Berlin ist ein Freiplatz wert – Ein Platz an der Spree (Teil 8)


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Geschichte ist immer so eine weitere Geschichte in Berlin.
Oder wie soll ich das nachfolgende Bild verstehen aus einem Berliner Museum.
Besonders wenn man in der Bildunterschrift liest, dass die Person hinter Strauss
Barzel sein soll

Bild 51 Wo Kohl wie Barschel ausschauen soll und Strauss wie Strauss
Wenn Kohl wie Barschel ausschauen soll, und Strauß wie Strauß …

Ich habe das dort mal erwähnt, wo dann der für die Ausstellung zuständige Angesprochene pikiert feststellte,
dass Barschel doch ein wenig anders ausschaute. Und dass das Foto eher aus den Anfängen der Kohl-Ära ist als
Strauss noch lebte. Die Macht der Fotografie und deren Untertitel schreiben Geschichte. Zum Dranglauben.
Bei anderen Geschichten ist bereits der Lack ab.

Bild 52 TaraaaaaaaaaaaaTatra
Taraaaaaaaaaaaa! Tatra …

Dabei hängt das Leben manches Mal nur an zwei Seilen
zum Glanze von Organisationen mit glanzvollem Namen.
Hier zwei Fensterputzer, die wohl möglich verhindern sollen,
dass „Ernst und Young“ auf Sichtweite regiert.

Bild 53 Klare Sicht für klare Ratschlaege
Wisch, wasch. Wisch, wasch. Klare Sicht für klare Ratschläge.

Wenn Firmen abdanken und Arbeiter ihre Arbeit los werden …
.. dann schauen manche hinter die Mauern ihre Existenz und stellen fest,
weit können sie trotzdem nicht schauen.

Bild 54 Wenn ein Teil der Mauer weg ist
Wenn ein Teil der Mauer weg ist …

Und wo ist jenes Mauerstück hin?
Hierhin!

Bild 55 Da ist das Mauerstueck
Da ist das Mauerstück!!!

Okay, ein wenig warten, ein wenig Muße, dann taucht es schon auf.
Nur keine Hektik.
Manche Mauerstücke versperren eh nicht den Blick auf das Wesentliche.

Bild 56 Spree-Blick
Spree-Blick

Und sollte alles nichts helfen. Nur nicht aufregen.
Und dazu ein Blick auf ein Berliner Kindl an der Spree.

Bild 57 Berliner Kindl
Berliner Kindl

Der Abschlussblick des Bahnreisenden ist eh auf das
Zentrum der Macht durch die Fenster des Hauptbahnhofs.

Bild 58 Fensterblick au dem Berliner Hauptbahnhof
Fensterblick aus dem Berliner Hauptbahnhof

Servus Berlin.
Es bleiben die Fotos und die Erinnerung an eine hier zusammengereimte Geschichte,
die so nie stattgefunden hat.
Allein geschuldet meiner Phantasie.

Bild 59 Im Abendrot zur magischen Stunde
Im Abendrot zur magischen Stunde

Und es bleibt der Text des Liedes „Schwarz zu Blau“,
während vor dem Zugfenster die Hälfte Deutschlands
auf den Weg in die blasse Stadt München vorbei zieht.

Guten Morgen Berlin
du kannst so häßlich sein
so dreckig und grau
Du kannst so schön schrecklich sein
deine Nächte fressen mich auf
es wird für mich wohl das Beste sein
ich geh nach Hause und schlaf mich aus
Und während ich durch die Straßen laufe
wird langsam schwarz zu blau

aus „Schwarz zu Blau“ von Peter Fox

ENDE

Berlin ist ein Freiplatz wert – Ein Platz an der Spree (Teil 7)


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Hab ich grade das magische Wort mit vier Buchstaben geschrieben?
B-I-E-R?!?

Bild 43 Wat mutt dat mutt
Wat mutt, dat mutt.

Berlin ist nicht nur der Ort sondern auch der klaren Worte.
„Bus endet hier“. Ohne diese Worte, wer hätte gedacht, dass
es so sein könnte?

Bild 44 Ende ist Ende - Immer am Ende.
Ende ist Ende. Immer am Ende.

Dabei ist die Stadt in Frühlingslaune

Bild 45 Zartes Gruen zum Anknuspern
Zartes Grün zum Anknuspern

Trotz all derer steineren Brücken über die Spree ..

Bild 46 Brueckenstruktur
Brückenstruktur

.. und all den Schiffen, da wo man am liebsten hinten
reintreten würde, nur des Namens wegen, wäre man nicht
so dussliger Nichtschwimmer derer, die immer zu neuen
Ufern aufbrechen sollen, weil sie es so will …

Bild 47 da ist Angie
Da ist sie, eine Angie! Aber ich hatte es nicht geschafft, ihr in den Hintern zu trampeln …

Kultur bleibt Kultur. Auch in Berlin, wo die einen
damals versuchten, die andere auszurotten

Bild 48 Golden vor Blau
Gold vor Blau

Oder wo andere vorher lebten, bevor die Nazis ihre Kultur
dort verbreiterten.

Bild 49 Charlottenburger Kirche
Charlottenburger Kirche

Wilhelminisch.

Bild 50 Ganz Wilheliminisch bei Kaiserwetter
Ganz wilhelminisch. Bei Kaiserwetter fotografiert.

Berlin ist ein Freiplatz wert – Ein Platz an der Spree (Teil 8)