
Eine spannende Sache. Eine Online-Lesenacht im Teppichhaus von Trithemius.
Einfach das Bild anklicken und mitlesen.
Prädikat: Lohnenswert.
Archiv der Kategorie: Privat
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne …
Morgen ist St. Martin.
Also, die Laternen hervorgerkramt und auf Hochglanz gewienert und ab auf die dunkle Strasse, den Nicht-Katholen heimleuchten.
Aber warum – das ist jetzt die Frage – warum wird am St. Martinstag eine Martinsgans gegrillt und verfuttert?
Tja.
Die katholische Kirche hat die Erklärung parat:
St. Martin sollte Bischof werden und hat sich aus Angst davor, in einem Gänsestall versteckt. Die Gänse haben Martin dann mit ihrem Geschnatter veraten.
Aus Rache wird jetzt von allen Katholen am St. Martinstag eine Gans verspeist.
Was sagt uns das?
Die Kirche feiert begeistert nen Heiligen mit Laternen, hintenrum aber rächt sie sich an Gänse (warum mussten die Gänse den kommunistischen Martin – jawohl, teilt einfach Mäntel mit Besitzlosen! – zum Bischof schnattern?!?).
Übrigens, zu Ostern verfuttern wir Eier.
Soll dass jetzt heissen, dass Jesus in seinem Grab wohlmöglich deswegen aufgewacht ist, weil die Grabbesucher Hühnereier fallen liessen?
Fragen wird man wohl doch noch dürfen …
<font face="ComicSansMS" color="red" size="3">Leben wie die POPSTARS</font>
Wer schaut die Sendung POPSTARS?
Wer will mal in dem Haus leben, wo die Mädels wohnten?
Unter Immobilienscout24.de wird die Villa für schlappe
4.600.000 Euro
angeboten.
Zahlt der gute deutsche Millionär mit Links aus der Portokasse.
Der Rest muss halt zur Bank und nach nem Kreditchen fragen …
Hier die Aussenansicht der Villa:
Klick mich
Und hier die gesamte Anzeige:
Klick mich (Alternativ: Klick mich)
<font face="ComicSansMS">Qualitätsmanagement unter Bloggern</font>
Es wird immer wieder über Qualität gesprochen. Was ist Qualität? Es gibt keine Qualität. Weder gute noch schlechte. Gerade in Blogs nicht. Es gibt welche, die sprechen viele Menschen an, andere werden weniger gelesen. Für jeden ist etwas dabei.
Was ist Qualität?
Das obige Zitat stammt aus dem Blog von Wildschön und zeichnet eigentlich die ganze Problematik auf.
Was ist Qualität?
Ich kenne einen Journalisten, der regelmässig von „Qualitätszeitungen“ schreibt, aber nie schreibt, welche Zeitungen er damit meint. Er zwingt mir auf, meine eigenen Vorstellungen über Zeitungen für seinen Begriff zu verwenden, um überhaupt seinen Ausführungen irgendwie folgen zu können. Anders gesagt, er lässt mich im Unklaren, wo er wirklich seine Position hat.
Die Meßbarkeit ist eine elementare Vorraussetzung für eine objektive Beurteilung. Erst durch die Meßbarkeit lässt sich eine Aussage über Qualität machen.
Kann man den Inhalt von Blogs und somit den Blog überhaupt messen?
Qualität an sich bestimmt sich über die Erfüllung aller Anforderungen an ein Produkt.
Unterliegt ein Blog bestimmten objektiven, meßbaren Anforderungen, dann lässt sich auch der Erfüllungsgrad der Qualität bestimmen: gute Qualität, schlechte Qualität.
Qualität an sich ist also wertneutral.
Wer mit dem Wort „Qualität“ elitäre Gefühle erzeugen will, der verbiegt „neutrale Qualität“ für seine eigene ungenannten Zwecke: Manipulation seines Gegenüber.
