Über Careca

Hang zur Satire, zur Ironie und zum Zynismus; Sinn für jeden Unsinn

Heute um 20 Uhr für 5 Minuten …

lichtanoderaus

Ich werde alles ausmachen.
ALLES!
Die Hauptsicherung werd ich rausdrehen. Und aus jeder winzigen Uhr, reiss ich diese Knopfzellen heraus. Ich werde alle Kondensatoren zwangsentladen. Ich werde den Stromzähler ebenfalls lahmlegen. Dem Opa nehme ich die Batterien vom Herzschrittmacher weg (geht nicht, dass der sich weigern will mitzumachen) und der Oma die Batterien aus dem Hörgerät. Und Vatter nehm ich von der elektrischen Lunge. Und der Mutter entziehe ich Ihre Nähmaschine von Singer. Meiner Frau nehm ich die Batterien aus dem Vibrator weg und den Kindern vorsorglich die Akkus der Handys. Und PSP-Verbot ist dann sowieso.
Geraucht wird auch nicht! Und Kerzen ist nicht!
Wir werden hier gnadenlos energielos und abgasemissionsfrei bleiben.

Fragt sich nur, ob wir 5 Minuten lang die Luft anhalten können.
Ich fürchte um das Leben unseres Babys im Brutkasten hier.
Nicht dass nachher dann am Montag wieder so eine Baby-Schlagzeile wegen uns deutschlandsweit auftaucht …

Vorsicht! Revolutionsgefahr!

Deutschland muckt auf. Nach der damaligen Münchener Biergartenrevolution jetzt erneute Gefahr von öffentlichen Volksprotesten . . .
DSC00001

Veröffentlicht unter Privat

Die Roten kommen!

Wehe, wenn sie losgelassen.
Die Armee der Nikoläuse ist mit Ruten als brutale Schlagwerkzeuge unterwegs.

Heute lassen wir den Besuch bei der Domina aus, denn heute kommt der Nikolaus!
Prügel und in den Sack stecken gratis!

Nikolausi-Armee der Finsterniss in Rot

Geprüfte Sichtweise

Im Optikerladen.
Er: Was kostet bei Ihnen die Sehprüfung für den Führerschein?
Sie: Sechs Euro sieben.
Er: Und was ist, wenn ich durchfalle?
Sie: Dann müssen wir mal schauen . . .

Was macht eigentlich …

… Friedrich Küppersbusch?

Bekannt wurde er durch das satirisch bissige Fernsehmagazin „ZAK“, welches 1988 im dritten Programm des WDRs startete und dann 5 Jahre später ins ARD übernommen wurde. Drei Jahre später wurde die erfolgreiche Sendung jedoch eingestellt. Küppersbusch erhielt als Ersatz das neue Programm „PrivatFernsehen“, welches aber nicht wirklich erfolgreich war. Ein Jahr später war er dann endgültig vom Bildschirm gekegelt.
Friedrich Küppersbusch war im Fernsehen nicht sehr gelitten, weil er seine Gesprächspartner aus Show und Politik vom ersten Moment an durch seine ungewöhnliche Fragetechnik unter Kontrolle brachte. Selbst den damaligen österreichischen Rechtspopulisten und Rattenfänger Jörg Haider hatte er locker in die Tasche gesteckt gehabt.

Nebenbei:
Wolfgang Korruhn (2003 gestorben) wurde ebenfalls bei der Sendung „ZAK“ berühmt. Seine Fragetechnik war ebenso berühmt berüchtigt, eben weil er bei seinen Interviewpartnern die 50-cm-Privatsphäre nie beachtete und denen jeweils auf die Pelle rückte.
Legendär ist auch jene Antwort, welche Wolfgang Korruhn damals 1991 der Claudia Schiffer entlockte, als gerade in Hoyerswerda ausländerfeindlichen menschenjagende Krawalle um ein Wohnheim für Asylbewerber stattfanden. Als Wolfgang Korruhn die Claudia Schiffer nach Hoyerswerda fragte, kam von ihr die Antwort:
„Hoyerswerda? Ist das eine neue Farbe?“
Eine Antwort sprichwörtlich „dumm wie Schifferscheiße“, wie die Reeperbahnmatrosen zu sagen pflegten.

Doch zurück zur Eingangsfrage:
Was macht eigentlich Friedrich Küppersbusch?
Ja, der Adolf-Grimme-Preis-Träger von 1991 ist noch im Bereich der Fernsehmedien und produziert selber.
Aber viel erfreulicher, er schreibt auch weiterhin scharfzüngig seine Kommentare.
Zum Beispiel heute im Bildblog.de:
„Weltuntergang wird durch „Bild“ erst schön“
von Friedrich Küppersbusch

Viel Spass beim Lesen!

