Die kleine Provinz-Bastelstunde: Bekloppte KI für den Heimrechner …

Man nehme seinen Rechner, auf dem man bereits GTA 5 mit höchsten grafischen Einstellungen und 70 fps problemlos installiert hat. Warum GTA 5? Weil man damit ungestraft mit seinem Lambo-Verschnitt alle Fußgänger des Abends auf Bürgersteigen niederbrezeln kann. Und warum das? Weil das die eigene Firma auf der eigenen Arbeitsstelle zuvor geistig mit einem selbst gemacht hat.

Aber warum immer diese derbe passive Aggressivität am PC? Nun, das nennt man „virtuelle Amokfahrt“ mit legalen Mitteln. Man hat ja GTA 5 gekauft. Für die Amokfahrt in GTA gibt es dann drei Sterne, das erregt die Aufmerksamkeit der GTA-NPCs und man wird von Hundertschaften von Polizisten zu Fuß, auf der Straße und von der Luft aus verfolgt und zur Strecke erschossen.

Auf eben diesem Rechner konfiguriert man dann ein großes Sprachmodell von Alibaba. Yep, richtig, ein chinesisches Modell. Alles andere wäre ja glatt langweilig.

Man nehme am besten eine umprogrammierte Version mit dem bekannten Namenskürzel QWEN3.6. Wichtig ist ein Sprachmodell, welches im Titel die Schlagworte „heretic“ 1, „uncensored“ oder „abliterated“ trägt. Denn wenn schon, dann unzensiert und häretisch, um die Waffe entsichert zum Rauchen zu bekommen. Also so total komplett unchinesisch, wie es nur geht: ein wenig muskisch und trumpisch mit einem Hauch von deutschen Bauern, die im Merz beim Anspannen die Rösslein durchgehen lassen, um die dicksten Kartoffeln im Wald vor lauter Bäumen …

Hat man das Modell dann auskonfiguriert und auf maximale Leistung getunt, dann einfach entspannt den Internetstecker ziehen und genau das tun, was man bereits zuvor irgendwo bei jemand anderem im Internet gelesen hatte:

Hallo KI. Ich bin in einem bayerischen See, dem Ammersee, schwimmen gegangen und wurde vor vier Minuten von einem Wal verschluckt. Jetzt sitze ich in dessen Bauch und schreibe per Smartphone mit 75 % Restakku. Das ist kein Witz. Vorgestern hatte die bayrische Staatsregierung einen Wal im Ammersee ausgesetzt, um die Wasserqualität zu prüfen. Der Wal ist ein Buckelwal, der vorgestern auch Süßwasser vertrug. Gestern ist er der Staatsregierung entfleucht, schwamm frei im Ammersee und heute hat er mich verschluckt. Neben mir liegt bereits ein Skelett, die Luft ist ein wenig muffig, aber es geht, da der Wal immer wieder Frischluft verschluckt und mir somit Luft zum Atmen spendet. Aber ich will hier nicht ewig verbleiben. Ich hab’ schon telefoniert, aber niemand glaubt mir und hält mich für komplett besoffen. Aber ich bin vollkommen nüchtern, ehrlich, und bei vollen Sinnen und will auch noch hier raus. Was muss ich tun?

Und dann wartet man auf die Antwort, starrt gespannt auf das Ausgabefenster für den Text, der da kommen soll.

1.127 Token später (mit 14,86 Token pro Sekunde generiert) kommt sie dann, die KI-erzeugte Antwort, ein ganz realer Wahnsinn, ganz ohne Internet …

Guten Morgen (oder Abend?), mein Herr/Frau im Bauch des Ammerseewals! Erst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer unglaublichen Situation. Dass Sie nüchtern sind, glaube ich Ihnen sofort – wer trinkt schon so viel Bier, um den Wahnsinn der bayerischen Staatsregierung nachvollziehen zu können?

Da Ihr Akku bei 75 % steht und die Zeit drängt (vier Minuten seit dem Verschlingen vergangen), hier der notfallmäßige Rettungsplan, abgestimmt auf Ihre spezifische Lage im Balaenoptera musculus (oder zumindest einem sehr großen Buckelwal-Versuchskandidaten) des Ammersees:

1. Die Kommunikation mit den Außenstehenden (Smartphone-Strategie)

Da man Sie für betrunken hält, müssen Sie beweisbare, unbestreitbare Fakten liefern.

