"Bildung für die besten" oder: Hauptsache, Werbung produziert Umsatz …

Lebewesentechnisch bin ich ein kleines Licht. Nicht mit übermäßig viel Intelligenz ausgestattet, dankbar zu leben, biologisch ein XY-Chromosom-Inhaber und auch sonst ein übliches gnadenlos männliches Alphatier, wenn es denn darf, so wie man es lässt.
Und heute durfte ich nicht.
In meinem Postfach befand sich ein Brief vom Verein »Management Circle ®«.
Ja, ich bin nun mal ein hochbezahltes »Manager«-Vieh mit einem sechsstelligen Monatseinkommen (inkl. Kommastellen). Und darum darf ich auch solche Briefe erhalten, mit denen Beratungsfirmen versuchen, Umsatz zu bolzen.
Nur manchmal, aber nur manchmal, vergess ich, dass ich ein geschult männliches Alpha-«Manager«-Tier bin, dann schließ ich mich als Mann in der Bürotoilette ein, falte orthodox deutsch mein Toilettenpapier und schnäuzte dann heftig in das selbige und führ mir solche Briefe nochmals zu Gemüte, wie ich ihn heute vom »Management Circle ®« erhielt:

Werbungsbrueller

(zum Vergrößern anklicken)

Oder ist das eine versteckte Einladung zum Gruppensex mit Team-Assistentinnen (vullgo: Sekretärinnen) und nur ich hab’s nicht kapiert?!?

Über Wassermassen, Persönlichkeiten und andere Kaventsmänner …

»Das ist aber ein Kaventsmann!«

Kaventsmänner sind einflussreiche Menschen, die aufgrund ihrer Position für andere bürgen können. Und meistzeit sind solche Menschen auch noch reiche Menschen, diese Kaventsmänner.
Als Kinder haben wir bei dem Wort »Kaventsmann« immer unsere Backen aufgeblasen und mit unseren Armen einen dicken imaginären Bauch von uns umrundet. Vor meinem inneren Auge sah ich immer einen speckrolligen Mann in Anzug, wenn ich an Menschen, an »Kaventsmänner« dachte.

Aber es gibt nicht nur menschliche »Kaventsmänner«. Es gibt sie auch umgangssprachlich in der Natur. »Monsterwellen« wurden schon seit langem in der Seemannssprache als »Kaventsmänner« bezeichnet. Als Seemannsgarn wurden die Erlebnisse mit »Kaventsmänner« auf See der Seemänner verspottet. Kam ein Schiffseigner zu seiner Versicherung und behauptete, ein »Kaventsmann« hätte sein Schiff versenkt oder beschädigt, dann zahlte die Versicherung keinen Heller. »Monsterwellen« waren nicht bewiesen und gehörten der vermeintlichen hellen Seemannsphantasie an. Niemand glaubte den Seemännern. Bis zu dem Zeitpunkt, als eine Ölbohrinsel sich urplötzlich einer Monsterwelle gegenübersah und dieses von den Kameras der Bohrinsel festgehalten wurde. Und bis das Kreuzfahrtschiff »Queen Elisabeth 2« von einer Monsterwelle getroffen wurde. Das geschah innerhalb von 10 Monaten, vor erst 15 Jahren. Bis dahin hielten es die Versicherungsexperten für ausgeschlossen, dass deren mathematische Berechnungen von Wellen nicht vollständig sein könnten. Denn gemäß den Berechnungen von Meereswellen durfte es keine Monsterwelle geben. Es konnte nicht sein, was nicht sein durfte. Bis es zu den Vorfällen im Jahr 1995 kam. Seitdem zahlen Versicherungen auch bei nachgewiesenen Zerstörungen am Schiff durch Monsterwellen.

Wissenschaftler fanden inzwischen heraus, dass Monsterwellen ihrer Natur nach eher den Beobachtungen der Quantentheorie folgen, also den Beobachtungen atomarer und subatomarer Zustände. Die Entstehung von Monsterwellen wies eine verblüffende Ähnlichkeit zu dieser Quantenmechanik auf. Dieses Phänomen der Monsterwelle ließ sich mit einer mathematischen Gleichung berechnen, welche zuvor ausschließlich für diese atomare und subatomare Bereiche verwendet wurde: die »Schrödinger Gleichung«.
Das Dumme daran ist nur, mit der Gleichung lässt sich wunderbar beschreiben, was geschehen war. Nur Vorhersagen lassen sich damit nicht erstellen. Die Kapitäne der Weltmeere werden auch weiterhin den Horizont genau beobachten müssen, um eine geringe Überlebenschance gegen das Unerwartete, das zerstörerische Moment des Meeres zu behalten.