Mehr „Küppersbusch“ für Nostalgiker der „ZAK“-Zeit findet sich auf dessen CD „Küppersbusch“.
Zum Beispiel hier oder hier oder hier.

Anmerkung: Das war jetzt keine billige Reklame für Küchen und deren Installationen sondern für den Menschen „Küppersbusch“ …

Frage: In welche Richtung fährt der Bus?

Das folgende ist nicht einfach und fordert den ganzen Logikverstand:

In welche Richtung fährt der nachfolgende Bus?

In welche Richtung fährt er also?
Nach links oder nach rechts?

Und: Was haben 90 % der Vorschulkinder geantwortet?

Die Antwort findet ihr hier, von wo ich auch das obige Bild habe.

Quelle: Jürgen Heinz und seinem Teams TeNo – discover your desire

Änderung und Ergänzung von Biggi Mestmäcker:
Biggi Mestmäcker ist Texterin und Blog-Coach von TeNo, sie arbeitet also für TeNo – aber TeNo mitsamt Blog und wunderbarer Edelstahlschmuck-Kollektion gehört immer noch Jürgen Heinz und seinem Team.

Verzweiflung ist aller Sorgen Anfang …

Scheisse.
Mist.
Verdammte Hacke.
Ich habe noch immer kein iPhone.

Ich war deswegen schon gestern bei meinem Psychotherapeuten auf der Couch.
Der meinte, ich solle noch warten, bis das iPhone auch UMTS-schnellere Modi beherrscht.
Wie bitte?
Jetzt erst schon auch noch auf das nächste iPhone-Upgrade warten?
Ohne iPhone?
Da wartet es sich verdammt schlecht, so ganz ohne iPhone.

Das war mir überhaupt keine Hilfe.
Mein Psychotherapeut hat mir dann zumindest Pillen wegen meiner Traurigkeit versprochen und auf Rezept mir ein iPhone verordnet.

Aber in der Apotheke hatte man sowas nicht. Man meinte dort, sowas gäbe es nicht auf Rezept.
Beim „Saturn“ und „Media-Markt“ hat sich die Bedienung reihenweise vor Lachen weggeschmissen.
Beim „Conrad“ und im „T-Mobile-Shop“ hat man mich rausgeschmissen.
Beim „Elektro-Fuchs“ rief die Bedienung mit Krawatte und Anzug die Polizei.
Beim „Radio Meyer“ im Graumann den ärztlichen Notdienst.

Niemand will mein Rezept.
Traurig bin ich dann nach Hause.
Ich bin so verzweifelt.
Es gibt keine Liebe mehr zwischen den Menschen!
Überhaupt keine Liebe!
Die Welt ist ungerecht.
Die Welt ist sooooo ungerecht …

Ja.
Es stimmt.
Ich habe verdammt nochmal ausgeprägte Wohlstandssorgen …
Aber!
Ich bin – Gott sei’s gelobt und gepfiffen! – bei weitem nicht der einzige.

Exklusiv für meine Blogleser: Das erste Adventstürchen

Damit für heute abend die Spannung bei der Ziehung der Lottozahlen ab sofort mal weg ist,
an dieser Stelle die Lottozahlen von heute abend:

Lotto: 25, 31, 32, 33, 37, 41
Zusatzzahl 18
Superzahl: 11
Spiel 77: 5473839
Super 6: 046557

Die Verwendung dieser Zahlen in dieser Reihenfolge, um damit heute abend an dem 38 Millionen-Jackpot teilhaben zu können, ist hiermit ausdrücklich untersagt und unterliegt ab sofort den weltweiten copyright-Bedingungen.
Leute, die die Zahlen oben unbefugt verwenden, werden strafrechtlich wie Raubkopierer von CDs und DVDs verfolgt und müssen mit erheblichen Einbußen in ihrer Freiheit rechnen.
So.
Damit dürfte alles wichtige dazu gesagt sein.
Wie schön, dass wir mal drüber gesprochen haben …

Über Strohwische und Schäfer

Ein Eintrag über ein schriftloses Territorialzeichen, der Strohwisch am Weidenpfahl bei Trithemius lies alte Erinnerungen an vergangene Zeiten aufsteigen.
Hier geht es zum originalen Post von Trithemius.

Eine Passage des Posts brachte mich dabei zum Nachdenken.

Hier mal zitiert:

„Früher gab’s kaum Strohwische auf meinem Weg. Die alten Bauern hatten alle Verständnis für unsereins“, klagt ein Schäfermeister in einer Reportage der Aachener Nachrichten vom 15.3.1995. Die jungen Landwirte würden den Schafen nicht einmal mehr das bisschen Gras gönnen, das sie während ihres Zugs fressen. „Leider nimmt diese Form des Futterneids immer mehr zu.“

Selbst vor 30 Jahren waren Schäfer bei uns nicht gern gelitten. Immer wenn ein Schäfer in der Umgebung war, lief dies wie ein Strohfeuer umher.

