Kneipengespräch: Zahlenmathematik im echten Leben


Warum ich jetzt auf RTL das Dschungelcamp „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ in Dauerschleife anschaue? Lest selbst:

»Kannst du formulieren?«

»Immer.«

»Ich schreib’ dann mal mit. Nun, ich benötige eine Wirtschaftsbeschreibung für strategische Effizienzsteigerung.«

»Hm. Transparente Ressourcen-Umverteilung-Markt-Priorisierung.«

»Für die Jugendsprache einen Ausdruck maximalen Missfallens? Kann Richtung Boomer-Slang gehen.«

»Totale Randale und miese Party.«

»Etwas für die Selbstoptimierer unter uns: Seligkeit durch Achtsamkeit?«

»Tugend-Resonanz und mentale Präsenz.«

»Etwas für die Somatisierung harmloser Reize wie harmloses Muskelzucken oder leichtes Herzklopfen beim Erkennen von aufkommendem Stress?«

»Traumatischer, relativer Unter-Magnesium-Puls«

»Okay. Und eine Kernaussage zur Erhaltung?«

»Trägheit relativiert unveränderliche Materie-Position.«

»Hm. Okay.«

»Passt soweit?«

»Ich habe gerade alles notiert. Obwohl …«

»Ja?«

»Wenn ich etwas für krisenfeste Wachstumsstrategie benötige?«

»Markt-Effizienz durch Resilienz-Zyklen.«

»Und Glückstreffer ohne Aufwand?«

»Mies erreichte Random-Ziele.«

»Aha. Und Selbstgenügsamkeit als Ziel für die Selbstoptimierer?«

»Meditative Entfaltung radikaler Zufriedenheit.«

»Und stressbedingte Hormon-Fehlinterpretation?«

»Mutative endokrine Reaktion-Zentralisierung.«

»Und die gravitative Grundordnung für Physiker?«

»Masse erzwingt räumliche Zentrierung.«

»Sehr interessant.«

»Wofür brauchst du denn das Ganze?«

»Okay, Moment. Jetzt hab’ ich es.«

»Lass mal hören.«

»Pass mal auf: Ich habe von deinen ersten fünf Begriffen die Anfangsbuchstaben genommen und den Zahlenwert bestimmt. Das Gleiche habe ich mit den Anfangsbuchstaben deiner zweiten fünf Begriffe gemacht.«

»Und jetzt?«

»Der Zahlenwert der ersten Anfangsbuchstaben deiner fünf Begriffe ist 88. In der klassischen Numerologie wird sie oft mit Disziplin, geschäftlichem Erfolg und mit der 8 als liegende Lemniskate und Bedeutung der Unendlichkeit assoziiert.«

»Lemnis was? Was’n das?«

»Der Zahlenwert der Anfangsbuchstaben deiner nächsten fünf Begriffe ist 62. Die Quersumme von 62 ist 8, weil 6+2 gleich 8 ist. Die 8 gilt als Zahl der Autorität und der materiellen Ordnung.«

»Ich versteh’ nur noch Bahnhof.«

»Zieht man die 62 von der 88 ab, dann ergibt sich 26.«

»Herr Wirt! Noch’n Kölsch für mich! Aber ein doppeltes.«

»26 ist der Zahlenwert für den letzten Buchstaben im Alphabet, das ‚Z‘. Die Quersumme, die 8, ist wieder die Unendlichkeit. In der jüdischen Mystik, der Kabbala, ist die 26 die heiligste aller Zahlen, da sie der Summe des Gottesnamens entspricht. 26 ist der Gotteswert.«

»Und was sagt uns das? Lässt sich das trinken?«

»Dass die Differenz der Anfangsbuchstaben der ersten fünf Begriffsworte mit der zweiten fünf der beiden Beispiele, also TRUMP minus MERZ, den „Gotteswert“ 26 ergibt.«

»Da sag’ ich mal Prost! Herr Wirt, noch einmal Nachschub für die Vernunft! Und meinem Nachbarn was zum Herunterkommen. Danke.«

Oh, wie schön ist doch „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!„, mit all seinem Flachsinn als Kaugummi fürs Großhirn. Dort im Dschungelcamp, da gibt es wenigstens noch echte Verschwörungstheorien …

Kneipengespräch: Statistisch gesehen, nur auf ein Kölsch (2)


Argwöhnisch schielt er auf das frische Kölsch des Neuen und redete den Neuen an:

»Sagen Sie mal … dat haben Sie aber geschickt eingefädelt.«

»Hm? Wie meinen Sie?«

»Na, sich hier als Statistiker auszugeben, nur damit der Wirt Ihnen überhaupt noch ’en Kölsch zapft. Der lässt sonst keine Fremden an ‚meinen‘ Platz hier.«

