Vom Winde verweht, von der Gabel gepustet …

Das ist ja schon ne eigentümliche Woche.

Ein Orkantief, dass alle „Franz“ nennen, weht durch Deutschland, wirft paar Fahrzeuge um und bei VW muss der Sanierer gehen. Der heißt nicht „Franz“, aber „Bernhard“ und ein „Martin“, ne, hat ihn von der Gabel gepustet. Ein Winterkorn zwar, aber im frühlingshaften Januar.

Dann verliert der „Andreas“ seinen Job beim ARD, der „Günther“ will den Job der „Sabine“ nicht und der „Edmund“ will seinen Job nicht aufgeben. Auch wenn dem „Edmund“ die „Gabriele“ so gemein an dessen Fersen klebt, die ein „Peter“ beerben möchte, was ein „Erwin“, ein „Alois“ und noch ein „Günther“ aber so verhindern möchten …

Das alles vernachlässigend wird wohl eine Christiansen-Nachfolge-Findungs-Kommission einen „Günther“-Nachfolger suchen wollen, weil „Boris“ und „Lodda“ nicht verfügbar sind und der „Franz“ gerade durch Deutschland beckenbauert …

Womit wir wieder beim „Franz“ dem Orkantief wären.

Eine eigentümliche Woche der Vornamen …

Über Stars und Sternchen …

… zieht etwas viel leuchtenderes seine unerschütterliche Bahn.

Der Komet „McNaught“.

Nach dem Namen zu schließen, muss ihn wohl ein Schotte in den Highlands entdeckt haben … es kann nur einen geben …

Für die Sternengucker unter uns empfiehlt es sich heute in der Abenddämmerung gegen 17:00 in südwestlicher Richtung zu schauen oder in der morgentlichen Morgendämmerung gegen 7:00 in östlicher Richtung.

Und die Kamera nicht vergessen!

Ach ja, eilige Könige der Anzahl drei würden noch nicht gesichtet …

Veröffentlicht unter Privat

Aufbruch in die "Stadt der Engel" – Up and away to Los Angeles.

Da lese ich gerade bei der Süddeutschen das Becks Richtung Los Angeles aufbricht.

************************** Intermezzo **************************
Hey, ihr bayrischen Journalisten der Süddeutschen.
Lest mal das hier von euch:

Davis Beckham unterschreibt für fünf Jahre bei L.A. Galaxy

Davis heißt David, gelle?!
Und morgen schreibt ihr dann Stoiber bitte wieder mit „ä“, okay?!
************************** Intermezzo **************************

Fällt da wem was auf?
Nein, nein, nein.
Bitte nicht schreiben, dass das „weiße Ballett“ von Real Madrid am Ende sei.
Das interessiert nicht.

Viel mehr Aufmerksamkeit sollte dem Ziel von Becks gewidmet werden.

Wer wohnt in Los Angeles?
Okay, ihr habt recht. Viele Pornostars. Nirgendwo werden mehr Pornos in dieser Welt produziert als in Los Angels …

Nein.
Wenn David Beckham dort wohnen wird, dann wird dann auch eine Victoria Beckham dort shoppen gehen.

Was haben David und Victoria in Los Angeles gemein?
Nun, David wird da einen guten Fußballtrainer um der Ecke wohnen haben: Jürgen Klinsmann.

Und Victoria?
Robbie Williams hat in jener Stadt ein Haus und rühmte sich schon mit Sporty-Spice ein Verhältnis im Bett gehabt zu haben. Was soll da wohl „Posh-Spice“ sich wohl gedacht haben? „Was Mel C. schon hatte, dass krieg ich als Siegerin immer …“

Und wo stehen dann die Kameras des Boulevards?
Richtig.
Bei David immer an der Außenlinie, um – wie bei der WM – abzufilmen, wie er sich im Training mit Klinsi das Frühstück nochmals durch den Kopf gehen lässt.
Und bei Victoria wie sie sich von Robbie seine CD Rudebox erklären lässt …

Womit wir wieder bei Los Angeles als Stadt der C- und P-Filme sein werden …

„Stadt der Engel“ eben …

Wie die Marktwirtschaft so spielt …

Ein ehemaliger Schihfahrer wird gekündigt, weil er fremd gegangen ist. Er hat für ein Konkurenzunternehmen Werbung gemacht und wurde dann als Werbeträger des einen entlassen.

Und manch ein Fernsehzuschauer hat böse mit der Stirn gerunzelt und sich gefragt, wie sowas denn sein könne … und das alte Argument von „meinen Fernsehgebühren“ angebracht …

Ein Moderator, der sich seine Verträge selbst aussuchen kann, sagt als Nachfolger eines abgewirtschafteten Programmformats ab.

