige Vertragserfüllung.
Ich nehme jetzt Urlaub und du – Chef, oh mein Chef – meckerst jetzt nicht darüber, dass du jetzt meine Arbeit zu 100% mitmachen musst und jetzt zu 250% überbelastet bist.
Ein Frohes Fest und nen Guten Rutsch, liebes el Chefe, das sei dir gewünscht.
Und dass du mir auf meinen sauber aufgeräumten Schreibtisch keine meterhohe Arbeit für nach meinen Urlaub auftürmst.
Nebenbei:
Über meinen Resturlaub 2007 über 15 Tagen und über meinen Urlaub für 2008 reden wir dann im nächsten Jahr.
Tschö, wa!

Flamingo-Tage

Stahlflamingo
Mein geschenkter Beitrag zu den Flamingo-Tagen. Eine Skulptur fast wie gemalt.
Mehr dazu hier

Es kann der Frömmste nicht in Frieden wirtschaften, …

Kaum ist die Verlosung des Lotto-Jackpots von 43 Millionen Euro noch nicht mal eine Woche Vergangenheit, schon steht erneut das nächste Geld-Thema zur Debatte:
Dürfen Manager zuviel verdienen?
Nein, das dürfen sie nicht.
Da vollführen ganze Bataillone von Köpfe ein verneinendes Headbanging durch. Und das auch ganz ohne Metal-Musik gehört zu haben.
Und weil sich damit so schön Zustimmung erreichen kann, hat sich unser Bundesinnenminister zu Wort gemeldet.
Unser allerliebster Wolfgang, der Herr Schäuble.
Fordert der doch glatt mehr Transparenz bei den Managerngehältern. Notfalls will er mit „Transparenz- Regelungen“ durch Gesetze nachhelfen.
Wie putzig.
Wir wissen ja seit einiger Zeit, woran unser herzallerliebster Wolfgang hierbei denkt: An seinen heiß geliebten Bundestrojaner. Der könnte dann ja auch hierbei für Transparenz sorgen.

Heimeliges Transparenzbedürfnis, wohin man schaut.
Frohe Weihnacht allerseits.

Vorhin um 20 Uhr für läppische 5 Minuten …

Während die einen auf den Balkon rausschritten, um Dunkelheit für 5 Minuten zu geniessen und enttäuscht wurden, weil es nicht wirklich dunkel war (wie hier), bauten andere Scheinwerfer vor ihrem Fenster auf, um ihren Unwillen gegen solche Protestaktionen zu manifestieren (wie hier).
Die Wahrheit bei diesen beiden Bloggern ist, sie wohnen einander gegenüber.
Während ich selber die 20:00 völlig verpasste (ich hatte gehorsamst die Batterien aus meinen Wecker geschraubt gehabt) und daher für diese Aktion weder zahle noch zähle, fand ich indes schon den ersten Presseartikel über diese heute von der BILD-Zeitung groß auf Seite 1 beworbenen Aktion:

Die von der BILD-Zeitung mit einer eigenen Titelseite unterstützte Aktion „Für fünf Minuten dunkelt Deutschland“ war ein voller Erfolg.
In vielen Familien, Gemeinden, Kreisstädten und Verwaltungen wurde für 5 Minuten das Licht ausgeschaltet.
Karl Otto St. aus K. berichtete: „Es war irgendwie ein ganz großes Verbundenheit mit allen Ökos dieser Welt, als es dunkel wurde. Es war toll.“
Gaby B. aus F. berichtete: „Ja, es war ein tolles Gefühl der Verbundenheit. Man fühlte sich der Erde näher.“
Heiner G. und Petra Z. jedoch bemerkten davon nichts. Nach eigenem Bekunden machen diese immer das Licht aus, um zu poppen.
Eine negative Seite gab es jedoch. Die Werker der Druckerei der BILD-Zeitung in Essen hatten ebenfalls ganz spontan die Hauptsicherung herausgedreht. Zur Stunde ist es noch unklar, ob morgen überhaupt die Ausgabe der „BamS“ erscheinen kann. Das Stromabstellen bei den Maschinen hat diese nachhaltig gestört. Ein Redakteur der BILD-Zeitung glaubte zu wissen, dass in Essen bei den Arbeitern Köpfe rollen werden: „Man kann doch nicht so einfach an solch einer Aktion teilnehmen.“

Quelle: aus gut unterrichteten Kreisen

Das war es für heute. Eine Aktion mit Symbolkraft …
… und ich mach hier im Blog als Letzter das Licht hier nicht aus! …