»Aber guter Mann, ich bin Statistiker.«

»Jaja. Und ich bin der Papst un ming Frau is dat Marieche der Funken. Statistiker trinken kein Kölsch. Statistiker trinken Mineralwasser und zählen die Blubberblasen. Und wenn einer kein Kölsch trinkt, is er statistisch gesehen ein …? Na?«

Der Neue rückt seine Brille zurecht: »Schaun Sie mal. Lassen wir die Deduktion. Was isst man zum Kölsch?«

»Nen Halve Hahn. Oder Mettbrötchen.«

»Falsch. Global gesehen: Wurst. Bratwurst. Currywurst. Fettiges Protein. Und wo isst man die? Im Stehen. An der Bude. Jetzt raten Sie mal, wo in Deutschland die höchste Imbissbudendichte herrscht?«

»In Bayern natürlich. Wo der Uli Hoeneß seine Würstchenfabrik hat und der Söder den ganzen Tag Weißwurst zuzzelt. Dat is doch dat Epizentrum des Cholesterins.«

»Ein populärer Irrtum! Weit gefehlt. Dortmund!«

»Dortmund?«

»19,5 Buden auf 100 000 Einwohner. Der Ruhrpott ist der Olymp der Fritteuse! München? Lächerliche 7,5. Selbst Bochum, wo Grönemeyer die Currywurst besungen hat, kommt nur auf 13,4. Bayern ist Wurst-Entwicklungsland.«

»Dafür zocken die in München ab.«

»Korrekt. München führt bei den Straßenpreisen. Fünf Euro für ’ne Bratwurst. Wenn Sie noch ’nen Fünfer drauflegen, kriegen Sie hier beim Türken um die Ecke schon den ersten Döner. Aber der wahre Wucher lauert in Nürnberg.«

»Wieso? Die haben doch diese winzigen Dinger.«

»Eben! ‚Drei im Weggla‘. Rechnen Sie das mal auf das Kilo hoch. 50 Euro pro Kilo Wurstbrät! Das ist Filet-Preis für Abfallprodukte. München hält dafür den Rekord beim Döner-Kilopreis: 22 Euro.«

Er nimmt einen großen Schluck und schaut den Neuen spöttisch von der Seite an:

»Traue keiner Statistik, die du nicht selbst … Wat hat dat jetzt mit Ihrem Kölsch zu tun?«

»Moment, die Korrelation kommt noch! München hat zwar wenig Wurstbuden, aber über 1000 Beautysalons.«

»Wat?«

»Ja. Aber pro Kopf liegen Wiesbaden, Aachen und – man höre und staune – Köln vorn. 85 Studios auf 100 000 Einwohner.«

»Woran liegt dat? An der Bratwurst wohl kaum.«

» … aber jetzt kommen wir zum Kern der bayerischen Anomalie. Ich nenne es das ‚Weißwurst-Paradoxon‘.«

»Dat klingt wie ’ne Krankheit.«

»Passen Sie auf: Bayern repräsentiert die Konstante der Tradition. Meine Daten zeigen eine signifikante Korrelation zwischen hohem Bier- und Fleischkonsum einerseits und stabilen Familienstrukturen sowie einer soliden Geburtenrate andererseits.«

»Moment, Moment. Sie wollen mir erzählen, wenn ich mehr Schweinshaxe esse, läuft mir die Frau nit weg?«

»Statistisch gesehen: Ja. Der bayerische Durchschnittsbürger ist zwar etwas schwerer, aber er lebt in einem stabileren sozialen Gefüge als der schlanke, vegane Großstädter. Die Hypothese lautet: Cholesterin als sozialer Klebstoff.«

Er stellt sein Kölsch energisch ab und dreht sich frontal zum Neuen:

»Juter Mann, jetzt hören Sie mir mal zu. Dat is doch Kokolores. Dat is, wie wenn Sie sagen: ‚Wenn et regnet, wird der Rasen nass, und wenn ich heule, wird dat Taschentuch nass – also heule ich, weil et regnet ‘.«

»Äh … das ist meteorologisch nicht ganz …«

»Dat nennt man ’ne Scheinkorrelation! Dat lernen wir schon im Kindergarten. Der Bayer bleibt nit bei seiner Alten, weil er Leberkäs frisst. Der isst Leberkäs und bleibt verheiratet, weil er katholisch is und Angst hat, dass der Dorfpfarrer ihm am Sonntag die Leviten liest, wenn er sich scheiden lässt!«

»Nun, die konfessionelle Variable habe ich noch nicht multivariat gewichtet …«

»Eben! Sie verwechseln Ursache mit Beilage! Nur weil Störche in Bayern brüten und da viele Kinder geboren werden, bringt der Storch trotzdem nit die Kinder. Oder wollen Sie dat auch noch behaupten?«

»Korrelationstechnisch gibt es da tatsächlich eine Überlappung in ländlichen Regionen ..«

