Hört sich verdammt interessant an. Aber das ist recht eintönig.
Ich such auf deren Seite nur einen Flug für Juli, für einen Termin, den ich noch nicht habe.
Das Ziel und den Zweck kenn‘ ich wohl, allein mir fehlt das exakte Datum.
Ein Flug gen Sonnenuntergang in den Winter.
Man gönnt sich ja sonst nichts.
Bei 24 °C im Schatten. Okay, das letztere ist gelogen, die Sonne ist schon untergegangen …
Schlagwort-Archive: kurzgeschichten an das leben
Ein Lied für Europa
HURRA!
Platz 23!
Und das vor solchen unmusikalischen Ländern wie Polen und England!
12 Punkte aus Bulgarien und zwei aus der Schweiz!
Da habt ihr es, ihr dämlichen Österreicher! Ihr ward noch nicht mal letzter!
Die Alpen-Connection hat uns mal wieder – wie üblich – die verdienten 24 Punkte verweigert.
Nur, die Ost-Connection hat natürlich mal wieder unberechtigterweise die Russen auf Platz 1 gewählt.
Immer die Ost-Connection!
Immer!
Immer die!
Hm. Liebe EurovisionSongContest-Fans, dreht die Tabelle doch einfach um und feiert die ‚No Angels‘ als Drittplazierte.
Da werden die homosexuellen Männer und Frauen – Schwule und Lesben – nächstes Jahr in Moskau noch schwereren Stand beim EurovisionSongContest haben. Die Russen stehen auf Homosexualität noch weniger als die Belgrader. Die werden wohl schon mal deren Mob organisieren, um diese Homos in deren heterogene Sexualverhalten zu vergewaltigen.
Und ansonsten?
Wir rächen uns wie üblich. Beim Fußball. Diesmal bei der EM. Denn wer nicht singen kann, der muß ja nicht unbedingt den schweigsamsten 13ten Mann im Stadion haben …
Klimaversündiger "Dicke"
Na also! Jetzt ist es auch in der Presse! Dicke haben einen Anteil an der schlechten Klimabilanz:
Sie essen zuviel, sie schwitzen zuviel, sie furzen zuviel, sie verbrauchen zuviel Energie, sie sind schlichtweg einfach zuviel.
Das Weltklima kann sie als massive CO2-Produzenten nicht verkraften!
Und wo hab ich’s gelesen?
Na, hier! Bei der Netzeitung, die immer mehr gen Boulevard schlingert.
Wobei, mir fällt da eine Szene ein, die ich in Brasilien miterlebt hatte:
In der südbrasilianischen Küstenstadt Balneário Camboriú, ein Mekka der argentinischen Strandtouristen:
Ein Mercedes Straßenkreuzer kommt angerauscht und hält vor einem Restaurant, einer Churrascaria, einer Art „All-meat-you-can-eat“-Restaurant. Die Tür des Wagens öffnet sich und ein unheimlich fettleibiger Mensch quillt heraus. Ein Restaurant-Page übernimmt den dann lässig zugeworfenen Fahrzeugschlüssel und die Masse Mensch wogt gen Eingangstür. Und als der Mercedes mit dem Pagen weg fuhr, merkte ich, der Wagen war ja gar nicht tiefer gelegt.
„Das ist der Besitzer der Churrascaria“, raunte mir mein Begleiter zu.
Der Koloss verschwand ohne Probleme durch die Tür in sein Restaurant. Rechtzeitig zum Abendessen.
Ich wette, wenn jener Mensch flog, dann buchte der gleich immer drei Sitze nebeneinander …
Alles klar.
Dick-sein ist klimaschädigend. Bei der saumäßigen Umweltbilanz, die solche dickleibigen Menschen vorweisen können.
Aber es gibt ja auch den staatlich legitimierten Ablasshandel in Sachen Klima. Die einen Länder kaufen den anderen CO2-Emissionsscheine ab und dürfen dafür mehr CO2 rauspusten.
Und so machen wir es auch bei fettleibigkeit. Wenn wir hier zu dick werden, dann sterben halt woanders ein paar Menschen mehr an Hunger.
Somit passt’s schon wieder in der Öko-Bilanz.
Man sieht, Dicke können nun wirklich nicht für das schlechte Klima haftbar gemacht werden.
Selbst Caesar wollte schon als Staatsmann Dicke um sich haben. Sie kamen, die Dicken. Und wer starb dafür? Eben. Der Hungerhaken Caesar und danach auch er, sein nicht minder Magermodell Sohn Brutus. Die waren zu dünn. Das hatte die Natur passend nun mal so eingerichtet.
Da brauch also niemand über Dicke als „Klimaverschandler“ aufregen, solange wir hier nicht noch paar Verhungernde in der sogenannten Dritten Welt in petto haben.
Wir lassen uns doch unseren Hunger nicht vermiesen!
Auch nicht von der Netzeitung mit ihren Boulevard-Artikeln.
Mahlzeit.
Dumm und dümmer (Voll gegen die Wand … Teil 2)
Ich kam wieder zurück.
Der gleiche Weg.
Und da war er wieder.
Munter wie ein VARTA-Häschen. Kein bisschen abgekämpft.
Wieder stellte er sich mir in den Weg. Immer noch mit seiner selbst gewählten Mission gegen das Böse. In seiner Mission für das Gute. Gegen den Islam.
Penetrant wie ein Zeuge Yehovas.
Und wieder steppte er vor meiner Nase her.
Und wieder fing er an, mir seinen Sermon über die Gefahren des Islams vorzubeten.
Und wieder wedelte er mit seinen Papieren vor meinem Gesicht herum.
Und wieder verglich er Mohammed mit Hitler.
Wie es seiner Schulter gehen würde, unterbrach ich ihn schnell.