»Das ist aber ein Kaventsmann!«

Den Satz hatte ich oft gehört. Dabei bin ich auf dem plattesten Land aufgewachsen. 400 Kilometer von jeder Meeresbucht entfernt. »Monsterwellen« war für mich ein Fremdwort. Maximal gab es die Monsterwelle, die Moby Dick dem miesepetrigen Gregory Peck als Kapitän Ahab vor dem Schiff erzeugte.
»Überschwemmung« an sich war für mich ein Fremdwort.
Fast.
Die einzige Überschwemmung, die ich erlebte, fand mitten im Sommer statt. Ein kleiner beschaulicher Bach in unserer Nähe wurde nach schweren Regenfällen zu einem reißenden Fluss. Er trat über seine ihm zugewiesenen Ufer und flutete ein Gebiet in der Größe von sieben Fußballfeldern. Und auf jenem Gebiet befanden sich unsere Kühe. Getrennt waren wir durch die Autobahn und zu diesem Gebiet führte lediglich die Autobahnunterführung, ein quadratischer Tunnel in Betonverschalung gegossen.
Diese Unterführung stand an jenem Nachmittag bis zu einem halben Meter unter Wasser. Der heftige Regen („Katzen und Hunde“-Regen) dauerte seit dem frühen Morgen und hatte nicht nachgelassen. Mein Vater kam mit der schlechten Botschaft heim, der Bach wäre über die Ufer getreten und die ganzen
Felder geflutet. Die Kühe wären erheblich unruhig und er befürchtete, sie könnten irgendwann in Panik ausreißen, weil bald alles unter Wasser stehen würde. Es war notwendig, die Kühe unter der Unterführung durchzutreiben. Es war so oder so nötig, sie am Abend zurück in den Stall zu treiben, also durch die Auobahnunterführung hindurch, damit sie gemolken würden. Aber zu jenem Zeitpunkt war es erst nachmittag und es war schon notwenig, sie bereits vorher zu holen.
Als wir kamen, hatten sie sich auf eine kleine Erhöhung auf der regengefluteten Wiese zusammen gestellt. Sie muhten um ihr Leben, aber wollten von der Insel nicht weg. In der Not ist mein Vater nach Hause, stieg auf seinen FIAT-Traktor, raste im Traktorengalopp durch die Unterführung und hielt auf die Kühe zu. Mit dem Traktor hatte er vor, sie auf die Unterführung zuzutreiben. Es mag bequem und faul klingen, auf einem Traktor Kühe vor sich herzutreiben. Nur zuvor war meine Mutter, mein Bruder und ich zu Fuß in Gummistiefeln zu jener Insel hin und wollten die Kühe mit bloßen Händen in Richtung Unterführung treiben. Aber die Kühe wollten nicht. Sie liefen immer wieder zu der stetig kleiner werdenden Insel zurück. Sie wollten einfach nicht weichen. Zum Schluss senkten sie dann auch noch die Köpfe und präsentierten angriffslustig die Hörner.
Das war der Zeitpunkt, als mein Vater sauer hupend mit dem Traktor auf die Kühe zuraste. Kompromisslos zu allem entschlossen. Die Kühe verstanden instinktiv, kapitulierten und rannten auf den ihnen bekannten Weg der Autobahnunterführung zu.
Dort lauerte bereits ein ernstes Hindernis: einen halben Meter tiefes Wasser. Wir hatten die Angst, die Kühe würden den Weg durch das Wasser meiden und stattdessen den trockeneren Weg über die Autobahn suchen. Wir flankierten die Autobahnböschung, bewaffnet mir Holzstöcken. Während oben der Autobahnverkehr lärmend im heftigsten Regen seinen Weg zog, hetzten wir unten neben den Kühen her. Kühe haben im Gegensatz zu Bullen den Vorteil, dass sie eindeutige Herdentiere sind. Es bleibt selten eine Kuh weit zurück. So eine kleine Stampede ist überschaubar in seiner Ausdehnung. Es gilt dabei, die zwei, drei Leitkühe der Herde zu lenken, die anderen folgen ihnen blind. Zudem sind Kühe Gewohnheitstiere, keine Individualisten. Und so kam es, dass die Kühe direkt in die Fluten unterhalb der gewohnten Unterführung hinein trabten, dann jedoch erkannten, dass sie keine Wahl mehr hatten: hinter ihnen jener hupende stampfende Traktor und vor ihnen das Ende des gefluteten Tunnels. Sie trabten halb schwimmend durchs Wasser. Während wir menschliches Fußvolk hinten auf den Trecker aufsprangen, schoben die Kühe eine selbsterzeugte Welle vor sich her, gewissermaßen eine »Monsterwelle« des Plattlandes. Mein Vater steuerte den Traktor mit gezogenem Vollgas durch die Fluten und schob die nächste »Monsterwelle« des Plattlands vor sich her. Die Kühe erreichten das Ende der Unterführung und kurz darauf ungeflutetes Festland. Wir hatten es geschafft. der restliche Weg war ein Klacks.
Es regnete die ganze Nacht durch. Ein eklig nasskalter Tag bei vielleicht 15° C endete glücklich für uns. Am nächsten Morgen schien die Sonne. Es war mitten im Juli und die Sonne knallte auf die überfluteten Wiesen und das Wasser lief langsam wieder in sein angestammtes Bachbett zurück. Nur die Wassermassen in der Autobahn-Unterführung blieben. Am Nachmittag kletterte das Thermometer auf 30° Grad. Es war der Tag, an dem ich unter der Autobahn unweit vor unserer Haustüre durchschwamm.
Im angrenzenden Dorf hatte es sich herumgesprochen, dass die Unterführung bis zu einem Meter unter Wasser stand. Leute brachten Schlauchboote mit und paddelten die knappen 40 Meter hin und her. Und irgendwann am nächsten Tag kamen auch die Jugendlichen, die schon ein Fahrzeug ihr Eigen nannten. Sie versuchten, in dem verbliebenen halben Meter ihre Fahrzeuge auf Amphibientauglichkeit zu testen. Zwei Fahrzeuge schleppte mein Vater mit seinem Traktor aus der Unterführung. Jene hatten Wasser in den Motor bekommen und waren mitten in der Überflutung abgesoffen. Danach gehörte die überschwemmte Überführung wieder uns Schwimmern und den Paddelbooten. Ein Freibad eigenwilliger Natur bei 30° im Freien. Über uns der Reiseverkehr gen Norden an die Nordsee, darunter wir schwimmend im Wasser.
Nebenbei, die regionalen Zeitungen hatten die Überflutung mit keinem Wort erwähnt. Einflussreiche Persönlichkeiten hatten darauf hingewirkt, dass diese Naturkatastrophe unerwähnt blieb. Denn die Natur zeigte nur zu deutlich jene Fehler auf, welche durch eine gewissenlose Flurbereinigung des Baches landschaftlicherseits gemacht worden waren. Der Bach wollte nur in sein altes Bett zurück. Genau in jenem leicht abgesenkten Streifen des alten Bachbettes, der vom neuen Bachbett hundert Meter entfernt lag, hatte die Flut auch ihren Höchststand erreicht gehabt.