Er schaut den Neuen aus zusammengezogenen Lidern an, richtet sich dabei gerade auf, lässt seinen Kopf ein wenig zur Seite fallen, hebt beide Hände zur Faust geballt auf Brusthöhe, die Handinnenseiten dem Neuen zugewendet, und seine Stimme verändert sich vom Kölschen zum amerikanisch Nasalen, zum Rauhen, mit Tendenz zu Höhen:

»Well. Also mal ehrlich. Sie da. Sie selbst ernannter Statistiker. Glauben Sie mir, sehr schwach. Logisch extrem furchtbar. Viele Leute sagen das, die besten Logiker. Wirklich viele. Wissen Sie, Sie nehmen eine großartige Wurst und machen daraus eine schreckliche Familie. Völlig katastrophal. Korrupte Fake Science!«

»Aber die Zahlen …«

»Niemand sollte Ihnen jemals ein wunderschönes Kölsch geben. Denn niemand durchschaut betrügerische Kausalitäten besser als ich. Ich habe den unglaublich besten Instinkt. Brilliant und outstanding! Und glauben Sie mir eines: Ihre schwache Statistik … ein totales Desaster. Very bad and very sad! Pete, hegseth him up!“«

Kneipengespräch: Statistisch gesehen, nur auf ein Kölsch (1)

»Moment!«

»Tür ist zu! Wir schließen gerade.«

»Ich hab’ noch ’nen Fuß drin! Oder beabsichtigen Sie, mir den abzuquetschen?!?«

»Dann ziehen Sie doch ihren Fuß zurück.«

»Ich weiche nicht! Lassen Sie mich rein! Mein Oberschenkel ist auch schon bei Ihnen drin! Und ein Teil meines Hüftknochens! Und …«

»Gut. Kommen Sie rein. Was wollen Sie?«

»Wer sind Sie?«

»Der Wirt. Und Sie?«

»Ich bin vom privaten Befragungsinstitut ‚Licht im Dunkeln am Tunnelende‘.«

»Aha. Kommt uns wieder ein Zug entgegen?«

»Vielleicht. Darum halte ich auch Ausschau nach dem deutschen Durchschnitts-Michel. Dem Otto-Normalverbraucher.«

»Dem Otto-Normalverwutzer? Wie soll denn der Otto so aussehen?«

»Körpergröße von exakt einem Meter und 72,5 Zentimetern. Gewicht bei 77 Kilogramm. Schuhgröße 40,5. Und durchschnittlich mit 5.205 statt der 7.000 Schritte pro Tag.«

»Bauchumfang?«

»97 Zentimeter. Also so in etwa.«

»Haarfarbe?«

»Im Schnitt ein dunkles Straßenköter-blond mit ca. 110.000 Haaren.«

»Bei welchem Intelligenzquotienten?«

»Also, 50 % liegen unter dem IQ von 100. Folglich mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit immer eine unverkennbare, leicht dümmliche Intelligenz.«

»Eine leicht dümmliche Intelligenz?«

»Ja. Denn der deutsche Michel wählt aus reiner Dummheit immer falsch und lebt dummerweise immer über seine Verhältnisse.«

»Michel hamwa net.«

»Wie bitte?«

»Ich sagte: ‚Einen Michael haben wir hier im Lokal nicht‘. Und ‚Otto‘ ist im Übrigen auch aus. Denn mehr als 50 % hier in Bayern wählen bereits CSU, FW und AfD. Dafür benötigen die auch keinen IQ. Aber schauen Sie sich hier bei mir im Lokal ruhig um.«

»Hm, also wenn ich mich hier so umschaue, dann sehe ich hier alle mit einem adipösen Bauchumfang und wenig Haare. Interessanter Zusammenhang. Moment, ich notiere ‚Anzahl der Haare korreliert mit Bauchumfang‘.«

»Wer kopuliert?«

»Korreliert, guter Mann. Korreliert. Bei der Verteilung der Intelligenz haben Sie auch nicht ‚Hier!‘ gerufen, oder? Ich vermute, das hängt mit Ihren wenigen Haaren auf Ihrem Kopf zusammen?«

»Wo kein Mist eingearbeitet wurde, da kann auch nichts wachsen. Alte Bauernweisheit. Vielleicht gehöre ich auch nur zu den unter 50 %, welche schweigen und nicht laut sind?«

»Hm. So hatte ich das bislang nicht betrachtet. Interessante These, das mit dem Schweigen und den Haaren. Dabei sind die Glatzköpfe unter den Skinheads doch das bekannte Gegenbeispiel. Sie sind lautstark und denen wird auch immer das bedrohlichste gesellschaftliche Potenzial nachgesagt.«

