Abschiedbrief eines Angestellten

Sehr geehrter Herr Chef,

es wird langsam Zeit, dass ich Paragraf 4 Absatz 3 meines Arbeitsvertrages in Anspruch nehme.
Ich weiß, dass das nicht gerne gesehen ist. Denn durch das Bestehen auf Erfüllung solch welcher Paragrafen kann das zarte Pflänzchen „Aufschwung“ unserer Firma doch arg in Wachstumsnöten geraten lassen. Ja, es könnte in den nächsten Tagen richtig verdörren. Und nur deswegen, weil ich auf Erfüllung meines Arbeitsvertrages bestehe.
Es ist, wie es ist und da kannst du soviel Zetermordio schreien wie du möchtest.
Ich bestehe auf gegenseitige Vertragserfüllung.
Ich nehme jetzt Urlaub und du – Chef, oh mein Chef – meckerst jetzt nicht darüber, dass du jetzt meine Arbeit zu 100% mitmachen musst und jetzt zu 250% überbelastet bist.
Ein Frohes Fest und nen Guten Rutsch, liebes el Chefe, das sei dir gewünscht.
Und dass du mir auf meinen sauber aufgeräumten Schreibtisch keine meterhohe Arbeit für nach meinen Urlaub auftürmst.
Nebenbei:
Über meinen Resturlaub 2007 über 15 Tagen und über meinen Urlaub für 2008 reden wir dann im nächsten Jahr.
Tschö, wa!