Wir sagen gerne „Qualität beginnt im Kopf!“
Und diese Aussage ist durchaus mehrdeutig zu verstehen.
Wie sieht das im praktischen Leben aus?
Fakt ist, dass 90 % der Kunden, die mit der Qualität eines Produktes unzufrieden sind, dieses fortan meiden werden. Jeder dieser Kunden wird seinen Unmut mindestens 9 und teilweise über 20 weiteren Personen mitteilen. Nur 4% der unzufriedenen Kunden beschweren sich über mangelnde Qualität beim Erzeuger des Produktes. Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht das Produkt.
Wenn bei blog.de der Kunde der Leser und das Produkt der einzelne Blog ist, dann wird sehr schnell klar, dass es kein objektivierbare Qualitätskriterien gibt sondern nur unzählige Meinungen, was Qualitätsanforderungen sein sollen.
Und alle gehen von der eigenen Meinung aus, ab wann ein Blog seine Daseins-Berechtigung hat:
Wenn der Blog eine „gute“ Qualität hat.
Ungefragt bleibt immer der schreibende Mensch hinter dem Blog, warum dieser Mensch schreibt. Warum er so schreibt, wie er schreibt.
Finde ich es nicht gut, lese ich nicht.
Finde ich es gut, lese ich.
Den Ärger, den Wildschön in ihrem Post „blog.de und ich“ verstehe ich sehr wohl.
Aber die Kritik an Wildschön, welche auf der „Qualitätsschiene“ läuft, verstehe ich überhaupt nicht.
Oder gibt es hier seit neustem ein Qualitätsmanagement für Blogger?
Was mir dazu nur einfällt, ist das folgende:
Dämm ein sing Ühl ess dämm andere sing Naachtijall.
[…]
‚t Salz en der Supp sinn Jäjesätz. Dat Zauberwoot heiß „Toleranz“. Om eezte Schild vum Ruusemoondaachszoch steht: „Jeck, loss Jeck elans!“ Un noch ’ne Spruch ess bahl ald widder neu. Ich kenn en sick ’ner Ewigkeit: „Et jitt kei jrößer Leid, als, wat der Minsch sich selvs ahndeit.“
Textquelle: BAP „Naachtijall“
<font face="ComicSansMS" color="red">Beständig bleibt der Wandel …</font>
Kontostand vom Sparbuch angeschaut. Nachdem ich keine Tränen mehr hatte, den Plan aufgegeben, jemals in meinem Leben ein Auto zu kaufen.
Dann gehört, dass VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder vom Chefkontrolleur und Oberstrippenzieher Ferdinand Piëch aus dem VW-Konzern gegangen worden ist. Pischetsrieder hat den Konzern mit einem Auto verlassen.
Im Radio erfahren, dass der 1. FC Köln Trainer Hanspeter Latour ebenfalls gegangen wurde. Er fuhr mit Fahrzeug aus den Job.
Ebenfalls gelesen, dass auch Donald Rumsfeld aus dem Weissen Haus aus seinem Job als Verteidigungsminister geflogen ist. Vermute, er flog mit nem Hubschrauber aus George W. Bush seinen Zirkel.
Schröder fuhr damals nach seiner Wahlniederlage erst aus seiner Haut und dann aus dem Kanzleramt mit nem Auto fort.
Idee bekommen, in meiner Firma einen Versuchsballon starten lassen.
Bin zu meinem Chef gegangen, und habe ihn direkt nachgefragt, welches Fortbewegungsmittel ich erhalten würde, würde ich gegangen werden oder gar fliegen.
Stieß auf kopfschüttelnde Unverständnis.
Schickte mich zur Personalabteilung.
Meinen Versuchsballon dort schließlich nicht fliegen lassen. Ballone fliegen nicht. Ballone fahren. Daher in Personalabteilung einen fahren lassen.
Wurde wegen Blähungen gewaltsam weiter zum Betriebsarzt geschickt.
Weiss nicht, was ich da soll.
Betriebsarzt verschreibt keine Autos.
Idee verworfen mir mein erstes Fahrzeug anzuschaffen.
Werde in meinem Leben wohl fahrzeuglos bleiben.
Was ich bloggen darf …
Was darf ich überhaupt bloggen? Wo verstosse ich gegen Recht? Und was passiert, wenn ich mich nicht drum kümmere? Wie verhalte ich mich bei Abmahnungen? …
Ein sehr aufschlußreicher Blogartikel zu solchen Fragen findet sich hier:
http://www.spreeblick.com/2006/10/05/darf-ich-das-bloggen
Lesenswert und lohnenswert zu lesen.
Tja, da werd ich mal einige Bilder aus meinem Blog entfernen oder die links umdengeln …
<font face="ComicSansMS" color="darkblue" size="4">Ausgeträumt …</font>
Das „All american girl“ ist nun endgültig auf dem Boden der Allerweltsmenschen angekommen.
Anfangs träumte sie noch öffentlich von dem Leben als jungfräulicher, tugendhafter „Küche-Kirche-Kinder“-Frau, dann fiel sie durch Alkoholexesse auf, verheiratete sich mal schnell in einer Kapelle, um noch schneller diese Heirat annulieren zu lassen. Dann plaudert der „sexiest man alive“ aus, dass sie schon lange vor der Kapellenheirat keine Jungfrau mehr war und das dank ihm. Und nun hat sie nach zwei Jahren beim Scheidungsgericht den Bankrott ihrer Ehe angemeldet.
Was sagen wir dazu?
Willkommen im wirklichen Leben, liebes Disney-Püppchen.
Und für alle die gerne an Frau Spears Speerwerfen frei dem Motto „Hit me baby one more time“ üben möchten, empfehle ich den folgenden Link:
http://www.indiaarcade.com/swf/20448.swf
Oder für ein bischen Lesestoff von Frau Spears speziellen Fans: Hellway to heaven
Tja, that’s life …
Oder wie William Shatner mit einem Buchtitel es mal ausdrückte:
„Get a life“
<font face="ComicSansMS" size="3">Das sowas von sowas kommt …</font>
Hab beschlossen mich von meiner Lichterkette zu trennen.
Tut mir zwar weh, aber wat mutt, dat mutt.
Hatte am Samstag noch kurz nach WETTEN DASS meine Weihnachtsdekoration im ganzen Haus beendet und dann festgestellt, dass bei der Lichterkette eine rote Birne nicht mehr funktionierte. Tauschte sie aus und leuchtete wunderprächtig vor sich hin.
Stellte nach einer halben Stunde fest, dass in der Stadt kein Licht mehr brannte. Habe die Kette schnell vor Schreck ausgesteckt und da gingen die Lichter draussen wieder an.
Meine Hoffnung, dass daran wirklich nur EON und das Kreuzfahrtschiff Schuld gewesen seien, hat sich diese Nacht nicht bestätigt. EON schaltete Strom an der Ems ab und nichts passierte in der Rest der Welt. Das Schiff schiffte unter den Stromleitungen.
Folgenlos.
Glaube, werde meine Lichterkette als DEFEKT über Ebay verkaufen …
Beim Stromablesen des Stromzählers ohnmächtig geworden.
Scheiss Lichterkette …
Der Weltraum unendliche Weiten.
… um mutig dorthin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.
In der Wochenendausgabe der Süddeutsche fand sich ein Portrait von mir.
Allerdings doch ein wenig zu marginal, als das es jedem hier sofort aufgefallen sein wird.
Das Foto, exklusiv fotografiert von einer Raumsonde in den unendlichen Weiten des Weltalls, direkt von hinterm Saturn.
Die Erde ist übrigens der helle Punkt dort links überm Ring.
Und ich bin der da wo winkt … .
Bitte hier klicken, um das Bild aufzurufen.
Mein ganz privater Countdown …
Moin moin allerseits!