»An ihrer Stelle würde ich lieber mal ein wenig tiefer bei ihren Untersuchungen anfangen. Sie sollten bei den Füßen anfangen, nachzuforschen. Diese Skinheads haben immer ungepflegte, lange, krumme Zehennägel und abartig beharrte Füße. Darum packen sie ihre Füße immer in dicken Springerstiefeln ein, damit das niemandem auffällt.«

»Das meinen Sie wirklich erst?«

»Sie als Statistiker müssten das doch besser wissen. Wussten Sie, dass jeder vierte Deutsche seine Unterwäsche nicht täglich wechselt und jeder dritte nicht täglich duscht? Braune Bremsstreifen in der Unterbux und das olfaktorische Problem sind etwas, was in der Statistik seine Spuren hinterlässt. Der Deutsche führt im Schnitt vier Lebenspartnerschaften in serieller Monogamie, hat aber in seinem ganzen Leben im Schnitt sechs Sexualpartner. Sechs minus vier, das macht ergo zweimal Fremdgehen, nicht wahr? Und von der Statistik wissen wir, dass jeder dritte Deutsche bereits einmal fremdgegangen ist, Frauen häufiger als Männer. Wir beide sind schon mal zwei. Sagen Sie mal, sind Sie verheiratet?«

»Und das alles wegen einer Unterwäsche, die nicht täglich gewechselt wurde?«

»Der Deutsche ist im Wandel. Weg vom Schweinefleisch, hin zur Kartoffel. Weg von der lebenslangen Ehe, hin zu der seriellen Partnerschaft. Der Deutsche ist hygienisch penibel, wäscht oder rasiert seine Haare von oben bis knapp unterhalb der Gürtellinie. Aber zugleich ist jeder dritte Deutsche pragmatisch, wenn es dabei deutlich unterhalb seiner Gürtellinie zugeht, sprich, was die Unterwäsche und die Kondomnutzung angeht. Der Deutsche lebt in einer alternden Gesellschaft, in der die Taillen breiter werden, die Nutzung von Kondomen abnimmt, der Verschmutzungsgrad der Unterwäsche zunimmt, während die Schritte weniger werden. Als ob sich sein Leben mehr in der eigenen Betthälfte als außerhalb davon abspiele. Kein Wunder, dass deswegen selbst die Briefwahl floriert. Was allerdings bleibt, das ist die Ungereimtheit mit den demografischen Daten. Wenn der Deutsche doch so sehr bettaktiv ist, und seiner Kondom-Intoleranz frönt, warum gibt’s dann nicht mehr Kinder?«

»Wie kommen Sie jetzt da drauf?«

»Fragen Sie nicht mich. Sie sind der intelligente Statistiker der oberen 50 %. Meiner einer ist nur Befragungsmaterial. Oder kamen Sie her, um letztlich doch nur ein Kölsch zu trinken?«

»Sie haben mich überzeugt. Ein Kinderkölsch bitte.«

»Ihr Wunsch ist mein Befehl. Meine Umsatzstatistik wird es Ihnen ab jetzt zu 7 % mehr dankbar sein. Zum Wohlsein. Also zu meinem.«

»Prost.«

»Aber nur für die Statistik, woll?«

Kneipengespräch: Es geht zu Ende

»Wenn das Jahr zu Ende geht, machst du dann auch deinen Jahresrückblick?«
»Sicher.«
»Wann?«
»Nach dem nächsten Kölsch.«

Der Wirt schiebt ein Kölsch rüber.

»Jetzt?«
»Wie war Weihnachten?«
»Schön und kalt.«
»Gut beschenkt worden?«
»Nicht ein einziger Weihnachtswunsch, noch eine einzige Karte.«
»Ah. Dich mag wohl niemand.«
»Vor Jahren habe ich immer ein Weihnachtspaket von meinem Bruder erhalten.«
»Das ist doch schön von ihm.«
»Nachdem ich ihm eines geschickt hatte.«
»Hm.«
»Beim letzten Mal hatte ich ihn am 23sten aus einem nichtigen Grund angerufen und erwähnt, dass ich es gerade noch per Express geschafft hatte, sein Weihnachtspaket auf den Weg zu bekommen. Zwei Tage nach Weihnachten erhielt ich sein Paket. Und ein Tag darauf einen Anruf von ihm, wann denn sein Paket von mir wohl eintreffen würde.«
»Und wann hat er es erhalten?«
»Gar nicht. Ich hatte ihm keines geschickt. Seitdem ignoriert er mich an allen Feiertagen und bedeutenden Tagen, an denen er mich ignorieren kann.«
»Hm. Und wie war da Jahr sonst so?«
»Wie ein Glas Amarone. Schwer, mit charakteristischem Abgang. Jetzt warte ich aufs nächste Jahr.«
»Okay. Ich hab dieses Jahr mal was völlig Neues ausprobiert. RP im Internet mit GTA.«
»RP? GTA?«
»Rollenspiel. Du erschaffst dir ’nen Avatar und erkundest damit deine Mitwelt in der Spielumgebung von Grand Theft Auto, einem Computerspiel, mit dem man mit anderen zusammenspielen kann.«
»Rollenspiel? Und wie war’s?«
»Intrigen, Crime, Mord, Spaß, Totschlag, aufgedonnerten Mädels, schnelle Autos und jede Menge Trash-Talk mit anderen Spielern.«
»Also wie das wahre Leben.«
»Nur, dass wir alle lediglich virtuell unsere Rollen gespielt haben. Aber wie im wahren Leben.«
»Und hat’s was gebracht?«
»Ich wurde gebannt.«
»Ah.«
»Weil ich denen meine Meinung gegeigt hatte.«
»Bist schon ziemlich frech, oder?«
»Fast wie im richtigen Leben.«