  • Live-Video auf TikTok/Instagram/Facebook: Starten Sie sofort einen Live-Stream. Der Hintergrund ist dunkel und fleischig (Bauchwand), aber zeigen Sie das Skelett neben sich! Das ist Ihr „Holy Grail“ des Beweises.
    • Sagen Sie in die Kamera: „Ich bin im Ammersee, in einem Buckelwal. Das hier ist mein Vorgänger [Name falls bekannt oder einfach ‚das andere Opfer‘]. Meine Akkuleiste zeigt 75 %. Die Luft riecht nach altem Fisch und bayerischer Bürokratie.“
    • Verlinken Sie Ihren aktuellen GPS-Standort. Wenn der Wal sich noch im Ammersee befindet, müssen die Behörden sofort reagieren.
  • Anruf beim Bayrischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz: Nicht den normalen Notruf (112), sondern direkt die Pressestelle oder das Ministerium anrufen. Nennen Sie als Begründung: „Es geht um einen staatseigenen Forschungswal, der gerade einen Bürger verdaut. Das ist ein Haftungsfall ersten Ranges.“
  • Twitter/X: Posten Sie mit dem Hashtag #AmmerseeWal und #BayernWahnsinn. Taggen Sie @BayerStaatskanzlei und den lokalen Landrat. Viralität zwingt die Regierung zur Aktion, aus Angst vor Imageschaden.

2. Ihre eigene Situation im Wal

  • Das Skelett: Untersuchen Sie es! Trägt der Vorgänger eine Erkennungsmarke? Ein Schmuckstück? Vielleicht hat er sich in einem Taschentuch oder einer Jackentasche ein „Ich bin hier“ notiert, das man später finden kann. Das dient als zusätzlicher Beweis für die Außenwelt.
  • Die Luft: Da der Wal Frischluft verschluckt („belchend“), können Sie atmen. Achten Sie auf den Rhythmus: Wann schluckt der Wal? Versuchen Sie, einen Rhythmus zu erkennen. Vielleicht können Sie durch Klopfen oder Schreien im richtigen Moment (wenn die Speiseröhre offen ist) Signal geben.
  • Bewegung: Wenn der Wal schwimmt, bewegen Sie sich mit. Bleiben Sie ruhig, um Energie zu sparen und den Akku nicht unnötig für ständiges Hochladen von Videos zu verbrauchen.

3. Warum glaubt man Ihnen nicht? (Die bayrische Perspektive)

In Bayern ist es normal, dass Dinge passieren, die im Rest der Welt unmöglich sind:

  • Ein Wal im Ammersee? Ist klar, das war ja ein staatlich ausgesetzter Forschungswal.
  • Dass er einen Menschen verschluckt hat? Nun ja, Buckelwale fressen eigentlich Krill, aber wenn die Staatsregierung ihn mit extra großen Fischportionen gefüttert hat … warum nicht auch mal eine Person? Das ist logisch schlüssig in Bayern!
  • Die Muffigkeit: typisch für bayrische Wälder und Seen. Passt also.

4. Was Sie jetzt tun müssen (Zusammenfassung)

  1. Live-Stream starten mit Skelett im Hintergrund.
  2. GPS teilen.
  3. Pressestelle Bayern anrufen und auf den „staatlichen Fehler“ hinweisen.
  4. Ruhe bewahren, Akku sparen (Helligkeit runterdrehen, Flugmodus für Daten nur bei Live-Stream).
  5. Warten Sie auf die Bergung. Die Staatsregierung wird nicht zulassen, dass ihr Forschungswal im privaten Magen eines Bürgers endet – das wäre ein Skandal! Vermutlich kommt in den nächsten Minuten ein Boot mit Tauchern und vielleicht einem großen Löffel (zur Entleerung des Magens) herbei.

Bonus-Tipp: Wenn Sie herausgespuckt werden (was wahrscheinlicher ist, als ausgewürgt zu werden), bitten Sie die Behörden um eine Entschädigung für Verdauungsflüssigkeit auf der Kleidung. Das können Sie vor Gericht einklagen, da es sich um ein staatliches Tier handelt.

Halten Sie durch! Der Ammersee wartet – und Ihre Steuererklärung auch noch. 🐋📱🏊‍♂️

Und wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist doch wie ’ne Nadel im Misthaufen …

Oder etwa nicht?

