Schön ist es draußen. Und diesmal still.
Nicht wie gestern. Da herrschte in Nachbars Garten das pralle Leben.
Kinder spielten mit einem herumliegenden Wasserschlauch Feuerwehr. Und die Eltern sahen es frohgemut.
Da war ein Päpen und Plappern. Ein Stimmengewirr und immer wieder die kindlich freudig erregten „Mami“-Rufe. Und den Mammis hat es gefallen. Schließlich war „Muttertag“.
In meiner Phantasie sah ich ein Stadion und darin alle Kleinstkinder dieser Welt am Kieksen, Brabbeln und Kichern. Und wie ein tausendfaches Echo aus der Arena Richtung Tribüne:
„Mammi!“
Und auf den Rängen alle Mütter dieser Welt. Sich knuffend und puffend und mit „Ach wie süß, ach wie putzig“-Rufen antwortend. Tränen in den Augen verbunden mit einem unübersehbaren Leuchten. Mutterträume aller Länder vereinigt vor sich in der Arena in ihren Windeln.
Und dann eine kleine Stimme glockenklar, kindlich, laut und deutlich:
„Mammi, Fielmann.„
Mist, ich seh zu viel Werbung fern …
…