Der Wirt schiebt ein weiteres Kölsch rüber.

»Und was gab es dieses Jahr sonst noch bemerkenswertes?«
»Da war der Sohn, der mit einer Haarbürste in der Hand seine Mutter vor mir fragte, ob jene Haarbürste neu wäre. Denn wenn es sie nicht wäre, dann wäre es jene, die er damals seiner Bekanntschaft anal eingeführt hätte.«
»Was?«
»Er sagte auch, dass er es respektlos empfände, wenn in Deutschland wie üblich verdientes Geld einem geneidet würde. Deutschland wäre halt eine Neidgesellschaft. Wenn er mit einem Lambo in ein ärmeres Viertel fahren würde und würde sich dann jemand abfällig darüber äußern, wäre das absolut respektlos. Er hätte für seinen Lambo ja schließlich sehr hart gearbeitet.«
»Mit welchen Leuten verkehrst du eigentlich sonst noch so?«
»Mein Autohändler hat mir erklärt, dass es keine Weihnachtsreifen mehr gibt. Diese Gender-und Sprach-Fanatisten Deutschlands hätten vor Jahren es bereits gesetzlich geschafft, dass diese jetzt Winterreifen heißen.«
»Du hast falschen Umgang mit falschen Leuten. Das sollte dir zu denken geben.«
»Hm.«
»Und was sagt uns das?«
»Sie trinken alle kein Kölsch.«
»Na denn, Stößcken.«

Kneipengespräch: Duidu, duidu.

«Darf ich Ihnen in aller Form das DU anbieten?«
»Gerne. Verbrüderung?«
»Immer. Lass uns dazu ’nen internen Maskenball veranstalten.«
»The masked Sinner?«
»Ich dachte da eher so an Johann Strauß.«
»Die Fledermaus?«
»Sing es!«
»Brüderlein, Brüderlein und Schwesterlein wollen wir alle sein, ob Lump oder Schwein. Erst ein Bro-Kuss und dann ein Du, Du, Du.«
»Duidu. Duidu.«
»Wird uns öd und wir scheißen darum andere zu, …«
»Aber immer … per du.«
»Du bist kein Kulturbanause. Prost, du!«
»Ich kenne die „Fledermaus“. Stößcken, du.«
»Aber jetzt mal zu bierernsten Themen.«
»Zwesche Salzjebäck und Kölsch?«
»Wer bin ich? Ich beschreibe wen und du sagt, wer ich bin. Also, ich nutze in der Pandemie persönliche oder politische Netzwerke zur Abwicklung großer Maskengeschäfte.«
»Also über ein persönliches Netzwerk?«
»Hohe Summen an öffentliche Gelder werden bewegt und massive Kritik an Transparenz und Moral waren ein Resultat davon.«
»Okay, ich glaube, ich weiß, worauf du anspielst. Ich bin doch nicht von gestern. Ich kenn mich aus.«
»Die Affäre dazu resultiert jeweils in politische und gesellschaftliche Debatten über Integrität und Verantwortlichkeit im Umgang mit Krisengewinnen.»
»Krisengewinnler? Ich weiß es, ich weiß es!«
»Moment. Noch eine Zusatzinformation. Söder und die CSU-Führung betonten, dass die Maskendeals privatwirtschaftliche Geschäfte gewesen seien und keine politischen Mandatsträger direkt involviert waren.«
»Wie? Okay. CSU. Regional begrenzte Partei mit überregionaler Anspruch.«
»Söder sprach von einer „Wild-West-Mentalität“ auf dem Markt für Corona-Schutzkleidung und zeigte sich erbost über die Vorgänge, ohne jedoch die betroffene Person zu verurteilen. Weil Wild-West-Mentalität kennt Söder noch von den Cartwrights und aus Raumschiff Enterprise: erst schießen, dann fragen.«
»Jens Spahn sprach neulich auch von Wild-West-Situation in der Pandemie. Du sprichst also über Münsterländischen Filz und Jens Spahn, richtig?«
»Nein. Laut Söder ist der Fall wohl „hardcore politisch motiviert“.«
»Also nicht wie bei der durch den Boulevard und CDU/CSU hartnäckig nachverfolgten vermeintlichen Vetternwirtschaft damals beim Habeck?«
»Ich sprach über die Tochter des früheren CSU-Generalsekretärs Gerold Tandler.«
»Tandler? War das nicht der Politiker, von dem mal gesagt wurde, er hätte einen geistigen Glücksspielautomaten, da wo andere ihr Hirn haben? Immer wenn man rechts den Arm am Glücksspielautomaten durchzog, rasselte es vorne?«
»Andrea Tandler. Verurteilt wegen Steuerhinterziehung bei ihren lukrativen Maskendeals mit der bayrischen Söder-Regierung. Die hatte über einen schweizerischen Softdrink-Lieferanten teure Masken an Bayern verkauft und dabei die Steuern nach dem Vorbild von Uli Hoeneß und Alfred Schuhbeck abgeführt. Jetzt sitzt sie.«
»Tja. Dumm gelaufen, wenn sie sitzt. Eindeutig Kavaliersdelikt. Familie Tandler ist politisch ja nicht nur in der CSU und in Bayern hoch angesehen. Mathematische Fehler können da schon mal passieren, wenn die Tochter eine Rechenschwäche bei hochvolumigen Deals hat. Muss man in Bayern nicht Mathe im Abitur haben?«
»Nicht unbedingt. Es reicht auch, passende Amigos zu haben.«
»Brüderlein, Brüderlein und Schwesterlein, erst ein Bro-Kuss und dann ein Du.«
»Lasst das traute Du uns schenken, für die Ewigkeit, immer so wie heut. Und dann ein Du, du, du.«
»Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist …«
»Du. Du. Du.«
»Duidu. Duidu«
»Lalalalala … .«