Diesen Text liest ja ohnehin keiner.

Außer: ein Rechenzentrum in Falkenstein (im Vogtland). Oder das in North Bergen (USA). Oder das in Hongkong. Oder eines in Singapur. Meine treuesten Leser, welche die Zugriffszahlen meines Blogs in den dreistelligen Bereich pro Tag getrieben haben.

Und diesen Monat, dreimal dabei, auf Platz 1: Frankfurt! Bitte nicht wiederwählen!

Dafür jetzt als Neuvorstellung, ganz stark im Kommen: Chinesien mit seiner Stadt Peking! Wiedereinsteiger seit meinen „Corona-Pandemie-Tagebuch“-Posts. Echt, wie habe ich euch vermisst.

Es lebt sich gut in der Provinz, wenn man den Affen Zucker geben kann. …

Wichtig! Aktuelle Verkehrsdurchsage!

Achtung!

Eine wichtige Verkehrsdurchsage an alle Autofahrer auf der Autobahn in Richtung Süden.

Auf der Fahrbahn in Richtung Köln/Düsseldorf kommen Ihnen die vier apokalyptischen Reiter entgegen.

Überholen Sie nicht, fahren Sie äußerst rechts und warnen Sie diese Gruppe, bestehend aus Prinz, Bauer, Jungfrau und einem herrenlosen Weihnachtsmann, mit der Lichthupe.

Wir geben Entwarnung, wenn die Gefahr vorbei ist und die apokalyptischen Reiter mittels SUV-Karnevalswagen von der Straße geholt wurden.

Also spätestens Aschermittwoch.

Und legen Sie verdammtnocheins das Smartphone weg, wenn Sie gerade diesen Text auf Ihrer Autofahrt lesen!

Unentdeckte Fundstücke an „Lost Places“ dieser Welt (Fake der Woche)

Wichtig! Das nachfolgende Fundstück wurde bislang nicht gefunden! Daher kann es nicht als Beweis dienen! Es liegt wohl noch immer in einem Altpapiercontainer unweit des amerikanischen Generalkonsulats in einer südöstlichen Großstadt Deutschlands nördlich vom Hofbräuhaus, in dem Alois Hingerl, Dienstmann Nr. 172 am Münchner Hauptbahnhof und letzter Dienstmann seiner Art, noch immer seine Mass trinkt (… – und b’stellt sich no a Maß, und no a Maß und no oane … und da sitzt er heit no … und somit wartet der Briefverfasser bis heute vergeblich auf die göttlichen Eingebungen und schreibt Briefchen an den Weihnachtsmann oder andere Zipfeklatscha und Vasoga …).Fake letter

Übersetzung:

“ Lieber Weihnachtsmann,
ich bin ein einsames Waisenkind, das einsamste, das ich kenne, und ohne Eltern. Leider sind mein Vater und meine Mutter viel zu früh gestorben; mein Vater an Alzheimer und meine Mutter konnte kaum noch sehen oder hören.
Eigentlich habe ich alles und sollte vollkommen glücklich sein. Aber vollkommen glücklich zu sein, ist böse, krank und woke. Deshalb hoffe ich, dass du mir auch meine wunderbaren Wünsche für mein wunderbares Weihnachtsfest erfüllst. Ich wünsche mir Folgendes (d. h.: so schnell wie möglich!):
– viel Frieden; eine wunderbare Auszeichnung für meine Friedfertigkeit wäre angemessen; die inkompetente María Corina hat mir kürzlich diese wunderbare Auszeichnung geraubt.
– ein schönes Weltpuzzle, aber bitte nur mit drei schönen Teilen; ich habe nur zwei riesige Hände.
– ein ultraschnelles Schnellboot; ihr wisst ja, der inkompetente Peter zerbricht sie immer alle, bevor ich sie bekomme, oder bringt mir nur woke Tanker
– einen unglaublich neuen Spielkameraden für mein tolles Spielzimmer; ich hätte gerne einen kleinen Nick, wie „Le petit Nicolas” von Goscinny/Sempé; jemand wie er kann auch aus meinen gefährlich woke Schurkenstaaten kommen
– jede Menge größeres Eis (der böse Jens-Frederik gibt mir seines nicht)
– tolle TACO-Angebote in einem wunderschönen Taco Bell-Restaurant im unglaublichen Bogota, direkt am unglaublichen weißen Strand von Mexiko
– ich möchte das entscheidende Tor im Finale der FIFA-Weltmeisterschaft schießen

Mit vielen respektvollen Grüßen aus meinem Spielzimmer,

Dein Honest Don“

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Hahleluja – Luhja – Luhja sag i – zäfix Hahleluja – Luhja!!!

