Der Karrieretipp des Tages …


Verehrte Bürger und Bürgerinnen, liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, sehr verehrtes Feindesgesindel und Feindesgesocks!

In der Stadt Wedel haben CDU und Grüne zusammen vereinbart, eine zukunftsfähige Politik für jeden einzelnen der Wedeler Bürgerinnen und Bürger zu gestalten, die Entwicklung der Stadt nachhaltig zu fördern und die Lebensqualität für jeden Wedelaner zu verbessern.

Wedel?
Sie haben noch nie von Wedel gehört?
Also bitte!
Wedel, das ist die Stadt in Schleswig-Holstein nahe der Elbe am drei Bundesländereck Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Ja, Wedel hat den norddeutschen Flair von „Schöner sitzen und auf die Elbe gucken„.

Aber Wedel hat jetzt ein politisches Problem. Bei der letzten Gemeinderatswahl vom 25.05.2008 verlor die CDU 9,8% und die SPD pulverisierte 2,2% an Zuspruch. Stattdessen rissen sich die Linken 8,8% der Stimmen unter ihre rot-lackierten Fingernägel.

Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, erlitt Wedel einen Wahlbeteiligungseinbruch von mehr als 9%! 1829 Bürger haben sich gegenüber der letzten Gemeinderatswahl der Wahl verweigert.
Anders ausgedrückt: 39,2% der Stadt empfanden es überhaupt für nötig, zur Wahlurne zu schreiten. Darüber, dass davon 184 Wähler zu dumm waren, auch noch einen gültigen Wahlzettel abzugeben, darüber sei hier mal das Mäntelchens des Schweigens ausgebreitet. Das ist zu beschämend für das durch PISA in Schräglage geratene Bundesland (nur Platz 10 und somit nicht mal unter den 9 besten Bundesländern Deutschlands).

Also nur 39,2% bei der Gemeinderatswahl. Mag sein, dass die Wahl damit um 0,2 Prozentpunkte interessanter war als die Kreistagswahl.
ABER: Selbst die Europawahl mit 39,6% Wahlbeteiligung stieß auf mehr Interesse. Das ist ein Grund sich fleißig fremdzuschämen.

Die Weltuntergangsstimmung an dem Städtchen der Elbe ist groß. Selbst ohne Elbe-Hochwasser. Und kein Retter weit und breit in Sicht.

Und nun? Ein Messias muss her! Ein neuer Bürgermeister muss es sein! Ein niegelnagelneuer, der nicht aus der eigenen Stadt kommen muss. Einer mit frischem Wind statt altem Gepupe. Einer mit neuen Perspektiven! Nur ein neuer Bürgermeister kann die 32.500 Wedelaner wieder motivieren zur Wahlurne zu trotten.
Und mit einem gesicherten Einkommen von 6.400 bis 6.800 Euro monatlich, da sollte sich doch ebenfalls jemand als Kandidat zum Bürgermeisteramt finden lassen. Daher findet sich alles weitere in der Stellenanzeige der FAZ, bundesweit an diesem Wochenende veröffentlicht:

Anzeige

Da sollte doch was machbar sein, oder?

Verehrte Wedelaner und Wedelanerinnen,
hiermit kündige ich meine Kandidatur an.
Für sechseinhalb Mille brutto plus den Zulagen netto bin ich dynamisch, zielstrebig, engagiert und verantwortungsbewusst. Meine Erfahrungen in Führungs- und Leitungsfunktionen habe ich untertänigst als vielfaches Parteimitglied erworben (besitze vier Parteibücher und bin bei einer fünften mit meinem Antrag auf Aufnahme in der Warteschleife). Zusätzlich weiß ich als Angestellter eines inzwischen sogar staatlich stark unterstützen Kreditinstituts, wie man trotz mancher Nähe der Bürger Verwaltungen nachhaltig und wirtschaftlich führen kann. Mit dieser Orientierung eines Kreditfachmanns kann man sich auch in Bürgermeisterämtern genügend leisten, so dass „leistungsorientiert“ schon mein zweiter Nachname ist.

Liebe Wedelaner und Wedelanerinnen,
merkt euch meinen Namen. Ab morgen kommt meine Bewerbung über euch.

MfG
Euer neuer, designierter Bürgermeister

Wie geil ist das denn?


Ja, super aber auch, liebe Telefongesellschaft.

Erst stellt ihr euer Briefzustellung auf PIN um, so dass offenbar nicht jeder Brief auch ankommt (weil PIN-Billiglöhne wohl nun doch nicht so motivieren wie POST-Tariflöhne).