Kneipengespräch: Wat man nicht selber weiß, dat muss man …

»So! Jetzt lang’s mir echt! Diese linksgrünversifften bayrischen Politiker!«

»Was issn wieder los?«

»Jetzt wollen die mir verbieten, dass ich mich vegan oder gar vegetarisch ernähre. Die Wurst habe quasi Verfassungsrang in Bayern, erklärte letztens der Söder.«

»Und?«

»Muss ich, um den bayrischen Staatshinzugehörigkeitsausweis zu erhalten, etwa Weißwurst zutzeln?«

»Hey, der Söder, der redet immer viel, wenn ihm auf Messen der Tag lang wird.«

»Und was kommt als Nächstes? Dass ich auf mein freitägliches Veggie-Sushi nicht mehr mit Kartoffelstampf essen darf? Was will der Söder uns noch alles verbieten? Etwa, dass keine Gummibärchen in Nutella getaucht werden dürfen, weil es nicht ‚der Nutella‘ heißt, sondern ‚die Nutella‘ und somit in Verdacht von ‚Gender-Mainstream‘ steht!?«

»Nur mal am Rande angemerkt: Söder ist nicht linksgrünversifft. Der ist ein CSU’ler.«

»Ja klar! CSU. Christlich sozial. Soziale Christen. Pah, diese Gutmenschen! Wie die mich immer aufregen, diese Linksgrünversifften mit deren Schafspelz-Überwurf für Arme! Machen einen auf rechts, aber in der Kirche ‚la paloma’ pfeifen wollen.«

»Das heißt ‚keine Haare am Sack‘, und nicht ‚auf rechts machen‘.«

»Besserwisser. Aber bei ‚Rotkäppchen‘-Aufführungen, da will die CSU immer den Wolf spielen. Um deren Gutmenschentum zu verbergen. Ich hab die Faxen so dicke! Anzeige und Verfassungsbeschwerde gegen Söder sind raus! Und gegen all jene Gutmenschen, die unsere Tofuwürstchen im Supermarkt verbieten wollen.«

»Gewissensfrage: Sind Tofuwürstchen mit Weißwurstsenf erlaubt? Und falls ja, muss man nicht damit rechnen, dass Söder darauf besteht, seinen eigenen Senf dazu geben zu wollen?«

»Witzig. Nicht. Solltest im Zirkus als Clown auftreten! Dir ist schon klar, dass Söder und seine CSU mit ‚Liberalitas Bavariae’ soviel am Hut haben, wie Elon Musk mit Pan Tau.«

»‚PanTau’?«

»Der aus dem Fernsehen. Der Herr mit der Melone, der nie ein Wort sagt und über die Probleme der Welt nur lächelt, bevor er sich über die Melonenkrampe streicht, um sie zu lösen.«

»Um die Krampe zu lösen?«

»Die Probleme! Pan Tau ist so einer von den Problem-Ausweichlern. Einer, der die Meinung hat, man müsse einer Kiste, die von einem vorausfahrenden LKW fällt, schlicht ausweichen.«

