Ars gratia artis, oder: ein Münchner Nachmittag

Ein Aperol, ein Königreich für einen Aperol! Ein Königreich von hier bis zur eingehaltenen eins fuffzig Abstandregel.

Und über allem die Sonne. Die Sonne des Südens. Blauer Himmel. Eiswürfel im durchsichtigen Plastikbecher. Gedeckelt, in der Mitte führt ein Strohhalm durch eine Öffnung zum Aperol.

Ein Strohhalm. Nicht etwa aus Stroh, sondern einer aus Plastik. Aus wahrhaftigem Plastik. Keiner von diesen ökologisch wertvollen Trinkhalmen, die es jetzt überall zum Cocktail dazu gibt. Jener neuen aus Bambus mittels Kunststoffkleber konstruierten Trinkhalmen. Sondern einer aus purem echten PE, Polyethylen. Wenn man sie anzündet, riechen sie nach Wachs, so wie es sich gehört.

Und jetzt herausragend aus einem Aperol bei einem Cocktails-to-go. Bei jenen Cocktails, mit denen die geschlossene Innengastronomie außen wirbt. Cocktails-to-go.

Cava?, hatte er gefragt.

Cava, hatte die Frau am Tisch vor dem Restaurant lächelnd geantwortet. Das Lächeln war die Offenbarung pur. Nur solch ein Lächeln sagte die Wahrhaftigkeit.

Cava. Aperol mit Cava. Und Spritz? Ja, natürlich mit Spritz. Aus feinstem Alpenwasser. Garantiert. Und nicht jenes 15,8° dH des Sendlinger Viertels. Sondern ehrliches Alpenwasser.

Gut. München hat das beste Trinkwasser aus dem Wasserhahn, unbestreitbar den besten Kraneburger Deutschland-weit. Aber ein Aperol mit 15,8° dH, das ist wie eine Espresso-Maschine mit einem Sieb, welches keine Abstimmung zwischen Lochgröße, Druck und Temperatur hat. Ein Touristenfang. Espresso für Arme.

Ein Aperol benötigt mindestens 21,2° dH. Nicht jene 15,8° dH. Jeder wahrhafte Italiener schwört auf den maßgeblichen Geschmack 21,2° dH. Selbst ein Espresso mit dieser Wasserhärte wird vom Genussmittel zum wahrhaften Erlebnis für jeden Feinschmeckergaumen. Mehr Sinnlichkeit ist kaum darstellbar. Ein Erlebnis wie ein Orgasmus für die Sinne.

Wer Norditaliens handverlesene In-Gastronomen kennt, der weiß um deren Aperol-Geheimnis. Jene schöpfen das passende Wasser aus einer speziellen, geheim gehaltenen Alpenregion, unweit des Dreiländerecks Schweiz, Lichtensteins und Österreichs. Also dort, wo unwissende Deutsche meinen, sie hätten das Paradies entdeckt, genau dort schöpfen die Eingeweihten das Wasser und importieren es unter Umgehung der zollrechtlichen Abfertigung im gefrorenen Zustand an die Tische der wohlig entspannten Toskana. Und gegen Bares im Umschlag auch in der nördlichsten Stadt mit italienischen Flair …

… nein, nicht jene Donau-gespaltene Stadt von Johann Adam Weishaupt, dem Gründer der Erleuchteten, jener Illuminaten, die von Aperol nicht den blassesten Hauch eines gesunden Wissens hatten, haben oder jemals haben werden …

… auch in der nördlichsten Stadt mit italienischen Flair war dieses orphische Know-How vorhanden. Und nur die Crème de la Crème der Hinzugehörigen wusste darum. Sie genoss es im Stillen zufrieden, während das Plebs angesichts rosa gefärbten Sekts bereits in Ektase und Urlaubsschwurblereien geriet. Selbst jene Weltstädte wie Berlin, Stuttgart, Köln, Hamburg und Münster waren hinter dem Wissen des Wissens her, aber liefen kontinuierlich ins Leere und imitierten Aperol-Rezepte für deren eigene Adepten.

