Das meine Besucher überwiegend mit Google zu mir kommen, ist ja voll normal.
Die Zugriffe wegen den Last-Minute-Karnevalskostümen sind ja bemerkenswert.
Aber um Himmelswillen, wer sucht denn in meinem Blog nach „chinesischer potenz tabletten mit david beckhams werbung“ und „elektrode in penis stecken“?
Naja, wenn einem sonst nichts mehr einfällt, Google hilft dabei.
Archiv der Kategorie: Privat
EC-PINs und SIMs geknackt! Alle Kombinationen for free!
Es ist geschehen.
Dank einer meisterhaften Leistung hat ein Blogger es geschafft, alle EC-Karten PINs und Handy SIM-PINs mittels einer geheimen Formel zu knacken. Das Ergebnis seiner genialen Leistung hat der Blogger in seinem Blog veröffentlicht.
Schonungslos.
Die Stellungnahmen der großen Banken wie Commerzbank, BfW, HRE, WestLB und BayernLB stehen noch aus. Auch von Arcor, Eplus, T-Mobile und O2 war noch nicht zu lesen oder hören.
Nach inoffiziellen Verlautbarungen aus gut unterrichteten Greisen halten alle hinter verschlossenen Türen noch immer Krisensitzungen ab.
Das Tragische ist allerdings:
Was einmal gedacht worden ist, kann nicht mehr zurückgenommen werden.
Nichts wird mehr so sein, wie es war.
Schaut selber nach, ihr werdet auch eure EC-Karten PIN oder/und Handy-SIM wiederfinden.
Hier der Link zu der Seite: Link zum Jannewap-Blog
Ode an eine eigenwillige Herrscherin
Leev Lisbet,
wie don et dir so jon?
Has luuter Kummer
Met ding Hummer?
Ov laachest du schon?
Leev Lisbet,
Du hänst et werklich net leichlevvig met dinge Levve
Du wärst gehasst, geliebt un och verehrt,
Stell dir vüür, mancher wünscht dich eckersch ane Häd
Nu haste du Untertane dir total ergebe
Leev Lisbet,
Ohne dich wär dieses globale Veedel so ärm
Met dir sind winnigstens noch einige andere rich
Millionen ömärmst do, erledigest se met enem Strich
Mügge sich Gott dinger endlich erbärm
Leev Lisbet,
Dat Levve is net eifach, präsentiere is Mörder-Päädsarbeid,
De Winter is kald, die Press gemein, die Welt so hadd
Ding Gemöd is rein, ding Gemöd is leevb un so zaat
Ävver ding öffentliche Gekriesche, ding Bleck bin ich leid
Leev Lisbet,
Fastelovend is und du bess uns Funke-Mariechen-Lisbet
Dat Franken-Lady vun de Kitzbühel mim Pelzmantel und rude Wöbche
Dat bliche Künningin us Herzogenaurach göözesz uns ding Pingche
Und ding 8000 Untertanen formuliere us Angs ehr Stußgebedd.
Leev Mari-Lisbet,
Dreßegal, ov mer han Wieverfastelovend hück,
Un du bess ming en Raafalles för mich
Naschtige Arbeidshäng don all för dich
Jrielaache don ich över dich wie all de Lück
Un isch kriesche met mih als de 8000, die schufte
Und nu Driss-Scheß han,
Dat de Arbed von dene wie de Millione verdufte
Während do met andre ere Feez han
Leev Mari-Lisbet,
Do leevst afjehovve,
Opröplsche is dat Wood dä Jeföhle för dich
Mügge dich dä Düüvel hole!
Wahlversprechen?
Seehofer dementierte, dass es Absprachen bezüglich des neuen Wirtschaftsministers mit eben diesen gegeben habe. Der neue Wirtschaftsminister Guttenberg selber meinte dazu ebenfalls, seine Amtszeit ende zwangsläufig im Herbst mit der Bundestagswahl.
Wollen wir mal hoffen, dass das ein Wahlversprechen und kein Wahlversprecher ist.
Denn ansonsten drohen im Frankenlande die Wahlplakate von „Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg“ wegen dessen langen Namen die Straßen zu versperren … .
The world according to Marx
Wollte mir gestern ein wenig die momentane Weltwirtschaft erklären. War in der Bibliothek und hatte nach Karl seinen Büchern gefragt.
Hatte die ganze Nacht gelesen, bin aber nicht wirklich klüger geworden. Festgestellt, dass das Buch „Unter Geiern“ hieß. Und von einem Karl May aber nicht Karl Marx stammte. Aber der Titel klang zumindest vielversprechend.
Erneut zurück in die Bibliothek und diesmal eindeutig nach Marx verlangt. Erhielt von einer eingeschüchterten Frau eine DVD, wo gleich viermal Marx vorkommen solle. Wusste nicht das Karl vier Brüder hatte. Die hatten einen Film gemacht. Marx Brothers im Krieg mit den Brüdern Groucho, Chico, Harpo und Zeppo. Film handelte um ein Land in finanzieller Notlage und über Kredite zur Rettung desselben. Viel gelacht beim Anschauen, aber immer noch nicht schlauer geworden, was Wirtschaftsdinge angeht.
Ein Beter aus der Kirche gegenüber kam und verkaufte mir das echte Kapital. Meinte der wirkliche Marx hieße Richard und nicht Karl.
Hoffe endlich damit in der Wirtschaft durchzublicken.
Ansonsten muss ich doch noch Friedrich Merz Buch „Mehr Kapitalismus wagen“ lesen …
Ab, du Wrack!
Was haben Mehdorn (Vornahme: Bahnchef), Glos (auch mit Vornamen, aber unwichtig, da fast auch nur ein deutscher Michel), Maria-Elisabeth Schaeffler (mit Doppelvornamen), der Dürener Immobilienhändler Anno August Jagdfeld (ebenso Doppelname), Josef Ackermann (zweiter Vorname Meinrad), Klaus Zumwinkel und Kurt Beck (beide ohne zweiten Vornamen) gemeinsam? Sie sind alle über 60 und stehen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.
Das ist jetzt eigentlich schön. Damit zeigt die deutsche Gesellschaft doch, dass sie was gelernt hat. Nachdem damals die deutsche Sprachgesellschaft eine öffentlichen Rüge wegen des Wortes „Altenplage“ (1995) aussprach. Und nachdem das Unworts des Jahres 1996 „Rentnerschwemme“ wurde.
Die Alten sind jetzt wieder wer.
Muss das jetzt sein?
Ich meine, da haben wir den Alten damals mal gezeigt, was wir von „Wohlstandsmüll“ (Helmut O. Maucher, 81 Jahre) halten. Und vor einer „Rentnerdemokratie“ hatte uns schon im letzten Jahr der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog gewarnt. Und da kennt sich der 74-jährige Roman als notleidender Bezieher satter Altersbezüge total sehr genau aus. Sprach doch bereits Karsten Vilmar von den positiven Effekten eines sozialverträgliches Frühablebens.
Warum kann man Leute über 60 nicht eine „Abwrackprämie“ einführen?
Die „Abwrackprämie“ ist doch die Errungenschaft der „Wegwerfgesellschaft“.
Mehrweg? Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.
Alte Menschen? Sind potentielle Langzeitarbeitslose. Belasten die monatliche Statistik. Bruche mer nit, fott domet. Einer Vergreisung der Gesellschaft wäre entgegengewirkt und die oben bereits erwähnten Namen könnten keine Probleme mehr machen.
Man stelle sich die Schlangen vor den Krematorien vor, wenn da die Enkel und Enkelinnen in der Mitte ihre „Abwrackprämie“ untergehakt heranschleppen würden. Da kommen gleich Gefühle wie im Mittelalter auf. So wie bei den „Ritter der Kokosnuss“ und der Szene „Bringt eure Toten raus„.
Gut. Die SPD hätte dann plötzlich keinen Müntefering mehr. Kurt Beck wurde gerade auch 60. Aber bei Georg W. Bush hätten sicherlich Milliarden gleich Applaus geklatscht.
Die Aufregung um Ackermann und Zumwinkel? Gäb es nicht. Blutdruck wäre automatisch gesenkt.
Ohne Anno August Jagdfeld würden die Hotelangestellten vom bekannten weißen Hotel am Heiligendamm (da wo die Merkel mit Bush und Sarkozy heftig flirtete) ruhiger schlafen.
Ohne Mehdorn und Schäffler? Keine Aufregung mehr in den morgentlichen Schlagzeilen. Die reinste Entlastung für den Blutdruck.
Eine „Abwrackprämie“ für die Ü60-Generation? Eine spannende Generation, diese Generation von Kurt Beck bis Jopie Heesters.
„Bringt eure Alten raus!„.
Letztens in meiner Kneipe, da kam ein alter Bekannter von mir rein. Ein Vertreter der Ü60-Generation.
Er bestellte gleich ein Doppelkorn und sah mich müde an.
„Gott, sei Dank, noch zweieinhalb Jahre bis zur Rente.“
Er kippte sich den Doppelkorn gleich hinter die Binde und bestellte den nächsten.
„26 Jahre habe ich für meine Firma die Kohlen aus dem Feuer geholt. 26 Jahre lang. Hab mich abgerackert wie ein Idiot. Aber jetzt scheint meine Erfahrung als 63-Jähriger nicht mehr zu zählen.“
Er kippte den nächsten Doppelkorn und bestellte ein Kölsch.
„Heute kam der Personalchef auf mich zu, dieser junge vierzigjährige Spund. Er bot mir für jedes Jahr Betriebszugehörigkeit 1000 Euro Abfindung, wenn ich die Firma jetzt verlassen würde.“
Er nahm einen schnellen Schluck und schaute mich säuerlich an.
„Weißt du, der kann sich seine Abwrackprämie in den Arsch schieben! Ich bin doch kein Auto! Die zweieinhalb Jahre krieg ich auch noch rum.“
Ich gab meinem Wirt mein Glas zum Spülen. Ohne Abwrackprämie. Weil Mehrweg.
Mittlerweile kann ich das Wort „Abwrackprämie“ doch nun nicht mehr ausstehen. Vielleicht erfindet da wer noch eine „Abwrackprämie“ für das abwracken dieses gehirnverkleisternden Wortes.
Ich würde mich einreihen in die Schlange der Abwracker.
„Bringt eure Abwrackprämien raus!„.
…
Das Feuchtbiotop – Das Interview: The days after …
– Wo ist eigentlich der versprochene 5.Teil?
– Mir sind die Camp-Insassen ausgebüxt.
– Was ist passiert?
– Die sind mir aus dem Camp abgehauen.
– Beweise?
– Hab ich leider nicht. Die Quote war so schlecht, da liefen keine Bestellungen mehr für Werbung. Und ohne Werbung konnte ich nicht mehr die Kosten bezahlen.
– Sie gehen auch nach Quote und Werbung?
– Freilich. Das Gesetz von Angebot und Nachfrage.
– Ich glaube, Ihnen sind die Ideen ausgegangen und jetzt erzählen Sie den Lesern einem vom Pferd.
– Mit Essen spiele ich nicht.
– Wie bitte?
– Pferde sind ein Nahrungsmittel. Pferdewürste sind wohlschmeckend. Fragen Sie den Pferdemetzger Ihres Vertrauens.
– Ich bitte Sie. Vielleicht lesen hier auch kleine Mädchen mit. Sie sagten, Ihre letzten fünf Kandidaten seien aus dem Camp entwichen? Wie kam es dazu?
– Die sind aufgestanden, haben das Tor geöffnet und sind gegangen.
– Einfach so?
– So einfach.
– Haben Sie den Videobeweis?
– Wir sind hier nicht beim Eishockey.
– Wissen Sie, ich glaub Ihnen nicht.
– Wieso?
– Ich glaube, aufgrund der zurückgegangene Werbeeinnahmen, hatten Sie nach und nach Ihr Equipment verkauft. Daher auch die vielen Tonstörungen. Das waren in Wahrheit Ihre finanziellen Probleme.
– Sagen wir mal, ich hatte entschieden inflationäre Stagnation im ambivalent fluktuierenden Nullwachstum …
– Aha.
– … aber die Merkel hatte mir ein Konjunkturpaket in Aussicht gestellt.
– Und?
– Wurde nichts draus. Zumwinkel konnte ihr nicht sagen, wie viel Porto auf das Konjunkturpaket muss. Es liegt noch immer unverschickt bei Merkel rum.
– Und Lambsdorff?
– Hat mich geflissentlich übersehen.
– Von Brauchitsch?
– Ebenso. Die sprechen nur mit Nicht-Blaublütern nur in äußerster Notwehr.
– Hat der von Brauchitsch Ihnen keinen Briefumschlag übergeben?
– Doch er hat sogar einen extra für mich geklebt und mit „wg. Careca“ versehen?
– Und? Wieviel war drin?
– Nichts. Mein Name wäre zu kurz und von Brauchitsch faltet keine Geldscheine. So barbarisch sei er nicht, hat er mir gesagt.
– Sie sgaten, von Brauchitsch spräche nur in äußerster Notwehr mit Nicht-Blaublütern. Er spach mit Ihnen? Was haben Sie ihm auf die Brust gesetzt?
– Geflickte Informationen.
– Ich dachte Flicks Leichnam sei schon gefleddert?
– Eben drum …
– Aha. Und der Freddy Quinn?
– Wollte zu neuen Ufern aufbrechen und da nähme er nur Seemänner mit.
– Becker?
– Er gab mir die Handynummer der Sandy Meyer-Wölden.
– Von der blonden Sandy?
– Genau der. Er meinte, die sei ganz nett. Aber er hat mich gewarnt. Die würde nicht nachdunkeln.
– Nachdunkeln. Soso. Ah ha.
– Da hätte man ihm vorher falsches erzählt. Er war froh mit einer SMS gekündigt worden zu sein.
– Soso. Zurück zum Camp. Was war das wichtigste, was sie aus dem Camp mitnehmen konnten?
– Die Beleuchtung und die Kameraausrüstung.
– Nein, ich meinte, was das Camp für sie persönlich eingebracht hat? So als Bereicherung für ihr jetziges Leben?
– Die steuerfreien von den Zuschauern gespendeten Gelder für die abgezogenen Kandidaten.
– Abgezogen? Ich dachte, die seien ausgebüxt.
– Erst ausgebüxt und dann von mir abgezogen.
– Sie meinten wohl „abgezockt“, oder?
– Oh yeah! That’s the word!
– Ah ha. Nun ja. Ich danke Ihnen für das aufschlussreiche Gewäsch.
Das Feuchtbiotop – Tag 4 (Zusammenfassung)
Liebe Freunde der Feuchtgebiete draußen vor den Empfangsgeräten,
vier Tage haben die Prominenten aus Show, Politik und Wirtschaft schon im Steuerhinterziehungscamp hinter sich gebracht.
Der Auszug von Patrick Lindner wurde im Gegensatz zu den anderen zuvor nicht mit einem warmen Händedruck seiner Mitinsassen begleitet. Patrick äußerte sich in einem Interview mit unserem Kommentator Michael Schuhmacher enttäuscht über seinen Auszug. Er meinte, dass er mehr verdient hätte als jenes fast auf Hartz-IV-Niveau liegendem Geld. Da läge ja mehr Geld auf der Straße, als man ihm hier gegönnt habe. Michael Schuhmacher meinte darauf, dass er sich mit Straße und liegen besser auskennen würde als mit einem Karnevalspräsidenten wie den Hartz, den vierten.
Michael Schumachers Ausführungen über den Kerpener Karneval seiner Jugendzeit konnten leider wegen Tonstörungen nicht in seiner Gänze von sechs Stunden aufgezeichnet werden, aber es sei Ihnen versichert, dass Patrick Lindner auch in Zukunft auf ihren Empfangsgeräten zu sehen sein wird.
Als die Insassen wegen einem technischen Fehler live Michael Schumachers Ausführungen mit bekamen, fiel der Satz es ist nicht mehr nachvollziehbar, wer diesen Satz ausgesprochen hatte -, dass er so dumm wie sein Kinn lang sei. Als wir Michael Schumacher mit dieser Aussage konfrontierten reagierte dieser beleidigt und ließ energisch kurz angebunden dementieren, dass sein Kinn überhaupt lang sei. Leider konnten wir jenes Kurzdementi eines technischen Folgefehlers wegen leider nicht aufzeichnen.
Trotz dieses kleinen Eklats ist die Stimmung im Lager noch immer ausgezeichnet. Wir blenden mal kurz rein, denn geben alle einen alten Freddy Quinn Schlager zum besten …
Wer will nicht mit Gammlern verwechselt werden? WIR!
Wer sorgt sich um den Frieden auf Erden? WIR!
Ihr lungert herum in Parks und in Gassen,
wer kann eure sinnlose Faulheit nicht fassen? WIR! WIR! WIR!