Meine Eltern möchten diese nicht. Denn wenn die Schäfer mit ihren Schafen Schäden anrichteten, dann waren sie über Nacht weg und nicht mehr greifbar. Das Verladen und Verschicken einer Schafherde ging auch damals recht schnell. Die Romantik des umherziehenden Schäfers entsprach auch damals nur dem von Geschichtenbüchern.

Die Realität sah da anders, unromatisch aus:

Schäfer auf Weiden zu lassen oder nicht, das hatte damals überhaupt nichts mit Futterneid zu tun. Sondern es war reines wirtschaftliches Kalkül der Bauern. Weiden dienten als Futter des eigenen Viehs oder zur Heuernte.

Eine Schafherde funktioniert da wie ein überdimensionaler Rasenmäher. Nur dass bei einem Rasenmäher etwas zur Heugewinnung übrig bleibt. Bei einer Schafherde bleibt zu guter letzt nichts verwertbares übrig. Entweder wurde es bis zu den Wurzeln runtergegrast oder schlichtweg platt getrampelt.

Wenn der Winter hart wurde, war der Bauer immer froh Heu als Ersatz- und Zusatzfutter zu haben. Wurde der Winter aber zu hart, dann musste teures Ersatzfutter bei den Genossenschaften nachgekauft werden. Und das ging immer in das Privatvermögen, welches im nächsten Frühjahr zur Ernteplanung des nächsten Herbstes eingesetzt werden musste.

So eine Schafherde im Sommer oder Spätsommer konnte den betroffenen Bauern schon mal die Winterplanungen durcheinander bringen. Mit Futterneid hatte das nun wirklich nichts zu tun. Anfangs hatten meine Eltern Schäfern den Durchzug gewährt. Aber dann war es ihnen zuviel, jedesmal die Schäden an den Zaunanlagen und anderen Installationen zu reparieren, welche die Schäfer einfach zurück ließen, ohne sich drum zu kümmern. Zum Teil wurden auch Installationen einfach mitgenommen (sprich: gestohlen).

Letztendlich war dann die Nächstenliebe meiner Eltern von den Schäfern abgeliebt worden. Und dass schon in den 70ern. Die Schäfer waren bei uns in der Gegend aufgrund ihrer Rücksichtslosigkeit verhasst.

Wurden bei bestimmten nomadisierenden ethnischen Volksgruppen alle Tore und Türe bei meinen Eltern und auch in der Nachbarschaft doppelt abgesichert (schlechte Erfahrungen mit jenen), so wurde bei Schäfern drauf gedrungen, dass jene sofort abzogen und Schäden vor Ort mit Bargeld beglichen. Die meisten zogen trotzdem ohne Schadenswiedergutmachung ab. Die ehrlichen beglichen ihre angerichteten Schäden. Aber das war eher selten.

Ja.
Schäferleben hört sich romantisch an. Ein bisschen wie bei Paulo Coelhos „Der Alchemist“ auf der Suche nach dem großen Schatz.

Aber die Wahrheit bei den Anwohnern war immer eine andere …

Der Strohwisch, er hat seine vollste Berechtigung als Warnzeichen an bestimmte Artgenossen.

Regen ohne Segen

Im Regen gehen
Im Regen stehen
Fieselregen.
Stehend gehen.
Regen, regen, aufregen.
Verfluchter Regen.
Novemberregen.
Aufregen.

Oder doch nicht.
Lohnt nicht.

… Depressionen …

Ümläüte-Töst

Qml0dGUgbmljaHQgZHJhbiBzdMO2cmVuLiBJY2ggdGVzdGUgbsO8ciB3w6RzIGHDvHMuDQoNCi0t
LS0g4oCpTWl0IGVpbmVtIE1vYmlsdGVsZWZvbiB2b24gU29ueSBFcmljc3NvbiBnZXNlbmRldA==

Veröffentlicht unter Privat

Ein unmoralisches Angebot

DSC00001
Nein, danke, liebe BILD-Zeitung. Auch wenn du es mich 1000 Mal an jedem Wartehäuschen fragst, ich mag keinen sexuellen Verkehr mit bluttriefend roter Schrift auf Altpapier, auf dem sich auch noch das Mädchen von Seite 1 – von überqualifizierten unterbezahlten Schreiberlingen zugetextet – anbiedert. Ich bevorzuge da lieber den wirklichen geilen, heißen, schweißtriefenden Vollzug als lediglich eure plakative Aufforderung …

Lorem Ipsum (… oder Sinn für jeden Unsinn …)

Del illo internet vocabulario il, pan o sitos anglo-romanic. Pan da linguas summario questiones, da duce proposito sanctificate con, con europee tempore historiettas lo. Laborava complete supervivite uso ha, original complete ma sia. Anglese origine per su, qui de titulo instituto. Per tu altere international.

