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Wohl dem, der alte Schallplatten hat. Der weiss, was ein Vorbild ist. Ein Bild, das man selber für sich gezeichnet hat. Und am besten ist freilich für den vorbildlichen Staatsbürger (auch ohne Uniform) als Vorbild immer ein Staatsoberhaupt. Und am besten freilich einer, der ein Sauerländer ist …
Ausschnitt aus der LP „Pardon – Heinrich Lübke redet für Deutschland“
Während ich auf der Suche nach neuen Gelegenheiten für ein überhaupt nicht ernstgemeintes Jubiläum in meinem Blog war, um meinen Frust wegen der Umwandlung von Trithemius Blog von einem lebendigen Blog in ein lesenswertes Denkmal zu kompensieren (Servus, Jules!), und dafür meine Statistiken nach irgendwelchen pseudo-denkwürdigen Schmarrn abzuklopfen, da stieß ich auf was ganz anderes.
Daher ein kleines geografisches Quiz:
Wo liegt wohl jene Gegend?
Pro Kopf gibt es fast eine Straftat pro Einwohner, so hoch wie nirgendwo auf dieser Welt.
Die eindeutige, erdrückende Mehrheit der Straftäter sind Ausländer.
Und auf je vier Einwohner kommt jeweils ein Wächter des Rechts. Also der Polizeistaat par excellence.
Zusätzlich gibt es 7 Zivilprozesse pro 10 Einwohner. Also auch noch richtig klagefreudig …
Telefonjoker und 50:50 Möglichkeiten kann ich keine anbieten. Und ein Veto gibt’s auch nicht. Daher gleich die Auflösung:
Tja, das da oben sind die statistische Daten eines 492-köpfigen Staates, der in Italien liegt und VATIKAN heißt.
Nirgendwo scheint das Verbrechen besser zu blühen als dort …
Soweit die Statistik, die der SPIEGEL hier ausgerollt hat.
Also, Pilger, seid vorsichtig, wenn ihr Ostern gen Rom pilgert! Auf dass ihr nicht Opfer der hohen Verbrechensrate dort werdet … :>
Tosenden Schweigen, stiller Protest und Regressansprüche in barer Münze.
All dies brandete mir aufgrund meines letztens Post entgegen.
Und dann brachen die Leserzahlen verstärkt ein. Sogar die Statistikanzeige für diesen Tag verringerte sich unaufhaltsam.
Und dann noch die Zahlen für „gesamt Seitenaufrufe“. Zum ersten Mal rutschten diese brutal unter die Zahlen „gesamt Besucher“.
Weiterhin wurden mehrfache Versuche zum Löschen von eigenen Kommentaren registriert.
Dann gegen 20:15: Mein E-Mail Provider rief mich an, mein Postfach sei im Zustand des Überquellen begriffen. Einen systematischen DOS konnte er allerdings dahinter nicht erkennen, aber dafür unheimlich viele Mails von Blog.de.
Und der Tenor all der Hey!-Do-you-remember-me-Mails war immer der gleiche:
„Du Arsch! Lobst immer nur die Kommentierenden. Für den Nur-Lesern hast du kein Wort des Dankes auf den computerisierten Lippen (aka Tastatur):!:“
Das war nicht meine Absicht.
Daher hier mein Dank an die dreizehn Nur-Leser meines Blogs.
Ohne Euch hätte ich überhaupt keine Leser. 
By the way:

Müsst Ihr OCEANS THIRTEEN Euch immer nur einen Computer hocken, wenn Ihr Euch meine Seiten aufruft?!?

Warum werdet Ihr nicht zur „Wilden Dreizehn“ und nutzt zum Besuch meiner Seite jeder jeweils nur einen PC mit einer eigenen IP?!?
Menno.
Einstellige Besucherstatistiken sind immer soooo unerquicklich … 
meint ein unendwegt nörgelnder, meckernder
Careca
Vorhin hatte ich den Blogstatus mir zu Gemüt geführt und mit großen ungläubigen Äuglein sah ich, dass es bei mir mittlerweile über 1000 Kommentare gibt.
Wollte auch gleich wissen, wer der 1000ste Kommentar-Schreiber war …
…hmpf, das war ich dann wohl selber …
… und der 999ste war ich auch …
Aber der 1001. Kommentator,
der Tausendunderste,
war wer total ganz völlig anderes:
Und was sagt mir das?
Neben Prinz Rupi bin ich es, der sich hier ganz rege, kreativ, toll und regelmässig in meinem Blog beteiligt …
Daher ein ganz großes Danke an mich. Ohne mich würde dieser Blog hier nicht leben.
Okay, okay.
Ich weiß.
Eigenlob stimmt.
:?:
Äh, moment, soll heißen „stinkt“.
… oder so …
… Mist, immer diese Freud’schen Fehlleistungen …
Daher ein ganz großes Danke an Prinz Rupi. Ohne Dich würde dieser Blog hier nicht leben.
Nebenbei und hauptsächlich:
Der Dank für jene runde Zahl gilt freilich Euch allen hier kommentierenden Lesern.

… und urplötzlich kam im Winter der Winter daher. Einfach so …
Lang hab ich mit mir gerungen.
Nun gut.
Hier ein Striptease-Film.
Den Männern zur Erinnerung, den Frauen zur Mahnung und den Kindern zur Aufklärung.
Hab ich jetzt wen vergessen?
Ach ja, den anderen zur Belustigung. ;)
Hier laufen hier viele Inder herum. Und die wischen und putzen und wienern …
Kein Wunder, dass der Flughafen BHX so glaenzt …
Englaender sehe ich hier nur als Passagiere oder als Wachpersonal …
1 Dose CARLING („enjoy extra cold“), 1 Beutelchen WALKERS SALT & VINEGAR, ein Buch von Umberto Eco und eine Internetstation, bei der 10 Minuten einen Pfund kosten. Es ist 22:00.
Ich bin in Birmingham gestrandet.
In Ausuebung meines Berufes fuhr ich gen Norden und wollte des Spaetnachmittags zurueck. Eine Blechkarambolage auf der M6 liess mir ausgiebig Zeit die Umgebung des Staus zu begutachten. Ehrlich gesagt, die Gegend war reichlich uninteressant …
So kam es, dass ich vor einer halben Stunde voellig uebermuedet am Flughafen Birmingham ankam, die Hotels in der Umgebung abklapperte und dort Preise von ueber 150 Euro geboten bekam und nun infolgedessen hier im Flughafen sitze.
Das angeblich von meiner Firma gebuchte Hotel hatte keine Buchungsbestaetigung erhalten. Und voll war es zudem auch noch.
Na denn, Prost Mahlzeit.
Mein naechster Flieger geht in knapp sechs Stunden.
Menschen im Flughafen.
Es gibt nichts schoeneres, oder?
Dabei werde ich morgen keineswegs nach Hause, sondern direkt in die Arbeit fahren. Manche Dienstreisen bringen es halt mit sich, dass die Ergebnisse recht unerquicklich fuer manche Abteilungen sind. Und ein Wochenende ungenutzt verstreichen zu lassen, dass kann sogar fuer mich unangenehme Konsequenzen haben.
„Alles fuer den Dackel, alles fuer den Club!“
Nein, so schlimm ist es nicht.
Diese Dienstreise hat eh sowas den gesetzen Murphys gefolgt, da macht diese Nacht den Braten nu auch nicht fett.
Gestern fing sie an.
Ich wachte unschuldig und nichtsahnend auf, liess die Rolladen hoch und sah meinen herzallerliebsten Hassfreund auf die Strasse stuerzen: SCHNEE. Im Radio plauderte der Moderator schon munter aus dem Erfahrungsschatz des OEPNVs und mir wurde anders. Alle Verbindungen zum Flughafen lagen brach. Also rein unter die Dusche, die Kleidung und dann in das naechste Taxi. Dem Fahrer dann die Order gegeben den laengsten Weg zu benutzen, weil es fuer mich der kuerzeste erschien. Ich behielt recht und kam just-in-time zum Einchecken an – trotz schneebedeckten Strassen und ca. 50 km/h ueber der Autobahn.
Dann erzaehlte mir die Fluggesellschaft, dass es wahrscheinlich eine halbe Stunde Verspaetung gaebe und bot mir eine Zeitung an. Die Zeitung nahm ich, der troestende Ausrede bitterer Konsequenz gewiss. Der Gegenflieger aus Bruessel musste wegen dem Schnee am Himmel noch kreisen, also wurde die Ersatzmaschine reisefertig gemacht. Eine Stunde war vergangen, als man uns zum Einsteigen rief. Dabei erzaehlte man uns aber auch noch, dass wir wahrscheinlich noch zwei Stunden im Flugzeug sitzend warten muessten. Der Tower wuerde unsere Maschine erst in die Startreihenfolge einreihen, wenn alle Passagiere an Board seien …
Gut, zwei Stunden haben wir geduldig gewartet. Und dann ging es los.
In Bruessel wartete ich vergeblich auf meinen Koffer. Die freundlichen Belgier verrieten mir, dass der Koffer schon weiter nach Birmingham eingecheckt sei. Nach einer weiteren Stunde warten, hatten sie meinen Koffer aus dem Lager gefischt. Denn Birmingham stand erst am naechsten Morgen fuer mich auf dem Plan.
Auf zum Leihwagenverleih …
Nein, ich muesse noch ein wenig warten, da ich schon drei Stunden spaeter als vereinbart angekommen sei …
Naja, nach zehn Minuten hatte ich dann einen.
Dann ab durch Belgien gen Frankreich, um den inzwischen schon informierten Kunden zu erreichen. Eine Radarfalle bremste mich dann fuer den Rest der Wegstrecke aus … Schoen, dass Radar-Knoellchen auch EU-weit von einem EU-Mitglied einforderbar sind. Da weiss ich, dass ich demnaechst auch wieder Post bekomme.
Also, bin ich dann brav die Geschwindigkeitsregularien beachtend gen Lille gebrettert.
Als ich beim Kunden ankam, musste ich erfahren, dass mein Ansprechpartner generell gegen 16:00 aufhoert zu arbeiten und er nicht mehr da sein … die Arroganz des Kunden, hart zu akzeptieren, aber ich muss sie tolerieren. Umgekehrt duerfte ich mir sowas nicht erlauben. Aber ich kenne da meine Moeglichkeiten, um jene Arroganz von meinem Ansprechpartner diesem heimtueckisch wieder einzuschenken. Sowas nennt man dann auch Kundenmanagement …
Nachdem mich das GPS (TomTom) dann uber die eingetippte Adresse meines Hotels noch direkt zu einem FKK-Club brachte, war der gestrige Tag fuer mich gelaufen.
So fiel ich dann muede ins Bett, um heute gegn halb fuenf wieder aufzustehen und weiter gen Birmingham zu fliegen.
Zwei weitere Kunden.
Und alle beide hatten mir frohe Botschaften bereitet: Arbeit, Arbeit, Arbeit.
Ich will mich ja nicht beklagen, aber ein wenig mehr positiveres faend ich doch hin und wieder auch nicht schlecht …
Und dann konnte ich beim Luxus-Kunden dessen Produkt noch nicht mal selbst benutzen. Denn vor lauter Themendiskussionen blieb dazu keine Zeit mehr.
Und jetzt sitz ich hier an der Internet-Station im Birminghamer-Flughafen und hoffe, dass die Nacht vergeht.
70 Meilen noerdlich von mir liegt Stroke-on-Trent.
Von dort kam ich.
Stroke-on-Trent ist auch der Geburtsort eines bekannten Saengers. Aber das nur so nebenbei. Ist ja auch nicht wichtig.
Wichtig ist, dass ich noch eine Kreditkarte, drei Pfund in bar und eine Digikam mit Ersatzbatterien habe.
Alles andere ist unwichtig.
Ausser morgen stattet mir auf meiner Rueckreise Murphy wieder einen Besuch ab.
Dann ist auch das absolut unwichtig.
Gestrandet in Birmingham.
Nichts besonderes.
Und was habt ihr heute unaufgeregtes erlebt?
meint Euch vom BHX-Flughafen zuwinkend
Careca
:wave:
P.S.: Und morgen Spaetnachmittag nach der Arbeit versuche ich auszuschlafen … toitoitoi …
Die GEZ wird von der Staatsanwaltschaft Wuppertal mit einer Razzia belohnt. Wegen Korruption. Angestellte der GEZ, die auch eine eigenwillige Art Härte gegen andere exhibitionieren können, hatten mit ihrer Härte auf Kosten anderer Bordelle besuchen können.
Die Herren Volkerts und Hatz werden angeklagt. Ebenfalls Korruption. Dienstreisen in Form von brasilianischen Bordellbesuchen. Das war einmal für beide. Jetzt können die ihre eigene soziale Härte in Heimarbeit alleine abbauen.
Laut einer Umfrage der Frauenzeitschrift PETRA möchten 50 % der Mann mehr Sex, als sie es derzeit haben. Denn lediglich jede dritte Frau wünscht sich nach der Frauenzeitschrift PETRA mehr Sex. Zugleich haben drei von vier Männern mehr Lust auf Sex als deren Partnerinnen. Deren Bild sieht ganz anders aus: Von sechs Partnerinnen will nur eine mehr Sex. Die Männer wollen mehr, kriegen es aber nicht. Da sind die Frauen härter.
Und jetzt geht mir die Frage nicht mehr aus dem Kopf:
Was haben diese Nachrichten damit zu tun, dass jetzt PFIZER in Deutschland 720 Stellen abbauen will … .
P.S.:
Führende Pornodarstellerinnnen stehen der neuen HDTV-Zukunft skeptisch gegenüber.
„Wie sind alle besorgt“, so Stefani Morgan, Darstellerin bei Vivid Entertainment, einem der größten Studios in diesem Bereich. „Ich möchte eine Fantasie bleiben. Ich möchte keine Fehler zeigen“, so Morgan. Jenna Jameson, Gründerin und Darstellerin beim Studio Club Jenna, meint: „Ich denke, High-Definition ist aus der Perspektive eines Fans toll, da alles so schön in Szene gesetzt wird. Aber aus der Sicht einer Frau hassen wir es, da sie jeden Teil unseres Körpers sehen können.“
Wird jetzt auch in der Porno-Branche es zu einer Senkung des Viagra-Verbrauchs kommen, weil deren Darstellerinnenn angesichts von HDTV streiken.
Okay, PFIZER baut offenbar vor. Wegen der von ihr eigens erschaffenen Härte …
Eine 4000 Jahre alte Siedlung in der USA muss umgesiedelt werden.
Kostenpunkt 200 Millionen Dollar.
Der Grund? Wasser, was da kommt.
Nein, in der USA wird kein Dorf wegen eines Staudammprojekts umgesiedelt. Der Grund ist der Klimawandel. Das kleine Dorf in Alaska muss aufs Festland umgesiedelt werden, weil das Meer immer höher steigt. Das Dorf heißt Shishmaref und wird als Beleg der schon vor 20 Jahren Prophezeiung des Klimawandels angesehen.
Nicht nur die Stürme in Mitteleuropa werden immer häufiger.
Steigen die weltweiten Temperaturen um drei bis vier Grad ist damit zu rechnen, dass beispielsweise der riesige Fluss des Amazonas und all seine Nebenflüsse vertrocknen. Die Verdunstungsrate wird dort höher werden als die Niederschlagsrate. Der größte Regenwald der Welt benötigt dann keine zweibeinigen Brandroder mehr, um als Wald zu verschwinden. Der Regenwald wird dann aufgrund des klimatischen Umschwungs versteppen. Die sauerstoffproduzierenden Lunge dieser Welt wird gnadenlos absterben und mit ihr eine Beschleunigung im CO2-Aufbau herbei führen.
Heute im Fernsehen gab es eine Dokumentation über die größten Wasserfälle dieser Welt, den grandiosen Wasserfällen Iguaçu.
Ein von den Guaraní-Indianer abstammender Bewohner der Gegend sprach die Einstellung der Guaraní zur Natur an: Dass wir die Erde nur für unsere Kinder geerbt haben und dementsprechend leben sollen. Und dabei sprach er nicht über den Klimawandel sondern lediglich über die Verantwortung zur Natur.
Vor mehr als zwanzig Jahren wurde dieser Sinnspruch der Guaraní von Umweltaktivisten geführt. Hierzu ernteten sie von den Etablierten nur Hohn, Spott, Hass und Verachtung. Es wurde ihnen vorgeworfen, keine Ahnung zu haben. Heute sitzen einige dieser Umweltaktivisten nicht nur hier in Deutschland in verantwortlichen Positionen und reden die gleichen Killerphrasen der Etablierten von damals nach.
In den letzten 20 Jahren hat sich weltweit nichts entscheidendes geändert. Was damals schon als klimabedrohend ausgemacht wurde, ist es heute noch immer. Und die Auswege aus der Katastrophe werden national und international als nicht praktikabel und weltfremd gebranntmarkt.
Wir leben so, als ob wir noch eine zweite Erde in unserem Kofferraum haben.
Nun, so lasst uns schon mal bald den Schlüssel für den Kofferraum suchen.
Oder statt gen Mars eine Weltraummission zur Erde schicken, so lang es sie so noch gibt.
Quelle zur Geschichte des Dorfes Shishmaref und des Schicksals des Amazonas:
Hier klicken.
Endlich haben es Männer aber auch Frauen aus dem Bundesstaat Michigan nochmals schriftlich.
„Laut Gesetz ist jeder Mensch, der innerhalb einer ehebrecherischen Beziehung eine sexuelle Penetration vollzieht, eines Sexualdelikts erster Klasse schuldig“, heißt es in dem Spruch des Richters William Murphy.
Seitensprünge können dort also lebenslang bedeuten, wenn man oder frau sich nicht ausschließlich in ihrer Ehe befriedigen wollen. Somit ist der zu zweit genossene Orgasmus außerhalb der staatlich legitimierten Heteren-Zweierbeziehung nur ein klein wenig unverwerflicher als der kaltblütig geplante Mord …..
Gefunden hier bei yahoo.de
Habt ihr noch ein wenig Geld übrig von den vielen „Ich-spar-mir-die-Mehrwertsteuer“-Aktionen der letzten zwei Wochen?
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Und hier sind 20 gute Gründe, warum jeder sich das neue Apple iPhone unbedingt unbedenklich holen muss. Das Video ist zwar auf englisch, aber auch ohne Englisch-Kenntnisse ist es gut verständlich. |
Heute wird das neue „Unwort des Jahres“ für das vergangene Jahr 2006 bekannt gegeben. Bisherige Unwörter:
1991: Ausländerfrei
1992: Ethnische Säuberung
1993: Überfremdung
1994: Peanuts
1995: Diätenanpassung
1996: Rentnerschwemme
1997: Wohlstandsmüll
1998: sozialverträgliches Frühableben
1999: Kollateralschaden
20ste Jahrhundert: Menschenmaterial
2000: national befreite Zone
2001: Gotteskrieger
2002: Ich-AG
2003: Tätervolk
2004: Humankapital
2005: Entlassungsproduktivität
2006: (wird heute veröffentlicht)
Erklärungen zu den Unwörtern: http://www.unwortdesjahres.org
Was waren heute die wichtigsten Nachrichten?
Eigentlich sind es genau jene drei Nachrichten:
Stoiber hat sein Ende als Mini-Präsers Bayerns für September angemeldet. Schade eigentlich, denn nach Heinrich Lübke war Edmund Stoiber wirklich der unterhaltsamste Politiker in den letzten Jahren. Tröstend ist, dass er aus seiner Partei noch nicht austritt und daher sicherlich noch den Mikros dieser welt erhalten bleibt.
Aber Austreten, das hat Alexander M. bereits getan. Er verließ die CDU-Berlins. Seine Partei-mit-Glieder hatten ihn auf einem Porno wieder erkannt. Sie kamen und zwar während des Films und dann auch noch prompt ins laute Stöhnen, als sie erfuhren, dass Alexander M. auch noch Produzent, Regisseur und Darsteller eben solcher Filme sei. Sie fühlten sich am heimischen Fernseher von ihrem Kollegen im Film beim extensiven Wixen beobachtet. Tut man auch so etwas?!? Na also. Deren ejakulierende Empörung ist also voll nachvollziehbar. Und erst recht ebenfalls, dass sie erleichtert applaudierten, als Alexander M. sein Parteibuch abgab. Wobei, … wie applaudiert man eigentlich beim Wixen? …
Während also Alexander M. weiterhin seiner filmischen Passion nachgeht, hat ein gewisser Ulrich Rotermund keinen Bock mehr. Daher ging er zu seiner Hypobank und hat denen wohl gesagt, dass er seine Aktien los werden wolle. Er hat einfach keinen Bock mehr auf komerzialisierter Erotik und dem, was dazu gehört. Dabei ist Ulrich Rotermund doch der Sohn eben jener Frau, die damals von der CDU Schleswig-Holsteins (nicht Berlin) für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen worden war. Gerade weil sie, die Beate Uhse, so erfolgreich auch in Pornos machte.
Während also dieser Tag von Rücktritten gezeichnet seinem Ende entgegen sieht, aber das Leben weitergeht, ließ mich eine andere Nachricht aufhorchen:
Monica Lewinsky ist derzeit in London und sucht einen Job …
Vielleicht hat es der ein oder andere im Weihnachtsstreß noch die Nachricht mitbekommen:
Die Firma LUMUS hat eine neue Erfindung angekündigt, die einem das „Ethan Hunt“-Feeling gibt. Man setzt sich eine Brille auf und denkt man sei der Tom Cruise aus dem Film „Mission Impossible“.

Während der eigene Ehemann mal wieder den Fernseher wegen Fußball belegt hat und denkt sie sei fußballinteressiert, sitzt sie träumend neben ihm und schaut zum siebenundzwanzigsten Mal durch ihre Brille „Casablanca“, um mal einen echten Mann zu sehen.
Oder während er mit seiner Frau zur Oper gehen muss, um zum wiederholten Mal „Tosca“ beizuwohnen, hat er die Brille auf und schaut „Feuchte Schluchten Vol. 37“, während sie mit einem Taschentuch ihre Augenwinkel trocknet.
Apropos „Feuchte Schluchten Vol. 37“.
In Verbindung mit der neuen Blue-Ray-Technik hatte eventuell man(n + frau) darauf gehofft, dass es jetzt eventuell die DVD mit 21 Stunden ununterbrochenem Porno geben würde. Die Hoffnungen lagen also direkt bei SONY und DISNEY, die dieses System als System der Zukunft auf ihre Fahnen geschrieben haben.
Auf der AVN-Award-Veranstaltung wurden jetzt letztens in Hollywood sowas wie „Porno“-Oskars verliehen. Und genau dort hat jetzt ein P-Produzent gesagt (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,rm3/computer/artikel/466/98368), dass wegen der Einstellung von SONY er seine Filme wohl auf dem anderen konkurierenden System HD-DVD von Microsoft und Toshiba mit 30 Gigabyte Speicherplatz veröffentlichen werde. Das bedeutet, nur noch 12 Stunden ununterbrochen P-Filme für sie und ihn …
Anfangs kam dann der Verdacht auf, SONY würde gerade deswegen keine Pornos auf ihre Lizenzprdukte der Blue-Ray dulden, um nachher ihre Playstation 3 als XXX-frei anpreisen zu können. Nun beteuert Sony, dass von ihr keine Pornos rausgebracht werden, aber generell kein Lizenz-Verbot für Pornos auf Blue-Ray ausgesprochen wird …
Erinnerungen wurden wohl wieder bei Sony wach, an das damalige dem „VHS“-überlegene Videosystem „Betamax“. Die ersten Filme überhaupt, die auf den Video-Bandkassetten erschienen, waren „VHS“-Pornofilme. Und diese fanden begeisterten Absatz. Erst ein Jahr später kamen die ersten Hollywood-Filme raus und diese auf das schon populärere „VHS“-System. Da befand sich das „Betamax“-System schon auf dem Weg der „HiFi-Geschichte“.
Nun.
Sony rudert jetzt fleißig zurück (Quelle: http://www.golem.de/0701/49937.html). Denn wer den Porno-Markt für sich gewinnen kann, wird das Geschäft machen. Das scheint klar.
Die Frage bleibt jetzt nur:
Wozu brauch man 20 Stunden P-Filme auf einer Blue-Ray-Disc?
Nun, wird da der gewiefte Techniker entgegenen, mit solchen Speicherplatz auf einer Plastikscheibe können Filme auf HDTV aufgezeichnet und abgespielt werden.
Das ist schön. Da kann man alles noch detaillierter sehen … die schönen Landschaften, die schlönen Panoramaeinstellungen und die intelligenten tiefsinnigen Dialoge im Dolby-Surround-Klang …
Schön zu wissen, dass es für HDTV qualifiziertere Filme geben wird.
Vielleicht lohnt sich dann auch noch so ne Brille, wie oben erwähnt. Und zwar für das neunundzwanzigste Wiedersehen mit „Rambo“ und „Terminator“, wenn die eigene Gattin Samstags abends zum zigten Mal erneut „Schlaflos in Seattle“ in den DVD-Player schiebt …
„Du rufst vom Handy aus an?“
„Ja!“
„Es gilt also. Wenn du die Karten zu dem Konzert gewinnen willst, musst du jetzt dein Handy ins Klo werfen und abziehen.“
„Mach ich!“
„Wirklich?“
„Mach ich! Ich steh jetzt vorm Klo!“
„Du musst es reinwerfen!“
„Mach ich!“
„Und abziehen!“
„Ich werf es jetzt rein! …“
Stille.
„Hm. Ich glaube, sie hat es wirklich gemacht. [prustend lachend] Hat wer von euch eigentlich ihre Adresse für die Tickets aufgeschrieben?“
Bis heute weiß ich nicht, ob das, was ich damals zufällig am Radio gehörte hatte, eine Radio-Comedy oder bitterer Ernst war. Ob der Radio-Moderator das Mädchen am Handy wirklich dazu bewegte, ihr Handy zu versenken.
Wundern würde es mich nicht. Denn schließlich war das Ticket von einer damals beliebten Boy-Group, wenn ich mich recht erinnere.
Und nun jetzt das:
Ein Radiosender lobte die Spielkonsole Wii aus. Vorraussetzung zum Gewinn der Wii war, soviel Flüssigkeit wie nur möglich zu trinken, ohne aufs Klo zu gehen. Die 28-jährige Jennifer Strange wollte eine Wii für ihre drei Kinder gewinnen und fing an Wasser zu trinken. Nachmittags wurde sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Der Arzt konstatierte „Wasservergiftung“. Man könnte meinen, die Mutter wäre ertrunken.
Das geschah in den USA (wo sonst?).
In Kalifornien.
Im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten … .
Spielekonsolen können Ihre Gesundheit gefährden.
Insbesondere, wenn man sie noch nicht besitzt …
Quelle: http://www.winfuture.de/news,29462.html