Nun. Ganz extrem wurde diese Sehnsucht nach italienischem Flair in jener nördlichen italienischen Exklave unter weiß-blauen Himmelsdach im Februar 2020. Da war es besonders schlimm. Schlimmer noch als das berühmt berüchtigte Stangenfieber in deren Englischem Garten.

Nachforschungen der “Aperol-Società per la verità e la saggezza” musste resignierend konstatieren, dass es kein Restaurant in München mehr gab, welches Aperol auf deren Karten nicht anbot. Schlimmer noch, die ersten Döner-Buden boten sogar veganen Aperol zum Knofi-Zaziki-Falafel-Menü im Knusper-Weissbrotbrötchen an. Dubios anmutende mexikanische Burrito-Food- Anbieter folgten. Als dann sogar ein stadtbekannter Weißwurst-Verwurstler seine biologisch-dynamisch hergestellten Weißwürste mit vegetarischen Aperol aus kontrolliert veganen Raubbau mit naturidentischem Bayer-Düngemittel zu angeblich niedrigen Discount-Preisen auf bekanntem Hartz4-Niveau anbot, da war Gefahr im Verzug. Wenn schon die Schickeria ihren Porsche-Gourmet-Sinn gegen einen Daimler-Smart umtauscht, dann muss etwas faul sein. Mitlaufen ohne Denken kann nicht gut sein, auch nicht für eine gute Sache.

Es musste etwas getan werden. Die Weishaupt-Nachfolgeorganisation konnte nicht eingreifen. Sie war in einem staatlich angezetteltem Rechtsverfahren über Auspuffe verhaftet und musste deren Rechtsvertreter von USA über Stuttgart, München bis Wolfsburg voll beschäftigen.

In diesen Stunden der höchsten Not traf ein Abgesandter der Società auf einen Amerikaner in Schottland, der gerade versuchte, einen kleinen, weißen Golfball in ein etwas größeres, schwarzes Loch einzuputten. Anfangs war jener Amerikaner not amused, aber dann wurde der Pakt geschlossen. Auf Ruhm und Ehre. Klandestiner Ruhm und und noch mehr klandestine Ehre. Lunga vita alla patria plus München leuchtet und dazu noch America first. Nur so gelang der Società im Einklang mit der Schutzmacht Europas für amerikanische Produkte und Ideen, der unkontrollierten Ausbreitung einer Aperol-Mentalität auf unterstem Niveau zu verhindern. Ein voller Erfolg. Auf den Restaurantkarten gab es zwar noch Einträge, aber niemand konnte mehr diese bestellen.

Er sog an seinem Trinkhalm. Er spürte das Prickeln des Aperol Spitz. Die pure Erfrischung. Die Blicke der Vorbeigehenden registrierte er. Es waren neidvolle Blicke. Eindeutig. Neid musste man sich erarbeiten, Respekt gab es dann als Kleinod hinzu.

Er genoss diesen Moment der Unbeschwertheit. Die belebende Wirkung des Cavas, die 21,2° dH, die Bitternis des Zusatzstoffes, das Prickeln des Sodas. Alles war eins. Alles um ihn herum umgab ihn in wohligem Sein.

Die Sonne schien und wärmte den Frühling. Die Passanten, die ihn passierten, gaben ihn das Gefühl der Exklusivität. Ihre Blicke waren  neidvoll und bewundernd. Er fühlte sich als  Ausgewählter, als Kenner der Wahrheit, als Begünstigter seines Wissens. Und alle um ihn herum wussten nicht, was sie verpassten. Sie wussten nicht, was sie mit deren gewöhnlich trainierten Gaumen nie erfahren könnten. Würden sie wissen, wo man den Aperol bekommen könnte und wie er wirklich schmeckte, sie würden es selber erfahren können, wie erhaben er sich fühlte.

Die Sonne schien. Er fühlte sich wohl. Er schwebte. Wie ein Auserwählter. Einer der wahrlich Erleuchteten in der Masse jener, die nur einen Sonntag vor dem nächsten rigiden Lock-Down für deren niederen Intentionen nutzen wollten.

Die Sonne schien. Rot versank sie hinter dem Kirchturm Sendlings.