Und jetzt will man bei eurer Hotline anrufen, die schon eh 49 Cent die Minute kostet. Sowas hatte bislang immer so an die fünf Minuten gedauert, da Ihr fast anscheinend ja Eure Personal immer aus dem firmeninternen Schwerhörigen-Heim rekrutiert. Oder könnten es freilebende, aus Bodenhaltung stammende Authisten sein, aus eigener Züchtung?
Und was kommt da jetzt, als ich die Hotline wählte? Ihr plaudert mir von Service-Verbesserungen und Umstellung auf eine 0900-Nummer, die jetzt 1,49 Euro die Minute kostet.

Hallo?
Wie geil ist das denn?

Nicht nur, dass 1 Euro Mehrkosten anfallen, sondern dass ich generell die 0900-Nummern bei euch habe sperren lassen? Damals, als ich den Anschluss zu euch verlegte? Um Abzockern und Mehrwertlüstlingen zu entgehen.

Erst das, und dann noch, dass Ihr mir per Brief zum zweiten Mal geschrieben habt, dass bei Euch Telefon-Flatrate nicht im Flatrate-Sinne zu verstehen ist sondern als Nutzung eines durchschnittlichen Benutzers. Was Ihr mir aber nie genau definieren wolltet, eben was „durchschnittlich“ in Minuten pro Monat ausgedrückt heisst.

Und jetzt die Service-Hotline auf eine 0900er umgestellt. Für einen Euro mehr die Minute.

Wollt Ihr jetzt Euren Aktienwert steigern, damit ihr als Brautjungfer der VODAFONE attraktiver erscheint?

Mann, mann, mann, mann.

Da wird der rosa Riese gleich wieder attraktiver für mich …

„(A)usschließlich (R)ichtige (C)hristliche (O)pferbereitschaft (R)ockt“ ist jetzt wohl die neue Erklärung Eures Akrynoms …

die ultimative kinofilm montage


Wie geil ist das denn?!?
Gerade gefunden und ich staune noch immer.
http://www.orschlurch.de/video/die-ultimative-kinofilm-montage.html
Überm Daumen gepeilt habe ich von diesem Zusammenschnitt unterschiedlichster Kinofilme vier von fünf Filmen selber im Kino gesehen …
Einfach genial, dieser mit Musik unterlegter Zusammenschnitt von Filmen.
Anschauen und in Erinnerungen schwelgen!
Gott, ist das geil!
Empfehlenswert!

Telefonische Schlafforschung: Vom Hörer direkt in den Blog


„Ja, hallo, Careca.“

„Guten Tag, mein Name ist Sieglinde Stierbeiß und ich bin vom Wenatex-Schlafforschungsinstitut Salzburg.“

„Wer sind Sie?“

„Sieglinde Stierbeiß. Wir machen eine telefonische Umfrage über für eine Studie über Schlafgewohnheiten.“

„Aha, und woher haben Sie meine Telefonnummer?“

„Sind sind doch Careca?“

„Ja, aber woher haben Sie meine Telefonnummer?“

„Aus dem Telefonbuch.“

„Aber Sie sind doch aus Österreich? Haben Sie unser Telefonbuch?“

„Nein, aber wir haben Ihre Nummer daraus.“

„Ach so? Und was studieren Sie so?“

„Ich? Studieren?“

„Ja, Sie sagten, Sie studieren.“

„Ach so, ich mache eine Studie für Wenatex. Kennen Sie Wenatex?“

„Was issn das?“

„Wenatex stellt Matrazen und Betten für einen gesunden Schlaf her und wir machen Forschungen.“

„Für wen?“

„Für ihre Kunden.“

„Von wem?“

Wenatex. Sie kennen doch Wenatex?“

„Was issn das?“

„Hab ich doch gerade gesagt.“

„Was?“

„Wer Wenatex ist.“

„Und wer isses?“

„Wenatex stellt Matrazen her.“

„Ach so.“

„Ja.“

Beiderseitiges Schweigen.
Telefonhörerrauschen.
Ein Seufzer am anderen Ende.