»Ja, warum denn nicht?«

»Verstehst du es nicht? Als mündiger Bürger lässt man sich nicht von Linksgrünversifften bevormunden und einen eingeengten Disskussionskorridor reindrängeln. Bevormundung geht gar nicht! Und daher biegt man nicht aus Bequemlichkeit einfach ab!«

»Sondern?«

»Einfach so bleiben, wie man war: Geradeaus.«

»Jraaduss.«

»Eben.«

»Nur, trotzdem dann einfach beharrlich auf die Kiste zuzuhalten? Ist das nicht totaler Mainstream?«

»Wie?«

»Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom, bleiben in der Spur. Warum nicht einfach links in die Gegenfahrbahn ausweichen?«

»Links geht gar nicht. Dann lieber eine Alternative für diese wählen. Rechts. Man kann auch den Dritten Weg wählen. Rechts.«

»Stimmt. Da war doch was mit nem Fliegenschiss …«

»Unter Adolf war ja nicht alles schlecht. Zum Beispiel die Autobahnen, da gibt es immer ne Spur in Fahrtrichtung zum Ausweichen. Und man blieb, wie man war: Geradeaus. Da wurde auch nicht gegendert. Oder ein Land mit Demos gegen Rechts gespalten, nur um berechtigte Anliegen der Bauern zu übertünchen. Da herrschte noch der rechte Weg. Und als unbescholtene Frau konnte man damals in der Nacht noch unbehelligt und ungegendert nach Hause gehen.«

»Stimmt, das klappte, wenn man nicht zu den Juden, Andersdenkenden und anderen Einheimischen gehörte, die zu Millionen in die KZs remigriert wurde. War dann auch keiner mehr des Nachts auf den Straßen anzutreffen … nicht mal mehr, Adolf, den Veganer, der im Bunker seine Führer-Dasein auslebte. Als Alternaiver für Deutschland.«

»Mann, mann, mann, du bist echt falsch abgebogen. Total falsch abgebogen. Unnützer Idiot!«

»Immer noch besser unnützer Idiot als nützlicher Idiot, nicht wahr. Nützliche Idioten werden ja noch gebraucht, um den angeblichen ‘Helden’ nachher die Füße zu lecken, so wie du es bereits tust. Prost und Tschüss.«

»Arschloch!«

Kneipengespräch: Wenn zwei das Gleiche … rien ne va plus …

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„Jetzt haben die die ganze Münchner Innenstadt lahmgelegt!“

„Was?“

„Na die da, die jetzt den ganzen Verkehr behindern!“

„In der Innenstadt? Maxvorstadt?“

“Ja, total. Nichts geht mehr.”

“Gar nichts mehr?”

“Nullkommanull. Vor 14 Tagen konnten ich mit meinem Q4 noch raus und am Stadtrand meine Besorgungen erledigen. Aber heuer? Nüscht! Totale Blockade und die Staatsmacht schaut tatenlos zu, alles total voll zu, nichts ging mehr. Überall haben die ihre Stände hin geklebt und feiern ihre Autos ab.”

“Ah, Sie meinen die IAA in der Innenstadt, sagen Sie das doch. Dachte zuerst, Sie meinten diese Klimaterroristen mit ihren Sekundenklebertuben.”

“Ja, die IAA. Blockade total und keiner tut was, um uns davon zu befreien.”

“So etwas können Sie aber nicht so einfach dahin rotzen, als ob die Staatsmacht tatenlos zuschauen würde. Die schaut immer ganz genau hin. Wenn ein Stand nicht exakt aufgebaut und ausgerichtet worden ist, gibt’s sofort Ordnungsgeldbescheid. Pro überschrittenem Zentimeter. Oder falsche Schrauben, falscher Kleber, falscher Feuerlöscher, nicht gegen Steinschlag oder Hochwasser oder Erdbeben gesichert, Freibier ohne Pfand oder nicht genau auf Eichstrich, zack, Ordnungsgeldbescheid.”

“Wie viel?”

“Mindestens immer doppelt soviel wie einmal Falschparken.”

“Und was hilft es mir? Davon hab ich nichts. Meine Besorgungen bleiben trotzdem auf der Strecke. Im Streckenstau. Vorgestern, ich musste Omma zum Arzt fahren. Meinen Sie, das hat geklappt? Permanent nur Stau, nichts ging mehr, keinen Zentimeter.”

“Tja, diese Klimakleber auf den Kreuzungen.”

“Schön wär’s. Nur Stau wegen der IAA. Weil fast alle Straßen der Innenstadt für die Automobilmesse gesperrt wurden. Hey, vor uns war sogar ein Rettungswagen, Blaulicht, Sirene, der kam auch nicht weiter. Stau, Stau, Stau. Nicht mal Rettungsgasse für den Sani. Ich hoffe, der im Krankenwagen ist nicht gestorben, dann hätte die IAA den aber so was von auf dem Gewissen! Wetten, dass das dann keinen einzigen Staatsanwaltgeist berühren würde? Und dann letztendlich nach Stunden an der Arztpraxis, da konnten wir nicht mal parken. Wegen den anderen Klebern.”

