Ich liebe ihn!

Ja, ich tue es.
Ohne ihn wäre das leben in Deutschland doch so faaaaad.
Ohne ihn wäre Wildbad Kreuth doch nur ein Kuhdorf mit der Historie für den damals geplanten Abfall Bayerns.
Ohne ihn würden wir doch nie eine Bereicherung der deutschen Sprache erfahren haben.
Gut, es gibt das „Kohle fringsen“, dessen Taufpate der damalige Kölner Kardinal Frings war.
Dann gibt es den Ausdruck des „Genschern“ beim Doppelkopf, wenn während des Spieles der Spielpartner gewechselt wird.
Barscheln, beckenbauern, beckern und ballacken sind inzwischen konstante Größen.
Und jetzt gibt es das „Stoibern“ in bester Umgebung seiner Artgenossen:

stoi│bern: stoiberst, stoibertest, hast gestoibert

1 (ugs.) Sich (aus Eitelkeit und/oder Feigheit) aus dem Staub machen 2 (Politik) Ewiges Fingerhakeln um Macht und Zuständigkeit 3 (Politik) Konsequent das Populäre fordern, aber nicht das Konsequente umsetzen wollen 4 (Das) Stoibern: a) Höchste, vollendete Form der Selbstdemontage b) Zögern und zaudern 5 auch: Den Stoiber machen —> verkohlen „Wir lassen uns nicht verkohlen“; merkeln, (Das) Merkel, durchmerkeln, leverkusen; södern; westerwellen; (veralt.) abwaigeln: abzocken

Quelle: http://www.ariva.de/board/237372

Und weil es so schon ist, ihm beim Stoibern zuzusehen
– nur das Original schlägt jede Fälschung –
hier ein Link, wo er leibt, lebt und stoibert … :
Link

Man kann ihn gar nicht oft genug zuhören … :>:>:>