In publicava occidental con, debe maximo auxiliar da non. Del al texto sitos cinque. Se vide svedese summarios nos. Al pan anglese summario, pro in peano altere auxiliar. Al nostre language duo, duce technic quotidian sia se.

Que es maximo membros. Publicava association international per se, su americano angloromanic uno. Sed lo auxiliar qualcunque independente, lo per illo mundial parolas. E web articulo unidirectional, malo latente summarios lo via, vista summario ma uso. Duo laborava anglo-romanic immediatemente il, titulo esseva debitas lo web. Membros origine denomination web se, deler instruite duo ma.

Pro auxiliary litteratura al, da del iste quales, sia nostre avantiate lo. Que de inviar altere technologia. Ha non libere populos integre, qui in malo complete americano, uso al hodie vocabulario demonstrate. Vide facto giuseppe se pan, extrahite scientific sia su, ha disuso existe demonstrate pan. E registrate vocabulario duo. Un veni svedese con, anque maximo per e, su qui articulo extrahite. Es uso specimen essentialmente, uso articulos unic interlinguistica su.

Al continentes concretisation que, libro tamben o uso. Se usos esseva sia, de qui veni latino concretisation. Nos magazines summarios tu, vide parlar language tu del. Non vide populos al, su sia parola demonstrate. Es complete sanctificate duo, de super registrate conferentias con.

Con le scientia hereditage, vices pote interlinguistica pro se. Lo servi responder anglo-romanic pro, se qui prime periodicos paternoster. Computator instruction del in. Sia tres vostre in. Regula grammatica le via, tu debitores litteratura con. Que prime cinque traduction de, lista synonymo de uno, de iste instruite greco-latin uso.

Linguistic questiones nos su. Le per celo ample, tu pan post appellate. Via tu super brevissime publicationes, de disuso promotores qui. Pan como peano registrate de, pro sitos parlar philologos e.

Debe interlingua que se, qui es europa scriber svedese. Uno ma usate facto. Tempore svedese movimento es per, o duo active greco-latin, es americano summarios occidental sed. Non de pote summarios paternoster, uno e complete language introductori, vide vices europa nos ha. Via lista regno historiettas ma.

Per maximo articulo instruction in. Lo basate summario sed, da via flexione conferentias. Web lingua cadeva o. Lo sed medio vocabulos incorporate, ma lista cinque auxiliary sed. Pro summarios anteriormente in, vices historiettas independente ha sia.

Uno se avantiate initialmente, per usate introduction es, medio distinguer que ma. Como anglese personas pan al, o europeo simplificate uno, qui ha technic summario. Sed capital philologos e, tres sitos debitas web de. Abstracte intermediari pan su. Un del multo active linguas. Tu via deler scientific, duo publicate vocabulario in, gode distinguer non o.

Stromfresser

Kommt Strom aus der Steckdose? Oder verschwindet er gar dahin?

—- 
Mit einem Mobiltelefon von Sony Ericsson gesendet
upload

Veröffentlicht unter Privat

Qualmfrei in die Zukunft …

„Ich mag diese neue Gesetzt zum Rauchverbot überhaupt nicht.“

„Du liebst verqualmte Kneipen?“

„Nein. Es war entlarvend.“

„Wer Raucher ist?“

„Nein, wann sich mein Freund wieder in Kneipen herumgetrieben hat, mir aber was von Überstunden erzählt hat.“

Brutal, brutaler, Brutalstvideos …

Irgendwie stoße ich heute nur auf Videos.
Ich hab wohl mal wieder meine visuelle Phase.

Nur, nicht alle Videos sind so lustig wie das vorherige oder gar die Wutrede letztens von Uli Hoeneß.

Es gibt da noch Videos, die sind erheblich brutaler. Sich verformenende Gesichtszüge unter Bügeleisen oder anderen heißen Geräten. Dazu singt schaurig schön eine Frau in Moll ihr „La, la, la, la“.

Eigentlich dürften solche Videos aufgrund der Brutalität nur „Frei ab 18“ sein. Aber dieses ist frei zugänglich. Wer Nerven wie Stahlseile und nicht aus Schokolade hat und das Video ertragen kann, der klicke

hier.

Aber beklagt euch nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

Nebenbei:
Das gleiche Video könnte man eigentlich auch mit einem Weihnachtsmann machen …

Gottgewollt seit 1328

Wie sieht das Gottesurteil bei einer bayrischen Taufe aus?
Wie es auch immer ausgeht, ohne Bier geht in Bayern nichts.
Das folgende Werbevideo hab ich gefunden und mich schlapp gelacht …: