Wir sind … (der 2te Teil)

Erhielt gerade einen bösen Anruf.
Solle nie wieder so einen Schwachsinn schreiben wie heute.
Schließlich kämen endlich im Jahre 2011 auch Frauen nach Deutschland, mit denen deutsche Männer endlich fachgerecht fachsimpeln könnten. Die etwas von den Bedürfnissen der Männer verstehen werden.
Selbst im Bett.

Meinen Schandmaul solle ich lieber bedeckt halten und die vielen Fußballtouristinnen für 2011 nicht abschrecken.

Der Anrufer hatte recht.
Erwächst den hier fußball-verkaterten Frauen somit endlich wieder fußball-leidenschaftliche Konkurrenz durch fußball-begeisterten Touristinnen auf dem Heiratsmarkt …

Na denn.
Wenn das so ist, kann es für Männer im Jahr 2011 nur ein Motto geben:
„Auf zum public viewing area, hin zu den Frauen. Gucken gehen.“

Wir sind …

… Frauen-Fußball-WM …

Ja, super.

Deutschland darf 2011 die Frauen-Fußball-WM ausrichten.

Das wird eine harte Zeit. Immer wenn „Verbotene Liebe“, „Marienhof“ oder sonstige Telenovelas laufen, werden die Frauen sicherlich vehement und diktatorisch die Fernbedienung an sich reißen und auf Fußball umschalten.

Statt den Diskussionen über andere Themen wie „Kindererziehung“, „Kochrezepte“ und der Freund der Freundin des Freundes und dessen Ar*** werden die Frauen sicher nur über Abseits, Stürmern und Elfmetern reden.

Unerträglich wird die Zeit hier werden.
Kann da jemand uns Männer überhaupt verstehen?

Viel wichtiger als 2011 finde ich das Jahr 2014!

Da findet die Weltmeisterschaft der männlichen Balltreter in Brasilien statt. Dann lässt es sich unter Männern wieder vorzüglich über Abseits, Stürmern und Elfmetern reden.

Und über brasilianische Frauen im Allgemeinen und Speziellen sowieso.

Denn man merke:
In Brasilien gibt es bekanntermaßen nur Nutten und Fußballer …

Das Wort zur guten Nacht

„Es genügt nicht, keine Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.“

von Wolfgang Neuss

Que passa, Blogosphäre? No pasaran?

Hallo und Halali.
Heute bereiten wir uns ein Wildbret.
Wildbret gilt es bekanntermaßen zu erlegen. Über Kimme und Korn. Und wenn Kimme fehlt, dann kann man das Korn auch so schlucken.
Hauptsache es macht besoffen und dröhnt.

Desweiteren benötigen wir einen rammelnden Wildhasen, ein heimtückisches Reh oder ein absolut dreckiges Wildschwein. Einen kapitalen Elch findet man in diesen Breitengraden nicht so häufig. Aber wenn man so einen dann trifft und jagen will, dann gibt es Ärger mit den Zoowärtern. Aber statt eines kapitalen Elchs kann man auch notfalls mit einem Oberhirschen vorlieb nehmen.
Aber bitte dann nicht mit dem Hirsch von Ober aus meiner Kneipe, okay? Ich möcht mich auch mal wie Jagende zu dröhnen dürfen. Halali.

Generell sollte es schon freilebendes Wild sein. Denn Gatterwild kann jeder stinknormale Blogger erlegen. Gatterwild kann schließlich jeder abknallen. Selbst wenn man den Jäger zuvor mit Baldrian beruhigt einen halben Meter nahe an das mit Valium betäubte Wild herangeführt hat.
Wild schmückt eben ungemein.

Halali.

Und Wild muss es sein.
Eine wilde Kreatur.
Eine von der Straße.
Mit bleckenden Zähnen und Baseballschläger. Umgeben von einer applaudierenden Meute …

Hm.
Zu wild?
Nun gut.
Dann also doch Gatterwild.
Aus dem eigenen zoologischen Garten.

Dann darf es auch ein kapitaler Elch sein. Oder ein echte Wildsau. Oder ein bunter verzweifelt flatterndes Wildfedervieh a la Fasan.

Hauptsache wild!
Alles ist gut, solange es wild ist!
Und nicht nur für wilde Kerle zum Jagen. Sondern auch für wilde Weiber. Aber so genau will es niemand wissen.

Wichtig beim Jagen – das sagt jeder Jäger – ist es, das Wild auf offenes Terrain zu treiben. Oder zumindestens in ein Nachbargatter.
Manchmal klappt aber das auch nicht wirklich so ganz. Denn vielleicht gefällt es dem zu jagenden Wild in dessen Gatter zu bleiben und weiter zahnlos zu lächeln.

Dann muss das wilde Gatterwild aufgescheucht werden. Am besten mit einem riesigen
Trommel
Wirbel
Pauken
Ballyhoo
Gedröhne. Dann werden noch diverse Schilder deutlich sichtbar auf jede erreichbare Lichtung eingeschlagen. Und weil das sich zahnlos gerierende Wild sich zum Erlegen noch immer nicht vor die Flinte bewegt, wird fleißig lautstark gedroht, einen professionellen staatlichen Jäger an jenes Gatter zu schicken, um es dann offiziell erledigen zu lassen.

Halali.

Ein wenig später wird dann festgestellt, dass der Gatterbesitzer wohl genau so schlimm sei wie das Gatterwild. Denn schließlich könne ja der Gatterbesitzer das Gatterwild locker selber erlegen. Und täte er es nicht, wird jener öffentlich vergattert, auch der nicht viel besser als dessen Gatterinhalt zu sein. Und das Schreiben an den professionellen staatlichen Jäger sei ja auch schon seit Jagdbeginn fertig im Couvert.

Halali.

Hat dann aber der Besitzer des zoologischen Gartens das Gatter des zu erledigenden Wilds aufgelöst und das darin hüpfende Wild rausgeschmissen, dann freut sich die Jägermeute. In jubelnden Arien wird glorifiziert, über deren eigenen Androhungen, offiziellen Jägern Bescheid gegeben haben zu können, aber nicht gemacht zu haben sondern deren eigenes Jagdsystem durchgesetzt zu haben. … Scheiß-Satz mit Scheiß-Grammatik, ich weiß …

Ziel erreicht, Klappe zu, Affe tot.

Das Wildbret ist den Jägern zwar durch die Lappen gegangen, weil denen schon lange zuvor die Kimme abhanden gekommen war. Und somit besäuft man sich an deren eigenem Korn.

Halali.

Hallo?
Halali?
Hallihallohallöle!

Sowas klappt einmal, sowas klappt zweimal, sowas klappt dreimal. Wenn man es eben nur nach jener Systematik treibt. Das Jagdvieh ist austauschbar.
Es muss ja nicht unbedingt ungenießbares und krankes Wild sein. Und es kommt ja auch nicht wirklich auf das Wild an sondern eher auf den Jagd-Reflex und das, was bei anderen dabei auch noch aktiviert werden kann.

Nur das dumme dabei ist:
Sollte das Wild nur auf zahnlos gemacht haben und in Wahrheit eine echte Ratte sein, dann würde nachher wirklich jeder drüber trauern, dass man nicht einen offiziellen staatlichen Rattenjäger mit der Jagdaufgabe betraut habe und jetzt die Ratte sich weiterhin rattig vermehrt.

Nun ja.

Eine wilde Ratte ist ja kein Wildbret sondern eine wirkliche Bedrohung. Aber das wird den Jagenden wohl egal sein. Denn solange bei fehlender Kimme und massenhaft Korn ein Rausch möglich ist, werden solche Rattentheorien ins Reich der puren Kaffeesatzleserei verbannt. Systematisch verbannt.

Und die Moral von der Geschicht?
Wildbret kauft man besser tiefgekühlt im Supermarkt ihres Vertrauens.
Und bitte auf das Haltbarkeitsdatum achten. Nicht dass es schon Gammelfleisch ist, bevor man es vor dem eigenen Flintenlauf zurecht drapiert hat.
Wild drapiert, versteht sich.

Hauptsache wild!
Alles ist gut, solange man wild ist!

Halali.

Tacheles gesprochen

„Wir können hier richtig deutsch diskutieren, wir haben Verbandszeug im Hause.“

Wolfgang Neuss, 1923–1989

Talk, Talk, Talk

smileyIch hab mich überzeugt.
Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch!
Der alte Holzmichel mit klingendem „B“ in der Mitte.
Der Johannes „Bee“ Kerner eben.
In der Woche jagt er Quasselquoten und am folgenden Wochenende vergnügt er als Fußballkommentator von Länderspielen das Fernsehpublikum und tritt in den Fußstapfen des „Guten-Abend-allerseits“-Heribert Faßbenders.
Hat der Kerner letztens doch noch wacker seine Herman-Schlacht posthum verloren, so ficht ihn solche nachträgliche Niederlage nicht an. Einen großen Geist ficht halt sowas nie an. Wie halt immer auch schon Astrid Lindgrens Karlson vom Dach.
Und so denkt denn auch die Fernsehnation und die Meinungsmacher des Boulevards. Da können die Neonazis schon mit Panzer auf deutschen Straßen üben, das ist sowas von egal.
Hauptsache das Wort „Autobahn“ wird geschichtsbewußt verwendet. Und der Bildschirm bleibt neonazifrei.
Ansonsten gibt es verbal von uns einen auf die Zwölf und wir fechten emotional mit. In jeder Neuauflage der Herman-Schlacht.
Solange halt diese Rechten mit ihren Baseballschlägern nicht gerade in unserem eigenen Vorgärten üben.
Und das Bier weiterhin nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wird.

Während Kerner quoten- und niveauberuhigt vor sich hinquasselt, geht man in den etablierten Medien wieder zu den Rückblick auf die brutale Geschichte vor 30 Jahren über. Die Schleyer-Entführung. Auch hier in diversen Blogs geschieht das.

Aber was wurde eigentlich damals vor 30 Jahren so im historischen Rückblick betrachtet?

Im Januar 1979 traten die dritten Fernsehprogramme aus dem Schatten der großen ARD und dem ZDF. Eine Fernsehsendung führt zu einer Einschaltquote von 20 Millionen Zuschauern und zu gesellschaftlichen Verwerfungen. Ich erinnere mich sogar noch daran, dass ein Fernsehturm mutwillig sabotiert wurde, um die Ausstrahlung in einem Regionalgebiet zu unterbinden. In den Dritten lief die vierteilige Fernsehserie „Holocaust“, welches die Geschichte der jüdischen Familie Weiss und die Geschichte der Karriere des SS-Obersturmbandführers Erik Dorf erzählt.
30 Jahre nach Nazi-Deutschland. Kerners Hermans-Schlacht war demgegenüber ein laues Lüftchen, was damals los brach. Nun, auch dieser Sturm hatte sich beruhigt.
Geändert haben all die Diskussionen kaum was. Das rechte Gedankengut der ewig Gestrigen verbreitet sich weiterhin wie Schimmel in feuchten Wohnungen. Trockenlegen will es nicht wirklich jemand.

Ich frage mich, warum ich das hier schreibe. Eulen nach Athen tragen kann jeder und ist immer irgendwie opportun. Es ist ruhig geworden um die Herman und ihre eigenen Frauenthesen.
Dafür wird die Schlacht um die Familie auf anderem Felde weitergeführt. Diesmal bekriegen sich ein katholischer Bischof und eine Politikerin.
Ob sowas zielführend ist?
Ich möchte wetten, es dauert auch hier nicht lange und es werden Vergleiche zum Nationalsozialismus gezogen. Als Mittel der eigenen Waffen. Roth gegen Mixa. Wir haben auf einen Kerner-Ersatz dringend schon gewartet.
Dann doch lieber Retroperspektiven auf die Historie Deutschlands.
Vielleicht lernen wir ja noch mal was aus der blutigen deutschen Vergangenheit …

Erfreuliche Information für Löffelsammler

Die Zeit der Hochleistung-Schnellschneid-Plastik-Bestecke auf europäischen Binnenflügen der Lufthansa ist vorbei.
Ab sofort gibt es wieder Messer, Löffel und Gabel aus gutem deutschen haltbaren Stahl.
Zwar nur in der Buisiness-Klasse. Aber immer hin!

Also, ihr Löffelsammler, weiter geht’s mit eurer Sammelleidenschaft.

Nebenbei:
An den Eingangskontrollen zum Flughafen kann man inzwischen schon wieder kleine Tuben mit Pickelcreme unbehelligt mit reinnehmen. Ungewollt war in meiner Aktentasche auch eine schwere Stahl-Schraube, die mir vor einem halben Jahr noch als Gefährdung für die Flugfahrt weggenommen worden wäre.

Begriffsdefinition

Wenn man morgens denkt zu wissen, wo man abends sein würde, abends dann aber in einem Flughafen sitzt, um fortzufliegen, dann nennt man das wie? Naja, ich nenn es Alarmstart. Brüssel, ich komme . . .

Veröffentlicht unter Privat

Kühle Rechner

Unterhaltung in einem Bus zweier ca. 7-jähriger:

„Katholisch ist viel cooler als evangelisch.“

„Aber evangelisch ist doch auch cool.“

„Überhaupt nicht. Die haben doch nur Konfirmation. Die Katholiken haben aber Kommunion und Firmung. Da gibt es dann doppelt soviel Geschenke und Geld von all den Gästen.“

„Echt? Cool!“

„Ja. Die geben einem immer viele Geschenke und viel Geld. Und bei den Katholischen zweimal. Stell dir vor. Von dem Geld könnt ich mir dann erst ne X-Box kaufen und zur Firmung dann ne PS3. Ich frag meine Mutter nachher, ob ich katholisch werden kann. „

Ein dreifaches „Hoch“ auf unsere zweckorientierte Gesellschaft von Kindesbeinen an …

Lufttaxi Fortaleza

Beim Rumstöbern im Internet nach Fluglinien, welche brasilianische Flughäfen anfliegen, fand ich eine interessante Taxi-Linie:
Die Táxi Aéreo Fortaleza, oder kurz TAF abgekürzt.
Richtig heißt sie TAF Linhas Aéreas S/A und besitzt auch eine Homepage.
Sie fliegt aber nur Regional innerhalb Brasiliens, am liebsten die nordöstlichen Rennstrecken Brasiliens:
Fortaleza, São Luis, Belém, Manus, Salvador, Recife etc..
Insgesamt 16 Flughäfen will sie dieses Jahr im Portfolio nachweisen können (2006: 9 Flughäfen). Und transportiern will die TAF im Jahr 2007 an die 434000 Passagiere (2006: 142.000 Passagiere).
Die TAF verfügt offenbar auch über diverse Fliegzeugtypen. Vorzugsweise Kleinstfliegzeuge wie Learjet C 24 D (6 Passagiere) oder Caravan C 208 (9 Passagiere). Für den kleinen Zwischenhandeltransport (no drugs, please!) gibt es auch ein „Eichhörnchen“ der Firma Eurocopter: den Esquilo.
Und wenn man sich so die Generation der Flugzeuge anschaut, so sind es sicherlich nicht die neusten Fliegzeuge, die die TAF besitzt. Dafür war sie aber im Jahr 2006 pünktlicher und flugausfallsicherer als die VARIG (knapp an einer Pleite vorbei geflogen), die TAM oder GOL.

Wieso schreib ich das?

Die TAF besitzt nämlich auch noch drei Fliegzeuge der Marke Boeing 737 für ca. 115 Passagiere.
Aber auch das ist nicht wirklich interessant.

Interessant finde ich dabei eher, dass ich entdeckte, dass die TAF über einen Frachtflieger der Marke Boeing 737-230 C mit der Seriennummer 20254-230 verfügt.
Genau dieses Flugzeug hatte vor 30 Jahren als Passagierflugzeug eine historische Rolle gespielt hat. Bei der Boeing 737-230 C mit der Seriennummer 20254-230 handelt sich um die „Landshut„, welche 1977 im Zuge der Schleyer-Entführung in Mogadischu von der GSG9 befreit wurde.
Auf diesen Fakt stieß ich über Wikipedia, als ich mich über die TAF informieren wollte.
Allerdings wird es wohl den Wikipediaeintrag nicht mehr allzu lange geben. Er wurde bereits zur Löschung vorgeschlagen.
Argument: „kaum relevant“.
So wird auch diese interessante Historie wohl bald in den Bits und Bytes des Internetnirvanas verschwinden.
Also anschauen, solange es den Beitrag noch gibt:
Die TAF bei Wikipedia

Evolutionärer Fortschritt (Fake der Woche?)

Es war eigentlich nur eine vage Hoffnung, als am Freitag den 12-Oktober die Meldung um die Welt ging, dass Astronomen mit 350 Empfangsschüsseln von jeweils sechs Metern Durchmesser in der Nähe von Hat Creek (Kalifornien) den großen Lauschangriff verwirklichen würden. Federführend sind hierbei das Institut für die Suche nach intelligentem Leben (Seti) und die Universität von Kalifornien. Die ersten 42 Antennen nahmen letzte Woche am Donnerstag ihren Betrieb auf.

Eigentlich wollte man ersten Ergebnissen in 18 Jahren vorzeigen können. Aber jetzt kam den Forschern eine seltsame Nachricht in die Schüsseln rein.
Nein.
Es war nicht jenes „Wow-Signal„:
6EQUJ5.

Die Forscher in Kalifornien erhielten wesentlich klarere Signale.
Am Samstag konnte man noch nichts damit anfangen. Da jedoch gerade der Gouverneur von Kalifornien im Seti-Institut verweilte, hatte man ihm das ganze ungefiltert vorgespielt.
Der Governeur soll überrascht mit den Worten „Woisn döss?“ reagiert haben. Erst mit Hilfe dieser Spontanreaktion von Herrn Schwarzenegger kamen die Forscher dem Signal auf die Spur.

Wie aus unbestätigten Quellen zu erfahren war, soll der aufgefangene Satz in deutscher Sprache gewesen sein und habe „Und hab entschieden, dass ich mit meinen drei Gästen hier weiterrede und Dich – Eva – verabschiede“ gelautet.
Noch ist unklar, was dieser Satz bedeuten soll.
Da aber international der Blog Action Day am heutigen Tag zelebriert wird und man am Seti-Institut auch einen Beitrag dazu leisten wollte, entschloss man sich diesen Satz heute noch zu veröffentlichen.

Der Ursprung des Satzes soll übrigens ein geostationärer Satellit sein. Momentan wird dieser Satellit noch vom SETI-Institut auf Spuren außerirdischer Intelligenz untersucht.
Der Hinweis eines deutschen Studenten, bei den Satelliten handele es sich um den ASTRA-Satelliten, dieses wurde empört als billige OPEL-Reklame abgewiesen.

Weiter Nachrichten folgen.

Guten Abend.

Beruflicher Fortschritt

Hey, weisste das neuste? Mein Chef hat mir endlich heute ein Notebook und ein Handy überreicht.

Schön. Das heisst, du darfst nach Feierabend jetzt auch zu Hause arbeiten. Und mit dem Handy checkt er nach, ob du es auch tust …

Software-Update unter Windows XP

Habe gerade per automatisches Update das „Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software“ aufgespielt.
Danach hatte es einiger Zeit heftigst auf meiner Festplatte gerödelt.
Danach war Grabesstille.
Jetzt meldet mir mein Computer plötzlich, WINDOWS XP sei erfolgreich entfernt worden.
Traue mich jetzt nicht mehr zu booten …

:> :> :>

Hab jetzt gebootet. Sieht nun alles aus wie UBUNTU …

:> :> :>

Fliegzeuge: Nur Fliegen sind schöner

Der ewige Traum vom Fliegen.
Schwerelos zwischen Himmel und Erde dahin zu gleiten und Flugenten dabei streicheln.
Wie Nils Holgerson.
Oder so.

Fliegen ist die Kunst, einen Menschen so schnell zu beschleunigen, dass der strömungstechnische Auftrieb den Menschen vom Boden abhebt. Als Hilfsmittel werden dazu in etwa ein metallener zigarrenförmiger Zylinder und drei Dreiecke benutzt. So wie man einen Formel-1-Boliden bei passender Geschwindigkeit ohne Probleme an einer Decke fahren lassen kann, ohne das er runter fällt, so in etwa funktioniert das mit dem Auftrieb bei einem Fliegzeug.

Und heute ist es einfacher denn je.
Einfach nur reinsetzen und ab geht die Post. Der Traum vom Fliegen ist für viele gegen den passenden Obulus realisierbar.

Fällt der Mensch dabei allerdings zurück auf harten Tatsachen, dann ist tagelange Unterhaltung in den Zeitungen garantiert.
Oder auch nicht.

Als die mit 200 Personen besetzte Maschine der Fluglinie TAM auf dem brasilianischen Flughafen „Congonhas“ in São Paulo landete und danach über die Landebahn hinaus in Tanklager raste, überlebte kein Mensch aus dem Flugzeug den Flug JJ3054. Die Halbwertzeit dieser Nachricht in den Medien allerdings war in etwa 12 Stunden. Die Nachrichtenlänge an sich war schon erheblich geringer. Am nächsten Tag war alles schon wieder uninteressant. Interessanterweise schaffte es der brennende Flugzeugrumpf noch nicht mal auf der Seite 1 der BILD-Zeitung. Als Unglücksursache schien Aqua-Planing für die Medien Deutschlands festzustehen. Die wirkliche Ursache war eine Kombination aus Piloten- und Maschinenfehler.

Als in Thailand jene Maschine des Flugs OG269 in Phuket aufschlug und 89 Menschen starben, waren die Nachrichtensendungen voll von Analysen und Reportagen des Unglücks. Die Halbwertzeit der Nachricht betrug immerhin 24 Stunden. Denn es gab Überlebende, die medienwirksam schildern konnten, wie jene 89 Menschen starben.

Medienwirksam war auch die explodierende Maschine in Okinawa. Flug Ci120. Alle Passagiere konnten noch aus der brennenden Maschine fliehen. Als letzter sprang der Pilot kurz vor der Explosion aus der Kanzel. Halbwertzeit war immerhin noch länger als Flug JJ3054.

Flug JJ3054 versus Flug OG269 versus Flug Ci120.
Der Traum vom Fliegen findet hier seine bitteren spektakulären Enden.

Spektakulärer sehen dabei die Aufnahmen vom Strandflughafen St. Maarten aus. Bei solchen Aufnahmen wächst seltsamerweise wieder der Traum vom Fliegen. Wobei die Filme erheblich mehr Spaßfaktor bieten als Filme über jene drei Unglücke, die man bei YouTube finden kann.

Irgendwo in Ungarn bei Györ sah ich vor einiger Zeit eine Iljuschin IL-18. Eingemauert in einem Haus:

'MALEV-3' von Careca

Arbeitskollegen meinten zu mir, das Flugzeug sei nur ein Bordell. Wie sie zu dieser Ansicht kamen, verstand ich nicht. Ich bestand drauf, mir das Flugzeug anzuschauen wollen.

'MALEV-1' von Careca

Irgendwie sah mir das ganze recht unpuffig aus. Irgendwie schräg und abgehoben. Aber verdammt originell ist es ein Haus um ein Flugzeug herum zu bauen.
Später entdeckte ich im Internet, dass das ganze Gebäude plus dem Flugzeug eine Disko beheimatet.

'MALEV-2' von Careca

Dahinter steht allerdings ein Hotel, welches mir alles nur keinen komfortablen Eindruck macht. Es hat eher was von „Schnell rein, schnell raus“ als von echtem Hotel-Charakter. Vielleicht hatten meine Kollegen was erfahren, was mir das Tageslicht verbarg.

Ob es sich bei dem Flugzeug aber wirklich um mehr als nur ein Ausstellungsstück handelt oder disko-typischen Chill-out-Zwecken diene, das konnte ich nicht rausfinden.
Auch fand ich nichts darüber, ob es eventuell kommerziellen Bordell-Zwecken dienlich sei. Jedoch sollte es Männern den Traum vom Fliegen näherbringen, wäre das Ende so eines Traumes nach einer halben Stunde bei weitem nicht so tragisch, wie das Ende mancher Flüge. Und versicherungstechnisch billiger. Auch wenn eventuelle Ehefrauen dann das Geld für die Lebensversicherung danach nicht sehen …

Im Endeffekt ist das Flugzeug in dem Haus ein Hingucker.

Und etwas zum Träumen:

Über den Traum zu Fliegen.

Aftermath: One Post for Burma

In diversen Blogs wurde es schon angesprochen:
Ist der alleinige Eintrag am 4. Oktober mit dem Banner für „Free Burma“ wirkungsvoll?
Wird die Blogosphäre damit Zeichen setzen können?
Oder sind das alles nur Lippenbekenntnisse?
Ich hatte am 4. ebenfalls das Banner gesetzt.
Und prompt erhielt ich als Kommentar:

Oder bei der nächsten Mahnwache, Sonntag 14.10. 18 Uhr vor der Ludwigskirche in MUC.

Na?
Wie weit geht meine Solidarität jetzt für Burma?
Worte sind schön, aber Hühner legen Eier. Auch fern ab der Blogosphäre der Bits und Bytes, der Eins und Nullen …
Also: Alles Blog-Post, oder was?

Eine einfache, aber wirkungsvolle Nagelprobe dank Lasagnemutti

Aufgeschnappt

Irgendwie ist es doch immer das gleiche mit euch Blogger. Je länger die Blog-Einträge und je häufiger dazu, desto größer die Einsamkeit des Schreibers. Nicht wahr?

Hm …

Fahrradtreff

Wenn ihr mal wieder euer Fahrrad in München vermißt, vielleicht ist es hier dabei. Die Stadt sammelt halt auch ganz gerne.
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Wenn’s beim Email-Empfang zweimal scheppert, …

… dann ist es was gaaaaaanz wichtiges. Oder es ist Spam. Oder es ist …
Gestern schepperte mein Email-Programm mal wieder vor sich hin. Interessiert schaute ich in mein Postfach.
Ganz große Augen bekommen habe ich da bekommen. Offenbar hat mich jemand bei „BearShare“ angemeldet. Bei einem Filesharing-Programm.
Schön. Da hatte mir also jemand für meine Email-Adi einen account geschaffen. Mit Passwort und so.
Wäre ich jetzt ein abmahnwütiger Anwalt, ich würde „BearShare“ erst einmal ne einstweilige Verfügung mit Rechnung über 660 Euro schicken … aber ich bin weder Rechtsanwalt noch möchte ich Urteile verbraten bekommen wie der Münchener Rechtsanwalt Herr Gravenreuth, dem jetzt drei Monate Gefängnis drohen.
Ich habe mir also das Programm runtergeladen und gleich meine account-Daten geändert.
Also, lieber Email-Mißbraucher. Grüße von mir.
„BearShare“ interessiert mich nicht die Bohne. Aber meine account-Daten schon.
By the way, lieber Email-Mißbraucher: Mein Geburtsdatum ist auch nicht der 21-Juli-1965. Aber das ist ja auch nicht wirklich wichtig.

Veröffentlicht unter Privat

One Post for Burma: Free Burma!

[Banner gelöscht]
Ist zwar ein Zeichen, aber doch verdammt billig. Da sind persönliches Eintreten besser.