»Das ist aber ein Kaventsmann!«

Wir standen vor dem Findling und staunten nicht schlecht. Mein Vater hatte einen befreundeten Bauunternehmer gebeten, ihm mit dem Bagger zwei Findlinge aus dem Acker zu holen. Für mich war es normal, im Frühjahr über den kargen Acker neben dem Anhänger des Traktors herzulaufen und kleinere und größere Steine auf den Anhänger zu werfen. Die Äcker meines Vaters ließen viele Steine aus den Böden wachsen. Faustgroße bis fußballgroße Steine. Sogenannte »Findlinge«. Sie störten den Ackerbau. Sei es, weil die Pflugschare davon zerstört wurden, sei es, weil bei der Getreideernte Steine in den Mähdrescher gelangen und dessen Dreschwerk zerstören konnten. Die größten kamen immer als Ziersteine in den Garten, die anderen wurden auf dem »Steinhaufen« nahe des Waldes abgeladen.
Die meisten »Kaventsmänner« holte mein Vater beim Pflügen aus den Boden. Er konnte nicht einfach mit dem Traktor die Bahnen mit dem Pflug auf den Äckern ziehen. Immer hatte er seinen Fuß direkt auf der Kupplung, um den Schaden beim Auffinden solcher Kaventsmänner zu minimieren. Mit der Zeit hatte er sogar eine Technik heraus, wie er solche Findlinge frei pflügen konnte.
Nur bei zwei Findlingen hatte er keine Chance. Der Bagger kam und beförderte zwei Findlinge zu Tage, die sich auf knapp zwanzig Zentimeter Tiefe an die Erdoberfläche heran gearbeitet hatten. Der eine konnte noch auf dem Traktor-Anhänger verfrachtet werden. Er hatte den Durchmesser von einem Meter. Der zweite allerdings hatte die Form eines Hinkelsteins und eine Höhe von 1 ½ Meter. Der Bagger musste diesen Kaventsmann auf der Schaufel vom Acker tragen. Für den Anhänger wäre der Stein zu schwer gewesen. Die beiden Steine kamen in der letzten Kurve der privaten Hofzufahrt. Als Straßenbegrenzungssteine.
Besonders der letzte Stein hatte uns arg verblüfft. Es war ein Kaventsmann von einem Findling. Mir diente er als Kletterstein. Mein Mount-Everst in Kleinformat. Meinem Vater zu Ostern diente er immer wieder als Versteck für zu suchenden Ostereier.
Und jemand anderem diente der Kaventsmann als Stein des Anstoßes. Dieser Kaventsmann war ein einflussreicher Mensch des nahegelegenen Dorfes. Jener Mensch wollte den Findling bestaunen, so hatte er erst angekündigt. Aber meinem Vater wurde bald klar, was jener wirklich wollte. Der menschliche Kaventsmann wollte den steinernen Kaventsmann für seinen Garten als Schmuckstück. Der Mensch schaute sich den Stein an und meinte dann, dass der Stein gar nicht so dicht an der Straße liegen dürfe. Sollte jemand meinen Vater mit dem Fahrzeug besuchen und zufällig an den Stein kommen, dann wäre mein Vater haftbar und schuldig. Er sollte den Stein dort entfernen. Der Stein läge vorschriftswidrig zu nahe an der Straße. Der Stein müsse weg. Und er, der einflussreiche Mensch würde dafür sorgen, dass der Stein deswegen abgeholt werden würde. Jener bot meinem Vater auch noch ein wenig Geld an, den Stein vorher zu entsorgen, bevor der Stein auf Kosten meines Vaters entsorgt werden sollte. Nur, die Straße war ein Privatweg, der Stein lag auf Privatgelände. Mein Vater verwies den Menschen des Hofes. Dieser stieg wütend in sein Fahrzeug und fuhr drohend weg. Später erschien die Polizei und befragte meinen Vater, weil er angeblich an einem gesetzlichen Feiertag seinen Acker bestellt haben sollte. Der Ärger, den jener Kaventsmann verursachte, wurde so groß, dass mein Vater später in seiner Wut versuchte, den Stein mit einem Vorschlaghammer zu zerstören. Der Stein blieb ganz, der Vorschlaghammer brach.