Er sog noch einmal am Trinkhalm. Ein Genuss mit 21,2° dH. Sowas gibt es nicht alle Tage, nördlich Italiens. Das kann nicht jeder haben. Das muss seitens jedem neidlos anerkannt werden.

Leer. Ein schwungvoller Wurf und der Becher landete im Mülleimer an der Ampel im Schatten des Kirchturms.

So gesehen …

… und das in einem Münchener Wahlkreis, der eine CSU-Hochburg ist. Solche politisch häretischen Forderungen einfach so in jugendlicher Unschuld an einem Sportgeländegrundstück … na, wenn das mal nicht wieder eine CSU-Wahlkreiskrise im Münchener Sendling auslöst? …

Privatgrundstueck

Der kleine, kulturelle Unterschied

Currywurst in Berlin:
„Einmal Currywurst, bitte.“
„Mit oder ohne Darm?“

Currywurst in München:
„Einmal Currywurst, bitte.“
„Mit Senf oder mit Ketchup? Curry steht neben Ihnen.“

Die Festung Oktoberfest 2009

Nach der Haager Landkriegsordnung dürfen gegnerische Truppen eine zur „Festung“ deklarierte Stadt angreifen. Eine Stadt wird als „Festung“ bezeichnet, wenn in ihr entsprechend militärische Mittel zur Verteidigung vorhanden sind. Ob tatsächliche militärische Mittel vorhanden sind, ist unerheblich, wenn der Verteidiger eine Stadt zur Festung erklärt hat. Der Gegner ist nicht dazu verpflichtet, dieses vor einem Angriff zu überprüfen. Es gilt das Wort des Verteidigers.
Kampfhandlungen gegenüber einer Festung werden entweder durch Einnahme oder durch Kapitulation beendet.

Im Gegensatz dazu steht im Kriege eine „offene Stadt“. Eine solche Stadt gibt dadurch zu erkennen, dass sie wehrlos ist und dem Gegner offen steht. Entsprechend der Haager Landkriegsordnung darf so eine Stadt in keiner Weise angegriffen werden.

Aus strategischen Gründen können im Krieg bestimmte Städte zu „Festungen“ erklärt werden, um den Gegner aufzuhalten. Ein weiterer Hintergedanke, eigene Städte zu „Festungen“ zu erklären kann auch sein, jene Städte zu „bestrafen“, zum Beispiel weil die Stadtoberen nicht den Wünschen des Kriegsherren entsprechen.

Sonntag.
Bundestagswahl.
Montag.
Die Wahl ist gelaufen. Das Wahlergebnis entspricht nicht dem Wunsch eines Terroristen einer Terrorgruppe.
Dienstag.
Die vier Münchener Tageszeitungen AZ, TZ, SZ und BILD schreiben über die neu errichtete Festung „Oktoberfest“.

Bereits zuvor war klar, dass nach der Wahl die Sicherheitsbedingungen verschärft werden würden. Auch die auf dem Münchener Oktoberfest. Insbesondere nachdem ein Werbeflugzeug die Wiesn am Samstag überflogen hatte und einige schon an eine terroristische Attacke dachten.

Bei mir auf der Arbeit hat sich am Montag gegen 11:00 Uhr folgende Szene entwickelt:

A: Ein Kollege hat mich angerufen. Etwas stimmt mit dem Oktoberfest nicht.
B: Was soll denn sein?
A: Der meinte, es könnte eine Bombe explodiert sein.
B: Eine Bombe?
A: Oder eine Bombendrohung.
C: Die Terroristen?
A: Es soll alles voller Polizei sein.
C: Auf dem Oktoberfest?
A: Die sollen alles abgeriegelt haben.
B: Das ganze Gelände.
A: Sogar die direkte U-Bahn zur Wiesn soll gesperrt sein, die Züge sollen einfach durchfahren.
C: Oje, das heißt nichts gutes.

A kam zu mir.

A: Kannst du mal im Internet nachschauen, ob da irgendwas passiert ist?

Wir riefen die Seiten der Süddeutschen auf, die der FAZ, N-TV, N24, News-Google. Nichts. Rein gar nichts. AZ, TZ, TAZ. Nichts. Nullinger. Nada. Niente. Und bei BILD surf ich prinzipiell nicht vorbei.

