Exklusiv!!! Wiedervereinigung von TAKE THAT und ROBBIE WILLIAMS …

… findet gerade hier auf meiner Anlage statt. Beide singen zusammmen deren jeweilige Veröffentlichungen …
… und ich habe es sofort wieder beendet. So geht Wiedervereinigung nun wirklich nicht: Schnulzig mit schrecklich ergibt eine Kakophonie.
Dann lieber schnulzig pur und Robbie ausgeblendet.

TAKE THAT schmalzt durch meine Anlage und ich denke mir:
„Okay, besser ‚easy listening‘ und Supermarkt-Gedudel als Robbies misslungene Veröffentlichung …“

Okay, TAKE THAT ist auch dieses Jahr kein Highlight, aber diesmal immer noch besser als die neue von Robbie.

Aber auch nicht schlecht finde ich die neue Veröffentlichung von ALL SAINTS, den vier Mädels, von denen eines sich das Lied SEXED UP von einem liebesenttäuschtem Robbie verdient hatte.

Wobei wir schon wieder bei dem genial schnulzigem „Patience“ von TAKE THAT wären …

Wiedervereinigung ohne Mauern einzureissen …
Popmusik und eine HiFi-Anlage machen es möglich …

Flughäfen… oder: Die Liebe in Zeiten der Cholera …

Flughafen.

Warten.
Wartesäle.
Wartehallen.
Warteschlangen.

Bei der Sicherheitskontrolle.

„Machen Sie bitte mal Ihre Aktentasche auf. Hm. Was ist das?“
„Das sind Schrauben.“
„Was sind das?“
„Schrauben.“
„Das sind keine Schrauben.“
„Natürlich sind das Schrauben. Hier oben ist der Schraubkopf und da unten ist das Gewinde.“
„Sie müssen mich nicht belehren. Ich weiss, wie echte Schrauben aussehen! Das sind keine Schrauben.“
„Könnte ich bitte mal Ihren Vorgesetzten sprechen?“
„Wieso? Was wollen Sie von ihm?“
„Kann ich bitte mal Ihren Vorgesetzten sprechen?“
„Hey, Karl!“
(jemand ruft zurück)“Was ist?“
„Der Passagier hier gibt vor, er habe Schrauben dabei.“ (hält die Schrauben dem Angerufenen entgegen)
„Sind die Dinger schwer?“
„Nein, eher leicht.“
„Hat er auch Muttern?“
(zu mir) „Haben Sie auch Muttern dabei?“
„Nein.“
„Nein, Karl. Hat er nicht!“
„Dann lass ihn durch!“
Ich packe zusammen und gehe zu meinem Gate.

Warten.
Wartesäle.
Wartehallen.
Warteschlangen.
Godot kommt gleich …

So ist das Leben.

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"Real Life" vs. "Virtual Life" … oder: Game over …

Seit ich ihn kenne, nannten sie ihn „KaBe“.
„KaBe“, dass sind die Inititalen seines vollen Namens. Den Leuten fiel nichts besseres ein und somit wurde „KaBe“ sein Markenzeichen.
Lange hatte ich nichts mehr von ihm gehört. Oder besser gesagt, hin und wieder sprachen wir miteinander.

KaBe ist das, was man einen Computer-Freak nennt. Jemand, der auf jede Computerfrage eine Antwort hatte. Er ist es nicht über Nacht geworden, sondern hat es sich vor etwa zehn Jahren angearbeitet. In vielen nächtlichen Sitzungen hat er DOS über WINDOWS angefangen, sich in die Untiefen von Hardware, Betriebssystem, Treibern und Systemabstürze eingearbeitet.

Ein System, das von ihm aufgesetzt wurde, das lief stabil. Naja, soweit es die Bluescreen-Tendenzen der Betriebssysteme zuliessen. Aber sie liefen unerklärlicherweise immer stabiler als selbstaufgesetzte Systeme.

Er war der erste von uns mit einem Intel PENTIUM-Prozessor, der erste mit Home-Page im Internet, der erste mit ISDN-Flatrate und der erste mit DSL. Der erste, der seine Hardware gnadenlos auf den neusten Stand brachte. Was andere noch in ihre Mopets investierten, dass steckte KaBe in seinen PC.

Ein Freak wie er im Buche steht?

Nun ja.
Nicht wirklich.
Vor zehn Jahren hat er auch geheiratet. Völlig bürgerlich, völlig noprmal. Eine schnuckelige Beziehung schienen beide zu führen. Und trotzdem hatte er für andere Computer-Probleme stets ein offenes Ohr.
Wir hockten auch immer wieder mal abends vor dem PC und waren am „Daddeln“. Computerspiele zocken halt.

Während er ein Studium an einer Uni begann, baute er zeitgleich im Internet eine Community auf.
Frau, Studium, Community. Er schien es hin zu kriegen. Neidisch schaute ich schon auf seine bewundernswerten Fähigkeiten des Multitaskings und Multithreadings, über die er scheinbar problemlos verfügte.

Wir sahen uns irgendwann berufsbedingt nicht mehr so häufig, aber wir telefonierten.
Naja.
Wenn nicht gerade bei ihm ISDN-Kanalbündelung angesagt war. Am Anfang war das selten, aber dann immer häufiger.

Ich besuchte ihn mal bei einer Gelegenheit. Er saß vor dem Rechner und sie schaute gelangweilt „Marienhof“. Beim Abendessen dann erzählte er mit leuchtenden Augen von seinen Erfolgen im Internet. Noch vor dem Dessert zeigte er mir noch schnell ein paar Finessen am PC. Als wir zum Tisch zurückkamen, hatte seine Frau das Moussee schon weggelöffelt gehabt und sich zum Duschen zurückgezogen.

Ich fragte ihn nach seiner Beziehung zu ihr. Und da war es wieder, das Leuchten in seinen Augen. Er schwärmte in höchsten Tönen von ihr. Und als sie dann im Bademantel hereinkam, endete dieser Hochgesang in einem langandauernden Kuss.

Ich fragte ihn nach seinem Studium. Und da veränderte sich ein wenig die Stimmung. Sie wurde ein wenig kühler und bemerkte, dass er wohl bis zur Zwischenprüfung erheblich mehr tun müsse. Sicherlich genau so viel Zeit müsse er investieren, wie für seinen PC. Damit war das Thema abgehandelt und KaBe zog mich danach zu seinem PC rüber, um mir ein paar Computer-Rollenspiele vorzuführen.

Vor zwei Jahren erwischte ich ihn wieder mal am Telefon. Am Anfang plänkelten wir in bedeutungslosen Small-Talk. Dann fragte ich ihn nach seiner Community.
Ach die, meinte er, das sei doch von gestern. Er habe was viel besseres. Das nenne sich „World-of-Warcraft“. Und das sei viel, viel spannender. Er erzählte mir von Clans, von Trainingseinheiten und von Dingen, die wohl dazu gehörten, die aber mir wie böhmische Dörfer erschienen.

Als ich dann nach seinem Studium fragte, wurde er auf einmal recht sachlich. Er stehe gerade vor dem Abschluss seiner Arbeit und am Ende des Monats wäre er diplomiert. Einen Job habe er auch schon in der Tasche.

Auf meiner Frage, wie es seiner Frau gehe, kam ein einfaches „GUT“ durch die Leitung und schon leitete er wieder auf „World-of-Warcraft“ über. Er habe darüber soviele tolle Menschen kennengelernt, die alle so seien wie er. Er hätte kaum was gedacht, schon hätte es sein Teammitglied XY schon in die Tastatur gehämmert. Er sprach von wahren Freunden und Geistesverwandschaften.

Ich wollte das Gespräch schon zwangshaft beenden, weil mich „World-of-Warcraft“ nun wirklich nicht sehr interessiert und ich mein Gegähne mühsam nur noch unterdrücken konnte. Aber bevor ich was sagen konnte, berichtete er mir, dass er jetzt keine Zeit habe und an einer Trainingseinheit seines Teams teilnehmen müsse. Denn es gehe schliesslich darum, ein anderes Team effektiv niederzumetzeln und da müsse man sich vorbereiten.

Ich legte auf und beschloss ihn vorerst nicht mehr anzurufen.

Heute rief ein alter Bekannter von mir an.
Ob ich mich noch an KaBe erinnere?
Ja freilich, antwortete ich.
Und da begann er mir die reale Geschichte von KaBe zu erzählen.
Ja, KaBe hatte eine Community aufgebaut. Aber je mehr er sich offenbar da hinein kniete, um so weniger Kontakt hatte er zu seinem damaligen Freundeskreis. KaBe fing an sich abzuschotten. Seine Frau hatte das anfangs noch respektiert, nach wohl fünf Jahren auch noch akzeptiert, aber dann ging wohl alles den Bach runter.

KaBe war offenbar in vielen Foren präsent und überwachte jedes auf mögliche Antworten. Stolz hatte er meinen alten Bekannten damals wohl erklärt, wie er zur bestimmenden Kraft in verschiedenen Foren wurde, wie er dort fast mit Hochachtung behandelt wurde. Was er dort schrieb, wurde oft als letztes Wort akzeptiert und respektiert. Wenn er jemanden niedermachte, wagte ihm niemand zu widersprechen. Er war wer. Sein Nick hatte einen Namen. Über Zweit-Nicks erfuhr er, dass sie über ihn mit Hochachtung sprachen und das erfüllte ihn mit Stolz. Das hatte er alleine geschafft. Diesen Respekt ihn gegenüber. Viel Zeit hatte er dazu Tag und Nachts aufgewand, um diesen Status zu erringen. Dabei pochte er niemandem gegenüber auf diesen Status. Die anderen Mitschreiber gaben ihm diesen einfach und er erhielt unaufgefordert Respekt. Und wer sich allerdings gegenüber ihm respektlos verhielt, den konnte er „eine verpassen“, wie KaBe es nannte.