Und manch ein Fernsehzuschauer hat böse mit der Stirn gerunzelt und sich gefragt, wie sowas denn sein könne … und das alte Argument von „meinen Fernsehgebühren“ angebracht …

Würde ich Werbung für ein Konkurenzunternehmen machen, cih wäre meinen Job los.
Dürfte ich zwischen Verträgen auswählen, ich würde mir nur die beste Arbeitsbedingung herausfischen …

Warum regen sich dann einige über den Kündigungsfall Markus Wasmeier und die Absage von Günther Jauch beim ARD auf?

Mich haben beide Fälle beruhigt.
Denn ein „Stern-TV“-Abklatsch und jener Wasmeier sind IMHO wirklich fragwürdig …

Ich liebe ihn!

Ja, ich tue es.
Ohne ihn wäre das leben in Deutschland doch so faaaaad.
Ohne ihn wäre Wildbad Kreuth doch nur ein Kuhdorf mit der Historie für den damals geplanten Abfall Bayerns.
Ohne ihn würden wir doch nie eine Bereicherung der deutschen Sprache erfahren haben.
Gut, es gibt das „Kohle fringsen“, dessen Taufpate der damalige Kölner Kardinal Frings war.
Dann gibt es den Ausdruck des „Genschern“ beim Doppelkopf, wenn während des Spieles der Spielpartner gewechselt wird.
Barscheln, beckenbauern, beckern und ballacken sind inzwischen konstante Größen.
Und jetzt gibt es das „Stoibern“ in bester Umgebung seiner Artgenossen:

stoi│bern: stoiberst, stoibertest, hast gestoibert

1 (ugs.) Sich (aus Eitelkeit und/oder Feigheit) aus dem Staub machen 2 (Politik) Ewiges Fingerhakeln um Macht und Zuständigkeit 3 (Politik) Konsequent das Populäre fordern, aber nicht das Konsequente umsetzen wollen 4 (Das) Stoibern: a) Höchste, vollendete Form der Selbstdemontage b) Zögern und zaudern 5 auch: Den Stoiber machen —> verkohlen „Wir lassen uns nicht verkohlen“; merkeln, (Das) Merkel, durchmerkeln, leverkusen; södern; westerwellen; (veralt.) abwaigeln: abzocken

Quelle: http://www.ariva.de/board/237372

Und weil es so schon ist, ihm beim Stoibern zuzusehen
– nur das Original schlägt jede Fälschung –
hier ein Link, wo er leibt, lebt und stoibert … :
Link

Man kann ihn gar nicht oft genug zuhören … :>:>:>

Veröffentlicht unter Privat

Der Fake der Woche (1)

Wie ich ja bereits vorher mal schon angekündigt habe, präsentiere ich

Der Fake der Woche

Dieses Mal ist es Belinda.

Hallo Belinda.

 Hallo Careca.

 Ich begrüsse dich hier zu meinem Interview „Der Fake der Woche“.

Hm. 

 Du hast heute in deinem Blog geschrieben, dass du jetzt ein Jahr am Bloggen bist. Wie fühlt man sich so als „Fake“ nach einem Jahr?

Wie jetzt? Ich bin kein Fake! 

 Das war jetzt nicht meine Frage. Ich wollte wissen, wie fühlst du dich so …

 Ich bin kein Fake, Careca!

 Bitte bleib beim Thema. Dein erster Beitrag begann mit der Überschrift „Kurzinfo …“ und den folgenden demaskierenden Worten „… zu meinem dritten Versuch“. Meine Frage, ist der jetzt als Fake endlich geglückt?

 Careca, wenn du noch einmal so einen Scheiß auf diesem Niveau weiterfragst, gehe ich! Aber vorher kriegst noch was auf die Backen! Vorsicht also!

 Interessant. Natürlich will ich nicht, dass du jetzt das Interview abbrichst. Deshalb zu einem komplett anderem Thema: Wie fühlst du dich so nach einem Jahr bloggen?

 Gut …

 Schööön. Endlich mal eine klare Antwort. Nach einem Jahr bloggen als Fake, ist das nicht anstrengend?
Belinda?
Was machst du da?
Zieh die roten Boxhandschuhe aus, Belinda!
Belinda?
Nicht Belinda!!
Belin



[Hallo, entschuldigt die kurze Interviewunterbrechung. Hier schreibt mal kurz eure Belinda zu Ende. Careca meldet sich, sobald er wieder feste Nahrung zu sich nehmen kann. Bis dann.]