A: Im Internet steht nichts.
B: Ja, wenn was passiert ist, dann werden die es nicht gleich verbreiten.
A: Meinst du?
B: Als 1980 der Nazi die Bombe gezündet hatte, kam auch erst nichts im Radio.
A: Die dürfen auch erst nichts verbreiten. Um Panik zu vermeiden.
C: Oh Gott, hoffentlich hat es jetzt nicht viele Tote gegeben.

Meine Suche nach einer WebCam vom Oktoberfest zeigte feiernde Leute in einem Bierzelt. Eine WebCam der Umgebung der Wiesn zeigte leere Straßen aber ein recht gut besuchtes Oktoberfest.

Ich: Die feiern dort alle ungehemmt.
B: Ja, wenn die nichts wissen.
A: Ich könnte ja mal den Rudi anrufen. Der hat mir gestern gesagt, der wolle heute früh auf die Wiesn.
B: Ja, ruf mal an. Ich bin jetzt auch beunruhigt.
C: Man ist nirgendwo mehr sicher.

A holt sein Handy raus und wählt. Warten.

A: Der nimmt nicht ab. Hoffentlich ist ihm nichts passiert.
C: Wenn der verletzt ist, dann kann der …
B: Oftmals hat es auf der Wiesn auch kein Netz.
A: Normal nimmt der immer sofort ab. Das ist schon seltsam.

Erneutes Wählen.

A: Der nimmt nicht ab.
C: Hoffentlich …
A: Rudi? Rudi? Bist du es?

Gespannte Stille.

A: Du Rudi, da hat wer hier gemeint, auf der Wiesn sei ne Bombe hoch gegangen. Stimmt das? Ja? Was? Ihr seid gemütlich am feiern? Aber ist da überall Polizei? Nicht? Nichts? Rudi, ich bin ja so froh, dass nichts passiert ist. Aber bist nicht ans Handy gegangen. Da dachten wir … Was? Die Musik war vorhin so laut? Jetzt ist Spielpause?
C: Gott, sei Dank.
B: Für einen Moment …
A: Rudi, noch viel Spass, ja. Servus, bis später!

In allen vier Münchener Zeitungen stand als Aufmacher, dass das Oktoberfest in eine „Festung“ verwandelt worden sei. Ein scharf überwachter Sperrgürtel ist um das Oktoberfest gebildet worden. Darin herrscht Parkverbot und Durchfahrverbot für Nicht-Anwohner. An den Polizeisperren solle es zu riesigen Menschenansammlungen kommen – so die Zeitungen – und man müsse damit rechnen, dass man länger brauche auf die Wiesn zu kommen. Zusätzlich würde man an den Eingängen der Bierzelte auf Wafffen abgetastet werden.

Gegen 18:00 kam mir die Idee, diese Menschensammlungen zu fotografieren. Ich wollte mich an den Zelteingängen abtasten lassen.
Aber nichts von alldem, rein gar nichts ist passiert bei meinem ersten Wiesnbesuch in diesem Jahr.

Die Polizisten behielten unaufgeregt und freundlich die Übersicht, patrouillierten wie Jahre zuvor über die Wiesn, schauten sich die Karussells an, fachsimpelten über Lebkuchenherzen oder dienten als Fotostaffage für Touristen.

Auch an den Zelteingängen war nichts ungewöhnliches. Die üblichen Sicherheitskontrollen des Sicherheitspersonals. Nicht nur beim reingehen wurden Rucksäcke überprüft. Auch beim verlassen. Und ein den Rücksäcken versteckte Bierkrüge einbehalten. Einige Münchener Diskotheken haben eine schärfere Tür als an den Wiesnzelten heute.

Ich war schnell auf der Wiesn und auch schnell wieder runter. Skandalträchtige Fotos waren nicht möglich. Schade. Und auch gut so. Die Presse kocht nun mal heißer als üblicherweise gegessen wird.