Zwischendurch fing er dabei an ernsthafter zu daddeln.

Sein Studium schien darunter zu leiden. Mit Müh und Not schaffte er seine Zwischenprüfung, aber danach funktionierte fast gar nichts mehr. Letztendlich versuchte er sich an einer weiteren Prüfung und fiel insgesamt dreimal durch. Das letzte Mal war wohl kurze Zeit später, nachdem ich ihn angerufen hatte. Das Studium war damit für ihn beendet. Unwiderruflich.

Seine Frau hatte zu dem Zeitpunkt offenbar die Scheidung eingereicht. Zu den angesetzten Terminen erschien er nicht, weil diese Termine offenbar mit irgendwelchen Trainingseinheiten eines Spiels kollidierten, bei dem er offenbar zentrale Rollen übernommen hatte.
Mein Bekannter meinte, dass er erst kurz danach erfuhr, dass es sich um „World-of-Warcraft“ handeln würde.

Paar Monate später muss wohl irgendetwas mit seinem „World-of-Warcraft“-Team geschehen sein, so erfuhr er. Offenbar sei das Team in einem virtuellen Kampf vollkommen zerschlagen worden.

Zu dem Zeitpunkt lief inzwischen schon gegen KaBe eine Räumungsklage.

Und dann sei mein alter Bekannter KaBe persönlich begegnet und erfuhr die gesamte Geschichte. Das Bild, was er mir am Telefon von KaBe zeichnete, klang kaum nach dem KaBe, den ich zuletzt noch sah.

KaBe wohnt mittlerweile wieder bei seinen Eltern und die kämpfen jetzt gegen seine Internetsucht.
Ohne Internet – so meinte mein Bekannter – käme KaBe nicht mehr aus. KaBe hätte nach eigenem Bekunden so viele wahre Freunde im Internet. Die Menschen um ihn herum könnten diese ihm nicht ersetzen.

Mein Bekannter fluchte noch einige Zeitlang über jenes Endlosspiel „World-of-Warcraft“ und meinte solche Spiele gehörten auch ohne Amokläufer an Schulen verboten. Jawohl, ebenfalls auch „Counterstrike“. Politiker sehen immer nur lineare Zusammenhänge. Aber das, was nicht in Zeitungen ausgewalzt würde, darüber spräche niemand.
Der einzelne sei eh nicht fähig seine eigene immer heftig werdende Verstrickung udn Assimilierung (sic! Borg-Sprache) mit einem völlig virtuellen Leben zu erkennen.

Das obige ist nur ein Teil eines sehr langen Telefon-Gesprächs. Und ich erinnerte mich an ein paar anderen Fälle, von denen ich bereits immer wieder verstreut im Internet las. Immer wieder zeichnete sich eine Sache ab:

Das reale Leben eines einzelnen wurde vom virtuellen Leben absorbiert.
Emotional und physisch.
Das Verständnis und das Begreifen von Raum und Zeit wurde hierbei sukzessive zerstört.
Zurück blieb ein menschlicher Seelenkrüppel, der nur noch VL (= virtual life) funktionierte.

Im Endeffekt habe ich mich jetzt der Meinung meines Bekannten angeschlossen:

Endlosspiele wie „World-of-Warcraft“ oder „Counterstrike“ oder ähnliche gehören definitiv verboten. Und exzesives Internetten ist auch alles andere als sozial gesund.
Wenn harte Drogen als gefährlich bezeichnet werden, so sind es solche Spielereien erst recht.
Klar ist, dass solche Spiele nicht primär zu Amokläufen (wie z.B. an Schulen) führen, sondern primär den Menschen ernsthaft anders kaputt machen. Den Menschen aber asozial erschaffen.
Das Wort „Sucht“ umschreibt nur das Ende einer Entwicklung und wird den brutalen Ursachen nicht gerecht. Und mit der vordergründigen Argumentation „Jeder muss auf sich selber aufpassen“ kommt man da auch nicht weiter.

:(

Geschrieben in Andenken an den alten verstorbenen KaBe … :(
… und nicht sein mutiertes aktuelles Wesen

Get a life, liebe Leser, aber nicht das virtuelle …

<font face="ComicSansMS" color="red" size="4">Es leuchtet das Leuchten zur Lichterzeit …</font>

… das sind ja schöne Nachrichten.
Das Heidelberger Institut für Energiedienstleistungen hat am Montag vorgerechnet, dass zu Weihnachten dieses Jahr von den Privathaushalten der Jahresbedarf eines grösseren Flughafens an Energie verleuchtet wird. Die weihnachtlichen Lichter werden so an die mindestens 420 Millionen Kilowattstunden verschlingen.

Kann damit jemand was anfangen?

Gut.
420 Millionen Kilowattstunden ist beispielsweise der jährliche Strombedarf von 141.000 Privathaushalte. Rein statistisch gesehen wird somit der Strombedarf von Bonn, Mannheim oder Bielefeld (gibt es das überhaupt?) zu Weihnachten einfach mal so weggeleuchtet.

Hm.
Noch immer zu abstrakt?
Gut.
Einfach mal einen 5-Euro-Schein des Nachts anzünden und dabei aus dem Fenster halten. Von den restlichen 60 Cents kann man sich ja noch ein zwei Packungen Polar Wunderkerzen mit dem brennenden Schein anzünden.
Das waren dann die durchschnittlichen Kosten pro Haushaltskasse für die Weihnachtsbeleuchtung.

By the way:

Einen Tipp zum effizienten Stromsparen:
Warum nicht mal den Flughafen Köln/Bonn abschalten, um den Strom nach Bielefeld umzuleiten … ?

Man würde locker 420 Millionen Kilowattstunden einsparen, denn …

Eben.

Bielefeld gibt es nicht!

Klick auch hier zur TAGESSCHAU-Meldung zur aufgedeckten Bielefeld-Verschwörung!

<font face="ComicSansMS" color="darkgreen" size="4">Nina Ruge hört auf …</font>

Nachrichten, die jeder braucht:

Nach über 2000 Jahren und 10 Sendungen gibt hört jetzt Nina Ruge mit ihrer Sendung „Leute heute“ auf.

Nicht traurig sein, lieber Leser.

Alles wird gut.

… ups, jetzt habe ich doch glatt die Zahlen verwechselt …

Naja, alles wird gut …

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Wir warten aufs Christkind

Wir schreiben heute den 24. November 2006.
Ab jetzt gilt es.
Das Rennen in die Kaufhäuser ist eröffnet.
Und jeder muss sich die tendenziell tadelnd bedrohende Frage gefallen lassen:

„Hast Du schon Geschenke für Weihnachten?“

Nur noch 29 Tage und der Rest von heute …
Macht hoch die Tür die Tor macht weit, der Stress ist allzeit bereit.

Die Häuser oder die Wohnungen müssen noch weihnachtlich geschmückt werden.
Lichterketten in Fenster, auf Balkonen und um Bäume verteilt werden.
Wälder ausgekundschaftet werden, um heimlich – immer bereit zur Flucht vorm Förster – eine Tanne zu schlagen.

Ecken für den Weihnachtsbaum freigeräumt werden, Lametta gebügelt und Kugeln mit Buttenfett zu neuem Glanz erstrahlen lassend geputzt werden.

Atzventzkrantzkertzen (… das Wort mit den vier „TeZets“ …) in Atzventzkräntze (… nur drei „TeZets“ …) gesteckt werden.
Krippen hervorgekramt werden und die Krippenfiguren schon mal abgestaubt werden.

So steht dann alles bereit.
Wir warten aufs Christkind …

Wie jene „heilige Familie“ der Kathedrale in Rio de Janeiro.
Die wartet auch dieses Jahr vor Weihnachten wieder brav in Leinen und Papier gehüllt in einem Raum, auf dass sie bald wieder in den Kircheninnenraum zu ihren angestammten Plätzen dürfen.

Die warten halt auch aufs Christkind …

Die heilige Familie

Wie streng ist streng?

Binnen 15 Minuten von der einen Seite der Berge auf die andere Seite ins Wallis …
Und dann im Autoverlad das Schild am Fenster:

Tuerschild
Wie streng ist streng?
Bei 100 km/h durch einen Tunnel einfach mal die Tür aufmachen und vor die Autotür treten und sich den Fahrtwind durchs Haar wehen lassen …
Wie streng ist streng?
… nach dem Krankenhausaufenthalt …

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Worte zur Nacht … für alle Betroffenen …

Die Wahrscheinlickeit, etwas Außergewöhnliches durch die Zeitung zu erfahren, ist weit größer als die, es zu erleben.
Mit anderen Worten: im Abstrakten ereignet sich heute das Wesentliche und das Belanglose im Wirklichen … .

Dieser Satz stammt nicht aus dem Feulleiton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, in dem der Amoklauf von Emsdetten kommentiert wurde, sondern aus dem Jahre 1932 aus dem unvollendeten Werk „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil …

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<font face="ComicSansMS" color="black" size="3">Die Wahrheit über Amokläufer … </font>

Die Wahrheit über Erfurt und Emsdetten und sonst, wo Amok gelaufen wurde (hier als Bild):

brot

Also verbieten wir jetzt auch Brot …

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"Total verföhnt" total genial …

Okay, jeder regt sich über Spam auf.
Ich auch.
Aber wie ist es, wenn man selber Werbung hinterherhechelt?

Hier mal einen Link, der auf eine Werbeseite des OPEL TIGRA TWIN TOP führt.
Dort ist dann der Name und die eigene Handy-Nummer einzugeben.

Und bitte: gebt wirklich mal die eigene Handy-Nummer ein. Denn sonst verliert der Werbespot einen Teil seiner Überraschung.

Ach ja, die Internetadresse:

http://www.total-verfoehnt.de

Viel Spass!

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Gespendet …


Belinda organisiert für Kinder in Brasilien

Belinda hat in ihrem eigenen Bereich einen Blog aufgemacht. In diesem Blog versteigert Belinda „Dinge“. Im Grunde ist es auch keine „Versteigerung“, sondern vielmehr vergibt sie dort Dinge gegen eine Spende. Die Spendengelder gehen gehen direkt an das brasilianische Kinderhilfsprojekt GAC.

Bei Belinda wurde inzwischendie ersten ersten Artikel in ihrem Trödel-Blog eingestellt.
Weitere Erklärungen finden sich im Header des Blogs oder ihr fragt Belinda persönlich. Sie wird euch gerne eure Fragen zu ihrer Aktion beantworten.

Einfach bei Belinda in Trödel-Blog reinklicken.

Schaut mal rein und/oder beteiligt Euch.
Und informiert euch über das brasilianische Kinderhilfsprojekt GAC.
Es gibt auch hier bei blog.de einen Blog zu diesem Projekt:
Kinderhorizonte Blog. Einfach hier klicken.

Wie geil ist das denn? … oder: Popstars-Gewinner

Auch gefunden bei Netzeitung
Popstars-Gewinner
Damit kein Irrtum aufkommt:
Nächsten Donnerstag werden übrigens die Gewinner der POPSTARS-Serie und damit die Gruppe erst gewählt …
:DD :DD :DD

Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, ….

Beschichtete Plastikscheiben, die die Welt braucht:
Heidi Klum und „Wonderland“.
Die CD-Scheibe zum Weihnachtsfest.

Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, ….

Damit reiht Heidi Klum sich musikalisch gnadenlos nahtlos in so bedeutsame Musik-Publikationen wie von Dolly Dollar, Dolly Buster und Paris Hilton ein.

Hoffentlich verkauft sich die CD millionenfach. Denn der Gesamterlös von dieser Silberscheibe geht an das Kinderdorf Bethanien in ihrem Heimatdorf Bergisch Gladbach

Und wie ist das Lied?
Zitat Heidi Klum:

„Der bringt dich einfach in eine gute Stimmung! Jedes Mal, wenn ich das Lied bei uns zuhause abgespielt habe, sind die Kinder immer dazu herumgehüpft.“


Schön.
Wir wollen hüpfen.
Wir alle.
Her mit der Scheibe.
Sollten wir es wagen, bei „Heidi sucht das nächste Top Model“ zur Salzsäule zu verkommen, legen wir die Scheibe auf und hüpfen auf Teufel komm raus.

Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, ….

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"Wach auf! Zeit zu Sterben!"

Eine Kamerafahrt über eine höllisch feuerspuckende Industrielandschaft und dann ein blaues Auge, in dem sich diese Szene wiederspiegelt.

Auge

Die Augen als Spiegel der Seele und die Seele als trostlose Industrielandschaft.

Ein Mann sitzt in einem verrauchten Raum und schaut irritiert den Kettenraucher vor ihm an. Der richtet ein Gerät auf den Mann aus und auf dem Monitor des Geräts taucht ein grünes Auge auf. Aber die Augen des irritierten Mannes sind blau …

Ein Labor. Ein Chinese arbeitet dort in bitterster Kälte und entwirft Augen. Überall schauen ihn diese Augen an. Zwei Männer tauchen auf. Einer drappiert den Chinesen mit dessen künstlichen Augen, während der andere dem Chinesen erklärt: „Wenn du mit deinen Augen sehen könntest, was ich geseheen habe mit deinen Augen.“

Eine Pyramide. Der Geschaffene tritt seinem Schöpfer entgegen. „Ich will mehr Leben, Vater!“ Der Schöpfer schaut ihn durch seine Brille an, eine Brille, die dess Augen riesig erscheinen lassen. „Das Licht, das doppelt so hell brennt, brennt nur halb so lange, und du hast für kurze Zeit unglaublich hell gebrannt, Roy.“ Der Geschaffene schiebt des schöpfers riesige Brille von seinen Augen weg und drückt seine Daumen in dessen Augen.

Und dann die schweren Sätze im strömenden Regen:
„Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor den Schultern des Orion. Ich sah C-Beams, glitzernd im Dunkeln, nahe dem Tannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie … Tränen im Regen. Zeit zu sterben.“
Die aufsteigende Taube.

Und das alles Untermalt von der Musik von VANGELIS.

Was ich da zusammenfasel?
Ich habe gerade entdeckt, dass in 10 Tagen eine erneute DVD-Edition des SciFi-Films BLADE RUNNER auf den Markt gebracht wird …

Ridley Scotts BLADE RUNNER.
Die Reise eines Mannes durch seine eigene Vorbehalte und Vorurteile gegenüber dem Fremden und Unbekannten.
Ein Sci-Fi-Film im Stile eines „film noir“.
Meine Meinung: Extraklasse!

Und die immer wieder lebhaft diskutierte Frage:
Ist Deckard nicht doch auch ein Replikant? …

Auge2

„It’s too bad she won’t live. But then again, who does?“
(„Ein Jammer, dass sie nicht leben wird. Aber egal, wer tut das schon?“)

Nie met Aljebra

Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Auto blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.

Ein Wort aus einem anderen Blogkommentar holt in mir Erinnerungen zurück:
Pleonasmus
Ein Wort wie ein Geheimnis.
Es beeindruckt in jedem Gespräch und garantiert ehrfürchtige Blicke.
„Der Mann hat studiert“, „Der Mann ist Gelehrter“ sagen die devoten Blicke aus.
Oder aber auch:
„Fängt der Angeber schon wieder an?!“ „Der nervt!“
Oder aber es mündet in einer spitzfindigen wie ein Degen geführte Gegenfrage.
„Was ist ein ‚Pleonasmus‘?“
„Na ja, ein ‚Pleonasmus‘ ist eine ‚Tautologie‘.“
„Wie bitte?“
„Ein weißer Schimmel, eben. Eine tote Leiche, feuchtes Wasser .“
Spätestens dann kommt der Einwurf …
„Bei mir im Kühlschrank ist der Schimmel grün, die Zombies hängen am Glockenseil und wenn du hier mit deiner Bildung rumstrunzen willst, …“

„Rumstrunzen“.

Das hat nichts mit dem ehemaligen Fußballspieler Thomas Strunz oder der allbekannten berühmt-berüchtigten Rede vom „Musse-rühren“-Fußballtrainer Trapattoni („Was erlaube Struuunz?!“) zu tun.

Das Wort „strunzen“ findet sich noch nicht mal bei Wikipedia oder gar bei Wiktionary. Dabei gibt es davon reichliche Wortableitungen von „strunzen“: „Graf Strunz“, „Strunzbüggel“, „strunzdämlich“, „strunzdumm“.
Das Wort hat wohl rheinischen Ursprung und steht für „angeben, sich groß tun“. Es ist aber auch im Ruhrgebiet und darüber hinaus (z.B. Berlin) zu Hause. Interessanterweise in all den Gebieten, die unter Napoleon französisch besetzt waren.

Natürlich gibt es auch in Bundestaate „Frei statt Bayern“ ein ähnliches Wort. Die haben wohl das Wort in ihre Sprache reinkopiert und das „st“ durch den Buchstaben „b“ ersetzt: „brunzen“. Weltbekannt ist zum Beispiel in München zur Zeit eines jeden Oktoberfestes die „Brunzwiesn“. Damit ist der grüne Wall hinter den Bierzelten gemeint, da wo Zeltbesucher hinpinkeln, sich übergeben oder ihren Rausch ausschlafen, weil der Boden noch so schön warm und weich ist …
Und in München spielte dann auch der oben erwähnte Fußballtreter Thomas Strunz. Der Thomas Strunz kommt übrigens gebürtig aus Duisburg
Womit die Spur eindeutigerweise wieder raus aus Bayern gleich in den Norden führt …
„Rumstrunzen“ – ein Wort so schön wie „Verkasematuckeln“ (… offenbar auch französischen Ursprungs …) …

Ich bin abgeschwofen.
Wo war ich?
Ach ja.

„… und wenn du hier mit deiner Bildung rumstrunzen willst, …“

Der „Pleonasmus“ oder die „Tautologie“ oder das „Doppel-Gemoppel“.
Schön, dass es für diese Begrifflichkeit Worte durch alle grammatikalischen Geschlechter gibt.
Gleichberechtigung par excellence.
Jeder Gleichstellungsbeautragte wurde vor Wonne und Freude in Tränen zerfließen.
Wobei mir das Wort „Doppel-Gemoppel“ eindeutig am besten gefällt, auch wenn es mein Lehrer damals in der Schule mit einem ironischen Rüffel in meine Richtung geantwortet hatte. Es war der Deutschunterricht und auf dem Lehrplan standen rhetorische Stilmittel. „Pleonasmus“ und „Tautologie“ gehörten dazu. Wir analysierten Reden von Hitler, Göbbels und anderen Politikern, die man tunlichst mit den beiden erstgenannten nicht in einem Atemzug nennen sollte. Und irgendwann hingen mir dann die Politiker mit ihren Reden ziemlich zu den Ohren raus. Denn was anfangs wie fein durchdacht erschien, zerplatzte wie eine Sprachenwämmserei erster Güte.

Klar, geholfen hat es nicht, wenn ich bei einer Rede von Helmut, dem Ersten, und Helmut, dem Zweiten, und anderen Waldheinis und Pissbudenluis sofort „Tautologie“ oder „Akkumulation“ oder „Inversion“ oder „Anakoluth“ oder „Polyptopton“ – oder wie sie alle heißen – denken musste.
Oder sei es, dass ich bei der Kirmes beim Wort „Autoselbstfahrer“ ins Schleudern geriet oder schon beim Wort „Düsenjet“ anfing besserwisserisch zu grinsen.