 

Und jetzt können sie es wieder sehen …

Wie ich vorhin hier im Brasilblog lesen konnte rudert die brasilianische Justiz wieder zurück. Die behördliche Anordnung der Justiz wurde wieder aufgehoben. Die Reaktionen auf die Sperrung sowohl in Inland und als auch in Ausland der dortigen öffentlichen Printmedien zeigen ihre Auswirkungen.

In einem Statement, welches bei der brasilianischen Zeitung FOLHA ONLINE veröffentlicht wurde, erklärt der zuständige Richter erst einmal, dass die Aufhebung „für’s erste“ nur vorläufig sei. Diese Aussage ist für die Justiz nicht unlogisch. Schließlich will sich das Justizpersonal nicht nachsagen lassen, sie seien an deren eigenen Aufgabe gescheitert. So betont der Richter, dass das Urteil eigentlich nur wegen der Unzulänglichkeit der Technik (gezielte Sperrung einer speziellen Datei auf einem Server) erstmal aufgehoben wurde …
„L’art pour l’art“ gewissermaßen.
Demnach war das Urteil der Internetsperre also kein Irrtum der Justiz an sich.

Die Welle der Wut wegen der Internet-Sperrung erreichte mittlerweile eine andere Medieninstitution Brasiliens. MTV Brasilien ist momentan dabei Schadensbegrenzung in eigener Sache zu betreiben.
Wie ich bereits erwähnte präsentiert sich „das Supermodel“ Daniella Cicarelli auch noch moderierend vor MTV-Kameras der breiten Öffentlichkeit. MTV macht per Pressemitteilung klar, dass nicht ihre Moderatorin der Auslöser der Internetsperre war sondern deren Freund Renato Malzoni Filho. MTV Brasilien waren die Proteste nun doch zu imageschädigend geworden. Denn jedes mal wenn der Name „Daniella Cicarelli“ erwähnt wurde, kamen auch gleich die Attribute wie „Supermodel“ und „MTV Moderatorin“, wie ja auch bei mir zu lesen ist. MTV erhielt offenbar wütendendem Protest derer eigenen Zielgruppe. Eine Zielgruppe, welche solche aufgrund ihrer Sehgewohnheiten wohl auch das gleiche Publikum von YouTube.com ist. (Quelle: Folha online)

Die Entwicklung bleibt interessant. Schaun mer aml, was das Aftermath noch interessantes mit sich bringen wird.

Ich sehe was, was ihr nicht seht, liebe Bewohner in Brasilien …

Inder nett?
Inder gar nicht nett!
Inder wirklich nett sauer!
Internet Sperrung in Brasilien …

Wie ich hier schon berichtete, kann es nicht ungefährlich sein zu bloggen. Gerichte können regionales Recht sprechen und im ungünstigsten Fall per internationaler Verfügung, Geldstrafen einziehen. Es muss sich hierbei nur jemand auf den Schlips getreten fühlen und das vor einem Gericht einklagen.

Internet ist wirklich kein rechtsfreier Raum mehr. Und nicht erst durch die Paparazzihatz auf Prinzessin Diana wissen wir, wohin es führen kann, wenn von anderen geglaubt wird, jemanden ins Rampenlicht stellen zu müssen.

In Brasilien hat jetzt das gerichtlich durchgesetzte Recht auf Privatsphäre voll durchgeschlagen:
Daniella Cicarelli war mal Freundin von dem brasilianischen pühänomenalen Dicken und Fußballtreter Ronaldo und ist jetzt in Brasilien MTV-Moderatorin und Modell. Nu hat es sich ereignet, dass diese Frau mit jemanden ins Meer spazierte und mit ihm dann fröhlich poppte. Dummerweise war auch jemand in den Dünen, der das Pärchen belauerte und die action im Wasser mitfilmte und dann nachher das Video auch noch im Internet veröffentlichte. Und das ausgerechnet auf YouTube.com. So vermehrte sich das Video und die Zugriffszahlen auf dieses Softporno stiegen.

Wie das Video aussieht?
Auf YouTube.com findet sich ein Video, welches wohl als offizieller Warner vor der tropischen Krankheit Dengue von dem brasiliansichen Bundesstaat Rio Grande do Sul produziert wurde.
Dieser Moskitostreifen gegen die Verbreitung der Krankheit orientiert sich an dem Originalvideo, eben welches jemand von Daniella Cicarelli aufnahm und welches nun im Fadenkreuz des Interesses steht …

Daniella Cicarelli ging vor Gericht, klagte YouTube.com an und forderte YouTube.com auf, das Video dort zu sperren …
Sollte YouTube.com dem nicht nachkommen, so würde sie drauf klagen, dass Brasilien (!) von YouTube.com abgekoppelt wird. So dass deren Seite in Brasilien nicht zu erreichen sind.
YouTube.com konnte freilich nicht sicherstellen, dass das Video von Daniella Cicarelli nicht auf deren Server eingestellt wurde.
Somit nahm die Rechtssprechung ihren Lauf …
Inzwischen ist es offiziell: Brasilianische Provider schalten aufgrund gerichtlicher Verfügung Sperren in ihr Netz, so dass die Seite von YouTube.com nicht mehr zu erreichen sind.