Es gibt Tage, da kann ich einfach nicht anders, da muss ich einfach anfangen zu zählen:
Noch vier Tage und der Rest von heute …
… dann ist wieder Wochenende …
:wave:
Binnen 24 Stunden
Ich versuche es noch immer auf die Reihe zu kriegen:
Wo ist in China der Sack Reis umgefallen und was hat einen Schmetterling dazu veranlasst mit nem Flügel zu schlagen?
Thomas Gottschalk moderiert sein WETTEN DASS. Dabei fährt dann ein Schiff unter einer abgeschalteten Stromleitung her, der Wind bläst zudem noch zu heftig in Windrädern rein und in vielen Städten gehen als Folge davon die Lichter aus.
Uwe Seeler wird 70 und Saddam Hussein zum Tode verurteilt, damit er dann am Galgen baumelt, sowohl Leben als auch Exkremente von sich gibt.
Die Fans von Schalke 04 planen beim Spiel gegen Bayern am Anfang eisern 19 Minuten zu schweigen und Schalke macht in dieser Zeit 2 Tore. Als die Fans dann wieder ihre Mannschaft anfeuern, schafft Bayern noch das 2:2.
Kinder von Ausländern müssen ein Deutschkenntnisnachweis erbringen. Sicherlich wird Bayern eine Vorreiter-Rolle spielen. Die CSU will einfach verhindern, dass Stotterei aus Mangel wegen der Sprachbeherrschung dazu führt, dass diese später mal bayrische Ministerpräsidentenposten besetzen …
Und dann stolpere ich über die Meldung, dass 14 Jährige auch nicht mehr Sex haben als die Leute über 40. Und HipHop-Fans haben eh den meisten Sex von allen anderen Musikhörern.
Und wieder frage ich mich:
Wo ist in China der Sack Reis umgefallen und was hat einen Schmetterling dazu veranlasst mit nem Flügel zu schlagen?
Wayne interessiert’s?
Handyortung über Satellitensystem … wo ist gerade dein Schatz?
In „Stern-TV“ wurde darüber berichtet:
Es ist ohne Probleme möglich, ein eingeschaltetes Handy zu orten.
Wer einen Vertrag bei O2 hat, kennt dieses Feature im Internet schon. Es geht aber nur bei eigenen Nummern. Das Feature muss freischaltet werden und jede Ortung kostet einen Obolus. Man tippt im Internet seine Handy-Nummer ein und schon erscheint auf dem Monitor eine Karte mit einem Kreuz drauf und man weiss, wo man ist. Oder besser gesagt, wo sich die eigene Handy-Karte befindet.
Hört sich faszinierend an. Aber es hilft nicht wirklich, wenn das Kreuz auf einem Wohnblock sich befindet. Denn das Kreuz zeigt nicht automatisch (und auch nicht manuell) an, in welchem Stock welcher Wohnung sich die eigene Handykarte befindet. Und erst recht nicht, welches Zimmer.
Somit ist dieses O2-Feature nicht gerade wirklich hilfreich, um zu zeigen, wo sich der eigene Schatz wieder herumtreibt. Ob er/sie wirklich gerade Zigaretten holen ist oder er/sie nicht gerade auf nen Quickie in der Wohnung der anderen verdächtigen Person ist.
Man bräuchte dafür so eine Art Google-Earth.
Ein Handy-Ortungssystem, welches die beobachtete Person gleich fotodokumentarisch zeigt.
Das wäre es doch, oder?
Und genau so einen Internet-Link habe ich gefunden. Und das beste daran, es funktioniert auch mit wildfremden Nummern.
Aber wie genau ist das System?
Zitat von der Seite:
Ungefährer Spielraum für Ortungsfehler:
* Maximum 10 Meter für Mobiltelefone in Europa, und Großbritannien.
Probiert es aus.
Hier ist der Link: Handyortung leicht gemacht!
Es funktioniert.
Lebe wild und gefährlich (Teil 10) … oder: Geldscheinvernichtung: Jugend forscht …
Verblüffung überfiel mich heute: Im Radio gehört, dass Euro-Scheine wegen Säure zerbröseln. Nach zehn Minuten grübeln habe ich sofort weitere Möglichkeiten zur Euro-Schein-Vernichtung untersucht und einen Versuchsplan detailliert aufgestellt.
Schockierendes festgestellt:
Der 5er ist nicht feuerresistent. Der 10er brennt auch ohne Hemmungen. 20er, 50er und 100er haben mich auch enttäuscht. 200er von Bank besorgt. Brannte ebenfalls, aber länger als die anderen.
Ich habe die Reste zusammengefegt und bei Landeszentralbank gegen Neuscheine versucht einzutauschen. Die wollen mich im Laufe des Monats benachrichtigen, ob ich was zurück erhalte.
Währenddessen weiter geforscht: Elf 20er-Scheine zum spurlosen verschwinden gebracht. Klo danach mit Mühe und einer Dose Rohrfrei wieder zum Funktionieren gebracht.
Privater Aktenvernichter vernichtet 100er gebündelt auch ohne Probleme.
Habe vier 50er in einem Gemisch aus Domestos, Essig, Backpulver und Maggi aufgekocht. Sie waren nach zwei Stunden spurlos verschwunden. Ich muss jetzt allerdings die Küche renovieren.
Vierzehn 5er habe ich in die Schale einer schwäbischen Klofrau gelegt und mich einmal ganz langsam umgedreht: Geldscheine danach auch weg.
Alles ganz genau notiert. Danach bin ich zum Geldautomaten gegangen. Jetzt ist Karte auch weg.
Brauche unbedingt Termin für Kredit bei meiner Bank, da das Forschungsvorhaben von mir noch nicht beendet ist …
Gesucht – gefunden
Bei MensHealth.de fand ich unter der Rubrik „Gut geflirtet, ist halb gesexelt“:
Perfektionieren Sie die Real-Madrid-Mimik. Eine interessante Frau schauen Sie immer mit dem Gesichtsausdruck an, den Sie haben, wenn im Fernsehen Real gegen Bayern läuft (aber sagen sie bloß nicht aus alter Gewohnheit dazu: Das ertrage ich nur mit einem Bier!).
Aber hallo!
Lesen hier auch Bayern-München-Fans mit?
Ich kenn die Manchester-United-Mimik.
Aber kann mir mal wer diesen Real-Madrid-Mimik näher beschreiben?
Nichts außer Gutes über Tote … oder: no-go-areas
„Die Bundesregierung wird gegen die Soldaten, die dabei eine Rolle spielen, ermitteln und mit aller Härte durchgreifen.“
„Dieses Verhalten der Soldaten ist schlecht für das Ansehen der Bundeswehr.“
„Absolut abstoßend und Ekel erregend.“
„Ein solches Verhalten ist durch nichts zu entschuldigen.“
„Natürlich besteht die Gefahr, dass gegnerische Gruppierungen wie die Taliban oder Al-Kaida solche Fotos instrumentalisieren und ihren Landsleuten sagen: Seht mal, so gehen die Ungläubigen, so gehen die Deutschen mit unseren Toten um.“
„Die schockierenden Bilder werden natürlich in der islamischen Welt verbreitet werden. Diese Aufnahmen werden von Taliban und El Kaida gegen uns instrumentalisiert werden. Das ist gefährlich und fatal, weil es nicht nur unsere Reputation beschädigt, sondern auch Demonstrationen provozieren kann.“
„Solche Vorfälle liefern islamistischen Extremisten Munition für weitere Radikalisierung. Das erhöht die Gefahr weiter, dass deutsche Interessen im In- und Ausland Ziel islamistischer Terroristen werden können.“
„Zur Erinnerung: Im Fall der beiden Kofferbomber reichte bereits die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen als Motiv aus.“
Mir wurde signalisiert, dass diese Inszenierung nicht nur eine Bedrohung für die Deutsche Oper darstellte, sondern für die gesamte Bundesrepublik und Einrichtungen im Ausland. Diese Bedrohung wurde mir sehr drastisch geschildert, und ich bin sehr verwundert, dass das plötzlich eine Bagatelle gewesen sein soll.