Und doch.

Da gibt es ein rhetorisches Mittel, das trägt den geheimnisvollen Namen „Oxymoron“. Mit diesem Wortungetüm verbinde ich eine Hassliebe.
Eben das, was das Wort beschreibt. Die Verbindung zweier vermeintlicher Gegensätze. Wie bei einer Hassliebe halt. Oder wie bei „Eile mit Weile“.

Oder wie in dem oben bereits zitierten Versen aus einem bekannten Spottgedicht. Das interessante an diesem Gedicht finde ich, dass es nicht möglich ist, eine Quelle dafür anzugeben.
Wikisource zuckt beim Nachforschen hilflos mit den Schultern:

Dieses Gedicht gibt es in vielen Varianten und es wird spekuliert, ob Goethe, Lewis Carroll oder Christian Morgenstern der Urheber ist, dies aber ohne jede Belege. Wahrscheinlich stammt es aus dem sächsischen Volksmund aus der Zeit um 1850. Dieses Spottgedicht ist ein exzellentes Sprachspiel das von seinen Oxymora und Paradoxien lebt.

Schön, da freu ich mich, dass ich dann hier fleißig und ausführlich zitieren darf, ohne dass ich in eine Abmahnwelle (s.a. Plumpaquatsch ) gerate und spontanes Surfen lernen muss.

Nun sei’s drum. Hier das Gedicht …

Dunkel war’s, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Auto blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
Auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß ein blondgelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm ’ne alte Schachtel,
Zählte kaum erst sechzehn Jahr,
Und sie aß ein Butterbrot,
Das mit Schmalz bestrichen war.

Oben auf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing des Frühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er auf dem Nachttopf saß
Und seine Morgenzeitung las.

Schönen Tag noch. :)

P.S.:
Ich schrieb von Trapattoni.
Trapattoni?
Okay, ein kleiner Exkurs (Ausflug) in geschichtliche Erinnerungen vom 10. März 1998. Man sollte den Herrn Trapattoni nicht so schnell vergessen. Auch wenn er inzwischen mit irgend so einem Lodda Maddeus in Salzburg den dortigen Verein trainiert.
Deswegen hier mein Tribut an dem, der es verdient (den Trapattoni, nicht den Lodda):
Weiterlesen

Unvollendetes …

Der Idee hinterherlaufend ging ich zu meinem Regal, ließ meinen Finger über Buchrücken gleiten und kam irgendwann rechts oben an.

Ich griff zu und lass geniesserisch, schnalzte dreimal mit der Zunge, griff zum Werkzeug und öffnete eine neue Geschmackswelt für mich:

Dornfelder im Barrique gereift.

Wie gut, wenn der Geist des Weines in guter Nachbarschaft zu dem der Bücher liegt …

Veröffentlicht unter Privat

<font face="ComicSansMS" color="darkblue" size="4"><strong>Unsere Milchschnitte, der Wladimir … Gimme a milk-cut!</strong></font>

Da hat unser Nicht-Deutsche Ukrainer Wladimir Klitschko sich durch Licht und Schatten geboxt und dann mit einem sehenswerten Knock-out gewonnen.
Wer es gegen um 5.00 morgens heute live gesehen hat, der wird es wohl gemocht haben (bis auf jene fünf dämlichen Werbepausen).

Und dann Wladimir mit dem Cut über dem Auge („Der Cut ist nicht schlimm … Ein Cut für einen Mann ist nicht schlimm“ Originalzitat Wladimir) in trauter Zweisamkeit …

… mit dem Rheinländer („… geb ich nem Rheinländer die Hand, schau ich sofort nach, ob ich noch alle Finger dran habe …“ Zitat eines ehemaligen Vermieters von mir) KAI EBEL unvermeidlicherweise ins Bild rückte, um mit Wladimir ein Interview im Ring zu führen.

Dass das ein abgekartertes Spiel war, wurde dann deutlich, als RTL-Interviewer Kai Ebel das übliche RTL-Interview-Honorar an Wldaimir aushändigte …

… eine Milchschnitte …

Wladimir nahm das geschmolzene hosentaschen-zerdrückte Honorar von Kai Ebel dankend an (Wladimir: „Isse geschmolzen, müsse im Kühlschrank aufbewahren“ ).
Wie schön, dass nicht alles nur mit Euro finaziert wird, sondern auch immer wieder mit Milchschnitten.

Oder dachtet ihr etwa, RTL zahlt mit Rubeln?!?

Kai Ebel bezahlt den Wladimir Klitschko

Mal ehrlich: Ist Kai Ebels Gesicht im unteren Bild nicht richtig teletubbie-mässig knuddelbar? … … äh, knitterbar … :>

Veröffentlicht unter Privat

<font face="ComicSansMS" color="red" size="3">Gewichtiges …</font>

Habe gerade meinen Briefkasten geleert und Brief von der DFG (Deutschen Forschungsgemeinschaft) gefunden. Habe den Brief mit zittrigen Händen geöffnet.