Nochmals kurz zusammengefasst:
Eine Person klagt auf Schutz ihrer Persönlichkeit und erhält recht und erreicht, dass ein Server in einem riesigen Land nicht mehr zu erreichen ist.

Man kann sich jetzt herrlich darüber streiten, ob wer am Tage im Wasser mit wem bumst, das Recht am eigenen Bild generell verlieren muss.

Interessanter ist dabei allerdings, dass zwei Filme auf YouTube.com richtig Karriere gemacht haben: Die Tötung per Strang von Saddam Hussein und das Softsex-Streifchen einer Privatperson (okay, man sieht irgenwann den Schwanz von ihm seinen Freischwimmer auf dem Wasser machen … also doch nicht so softie für die Männer …)

Angesichts der Forderung vom Innenminister Schäuble, das Internet verstärkt polizeilich zu überwachen, muss ich konstatieren, dass das Internet sich zu einem „Web 3.0“ wandelt.
Ein Web, welches sich immer verstärkter Überwachungsinstrumentarien beugen wird und sich von „Web 2.0“ ins „Web 3.0“ wandeln wird …
Nachdem vorgestern ein Kinderpornoring eben durch polizeilicher Überwachung im Internet ausgehoben wurde, versteht man, dass Internet und Rechtsfreiheit keine Synonyme mehr bleiben können, dürfen und werden.
Nebenbei wurden nicht Millionen von Kreditkartedaten von der Polizei überprüft, wie die Polizei mit stolz geschwellter Brust zuerst verkündete, sondern lediglich einige Hundert von Verdächtigen Personen. Den Betreiber der Kinderpornoseite haben sie allerdings noch immer nicht aufgegriffen …

Zum einem muss man feststellen, …
… dass die Länder, die so auf deren Freiheit als Grundwert stolz sind (u.a.a. Brasilien), dieses voll konterkarieren. Das ist aber nicht verwunderlich. Seit 1109 ist das Kesseltreiben mit der Angst eh das beste Instrumentarium auch in Deutschland Rechte schnellstens einzudämmen oder abzuschaffen … im Namen der Freiheit … die Freiheit ist halt ein kostbares Gut, weswegen man sie sorgfältig wegschliessen muss, damit sie nicht abhaut …

Und zum anderen, …
… dass im Grunde auch für’s Internet gelten muss, dass die Freiheit des einen dort aufhört, wo die Freiheit des anderen beginnt. Und das wird von den vielen Möchtegern- und Profi-Paparazzi gerne missachtet.
Wobei hier liegt die Betonung eindeutig auf die Einzelperson an sich, denn Publikationsorgane interessieren sich herzlichst wenig, wen sie öffentlich am Pranger stellen und nieder machen. Die dürfen das im Namen des Informationsbedürfnisses des einzelnen … und im Namen der Pressefreiheit sowieso …

Gerade für die Meinungsäusserung in einem Blog wird das Abwägen der Interessen anderer und deren Geldbeutel immer wichtiger: Entweder die Schere im Kopf oder ein Leben im permanenten Konjunktiv oder Konditional.

Ich bin gespannt wie diese Entwicklung weiter geht …
Vielleicht wie jetzt?

Wer mehr Hintergründe über die Sperrung von YouTube.com im Brasilien erfahren will, der erhält Informationen aus erster Hand von einem Deutschen, der in Brasilien lebt und einen Blog darüber führt:
Digdiggers Blog „www.brasilblog.de“

Und wer weiß, vielleicht findet sich dort auch Hinweise für das anrüchige Video, welches zur Sperrung des Servers von YouTube.com geführt hat.

Der treffende Kommentar Digdiggers zu der Internet-Sperrung:

Sollte die Sperre nun wirklich offiziell bestätigt werden, stehen Kunden der Brasiltelecom somit auf der gleichen Stufe wie Internetnutzer im Iran. Dort blockiert das Regime ebenfalls den Zugang zu YouTube um die Verbreitung regimefeindlicher Videos zu verhindern.

Inder nett?
Inder gar nicht nett!
Inder wirklich nett sauer!
Internet Sperrung in Brasilien …