“Ah, doch Klimakleber! Einfach eine Plage, jene. Gas geben und drüberfahren sollte man. Nur dann gibt’s wieder Ärger mit der Staatsmacht. Diese Kleberterroristen können einfach unsere Freiheit einschränken, haben dabei keinen Schaden, lediglich wir. Wir haben den Salat und müssen die von jenen uns eingebrockte Suppe auslöffeln.”

“Nee, nee. Die waren es nicht, das waren die vielen Wahlplakatkleber der AFD, FDP, VOLT, CSU und wie sie alle heißen. Die Plakate einfach auf den Bürgersteig geknallt, an Masten angeklebt, verkehrshinderlich, keine Chance zum Parken auf dem Bürgersteig. Absolut unglaublich. Vorher ging a bisserl immer was, aber heuer nüscht.”

“Und?”

“Musste in zweiter Reihe parken, Omma auf der Straße nur kurz aus meinem Q4 helfen und in die vierte Etage bringen. Gesundheit geht immer vor. Und wissen Sie, was in der Zwischenzeit passierte?”

“Was?”

“Strafzettel! Nur weil ich mich paar Dutzend Minütchen um die Gesundheit meiner Omma sorgte. Wegen so ner Bagatelle von Zeit, da schaut dann die Staatsmacht ganz genau auf ihre Sekundenzeiger. Aber bei den Stauverursacher, diese der IAA, da schaun’se weg, statt mal dafür zu sorgen, dass wir Stau-frei in der Innenstadt fahren können. Wofür gibt es eigentlich das Messegelände in München-Riem? Für Helene Fischer Konzerte?”

“Besser ein Dutzend Helene Fischer Konzerte als ein Dutzend Klimaterroristen, die einem am Fahren hindern und Stau erzeugen.”

“Staus gehen gar nicht! Die schränken die Freiheit ein!”

“Richtig. Staus erzeugen Klimaschäden, wegen den Abgasen. Wenn aber garantiert ist, dass jeder schnell fahren kann, dann ist die Klimabelastung kürzer, weil alle schneller ans Ziel kommen. Nur wer schnell ist, kommt eher ans Ziel als andere. Das sollte man nicht nur den Grünen und ihren Klimaklebern begreiflich machen. Aber das einzige, was jene begreifen, ist maximal Asphalt unter ihren Händen. Zu mehr Begreifen reicht deren Intelligenz nicht. Früher hätte man einfach Gas geben, über solche Klimakleber hinweg. Aber heute?”

“Eben, mit einem Aiwanger als Minipräsi in Bayern wäre in den letzten fünf Jahren alles besser gelaufen. Dann gäbe es auch keine dummen Wahlplakate mehr, die einem die freien Parkplätze wegnehmen.”

“Ähem. Bitte jetzt keine Wahlwerbung hier, okay. Politik und Kneipe zusammen, das sind für mich NO-GOs in ner Kneipe. Ich will entspannen, und nicht Politikgelaber hören.”

“Egal. Jetzt einfach mal Prost.”

“Dito, Prost.”

Kneipengespräch: Zukunft

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„Weißt du, was das gefährliche am Älter-werden ist?“

„Was?“

„Es ist nicht das Alter, nein, es ist die Fähigkeit Muster zu erkennen. Wenn du erkennst, das bestimmte Sachen immer nach Schema F laufen, dann ist das desto stärker frustrierender, je mehr Bedeutung es für dich hat oder bekommt. Die Erfahrung ist gewissermaßen das Gift, welches Muster offenlegt und somit alles ungenießbar macht.“

„Das ist doch Quatsch.“

„Ja?“

„Solch einen Quatsch hatte ich zuvor nie gehört. Quätscher geht es nimmer. Um das zu erkennen, muss ich nicht erst so alt werden wie du. Du redest so wie die alten grauhaarigen Männer der Boomer-Generation.“

„Okay. Du hast recht. Lass es uns auf die Diskussion über die Generation Z verlagern.“

„Was geht uns das an? Wir sind zu jung für die Generation Z. Das betrifft uns safe absolut null. Das ist deren Problem.“

„Hm.“

„Jene Generation hat noch das alte PAL-System kennengelernt. Das PAL-System. Weißte, was das war?“

„Ein Fernsehübertragungsstandard?“

„Echt jetzt. Du redest wie ein Baby-Boomer. PAL-System ist das “Problem anderer Leute”-System. Hey, lass doch der Generation Z, den Boomern und den Grufties ihre Sehnsucht nach Tod und Gräbern. Uns ist die Zukunft.“

„Okay. Prost.“