Vorgeschichte:
Las, im Internet, dass immer mehr Nutzer „schlankere Software“ fordern und auch Microsoft an einer schlankeren OFFICE-Lösung arbeitet.
Habe daraufhin überlegt, wie ich Deutschland innovationsmässig bei der Forschung nach „schlankere Software“ global auf Rang 1 bringen könnte.
Habe meinen Desktop-PC gewogen und dann alle Software vom PC gelöscht. Nochmals gewogen. Konnte keinen grossen Unterschied auf meiner digitalen Waage feststellen.
Vermute, es liegt an der Art und Weise der Löschung der Software.
Habe WINDOWS XP erneut mit all seinen Optionen installiert und dannach alle meine Software aufgespielt. Festplatte fast voll. Erneut gewogen und danach von außen rangebootet und die Festplatte mit FORMAT C: gelöscht.
Waage zeigte nachher den gleichen Wert an. Körperfett-Anzeige der Waage war dabei auch vorher und nachher die gleiche. Zeigte jeweils immer NULL an.
Vermute, dass meine Waage kaputt ist, denn bei mir zeigt sie auch immer „32“ an, egal ob ich vorher 120,6 kg oder 119,9 kg wiege.
Habe Musik auf meinem MP3-Player gelöscht und auf Küchenwaage gewogen. MP3-Player danach bis zum Rand mit Musik abgefüllt und erneut gewogen.
Wieder kein Unterschied.
Benötige erheblich feinere Waage mit Auflösungsvermögen in Tausendstel-Bereichen in einer temperierten, klimatisierten, staubfreier, erschütterungsloser Umgebung.
Deswegen 24-seitiges Forschungsvorhaben an DGF gerichtet und mich als Kenner aller letztens gekürten Elite-Unis geoutet. Habe als Beweis dafür Kantinenmarken der Elite-Unis Münchens und Karlsruhe beigelegt, die ich von meinen Urlaubsreisen gesammelt hatte.

Zurück in die Gegenwart:
Las mit Entsetzen den Brief der DFG.
Mein Forschungsvorhaben sei abgelehnt, weil ich wohl vergessen hatte, meinen Antrag zu unterschreiben.
Erneuter Antrag sei wegen dieser Nachlässigkeit nach §18 Absatz 3,69 von Murphys Gesetzen nicht erlaubt.

Im Internet vergeblich nach §18 Absatz 3,69 gesucht. Glaube, die wollen mich verarschen. Von grosser Traurigkeit überwältigt heulend zum Kühlschrank gegangen, vier Eier herausgeholt und wieder ins dumpfe Brüten verfallen.
Biervoräte dabei gelyncht.
Sitze jetzt nicht nur auf meinen Eieren sondern auch auf dem Trockenen.


Die Welt ist sowas von fiiiiiiieeeeeeess … .

Veröffentlicht unter Privat

Póg mo thóin (übersetzt: "Küss meinen Arsch")

Dunkel war’s, der Mond schien helle,

als ich die Tür zum Sex-Shop aufschob.

Die kalte, abgasschwere Luft der Strasse liess ich hinter mir und betrat das Etablissement mit warme, gefiltert klare Luft, da wo jeder sagt, es herrsche nur Unmoral, Perversion und Männermuff.

Nachdem ich mich an den zwei obligatorischen Kundinnen bei den Anal-DVDs in den Laden hineinschob und mich so umsah, was es neues gibt auf dem Erotik-Markt, registrierte ich schlagartig die Hintergrundmusik …

Jem Finer :!:

Vielen dürfte der Name nichts sagen. Dafür aber mehr der Name The Pogues. Die irische Folk-Punk-Band, die sich anfangs noch „Pogue Mahone“ (siehe obige Überschrift) nannte.

Die Musik, die da lief, erkannte ich sofort und mir fiel die deutsche Coverversion der Kölsch-Rock-Band BAP ein: „Weihnachtsnaach“.

„The Pogues“.

Wie lang ist das jetzt her …

Die gehörten zu den 80igern wie der kalte Krieg und der NATO-Doppelbeschluss. Aber „The Pogues“ waren der positive Pol einer aufgewühlten Zeit, die mit einem Mauerfall endete.

Was in dem Erotik-Laden noch angeboten wurde, war mir egal. Ich hörte der Musik zu und als die CD endete, verliess ich den Laden und schob mich schon wieder an zwei Frauen vorbei.

Was es in dem Laden gab?
Sicher.
Männer und Frauen vor und in den Regalen mit Sex-Artikeln jeglicher Art.
Aber das war unerheblich.
Die Musik der „The Pogues“ begleitete mich bis nach Hause, bis ich die LPs fand und auflegte …

Pappnasen aller Länder …

Heute
am 11.11. um elf Uhr elf
beginnt im Rheinland der Karneval.

Wie sagte ein Nicht-Rheinländer zum Karneval ganz knackig?

„Um Sex zu haben, muss ich mich nicht verkleiden!“