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Alle Zwerge sind schon da …
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Zwei Post vorher schrieb ich schon über die Studien aus dem Jahre 2002 vom britischen Psychologen Richard Wiseman und den Witz, über den international am meisten gelacht wurde.
Aber welchen Witz fanden die verschiedenen Nationen denn bei der Auswahl unter den 40.000 am witzigsten?
Die Belgier wählten ihren Witz:
Warum haben Enten so breite Füsse?
Um Feuer austreten zu können.
Warum Elefanten so breite Füsse?
Um brennende Enten austreten zu können …
Die Deutschen fanden diesen am witzigsten:
Ein General bemerkte wie sich einer Soldaten seltsam verhielt.
Der Soldat nahm jedes Stück Papier auf, das er fand, studierte es und sagte dann:
„Nein, das ist es nicht.“ und warf es wieder zu Boden.
Das ging so eine Zeitlang weiter, bis der General sich entschließt, den Soldaten psychologisch untersuchen zu lassen.
Der Psychologe kommt zu dem Schluß, dass der Soldat einen Detscher hat und unterschrieb dessen Entlassungspapiere aus der Armee.
Der Soldat hob das Schreiben auf, lächelte und sagte.
„Das ist es!“
Die Kanadier fanden folgenden witzig:
Als die NASA das erste Mal Astronauten hochschickte, entdeckten sie sehr schnell dass Kugelschreiber in Schwerelosigkeit nicht funktionierten. Um das Problem zu bekämpfen, forschten NASA-Wissenschaftler ein Jahrzehnt und investierten 12 Milliarden Dollar, um einen Schreiber zu entwickeln, welcher in Schwerelosigkeit, Kopfüber, unter Wasser, auf nahezu allen Oberflächen inklusive Glas und bei Temperaturen vom gefrierpunkt bis 300°C schreiben konnte.
Die Russen nahmen einfach einen Bleistift.
Die Amerikaner lachten hierzu:
Ein Mann und ein Freund spielten eines Tages Golf in ihrem lokalen Golf-Club. Einer der beiden war gerade dabei auf dem Grün einzulochen, als er eine große Beerdigungsprozession auf der Straße in der Nähe der Bahn vorbeiziehen sieht. Der Mann stoppt in der Ausholbewegung, nimmt die Golfkappe ab, schließt seine Augen und kniet sich nieder zum Gebet.
Sein Freund sagt: „Wow, das ist wohl die am meisten denkwürdigste und berührenste Sache, die ich jemals gesehen habe. Du bist wirklich ein höflicher Mensch.“
Da antwortet der Mann: „Nun ja, wir waren schließlich 35 Jahre verheiratet.“
Jeder Humor ist halt anders.
Und welches ist Euer Top-Witz?
Bin mal gespannt.
Quelle der Witze: laughlab.co.uk
„Was tun Sie“, wurde Herr K. gefragt, „wenn Sie einen Menschen lieben?“
„Ich mache einen Entwurf von ihm“, sagte Herr K., „und sorge, daß er ihm ähnlich wird.“
„Wer? Der Entwurf?“
„Nein“, sagte Herr K., „der Mensch.“
von Bertolt Brecht (1898-1956), deutscher Dramatiker und Dichter
Der britische Psychologe Richard Wiseman hatte im Internet ca. 40.000 Witze gesammelt und international bewerten lassen. Und er hatte ihn gefunden, den Witz mit der breitesten nationenübergreifenden Akzeptanz.
Hier ist er:
Zwei Jäger befinden sich im Wald, als einer der beiden zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen und seine Augen glänzen. Der andere Jäger zückt sein Handy und wählt den Notruf. Er stößt hervor: Mein Freund ist tot! Was soll ich tun? Er erhält den Ratschlag: Beruhigen Sie sich! Als erstes versichern Sie sich, dass er tatsächlich tot ist. Stille dann ertönt ein Schuss. Zurück am Telefon fragt der Jäger: Ok, was jetzt?
gefunden bei Wikipedia
Von der Katze Oscar gelesen, in deren Gegenwart im amerikanischen Altersheim immer die alten Leute wegsterben. Waren bei der Bank, 30000 Euro Kredit aufgenommen und Flug gebucht. Mit unserer schwerreichen Oma nach Rhode Island ins Altenheim geflogen. Oma ins Pflegebett verfrachtet und Oscar, die Krankenhauskatze, gewaltsam drei Stunden am Bett der Oma festgehalten. Oma wollte trotzdem nicht sterben. Haben dann aufgegeben, nachdem uns die Katze völlig zerkratzt hat. Krankenpfleger meinten kopfschüttelnd zu uns, dass die Katze Oscar nur dann den Tod zwei Stunden vorher voraussagt, wenn sie sich freiwillig ans Bett der Patentin setzt und wartet. Frustriert unsere protestierende Oma wieder auf den Dachgepäckträger gebunden und zum Flughafen zurückgefahren.
Zuhause dann heute morgen Oscar auf einem der gelben Mülltonnen der Post gesehen. Versuche jetzt panisch seit kanp eineinhalb Stunden meinen Broker zu erreichen. Muss unbedingt meine Postaktien loswerden! …
Ich hab mich schlapp gelacht.
Gerade las ich hier, dass im Marseiller Spital La Timone eine Besonderheit des Gehirns eines französischen Beamten erkannt worden ist. Sozusagen eine praktische Evolution des Lebens.
Leute der Evolutionstheorie aufgemerkt:
Der Beamter hatte ein stark verkleinertes Gehirn und einen IQ von 75 (100 ist Durchschnitt). Beides reichte vollkommen aus, seine Arbeiten zur vollständigen Zufriedenheit im Beamtensystem zu erledigen.
Dass nicht viel Hirn auch fürs deutsche Beamtentum erforderlich ist, kann man auch hier im folgenden nachlesen.
Und nu? Was folgern wir daraus?
Burokrauts mit wenig Hirn haben sich den maximalen Erfordernissen des Lebens angepasst …
Also nichts neues …
Das ist mein Beitrag zur Blog-Parade von Frank Lloyd: Komasaufen – Wie schlimm steht es um unsere Jugend?
Ein Re-Up sozusagen, da ich schon mal zu diesem Thema gleiches schrieb.
Weitere Beiträge zu dieser Blog-Parade finden sich bei Frank Lloyd
Es ist Freitag abend.
Ich streife lauernd durch die Gänge des ReWe-Supermarktes.
Wo sind die chinesischen Nudeln? Und haben sie diesmal endlich die Geschmacksrichtung „Ente“? Oder wieder dieses billige Ersatzzeug, was so labbrig schmeckt, dass es einem schon um die Hitzebelastung der Herdplatte leid tut deswegen?
Während ich mich in den Untiefen der Regale verliere, kommt eine Gruppe Jugendlicher vorbei und bleibt direkt vor meinem Einkaufswagen stehen. Der eine hat eine Flasche „Wodka Gorbatchow“ und ergreift gerade ein Werbepaket „Jägermeister“, welches sich beim Regal davor befindet. Den anderen gefällt das nicht. Sie wollen mehr „Red Bull“ und irgendwie reicht deren Geld für alles nicht. Nach kurzer aber intensiver Diskussion wird der „Jägermeister“ wieder zurück gestellt und der offensichtlich älteste kriegt Geld für die Flasche, während sich die anderen Richtung „Red Bull“-Kühltonne aufmachen.
Später sehe ich sie auf der Staße vor mir gehen. Die Flasche erscheint wie eine Trophäe. Der ältere hält sie, aber die jüngeren flirten die Flasche an wie eine Edelschnitte. Sie ist noch verschlossen und die Truppe zieht sich nach „erfolgreicher Jagd“ zurück. Um die Beute redlich zu teilen?
An den Bushaltestellen lächelt mich die Werbung von APEROL an. Eine vielleicht 25-jährige Badenixe im Einteiler vor einem Pool. Dabei noch ein Wassermann.
Mir fällt die „Jägermeister“-Werbung mit den beiden Hirschen ein. Und auch deren „Jägermeister-Shop“. Immer laufen jüngere Menschen durchs Bild.
Die „Batida de Coco“-Werbung mit den leckeren Mädchen, den großen Kokosnüssen und dem Glas Batida in den Händen.
In einer Sendung im Fernsehen wurde vor nicht allzu langer Zeit über das Flatline-Saufen berichtet. Alkoholisierte Kinder in Krankenhäusern gehören inzwischen zu Normalität.
Da war mal eine Diskussion über den Verbot der Alko-Pop-Getränke wie beispielsweise „Smirnoff-Ice“ oder die „Bacardi Breezer“. Es wurden die Steuern auf solche Getränke erhöht und der Verkauf ging erheblich zurück.
Inzwischen mixen sich die Kinder diese Alko-Pops lieber selber. Das ist erheblich billiger.
„Red Bull“ als Energieträger und Süßmittel und Vodka als Unterlage. Das ganze ist süffig. Wirklich süffig, weil der Vodka so gefährlich fast nach nichts schmeckt.
Jedoch kommt irgendwann der Punkt, an dem der Alkohol im Vodka den Schalter im Menschen in weniger als 5 Minuten umlegt und aus dem vergnügten Menschen einen vergifteten Menschen macht. Es ist der Zeitpunkt, wann es günstig ist, einen Krankenwagen für die Notaufnahme zu rufen.
Die Kiddies schütten sich mit dem Selbstgemixten schon vor dem Betreten der Diskos zu. Das spart unheimlich Geld. Limes und Vodka vom Discounter kosten kaum knappe 8 Euro und sparen unheimlich. Wenn man die gleiche Menge in der Disco vertilgen will, dann ist man schnell ein Vermögen los.
Der gesellschaftliche Spaß kommt offenbar beim Trinken. Nachher. Nicht vorher. Am Schluss steht dann die Kapitulation des eigenen Organismus.
Es gibt genügend Diskotheken, die haben von 22:00 bis Mitternacht „Happy Hour“ oder auch „Flatline“-Tarife für bestimmte Alkoholika. Man zahlt einen bestimmten Betrag und kann sich während den zwei Stunden beispielsweise ohne Mehrkosten Tequilla oder Vodka reinhauen. Soviel halt wie man verträgt.
„Soviel wie man verträgt“ ist leider dabei der Knackpunkt. Wie viel man wirklich verträgt, weiß man immer erst hinter her. Nach den berühmt berüchtigten 5 Minuten. Wenn es zu spät ist. Wenn man gar auf der Intensivstation aufwacht.
Aber vorher?
Aufgrund der Änderung in den Gesetzen zum Jugendschutz können 16-Jährige in Begleitung eines Volljährigen bis Mitternacht in den Dissen bleiben. Aber das geht auch mit der Unterschrift der Eltern. Vordrucke dazu finden sich im Internet und die elterliche Unterschrift … haben die Türsteher dann noch eine Chance festzustellen, ob die Unterschrift wirklich von den Eltern ist?
Das Ergebnis ist fatal.
Liegt es daran, dass der Alkohol so billig ist?
Wenn er selbst schon im Vorprogramm der Jugendkinofilme als normal angepriesen wird?
Wenn die Werbeträger in den Medien junge, lockere, frohe und coole Menschen sind?
Liegt es daran, dass „Vodka Red Bull“ – das Standardgetränk cooler Menschen in Diskotheken – so süffig, kalt und erfrischend daher kommt?
Würde man Flatrate-Parties gemerell verbeiten, würden die Jugendlichen aufhören, sich vor dem Disko-Gang mit Selbstgemixten anzutrinken?
Oder ist der abendliche Rausch samt Weggetreten-Seins reizvoller als die wöchentliche soziale Realität?
Wo muss man anfangen?
Wo aufhören?
Prohibition?
Erice hat sich damals schon mal Gedanken darüber gemacht.
Das Thema tritt immer deutlicher denn je hervor.
Aber wo sind die Lösungen?
Es gibt keine Rezepte, soweit erscheint mir das klar.
Es gibt keine Handreichungen im Supermarkt, wenn sich ein 18-Jähriger eine Vodka-Flasche kauft. Auch wenn der Verdacht auf der Hand liegen mag, dass der Flascheninhalt den Abend nicht überleben wird.
Was tun gegen Alkohol, der gesellschaftsfähiger denn je geworden ist …
Quentin Tarantino ist eine Sache für sich. Man mag ihn, liebt ihn, versteht ihn einfach nicht oder hasst ihn einfach nur.
Als „Reservoir Dogs“ erschien, lief er mit nur wenig, aber steigender Beachtung an. Ich sah ihn erst viel später.
„Pulp Fiction“ war der Knaller. Es dauerte fast ein Jahr, bis ich ihn mir anschaute. Ich war begeistert, denn meine Erwartung eines Mainstream-Filmes wurde gnadenlos enttäuscht.