Wir müssen aufpassen, dass wir nicht aus Angst vor gewaltbereiten Radikalen immer mehr zurückweichen. Selbstzensur aus Angst ist nicht erträglich.
Kniefall vor Terroristen
traurigen Beleg dafür, dass islamistisch-extremistische Agitation gegen die Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft offenbar bereits Wirkung zeigt
„Wenn wir alles, was wir tun, untersuchen auf das, was daraus resultieren mag, dann gerät unsere Freiheit wirklich zutiefst in Gefahr.“
Quellen der obigen Politikerzitate: deutsche Presselandschaft
Muss man aus den Fotos Konsequenzen ziehen? Welche?
Sie sollten in hoher Auflage in allen Fraktionen kursieren, wenn wieder die Abschaffung der Wehrpflicht propagiert wird. Nachdem auch hohe Offiziere schlechten Sold, gesellschaftliche Verrohung, seelische Überforderung und morbide Faszination des Grauens als Erklärungen heranführen, kann man sich nun anschauen, wie eine reine Berufsarmee aussähe und was man mit ihr alles anstellen kann. Auch zur Abstimmung über Schäubles „Einsätze der Bundeswehr im Inneren“ sind Belege über die typische Dynamik von Soldateska hilfreich. Das verbliebene beste Argument für die Wehrpflicht sind die Einsätze von Zivildienstleistenden auf internationalen Soldatenfriedhöfen.
(Quelle: hier)
Aktuelle Wetterdurchsage … (2)
Hab noch mal vorsichtig und scheu rausgeschaut, raus aus dem Fenster.
Nein, da war nichts mehr in der Luft. War wohl doch ne Halluzi. Aber irgendwer hat Zucker (oder Mehl?) über die parkenden Autos gestreut.
Ich schätze, die Polizei dürfte den einkassiert haben. Schliesslich sind die hier gegenüber und richtig aufmerksam.
Möglicherweise sitzt der Täter gerade im Verhörzimmer und hat ne grelle Lampe in sein Gesicht gerichtet. Geschieht ihm ganz recht, dem Umweltverschmutzer.
Egal.
Gute Nacht da draußen, was oder wo immer ihr auch sein mögt. :wave:
Aktuelle Wetterdurchsage …
Das neuste vom Wetter:
Irgendwo da draussen muss wohl ein Kohlekraftwerk brennen. Oder vielleicht die Dachpappe eines Kernkraftwerkes. Denn draussen fällt weisse Umweltverschmutzung vom Himmel.
Meterologen werden mir jetzt sicherlich widersprechen und sagen, dass es harmloser Schnee sei. Kann aber auch nicht sein. Gestern um diese Uhrzeit waren es noch 15 °C. Okay, jetzt sind es nur noch drei. Aber ob es Schnee ist oder dicker Fall-out werd ich jetzt nicht auskundschaften.
Ist es Umweltverschmutzung, ist es ungesund. Ist es Schnee, ist es kalt und im Endeffekt auch nicht gesund. Und ist es Schnee, ist es im Endeffekt auch Umweltverschmutzung.
Ich geh jetzt zu Bett und schau morgen wieder aus dem Fenster. Vielleicht halluziniere ich ja auch …
Internationaler Weltspartag: Spare, koste was es wolle …
Hey, heute ist internationaler Weltspartag!
Aber nicht bei uns. Nicht in Deutschland. Der heutige war bei uns schon gestern.
Und was macht Deutschland dann heute am internationalen Weltspartag?
Das, was wir jeden Tag machen: Schulden.
<font face="ComicSansMS">War das heute für dich ein Scheißtag?</font>
Gesucht, gefunden.