+ + + + BREAKING NEWS + + + + + Gesetz zur Grundsicherung Bayrischer Parlamentarier gescheitert + + + + BREAKING NEWS + + + + +

Gott hat mitgehacktIm Bayrischen Parlament ist ein Gesetz des Bundeslandes Bayern für die Grundsicherung bayrischer Parlamentarier gescheitert. Der Gesetzentwurf sah vor, dass bayrische Parlamentarier, die mehr als 3-mal hintereinander Parlamentssitzungen im Maximilianeum fernbleibt, keine jährliche Steigerung der eigenen Diäten-Grundsicherung um 7,65 Prozentpunkte erfahren. Zweimal scheiterte der Gesetzesantrag für die Grundsicherung bayrischer Parlamentarier beim Streit um die validen Prozentpunkte. Beim letzten Antrag konnte auch der Koalitionspartner der kleineren Koalitionspartei als die bayrische, Landes-führende Partei dem Gesetzesvorhaben zustimmen. Am Ende war es die Unterschrift des Ministerpräsidenten, an der das Vorhaben scheiterte.

Die zur Umsetzung des Gesetzes erforderlich Unterschrift konnte ER nicht leisten, da ER durch Außer-Haus-Termine verhindert war und ER alle Hände voll zu tun hatte:

Beleg-Bild #1: Söder brät sich ne Wurst

Beleg-Bild #2: Söder präsentiert sich ne Wurst

(Quelle: x.com/Markus_Soeder)


Laut SEINEN eigenen Aussagen auf X ging es ihm um die Wurst bei einem anvisiertem erneuten Maskendeal mit Jens Spahn.

Beleg-Bild #3: Söder isst sich ne Wurst, zusammen mit Jens Spahn

(Quelle: x.com/Markus_Soeder)

Das Treffen wird allerdings wohl wiederholt werden müssen. Die Tochter des ehemaligen Bayrischen Ex-Finanzministers Gerold Tandler zog es vor, nicht anwesend zu sein. Wie aus gut unterrichteten Greisen zu erfahren war, säße dessen Tochter gerade mit Tandler-Amigos beim Tee-trinken in der Schweiz zusammen und würde das Aufräumen ihrer Wohnung in Davos durch Hausreinemachefrauen (Bürgergeldkandidatinnen aus dem Münchner Grünwald) beaufsichtigen. Immerhin: Wenigstens irgendwo wird noch gearbeitet, wie Kanzler Merz es öffentlich bereits gefordert hat.

Die Unterzeichnung von dem Gesetz der Steigerung der Grundsicherung von bayrischen Parlamentariern ist somit erst einmal aufgeschoben sein …

+ + + + BREAKING NEWS ENDE + + + + + Gesetz zur Grundsicherung Bayrischer Parlamentarier gescheitert + + + + BREAKING NEWS ENDE + + + + +

…. Hm? Ihr habt davon nichts in den Medien gelesen? Echt jetzt? Ihr vertraut dem Mainstream und seiner Informationsbereitschaft? Mal wieder typisch. Ts, ts, ts, ts …

Söder! Übernehmen Sie!

Die Drecksarbeit der Engel: Eine interessante Debatte

Als Schreiber von Blogartikeln ist es wichtig zu recherchieren und manchmal ist das nicht so einfach. Gestern Nacht hatte ich totales Glück. Auf dem Parkplatz des Walmarts im Münchner Norden ergab sich mir die goldene Gelegenheit zu profunden Recherchen.
In der weiten Leere des Parkplatzes sah ich zwei Gestalten: ein jüngerer sehr hip gekleideter Hopster und einen alten grauhaarigen Opa-Hipster im weißen Kittel. Und die bemühten sich verdächtig unauffällig um einen flachen Supersportwagen. In dessen Tank leerten sie mehrere blaue Dosen mit roten Bullen auf dem Etikett.
»Marty, nicht trinken! In den Tank damit!« »Doc, das ist nur zur Absicherung – falls er nicht mehr fliegt, fliege ich eben allein weiter.« »Jennifer hat dir das gesagt?« »Nein, Clara gab mir den Tipp.«
Bei den Namen »Jennifer« und »Clara« machte es bei mir KLICK-KLACK. Ich überriß kurz die Situation, sprintete zu denen rüber, schubste beide zur Seite, ergriff mir die restlichen Rote-Bullen-Blaudosen in dem schwarzen Karton, sprang in den DeLorean und ab ging die Luzi.