Als dann 1996 „From Dusk Till Dawn“ erschien und ich in den morgentlichen Nachrichten las, dass Tarantino diesen Film vom Regisseur Robert Rodriguez produziert hatte, war für mich klar, dass ich in die Vorstellung des ersten Tages musste. Dabei ist „From Dusk Till Dawn“ kein Tarantino-Film. Und dass er dabei auch noch mitspielte, dass hatte ich gar nicht wirklich mitbekommen.
Ich gebe zu, dass mich das deutsche Kino-Plakat mit seinen Untertitel animierte. Es war ein Wort, welches den ganzen Film passend charakterisierte und aus vielen Adjektiven zusammengesetzt war. Ein Monster-Wort zu einem Monster-Film. Passend für das Leben der beginnenden Nacht. Ein 20:00 Film „frei ab 18“. Das pralle Kinoleben.
So saß ich denn ab 20:00 im Kino in den unteren Rängen und harrte den Dingen, die da kommen sollten. Ich dachte, es wäre ein „Quentin Tarantino“. Aber was kam war ein „Robert Rodriguez“. Es waren annähernd geschätzt 10, 12 Leute im Kino, welches ungefähr 400 Leute fassen konnte und die größte Leinwand Aachens hatte.
Der Film begann und schlug einen Bogen über Road-Movie hin zum Splatter-Film. Der Spannungsbogen war so brutal, dass es nicht nur mich aus den Sessel haute. Offenbar erging es vier, fünf Leute ebenso wie mir. Anfangs voll atemloser Spannung kippte die Handlung im Titty Twister nach der „Pussy-Show“.
Ab dem entscheidenden Satz von George Clooney „War das etwa komisch?“(*), kurz bevor der Grinsewilli von den Gebrüdern Gecko gemeinsam gesiebt wurde, da schwenkte der Film in ein anders Film-Genre um.
Und alles das, was danach geschah, wurde nicht nur von mir mit genüßlichem Gelächter quittiert.
Es gilt dabei zu bedenken, dass wir Lachenden nicht die einzigen im Kino waren. Es gab da auch die von den zehn, zwölf Zuschauern, die ganz offenbar das weniger witzig fanden.
Aber das war mir so etwas von egal.
Ich krallte mich im Kino-Polster fest und hatte Mühe beim krallen, vor Lachen nicht vom Stuhl zu rutschen.
Als der Film dann zu Ende ging, und die Totale die Müllhalde hinterm „Titty Twister“ zeigte, rutschte ich vor Lachen nun wirklich beinahe vom Kinsosessel (schlechtes Polster halt). Und nicht nur ich allein hatte dieses Lach-Problem, wie ich bei jemanden paar Reihen links vor mir bemerkte.
Der Abspann lief, das Licht ging an und rechts zwei Reihen vor mir standen vier Leute auf. Zwei Pärchen alteren Alters so um die vierzig. Absolut seriös und humorresistent, wie ich damals fand. Sie zogen während des Abspanns gefließentlich ihre Jacken an. Aber einer drehte sich mit leicht säuerlichem Gesicht direkt zu mir, den Lach-Belästiger, um und blaffte mich für jedermann laut und vernehmlich an:
„War das etwa witzig?!?“
In jenem Augenblick konnte ich mich wirklich nicht mehr vor Lachen halten. Ich rutschte buchstäblich lachend vom Sitz. Und hinter mir ging von den anderen fünf oder sechs Leuten eine verschärfte Lachsalve los.
Ja, ich fand die Frage oberwitzig. :> :>> :>
Sorry für mein Lachen, liebe Leute von damals, dass ich den Teil der blutrünstigen Splatterhandlung vom Film nicht wirklich ernst nahm. Vielleicht hättet du mein Lieber Anblaffer nicht den Film für deine Frage zitieren sollen … :>
Aber das musste sein! :>>
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(*) P.S.:
Der wirklich letzte Satz des Road-Movie-Teils vom Film hieß freilich nicht „Do you think that was funny?“ sondern „Sit down!“. Und dann begann der Splatter-Teil.
P.P.S.:
Wie ‚Senator Film Verleih‘ mitgeteilt hat, startet „Planet Terror“, der zweite Teil der Tarantino/Rodriguez Filmreihe „Grindhouse“, nun erst am 04. Oktober 2007 in den deutschen Kinos.
Schade eigentlich. Als „Double Feature“ wird das Gemeinschaftsprojekt Rodriguez/Tarantino dann wohl erst im November laufen.