„Wir hätten da Fragen über ihre Schlafgewohnheiten.“

„Was wollen Sie wissen?“

„Wie Sie schlafen.“

„Wie ich schlafe? Hören Sie mal, das geht aber doch nicht. Sie können mich doch nicht fragen, was ich für Bettgewohnheiten habe. Mit wem ich wie oft, wann und wo.“

„Das will ich auch gar nicht wissen.“

„Sie haben aber nach meinen Schlafgewohnheiten gefragt. Und da wollen Sie garantiert wissen, wie oft ich mit wem, wann und wo.“

„Das will ich aber gar nicht wissen.“

„Aber wieso fragen Sie mich dann danach. Das ist doch privat.“

„Nein, ich will nur allgemein fragen.“

„Mit wem ich im allgemeinen schlafe? Ich schlafe nicht im Allgemeinen sondern normalerweise in einem Bett. Und das auch hin und wieder nicht alleine. Aber wissen Sie, so privat dürfen Sie aber nu doch nicht fragen.“

„Will ich auch gar nicht.“

„Und wieso fragen Sie mich dann danach?“

„Ich möchte eher allgemeines wissen.“

„Was denn?“

„Also dann frag ich Sie jetzt mal. Wissen Sie, wieviel Menschen Schlafstörungen haben? Sagen Sie einfach mehr oder weniger …“

„Schlafstörungen? Woher soll ich das denn wissen?“

„Sie sollen ja auch nur schätzen.“

„Sie hätten mir schon sagen müssen, dass das eine Quizsendung hier am Telefon ist.“

„Das ist keine Quizsendung sondern eine Umfrage.“

„Habe ich den Telefon-Joker frei? Oder die 50:50 Chance?“

„Was? … NEIN!“

„Okay, dann nehme ich die Telefonabstimmung des Publikums.“

„Hier ist auch kein Publikum.“

„Aber wenn da kein Publikum ist, wieso rufen Sie mich dann an. Casten Sie etwa?

„Wissen Sie was? Wir lassen es einfach. Das bringt mit Ihnen nichts mehr.“

„Okay.“

„Auf Wiederhörn!“

Tut tut tut tut ….

Sehr gut.

Wieder eine Telefonschnalle an den Rand des Nervenzusammenbruchs getrieben.
Ich hasse ungefragte telefonische Meinungsumfragen …

Der Name der netten und wirklich netten Frauenstimme ist übrigens frei erfunden.

Der Firmenname „Wenatex“ jedoch nicht. Die Firma gibt es wirklich und macht vorgeblich „Schlafbereatung“ mit dem Hintersinn auch noch zu verkaufen (mir vorhin ergooglt).

Mist, wenn ich es mir jetzt recht überlege, wollte die Frau mich bei meinen Schlafgewohnheiten beraten und das vielleicht sogar mit ganzen Körpereinsatz ?!?!!!

Und ich Vollpfosten habe es mal wieder komplett versemmelt … 

Wie geil ist das denn? (Teil 2) … oder: Verbrechen zahlt sich nicht aus …


von der Internetseite der Polizei Bochum:

29.11.2006 – 09:19 Uhr, Polizei Bochum Pressemappe [Pressemappe]

Bochum (ots) – Am gestrigen Dienstag, gegen 13.35 Uhr,
kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Mitte im Bereich des
Hauptbahnhofes zwei 40 und 45 Jahre alte Frauen sowie ihren
22-jährigen männlichen Begleiter. Bei der Überprüfung der
mutmaßlichen Taschendiebe entdeckten die Polizisten größere
Bargeldbeträge, deren Herkunft die Gruppe nicht erklären konnte.
Daraufhin wurden die aus Serbien/Montenegro und Frankreich stammenden
Verdächtigen festgenommen. Sie wurden nach Abschluss der
polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Notiz am Rande: Eigentlich hätte die 45-Jährige ihre Bekannten vor
dem polizeilichen Zugriff warnen müssen. Auf die Frage nach ihrem
ausgeübten Beruf antwortete sie nämlich: „Wahrsagerin“!

Wer gerne mehr über die Wahrsage-Künste der Frau wissen möchte, Rückfragen bitte an die Pressestelle der Polizei Bochum.
Gefunden: hier

Und dann stolperte ich noch über folgende Pressemeldung:

53-Jähriger stiehlt mehr als 80 Arbeits- und Werkzeugmaschinen

Hm.
Wieder ein typischer Fall, dass Maschinen einfach leistungsfähiger sind als Menschen über 50? Wobei sich mir dann die Frage stellt, wie und was die Maschinen mehr geklaut haben als jener 53-jährige …
Oder hat der 53-jährige eventuell nur jene Maschinen geklaut?

Es war doch wohl eher das letztere.
Gefunden hier