Überraschung in seinem Blick. Aber dann, ein Wiedererkennen leuchtete in seinem Gesicht auf.
Gut. Es habe nicht so weh getan und zudem würde er aber jetzt aufpassen.
Dabei tänzelte er wieder vor mir herum, meinen Weg blockierend.
– Vorsicht, hinter Ihnen hinten rechts, eine Laterne!
Wie instinktiv wich er nach links aus. Und donnerte erneut in eine Laterne.
Ich war verblüfft, dass es so einfach war. Fast so, wie in einem Bugs-Bunny-Zeichentrickfilm.
Durchdrungen von seiner Mission wollte der Knispel einfach nicht hinter sich schauen.
Bei manchen hilft der Satz „Lernen mit Schmerzen“, aber bei dem hier? Manche lernen halt nie. Da stand er nun erneut mit schmerzverzerrtem Gesicht und rieb sich seine Schulter.
Mein Weg war wieder befreit von diesem Überzeugungstäter. Einem nicht wirklich intelligenten.
Ich ging weiter.
Wie gut, dass es in der Innenstadt Straßenlaternen hat …
Voll gegen die Wand …
Da kam er in der Fußgängerzone auf mich zu.
Ein Papier in der Hand und den Kopf voll Überzeugungen.
In Mission gegen das Böse.
In seiner Mission für das Gute.
Mein Stoßgebet „Oh, Herr, lass diesen Elch an mir vorübergehen“ wurde nicht erhört.
Dieser Gutmensch fing an mir die Gefahren des Islams vorzubeten. Er verglich „Mein Kampf“ und den Koran. Mohammed mit Hitler.
Und immer tanzte er rückwärts gehend vor meiner Nase herum seine Blätter überwichtig vor meinem Gesicht wedelnd. Abnehmen sollte ich sie ihm. Da stehe die Wahrheit drinne. Und redete was von der Bedrohung des christlichen Abendlandes und dass wir – die Bewohner dieses christlichen Abendlandes – uns endlich wehren sollten.
Gleiches mit gleichen. Da wir die Guten seien, sei das okay.
Ich müsse nur eiligst zu meinem Termin.
Aber seine Botschaft sei wichtiger, meinte er.
Und er tanzte weiterhin vor mir herum. Und auch auf meine Nerven.
Ich wich nach rechts aus, um an ihn vorbei zu kommen. Er tänzelte ebenfalls nach rechts vor mir.
Ich ging weiter. Erbarmungslos.
Er tänzelte immer noch vor mir her. Erbarmungslos.
Ich überlegte kurz und tat einen Ausfallschritt nach links.
Er folgte diesem sofort.
Ohne hinter sich zu schauen.
Und knallte gegen den Laternenpfahl. Hart schlug er mit seinem linken Schulterblatt an und griff sich vor Schmerzen aufjaulend mit der freien Hand hin.
Ich ging weiter. Überzeugungstätern kann man halt nicht helfen …

Denn:
„Et jitt kei jrößer Leid, als, wat der Minsch sich selvs ahndeit.“
(„Es gibt kein größeres Leid, als, was der Mensch sich selbst antut.“)
Oder – für alle Anhänger des „christlichen Abendlandes“ – wie war nochmals der biblische Satz mit dem Splitter und dem Balken im Auge?
Windows XP Resterampe
Frisch gesehen.
Noch für knappe 7 Stunden zum Mitbieten!
Als Ersatz für den eigenen Desktop-Mülleimer wärmstens zu empfehlen. Momentan bei 19,50 Euro …
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Sollte die Auktion storniert worden sein, hier die Momentan-Aufnahme vor vier Stunden:
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Bring mich zum Rasen
Jetzt sind sie wieder freigelassen.
Die vermeintlichen Fußball-Experten.
Bald ist EM und schon jetzt wird Deutschland von Coca-Cola kräftig als EM-Turniersieger gefeiert.
Sowieso rechnet ja jeder mit einem Finalspiel „Deutschland-Italien“. Und dann einem eindeutigen Sieg Deutschlands. Null Tore Luca Toni, drei Tore Luka Podolski. Alles andere seien ja offenbar Hirngespinste.
Warum sollte Österreich gewinnen, fragte ich stupiderweise naiv.
Schallendes Gelächter.
Oder nicht gar die Schweiz.
Geringschätzende Blicke als Lohn meiner Bemerkung.
Oder Griechenland?
Die Fußballexperten hörten mir gar nicht mehr zu. Ich war denen zu blutiger Laie.
Es war mir irgendwie klar, dass sie sich für unfehlbare Götter des Fußballs halten.
Hm. Wie viele Götter leben gleich noch auf unserer Erde? In diesem Sinne: Lasst auch solche Fußballexperten in den Himmel einziehen! …
Mierenneuken – Aftermaths- Teil 4
– Sag mal, warst du letzten Dienstag bei den Käsepflanzern?
– Wo war ich?
– Na, Schiphol. Am Amsterdamer Flughafen.
– Ich? Ja klar, ich hab dort meinen Anschlußflug verpasst und vier Stujnden lang rumgehangen. Woher weiß t du?
– Ich war auch dort. Du hast dort einen Flug verzögert.
– Ich hab was? Häh?
– Die haben dauernd ne Durchsage gemacht. „Passenger Careca travelling to Bruxelles. Immediate boarding please to gate B26. You are delaying the flight. We are proceeding in unloading your luggage“.
– Echt? Aber die können mein Gepäck nicht ausgeladen haben. Ich war ja noch im Zubringerflug.
– Tja, aber offenbar haste deinen Anschlußflug trotzdem verzögert. Die fanden wohl dein Gepäck zum Ausladen nicht.
…