Fünfunddreißig Jahre später stand ich wieder vor dem Stein. Er war definitiv kleiner geworden. Einerseits war er um zwanzig Zentimeter wieder in den Boden eingetaucht, aber zum anderen hatte der Stein seine Existenz an der freien Luft mit Erosion bezahlt. Früher war seine Außenoberfläche hart. Ein Hammer prallte ab, ohne überhaupt viel Schaden zu erzeugen. Nun jedoch konnte ich mit bloßer Hand Teile aus ihn heraus brechen. Regen, Eis und Wind hatten ihn mürbe gemacht, hatten ihm seine Größte geklaut. Beim Streicheln mit der Hand über dessen Oberfläche krümelte er bereits. Kleine Steinchen brachen aus ihm heraus. Sein kleiner Bruder dagegen, der zwei Meter weiter lag, hatte seine ursprüngliche Größe noch. Auch die anderen kleineren Findlinge, die vom Acker geholt worden waren, besaßen noch ihre Größe. Nur dieser Findling war geschrumpft. Er war nicht aus Granit wie die anderen Findlinge.

»Das ist aber ein Kaventsmann!«

Hier im Süden Deutschland höre ich das Wort selten. Und wenn ich es höre, dann stammt es von einem Nordmann. Südmänner nutzen das Wort offenbar weniger. Und wenn, dann scheinen sie auch eher mit Kaventsmann das zu verbinden, was ich als kleiner Junge damit verband: Kugelrunde Männer mit mit aufgeblasenen Backen und noch mehr Einfluss, die sich durch die Gegend schieben statt zu gehen. Als ich das Wort in München das erste Mal verwendete, wurde ich der Diskriminierung verdächtigt. Ich würde mit dem Wort korpulente Menschen aufs Schärfste beleidigen. Unsensibel und verroht sei ich deswegen. Den Ursprung des Wortes »Kaventsmann« kannten sie nicht. Selbst als Wort zur Bezeichnung von Monsterwellen war denen es unbekannt. Und erst recht die Vorstellung, dass dieses Wort zu dem normalen Sprachschatz einer Bevölkerung eines Landstrichs gehören könnte. So etwas passte letztendlich auch nicht in deren Anwurf, ich wäre diskriminierend. »Kaventsmänner« gibt es in Bayern nicht. Stattdessen nennt man solche Persönlichkeiten hier eher ironisch »Großkopferte«, Leute mit einem großen Kopf. Mit Köpfe wie »Kaventsmänner«. Ob hiermit eine Monsterwelle oder eine riesige Sache bezeichnet wird, ist dabei auch wieder egal. Denn der Bezeichnung »Kaventsmann« wie auch »Großkopferte« schwingt immer ein ironischer Unterton mit.

Nebenbei, das Wort »Kaventsmann« stammt von dem lateinischen Wort »cavent« ab. »Cavent« heißt »Bürge«. Und aus dem Wort »Cavent« leitet sich ein Wort ab, welches Wohnungsvermieter immer gerne sofort im Zusammenhang mit der Kaltmiete einer Wohnung benutzen: »Kaution«. Der Leistende einer Kaution wird somit zum »Kaventsmann« in eigener Sache. Aber das auch nur am Rande.