Der Ursprung des Wortes „Scheißtag“:
Als „Scheißtage“ wurden in Süddeutschland und Österreich unter Knechten (in früheren Zeiten angestellte Arbeiter in bäuerlichen Betrieben) die zusätzlichen ein bis drei unbezahlten Arbeitstage bezeichnet, die die von ihnen beanspruchte Zeit für die Verrichtung der Notdurft während der vereinbarten Anstellung ausgleichen sollten. Häufig war der „Scheißtag“ der 29. Dezember.
Quelle: wikipedia.de
Und?
=> War der heutige Tag dein 29. Dezember?
Oder war er letzte Woche schon? :)
<font face="ComicSansMS" size="3">Hallo Wien!</font>
Zulange in ’ner Kneipe rumgesumpft, mit Augen versucht das Bier aus dem Glas zum Verdampfen zu bringen, hab es dann aus Verzweiflung einfach runtergeschüttet.
Meine Frau kam mit nem Tempo vorbei, ihr „Hat-der-Kleine-wieder-gesabbert“-Blick konnte mich schon gar nicht mehr treffen, solange ich mein Bierglas noch heben kann, ist mir das Kinn-Abwischen auch noch keine Kunst.
Nur die Gäste sahen mich an, als ob ich die „Sinfonie des Grauens“ persönlich sei. Ja, Herrschaftszeiten, haben wir denn nun Halloween oder nicht?!? Darf ich nun dafür sorgen, dass andere ’ne Gänsehaut angesichts meines leicht delirenden Zustandes bekommen oder nicht?!?
„Nein“, sagte mir der Kellner unisono mit meiner Frau zusammen.
„Zusammen“ – das war auch das Wort, welches beide verwendeten. Und dann redeten beide noch vom „Reißen“. Kapiert habe ich es nicht. Mein Freund Heiner sagte mir dann noch in nem leichten schwül kumpelhaften Säuferton, ich solle gefälligst sauber bleiben.
Sauber.
Dabei hatte meine Nachbarin in ihrem Dekolleté ziemlich viel Kunstblut verspritzt und dort, wo sich normalerweise der Blick hin verirrt, klaffte ein dickes aufgeklebtes PVC-Wundenimitat. Auf ihrem Rücken stand Zombie, in ihrem Cocktailglas befand sich wohl ähnliches, denn sie beaugapfelte ihr Make-up andauernd durch nen Klappspiegel.
Ich hab mir daher keinen „Zombie“ bestellt. Nachher lauf ich auch noch dauernd aufs Klo und muss mich auch noch zwanghaft im Spiegel anschauen.
Jemand sagt, ich solle mich amüsieren. Ich hebe mein Bierglas der Gegenüber entgegen, die öffnet ihren Mund, ich sehe ihre Zähne und mein Lächeln gefriert. Widerlich! Das Glucksen der Frau mir gegenüber verrät mir, dass sie diesen Effekt erwartet hatte. Ich setzte mein Glas ab und verfalle in dumpfes Brüten.
Gott sei Dank ist übermorgen Allerheiligen.
Friedhofsrundgang ist angesagt. Und das gleichzeitige Gräber-Mobben beim Gruftnachbarn.
„Schau mal. Der hat überhaupt nichts an seinem Grab getan.“
„Unser Grab ist das schönste in der Reihe!“
„Schau dir mal den mickrigen Kranz dort drüben an. Die sollten sich was schämen.“
„Und so was nennt sich bei denen Totenehrung! Die haben noch nicht mal das Glas ihrer Grableuchten geputzt!“
„Letztes Jahr haben wir noch drei Grabgestecke auf unsere Gruft abgelegt, aber dieses Jahr nur zwei. Die sind halt so teuer geworden. Dafür haben wir aber mehr reinstecken lassen. Man möchte sich ja nichts nachsagen lassen.“
Nein, der November gehört verboten.
Nur triste Tage und dann noch das ganze nekrophile Gedöns: Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Totensonntag …
Ein Monat, um zum gnadenlosen Alkoholiker zu werden.