Zumindest die Zeitungen konnten auf ihren Titelseiten den alten Kriegsbegriff der „Festung“ wieder reaktiviert.
Für die Zeitungen befinden wir uns also im Kriegszustand. Das Oktoberfest wurde von Polizei und Medien unisono zur „Festung“ erklärt. Eine Heimatfront sozusagen.

Die Wirte der Bierzelte hoffen weiterhin, dass es eine friedliche Wiesn bleibt. Im alten Rom hätten das Wort „pazifisiert“ Verwendung gefunden.

Militärischer Fünfkampf in München

Von Presse und somit von der Öffentlichkeit relativ unbeachtet findet momentan in München die 56. CISM-WM im Militärischen Fünfkampf statt (CISM = Conseil International du Sport Militaire). Vom 04.- 10. September 2009 kämpfen also Sportsoldaten und Sportsoldatinnen aus der ganzen Welt um Ruhm und Ehre. Bei diesem militärischen Ereignis des „Internationale Militärsportverbands“ auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München nehmen rund 200 Athleten und Athletinnen aus 30 Nationen an den Wettkämpfen teil.

Während für Deutschland nur eine Soldatin alleine antritt, geht es diesmal bei den Männern um die Krone. Im Jahre 2007 hatte die deutsche Soldatenmannschaft der Männer noch den dritten Platz inne, das Jahr 2008 darauf war es am Ende sogar der zweite Platz hinter China und jetzt strebt sie den ersten Platz an.

Disziplinen des Militärischen Fünfkampfs entsprechen den normalen militärischen Aufgaben eines Soldaten: Schießen, Hindernislauf, Hindernisschwimmen, Werfen und 8.000 Meter Geländelauf.
Beim Schießen wird mittels eines Scharfschützengewehrs auf 300 Meter entfernte Scheiben geschossen. Zehnmal binnen einer Minute und zehnmal binnen zehn Minuten. Hierbei war die deutsche Mannschaft hinter Nordkorea und China bereits auf den dritten Platz.
Beim Hindernislauf sind diverse Hürden bis zu 5 Meter Höhe zu überwinden. Die deutsche Mannschaft hatte sich schon auf den zweiten Platz hinter China vorgekämpft gehabt.
Beim Hindernisschwimmen befinden sich die zu überwindenden Hindernisse sowohl unter als auch bis zu einem halben Meter über Wasser. Nach dieser militärischen Disziplin liegt inzwischen die deutsche Militärmannschaft punktemäßig vor China und Nordkorea auf den ersten Platz.
Beim vierten Wettkampf, dem Werfen, wird ein zylinderförmiger Eisenrohling sowohl zielgerichtet als auch weit geworfen. Es besteht nicht unbegründete Hoffnung, den Vorsprung vor den Asiaten noch weiter auszubauen.
Und zu guter Letzt findet die Entscheidung bei einem 8 km langen Geländelauf statt. Entsprechend den bis dahin errungenen Punkten findet ein zeitversetzter Start der Mannschaften statt. Welche Mannschaft als erste über die Ziellinie gelangt, die wird den Weltmeistertitel erlangen.

Außer der Mannschaftswertung gibt es noch eine Einzelwertung für alle Sportsoldaten und eine Gesamtwertung.

Es ist übrigens ein übles Gerücht, dass der Oberst Klein durch seine Aktion am Hindukush am letzten Wochenende in der Disziplin „Feindbekämpfung“ wegen mangelnder Weitsicht mehr als 130 Verlustpunkte einbrachte. Verteidigungsminister Jung bestätigte, dass es bei den deutschen Soldaten keine Verluste gab.

An alle, die planen, an den verbleibenden Kampfdisziplinen als Schlachtenbummler für die deutsche Mannschaft teilzunehmen:
Der Militärische Fünfkampf in München wird ungestört vom Hindukush und in voller Mannstärke fortgesetzt werden.

Und für alle CISM-Begeisterte:
Im Jahre 2011 findet die Weltmeisterstadt in Rio de Janeiro statt. Ob dort aber die Wettkämpfe am lebenden kriminellen Objekt der dortigen Favelas durchgeführt werden, ist noch nicht klar. Die „Policia Militar“ Rio de Janeiros hatte sich noch nicht dazu geäußert.