Und now to something completly different. Football …

Wir schreiben den 15. Juni 2010. Es ist 18:00 Uhr. Bis um 20:00 Uhr sind bislang bei der gesamten WM 20 Tore gefallen. In 13 Spielen. Vor vier Jahren gab es bereits bis zum 15. Juni in 19 Spielen 36 Tore.

Damit im Schnitt bei dieser WM mehr Tore pro Spiel als vor vier Jahren fallen, muss jetzt Brasilien gegen Nordkorea mindestens 7:0 gewinnen. Danach würde zwar jeder von einem erneuten Endspiel Brasilien-Deutschland träumen (inkl. einem 2:0 für Brasilien; mein Déjà-vu-Traum), aber es würde wenig an dem bisherigen Verlauf der WM ändern. Eine grottige WM mit Spielen, bei denen das Einlaufen der Mannschaften spannender als das Spiel an sich ist.

Oder?

Oder etwa doch? Oder etwa nicht?

Was meint Professor Hastig aus der Seamstraße dazu?

Professor Hastig am Schlafen

Professor Hastig? Professor Hastig! Hm. Na, gut. Dann machen wir mal weiter. Mit dem nächsten Spiel der WM: Brasilien gegen Nord-Korea.

Êbá BRASIL!!!!!!!!!!

Mostra-nos que vocês estão orgulhoso a ser brasileiros!

Franzis wichtige Nachricht an die Welt

Und ich sag noch „Franzi, tu das nicht. Das interessiert keine Sau. Lass das aus dem Feed der Süddeutschen Zeitung heraus.“ Aber Franzi wollt nicht hören. Darum zwischen Unverständnis in Bayern und NRW ein unverständlicher Testartikel von Franzi.

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Georg Schramm und seine anderen Egos

»Georg Schramm gibt es nicht.«
»Auf der Bühne existiert er nicht.«
Georg Schramm

Der Name »Georg Schramm« ist seit der ZDF-Kabarett-Sendung »Neues aus der Anstalt« für viele Menschen in Deutschland ein Begriff. Bekannter als er selber sind aber inzwischen seine Spielfiguren: Lothar Dombrowski, Oberstleutnant Sanftleben, der alte Sozialdemokrat August und die rheinische Frohnatur des Pharmareferenten.
Wer aber ist Georg Schramm selber?
Lothar Dombrowski schrieb dazu in seinem Buch »Lassen Sie es mich so sagen … Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit«:

»Ich habe all die Jahre Georg Schramm als Pseudonym benutzt, seine Vita erfunden. Er der Offizier Sanftleben und der alte Sozialdemokrat August sind Spielfiguren, Abspaltungen meiner Person, … . Im realen Leben gibt es nur mich, Lothar Dombrowski, …«

Es verwirrt.
Der Name »Lothar Dombrowski« an sich ist schon länger ein Begriff als der Name »Georg Schramm«. »Lothar Dombrowski« war ein ehemaliger Sprecher der »Tagesschau« (s.a. Bild links).
Aber wer ist jener »Lothar Dombrowski«, dessen Name von jenem Tagesschau-Sprecher entlehnt wurde und den Sprecher vergessen lässt?
Wer ist Georg Schramm?

Georg SchrammWer die Auftritte des unfreundlichen Lothar Dombrowski in der ZDF-Kabarett-Sendung »Neues aus der Anstalt« oder auch von Georgs Schramms letzten Programms »Thomas Bernhard hätte geschossen« her kennt, der gerät leicht in die Gefahr, diese Spielfigur mit der Person Georg Schramm gleich zu setzen.

Wer ist der Georg Schramm also? Hierzu findet sich viel Geschriebenes im Internet. Und es finden sich viele Videos über Georg Schramms Spielfiguren, sei es in der ZDF-Mediathek, sei es bei podcast.de oder bei YouTube.

Durch Zufall traf ich hierbei auf eine Sendung vom Deutschlandfunk aus dem Jahr 2008. Im Programm »Zwischentöne« hat Joachim Scholl mit Georg Schramm an die 90 Minuten ein lockeres Gespräch geführt: über die Figuren des Lothar Dombrowskis, des Oberstleutnants Sanftleben und des Sozialdemokraten August, über Georg Schramms vorherigen Programms »Thomas Bernhard hätte geschossen« und über die Sendung »Neues aus der Anstalt«.
Der Deutschlandfunk bietet dieses Gespräch noch immer in zwei Teilen zum Download im mp3-Format an:

Teil 1
Teil 2
Playlist

Es lohnt, sich die 1 ½ Stunden Zeit zu nehmen und hinein zu hören.
Es macht Lust auf Georg Schramms neues Programm »MEISTER YODAS ENDE – Über die Zweckentfremdung der Demenz« und tröstet auch darüber hinweg, dass Georg Schramm zum letzten Mal mit Urban Priol in drei Tagen am Dienstag, den 8-Juni-2010, in »Neues aus der Anstalt« auftreten wird (22:15 Uhr, ZDF; Gäste: Frank Markus Barwasser, Monika Gruber und Jochen Malmsheimer).