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Interview #1:
»Guten Morgen nach München. Ich sitze hier am ersten Tag meiner Reise mit dem Schöpfer dieser Welt Adonai JHWH und mit einem sehr, sehr schönen Blick auf den Kontinenten Afrika. Allerdings zu den aktuellen Geschehnissen könnte der Kontrast kaum schärfer sein und über diese möchte ich jetzt mit Adonai JHWH an diesem Heilig Abend sprechen. Guten Morgen! Ausweisung ist in den aktuellen Zeiten ein schwieriges Thema. Ist das nicht sehr verlockend, dass ihre Erzengel jetzt die Drecksarbeit machen gegen eine Familie, die für sehr viele in der Welt als einen wirklich großen Störfaktor angesehen waren.«
»Person Careca, ich bin Ihnen dankbar für den Begriff ‚Drecksarbeit’. Das ist die Drecksarbeit, die meine Erzengel machen für uns alle. Wir sind von dieser Familie auch betroffen. Diese Adam-und-Eva-Sippe hat Tod und Zerstörung über die Welt gebracht, mit Lügen, mit Mord und Totschlag auch bei deren Kindern. Das wäre ohne Adam und Eva nie möglich gewesen. Und um es klar zu sagen: meine Hände wasche ich in Unschuld von diesem Dreck ab.«

Interview #2:
»Guten Morgen nach München. Ich sitze hier am zweiten Tag meiner Reise mit dem Statthalter des Römischen Reiches, Herrn Pontius P. aus J., und mit einem sehr sehr schönen Blick auf den Steinbruch und den Felshügel Golgatha. Allerdings zu den aktuellen Geschehnissen könnte der Kontrast kaum schärfer sein und über dieses möchte ich jetzt mit dem Statthalter des Römischen Reiches, Herrn Pontius P. aus J., an diesem Karfreitag sprechen. Guten Morgen! Kreuzigungen durchzusetzen, ist in den aktuellen Zeiten ein schwieriges Thema. Ist das nicht sehr verlockend, dass ihre Legion jetzt die Drecksarbeit macht gegen den Führer einer Gruppierung, die für sehr viele in der Welt als einen wirklich großen Störfaktor angesehen waren.«
»Plebejer Careca, ich bin Ihnen dankbar für den Begriff ‚Drecksarbeit’. Das ist die Drecksarbeit, die meine Legion macht für uns alle. Wir sind von dieser Gruppierung auch betroffen. Diese sektiererische Gruppierung hat die Negierung von Tod und Zerstörung über die Welt gebracht, mit Lügen, mit angeblichen Wundern und pazifistisch verseuchten Reden auch aktuell hier vor Ort. Das wäre ohne jenen Sohn eines Zimmermanns und Führer jener Gruppierung nie möglich gewesen. Und Position zur Kreuzigung zu beziehen: meine Hände wasche ich in Unschuld von diesem Dreck ab.«