Die Welt von Morgen sind bereits heute WIR!
Wer bleibt nicht ewig die lautstarke Meute? WIR!
Wer sagt sogar, dass Arbeit nur schändet,
so gelangweilt, so maßlos geblendet? IHR! IHR! IHR!
Die Prüfung des gestrigen Nachmittags stand ganz im Zeichen der Mittwochslottoziehung und dessen Jackpott von 28 Millionen Euro. Es galt binnen 10 Minuten 100 Lottoscheine für 6 aus 49 komplett auszufüllen. Als Belohnung wurde allen beteiligten eine steuerfreie Auszahlung von 40.000 Euro für den Fall geboten, dass keiner der Scheine den Jackpott knacken sollte.
Leider wurde die Prüfung nicht bestanden. Otto Graf von Lambsdorff, von Brauchitsch und Graf Zumwinkel bestanden auf eine persönliche Referentin, die diese Aufgabe erledigen sollte. Von ihnen kam somit kein Beitrag zur Erfüllung der Aufgabe. Boris Becker und Freddy Quinn fielen dabei auf, dass sie entweder zu viele oder zu wenige Kreuze setzten.
Zur Strafe wegen der verlorenen Challenge wurde allen Beteiligten 10 Prozent von deren Kontostand abgezogen. Zumwinkel drohte zwar sofort mit seinem Auszug und seinem Rechtsanwalt. Wir ließen aber durch Security-Beamte der Sonderzugreifftruppe Greifswald sofort dessen iPhone konfiszieren und Herrn Zumwinkel per Spritze ruhig stellen. Leider existieren keine Bilder dazu, weil wir die technischen Störungen von zuvor noch nicht behoben hatten.
Aufgrund dieses nicht wirklich erfreulichen Zwischenfalls verzichteten wir heute auf den Auszug eines der Camp-Teilnehmers.
Und bevor jetzt einige aufgeregt zu den Telefonhörern greifen werden, wird haben Herrn Zumwinkel sein iPhone freilich wieder zurück gegeben, nachdem er sich uns gegenüber wieder kooperativ gezeigt hat. Auch in seinen ersten Gesprächen mit seiner Frau und seinen Managern direkt nach der Rückgabe seines iPhones konnten wir keine weitere Widerborstigkeit von ihm feststellen. Seine Gespräche mit den Angerufenen verliefen in einer freundlichen und konstruktiven Atmosphäre, so unser informeller Mitarbeiter für „Akustik- und Tonangelegenheiten“.
Ansonsten verlief der Rest des Tages harmonisch und ohne Konflikte begleitet von Freddys Gitarre und Gesang.
Morgen steht die ultimative Challenge für die Campinsassen auf dem Plan. Durch konzertierte Aktionen werden alle vier Insassen die Deutsche Bahn AG kaufen und dazu bei diversen Landesbanken hohe Kredite aufnehmen. Danach werden sie gemeinsam feststellen, dass wegen der Finanzkrise die WestLB und BayernLB plötzlich ihr Geld wieder haben wollen. Im Interesse der Sicherheit der Arbeitsplätze der Arbeiter und Angestellten der Deutschen Bahn AG, die alle in den Wahlkreisen der Minsiterpräsidenten, MdB und MdLs einen Bahnhof unterhalten, werden sie dann von der Bundesregierung ein Konjunkturpaket fordern (in Form von Peanuts).
Ziel ist es, ein Geldübergabetermin bis morgen abend auf einem Arbeitsplatzrettungsgipfel zu vereinbaren, an dem dann fünf große Samsonite-Koffer mit nicht registrierten Scheinen aus dem Konjunkturpaket gefüllt werden.
Danach wird die Deutsche Bahn AG wieder an dem Mehdorn verkauft, das geschuldete Geld an die Banken zurückgezahlt und das eingenommene Geld steuerfrei redlich unter alle Camp-Insassen aufgeteilt.
Wir können Ihnen schon jetzt einen spannenden Tag für morgen prophezeien, an dem hemmungslos steuerfreies Geld geschäfflert wird.
Non scholae sed vitae, wie der Lateiner zu sagen pflegt. Nicht für die Schule lernen wir hier, sondern fürs Leben.
Also schalten Sie morgen wieder ein zum
„Das Feuchtbiotop – Tag 5 – Die Zusammenfassung“