Der Kommentar aus der Vergangenheit zu Merkels Vorschlag für die Zukunft

16. Juni 1992: Bundespräsident Richard von Weizsäcker kritisiert die Parteien

„Nach meiner Überzeugung ist unser Parteienstaat von beidem zugleich geprägt, nämlich machtversessen auf den Wahlsieg und machtvergessen bei der Wahrnehmung der inhaltlichen und konzeptionellen Führungsaufgabe.“

Kein Zutritt von unten (Kneipengespräch)

Tresen 0

»Lang nicht mehr gesehen.«

Er ergriff sich den Hocker neben mir, zog ihn in Sitzposition, deutete dem wird mit dem Zeigefinger an, dass er gerne ein Kölsch haben würde, und zog seine Regenjacke aus.

»Na ja, ich dich ja auch nicht.«
»Ich habe ein wenig privatisiert.«
»Privati … was’n das?«
»Ins Private zurück gezogen. Und was hast du in der Zwischenzeit so getrieben?«

Der Wirt schob ihm eine frisch gefüllte Stange Kölsch auf einem Bierdeckel rüber. Während er seine Regenjacke unterm Tresen an einen Haken aufhängte, langte er nach dem Kölsch, nahm einen Schluck und schwang sich auf den Hocker.

»Getrieben? Ich hab mich mal mit Hartz 4 vertraut gemacht.«
»Gesetzestexte durchwühlt?«

Er schüttelte den Kopf.

»Nein. Ich habe einer Bekannten durch den Formularwust für dieses Arbeitslosengeld II durchgewühlt. Ich sag dir, dieses ALG2 ist der reinste Papierslalom. Für alles und jedes wollen die Belege sehen.«
»Na gut, schließlich soll verhindert werden, dass Betrüger Geld abzocken.«
»Abzocken?«
»Sagt dir der Fall Florida-Rolf noch was?«
»Ja klar. Die BILD-Zeitung und deren Angst, dass es einem Sozialhilfeempfänger besser gehen könnte als deren eigenen Freelancer-Journalisten.«
»Jetzt wirste polemisch!«
»Pass mal auf. Ich bin mit meinem Lebensstandard weit weg von Hartz 4. Irgendwo in der Reihe der Mittelständler zwischen Bild-Zeitungsredakteur und Politiker kannste mich einordnen. Mir klingen noch die Worte eines Geschäftsführer von vor zwei Jahren in den Ohren, der seinen Angestellten erklärte, würde die Banken seine Firmenkredite kappen, dann sei er Ruck-Zuck Hartz 4.«
»Ja und?«
»Die haben doch alle keine Ahnung, was für eine Knochenmühle Hartz 4 geworden ist.«
»Aber du, oder was.«
»Hast du dir mal den Fragebögen zur Antragsstellung für ALG2 durchgelesen? Da sind die Abfragen der persönlichen Daten bei Facebook Kinderkram.«
»Na und? Wer Leistungen vom Staat bekommen will, der muss auch selber dem Staate gegenüber in Vorleistung gehen.«
»Toll. Meine Bekannte hat zwei entschiedene Probleme: Sie ist Ausländerin, spricht deutsch recht schlecht, von Lesen ist mal ganz abzusehen, hat drei Kinder und dann ist ihr Lebensgefährte ausgezogen.«
»Und?«
»Als sie dann noch letztens arbeitslos wurde, hat sie bei den Fragebögen nur noch Bahnhof verstanden.«
»Sie hätte ja vorher deutsch lernen können.«
»Hätte. Selbst ich mit Deutsch als Muttersprache verstand die Fragen nicht beim ersten Mal. Anfangs hatte sie nach einem Gespräch bei der ARGE einen Deutschkurs bewilligt bekommen. Auch mit dem Hintergrund sich für neue Jobs besser bewerben zu können. Dann kam aber der neue Sachbearbeiter. Ein Arsch von Gottes Gnaden. Der hatte ihr den Deutschkurs gleich mal gestrichen. Seiner Ansicht nach sollte sie nach 11 Jahren Deutschland ausreichend deutsch sprechen können. Er hat ihr dann gleich einen neuen Binnenbrief geschickt.«

Sein Gesichtsausdruck hatte sich beim erzählen verfinstert. Seine Stimme war immer eregter geworden.