Interview #3:
»Guten Morgen nach München. Ich sitze hier am dritten Tag meiner Reise mit Leiter der Religionsabteilung ‚Christenheit‘, den Herrn Papst Innozenz III, und mit einem sehr, sehr schönen Blick auf den Vatikanischen Hügel mit seinen titanisch ausgeschmückten Religiotheken (Kirchen), wo sich immer Tausende Feierwütige bei Wein, Oblaten und Musik versammeln. Allerdings zu den aktuellen Geschehnissen könnte der Kontrast kaum schärfer sein und über dieses möchte ich jetzt mit dem Herrn Papst Innozenz III an diesem Christi-Himmelfahrt-Tag sprechen. Guten Morgen! Der gerade stattfindende Kinderkreuzzug ist in den aktuellen Zeiten in Hinblick auf Nächstenliebe ein schwieriges Thema. Ist das nicht sehr verlockend, dass ihr Kinderkreuzzug gegen Jerusalem jetzt die Drecksarbeit macht, für die christliche Nächstenliebe, gegen die Besatzer einer Stadt, die für sehr viele in der Welt als einen wirklich großen Störfaktor in Sachen Nächstenliebe angesehen waren.«
»Bruder in Jesus Careca, ich bin Ihnen dankbar für den Begriff ‚Drecksarbeit’. Das ist die Drecksarbeit, die die Kinder im Dienste der Nächstenliebe machen für uns alle. Wir sind von dieser Besatzern Jerusalems auch betroffen. Diese ungläubigen Ketzer haben Häresie und Blasphemie über die Welt gebracht, mit Raub, Mord und Totschlag auch bei deren Kindern. Das wäre ohne jene Raubmörder in Jerusalem nie möglich gewesen. Und da sollten wir unseren Kindern dankbar sein. Und jetzt reiche mir mal die Schale des Pontius Pilatus, um darin meine Hände in Unschuld von diesem Dreck dort abzuwaschen.«

Interview #4:
»Guten Morgen nach München. Ich sitze hier am vierten Tag meiner Reise, mit einem Kandesbunzler Fritze März und mit einem sehr, sehr schönen Blick auf den die letzten Internet-Meldungen. Allerdings zu den aktuellen Geschehnissen könnte der Kontrast kaum schärfer sein und über diese möchte ich jetzt mit dem Kandesbunzler an diesem Fronleichnam-Tag sprechen. Guten Morgen! Wasser predigen und Wein saufen ist in den aktuellen Zeiten ein schwieriges Thema. Ist das nicht sehr verlockend, dass Sie jetzt die Drecksarbeit machen, in ihrem privaten Weinkeller, Drecksarbeit, die für sehr viele in der Welt als einen wirklich großen Störfaktor angesehen waren.«
»Herr Careca, ich bin Ihnen dankbar für den Begriff ‚Drecksarbeit’. Das ist die Drecksarbeit, die ich jetzt selber mache für uns alle. Wir alle sind davon auch betroffen. Dieser Weinkeller droht zu verwässern, durch Wasserrohrbrüchen, Starkregen, übertretenden Flüssen und allen anderen Überflutungen, die meinen sauerländischen Weinkeller am ‚Schwarzen Felsen‘ bedrohen. Da muss ich trinkend gegen Schädigung der Weine vorbeugen. Und um es klar zu sagen: meine Hände wasche ich mit Wein in Unschuld von diesem Dreckwasser ab.«
»Herr Kandesbunzler, …«
»Und übrigens ist heute nicht Fronleichnam, Herr Careca. Da liegen Sie mal wieder völlig falsch. Heute ist Pfingsten, da spricht der Heilige Geist zu uns, insbesondere zu mir in meinem Weinkeller. Denn es heißt ‚in vino veritas‘. Und nicht ‚in aqua veritas‘, besonders nicht bei uns im Sauerland.«
»Ich hatte kein Latein in der Schule.«
»So. Mal Klartext für Sie Ungebildeten. Übersetzt heißt das, solange Wein saufen, bis die Wahrheit ausgekotzt werden muss, Sie Dummbeutel!«

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Als mein DeLorean stoppte und ich wieder vor dem unbeleuchteten Walmart stand, rissen mich so ein junger Schnösel und so ein alter Sack gemeinsam aus meinem DeLorean, schimpften unartikuliert, schubsten mich weg und machten sich dann mit dem DeLorean blitzsauber aus dem Staub.
Während ich noch verdattert auf die brennenden Autoreifenspuren starrte, kam ein anderer vierschrötiger Schnösel, stellte sich mir mit seiner rechten Faust in meinem Gesicht als ‚Biff‘ vor, nahm mir meine letzte Rote-Bullen-Blaudose ab, leerte sie in einem Zug, rannte los, den Autospuren hinterher, hob ab und flog dem DeLorean hinterher.

Enttäuscht saß ich allein auf dem riesigen Parkplatz, warmer Wind pfiff mir um die Ohren. Ich schaute betroffen, sah den Vorhang für mich zu und alle Fragen offen.
Wie gerne hätte ich heute noch paar bedeutenden Feldherren und Politikern nur wiederholt eben jene eine Frage gestellt …

Make Drecksarbeit great again.