Oder wie damals jener,der zur abgehalfterten Möbelhausattraktion wurde. Jener Rex Gildo. Das war dem armen Jungen wohl doch zu viel und daher ist er wohl gehopst. Acht Tage vor Allerheiligen vor sieben Jahren. Alkohol hatte er ja schon genug. Zwei Tage vor Halloween wurde er begraben …
Und wie auf Kommando knallt das Ralf Siegel Machwerk durch die Lautsprecher der Kneipe: Hossa.
Fiesta Mexikana.
Hossa.
Und übermorgen stehen die Fans wieder um einen Hügel Erde und Kränze.
Hossa.
Es ist ja Halloween.
Hossa.
Über dem Tresen baumelt ein Skelett. Meine Frau streichelt es zärtlich und schaut mich dabei an. Instinktiv rechne ich meine Lebensversicherung gegen das Abendessen von ihr heute auf. Hossa. Alles im grünen Bereich, kam alles aus der Dose und schmeckte so fade, wie es bei ALDI halt so schmeckt.
Eine Vampirella drängt sich neben mir und prostet mir zu. Die Hälfte ihres Biers landet auf meine Hose und alle um mich herum lachen und rufen „Halloween“.
Ich überlege, ob ich wieder sabbern sollte. Meine Frau scheint den Gedanken erraten zu haben und schaut mich streng an.
Ob sie mich umbringen wird, wenn ich nochmals sabbere? Es ist schließlich Halloween. Und – das wichtigste von allem – sie ist glaubensfeste Katholikin. Was die Kirche sagt, ist ihr heilig. Solange sie sich natürlich nicht in ihr Privatleben einmischt.
Heute – oder war es schon gestern? -hat sie vor Freude gegluckst, als sie sich ihre Vampirzähne für den Abend einsetzte und ihren Kopf zum Totenkopf umschminkte.
Im Radio lief vor einigen Jahren die Kurzmeldung, Katholiken und Protestanten hätten sich jetzt darauf geeinigt, dass ab nun der Mensch allein auf Grunde seines Glaubens schon im Himmelreich aufgenommen werden würde. Gute Taten dafür braucht es nun nicht mehr.
Nachtigall ick hör dir trapsen, war schon damals mein erster Gedanke. Wollen die beiden Kirchen nun wieder Kreuzzüge ausrufen? Ist das die Antwort auf die hohe Anzahl der Kriege? Der Joan d’Arc-Effekt? Die soll ja persönlich um jeden geweint haben, dem sie zuvor die Kehle zerteilt hatte. Dafür wurde sie ja auch u.a. heilig gesprochen. Demnächst werden wohl der Sachsenschlächter Karl der Grosse oder der Indiofresser Cortez oder der grausame Christopher Kolumbus ins Reich der Heiligen aufgenommen. Denn gläubig waren sie bis zuletzt. Zuerst die Heiden getauft und dann – rumps – die Omme ab.
Alles im Namen Gottes.
Das nun aufgrund der Kirchenentscheidung ein Veto Gottes zu befürchten ist, steht nicht zu erwarten. Gott hat ja überhaupt keine Rechte bei der Mitsprache, er könnte sich auch nicht ausweisen und würde dann wohl in ein sicheres Drittstaatenland abgeschoben.
Ich schau mich um. Ein Mann mit einem Skeletttuchumhang wankt an mir vorbei und rammt mir mein Bierglas aus der Hand. Der Inhalt ergießt sich über die Verkleidung meiner Frau.
„Du Idiot! Wir gehen jetzt, du Säufer! Hast mein schönes Halloween versaut!“
Das Skelett übergibt sich gerade auf dem Tresen, aus der Lautsprecherbox tönt wieder mal ein zweifaches „Hossa!“ und die Umstehenden wenden sich mit Grausen ab.
Eine Symphonie des Grauens.
’s halt Halloween …