»Binnenbrief? Was ist denn das?«
»Zu beantworten binnen zwei Wochen oder es gibt Sanktionen der ARGE, weil sie nicht kooperativ sei.«
»Was wollten die?«
»Ihren vollständigen Lebenslauf. Ich hab ihn ihr dann geschrieben. Dutzend von mir ausgefüllte Papiere später hatte sie dann Mietunterstützung für ihre alte Wohung erhalten. Aber sie sollte sich eine neue suchen.«
»Und?«
»Der Münchener Wohnungsmarkt wimmelt von maklervermittelten Wohnungen. Bei den Besichtigungsterminen mit den Maklern wurde ihr dann immer erklärt, dass keine Arbeitslosen mit drei Kindern akzeptiert würden.«
»Wieso? Wenn die Stadt die Miete von ihr zahlt, dann ist die Mietzahlung doch garantiert.«
»Früher, das war früher. Mit der Einführung von Hartz 4 kann die Stadt die Mietzahlung dann kürzen oder sperren, wenn der Empfänger sanktioniert werden muss. Seitdem sind Arbeitslose von Vermietern meistens unerwünscht. Arbeitslose könnten zu Hartz-4-Empfänger werden.«
»Aber sie kriegt die jetzige Wohnung bezahlt?«

Er lachte auf. Ein hilfloses zynisches Lachen.

»Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Hartz-4-Sachbearbeiter nicht gefällt.«
»Wie das?«
»Sie muss jeden Monat 9 Wohnungssuchen nachweisen: Gesprächspartner, Telefonnummern, Wohnungsbeschreibung, Absagegrund, Bewerbungen bei Wohnungsgesellschaften. Und das wird von jemand verlangt, der nur deutsch sprechen aber kaum schreiben kann. Witzig, nicht? der hatte wohl ihren Deutschkurs gestrichen, damit er sie wohl schneller sanktionieren konnte. Wahrscheinlich kriegen die Bonus-Zahlungen für jede eingestellte Hartz-4-Zahlung. Ich habe ihr bei dieser Schreibarbeit dann geholfen. Sie hatte dann nebenbei auch eine Wohnung gefunden. Aber sie war von dem ARGE-Sachbearbeiter angewiesen worden, dass sie nur einen Mietvertrag unterschreiben dürfe, wenn Sie zuvor mit dem Sacharbeiter Rücksprache gehalten hätte. Würde sie vorher unterschreiben, würde die ARGE nicht zahlen.«
»Und?«
»Sie versuchte ihn eine Woche zu erreichen und hat ihm tagelang auf dem Anrufbeantworter gesprochen. Er war nie persönlich zu erreichen. Der Vermieter sagte ihr schließlich ab, weil sie nicht unterzeichnen konnte.«
»Und der Sachbearbeiter?«
»Sie erreichte ihn dann persönlich, nachdem ich mich mal einschaltete und ihr half. Erst auf Umwegen erreichte sie ihn. Als sie ihm sein Leid klagte, dass er nie zu erreichen sei, …«

Er schnappte deutlich Luft, ergriff sein Kölsch, leerte es und starrte vor sich hin.

»Und was sagte der Sachbearbeiter ihr dann?«
»’Ruhe jetzt!’«
»Was? Wieso?«
»Er blaffte ihr nur in den Hörer ‚Ruhe jetzt!‘. Fast wie ein Offizier. Als meine Bekannte verstört nachfragen wollte, was er damit meinte, pfiff er dreimal in den Hörer. Weißt du, es war das Pfeiffen, was normalerweise ein Hundehalter beim Gassigehen seinen Hund zupfeifft.«
»Was?«
»Er hat gepfiffen, als sei sie wie ein Hund zu behandeln! Und ihr dann nochmals ein ‚Ruhe jetzt‘ entgegengeschleudert. Sie bräuchte sich nicht aufzuregen, wenn er wolle, dass sie Ruhe gebe. Verstehst du das? Behandelt man so seinen Kunden? Welches Recht hat so ein Sachbearbeiter jemanden wie einen Hund zu behandeln?«
»Vielleicht hatte er nur einen schlechten Tag.«
»Einen schlechten Tag?«

Er starrte mich an. Sein Gesicht drückte eine Verzweifelung ob meiner Bemerkung aus. Der Wirt schob ihm ein neues Kölsch hin, welches er sofort ergriff und einen tiefen Schluck raus nahm. Seine Hand umfasste die Kölschstange krampfhaft. Fast erschien es mir, er würde das Glas zusammendrücken wollen, als würde es gleich splittern …

»Einen schlechten Tag? Wenn ich in meinem Beruf in der freien Wirtschaft einen Kunden behandeln würde, dann würde ich Ärger mit meinem Chef bekommen. Aber der Sachbearbeiter ist ja Beamter. Ein Beamte, der das Klischee über Beamten füttert. Einen schlechten Tag? Ach ja, nur am Rande, meine Bekannte hatte inzwischen einen neuen Job gefunden und entsprechend den Vorschriften, alle Behörden informiert. Drei Tage später erhielt sie von dem ARGE-Sachbearbeiter einen neuen Binnenbrief. Sie solle ihm binnen vier Wochen bis Mitte Juni eine Kopie des Arbeitsvertrages und der Verdienstbescheinigung zuschicken.«
»Und?«
»Diese Woche sollte eigentlich die Mietunterstützung auf ihrem Konto eintreffen. Sie kam nicht. Sie konnte die Miete bislang nicht zahlen. Gestern hatte meine Bekannte dann bei der ARGE angerufen. Dort erfuhr sie, dass sie gesperrt sei. Sie sei so lange gesperrt, bis sie Arbeitsvertrag und der Verdienstbescheinigung vorlegen würde.«
»Wo ist das Problem?«
»Jener Sachbearbeiter hatte sie direkt nach Versendung des Briefes vor zwei Wochen gesperrt gehabt. Den Arbeitsvertrag erhielt sie erst vor einer Woche und die Verdienstbescheinigung von der ersten Arbeitswoche kommt erst Mitte Ende nächster Woche. Bis dahin bleibt sie gesperrt.«
»Sie kann doch ihre Miete schon mal zahlen.«
»Das waren die Worte des Sachbearbeiters. Aber ihr Konto gibt das nicht her.«
»Schulden?«
»Schulden. Aber dazu hatte der Sachbearbeiter ihr erklärt gehabt, Schulden seien Privatsache. Das interessiere ihn nicht. Sie solle sich Geld leihen.«

Seine letzten Worte hatten einen stark zynischen Klang und ich glaubte noch ein leises »So ein Arschloch« zu vernehmen.

»Und wieso erzählst du mir das?«
»Okay, du verstehst es nicht. Du verstehst wohl nicht, dass meine Bekannte momentan durch ein Spalier der Demütigungen geht.«
»Na und? Es geht halt nicht anders. Zu viele Leute haben die Sozialhilfe genutzt, um den Staat abzuzocken.«

Er drehte seinen Kopf ein wenig und blickte mich leicht säuerlich von unten her an.

»Ach ja? Aber mit den Abzockern der Bankenwirtschaft, da verfahren wir anders, oder etwa nicht? Die werden von unserer Regierung an den Verhandlungstisch eingeladen. Aber Hartz-4’ler sind die Bedrohung der Gesellschaft, oder was?«
»Hey! Übertreib es nicht! Du redest Quatsch. Wir können das Geld nun mal nicht mit der Gießkanne verteilen. Wir sind kein Sozialstaat mehr. Wir müssen sparen. Sonst ergeht es uns wie Griechenland. Wer nichts leisten will, soll halt woanders hin gehen. Meinetwegen nach Griechenland, die aktiv unseren Wohlstand gefährden. Dann werden die schon sehen, wo es besser ist.«
»Ach ja? Schön.«

Abrupt stellte er seine Kölschstange ab, stand er auf, legte ein paar Geldstücke auf den Tresen und nahm seine Regenjacke vom Haken.

»Der 14-jährige Sohn meiner Bekannte redete genau so wie du jetzt. Er hatte Hartz-4’ler als Schmarotzer bezeichnet, die nur faul seien und selber Schuld an deren Misere seien, die nichts leisten würden. Das sagte er, als meine Bekannte noch mit ihrem Lebensgefährten zusammenlebte. So wie du jetzt redete er. So wie es in den Medien immer wieder rauf und runter gebetet wird. Als der Bewilligungsbescheid für meine Bekannte eintraf, kam er hinzu und fragte, ob sie jetzt alle Hartz-4’ler seien. Als seine Mutter bejahte, meinte der nur, dann solle sie halt mehr arbeiten und verschwand in seinem Zimmer.«

Mit Verärgerung im Gesicht drehte er ab und verschwand grußlos durch die Kneipentür.
Mein Kölsch-Glas war fast leer, eine kleine schaumlose Pfütze befand sich noch drin. Ich hob das Glas und winkte dem Wirt zu. Es war noch zu früh, nach Haus zu gehen.

Piep, piep, piep, wisst Ihr eigentlich, …

… wer gestern zurück getreten ist?
Ihr müsst nur mal in Wikipedia nachschauen, dann wird es euch erklärt!

Guildo Horn (* 15. Februar 1963 in Trier, Rheinland-Pfalz; eigentlich Horst Köhler) ist ein deutscher Schlagersänger und Musiktherapeut.

Somit schließt sich der European-Song-Contest-Kreis von Satelliten-Lena über Piep-piep-piep-Guildo Horn und Will-nicht-mehr-Köhler zum Metzger Stefan Raab.

Jetzt frag ich mich nur, wo hat der Guildo Horn nur diesen erfolgreichen Gesichtschirugen aufgetrieben … ?

Und hiermit erkläre ich das Casting zu „Deutschland sucht den nächsten Präsidenten Deutschlands“ (DSDNPD) für eröffnet.