Das Wichtigste von heute für morgen … Praktikantenplatz frei?

Was waren heute die wichtigsten Nachrichten?
Eigentlich sind es genau jene drei Nachrichten:

Stoiber hat sein Ende als Mini-Präsers Bayerns für September angemeldet. Schade eigentlich, denn nach Heinrich Lübke war Edmund Stoiber wirklich der unterhaltsamste Politiker in den letzten Jahren. Tröstend ist, dass er aus seiner Partei noch nicht austritt und daher sicherlich noch den Mikros dieser welt erhalten bleibt.

Aber Austreten, das hat Alexander M. bereits getan. Er verließ die CDU-Berlins. Seine Partei-mit-Glieder hatten ihn auf einem Porno wieder erkannt. Sie kamen und zwar während des Films und dann auch noch prompt ins laute Stöhnen, als sie erfuhren, dass Alexander M. auch noch Produzent, Regisseur und Darsteller eben solcher Filme sei. Sie fühlten sich am heimischen Fernseher von ihrem Kollegen im Film beim extensiven Wixen beobachtet. Tut man auch so etwas?!? Na also. Deren ejakulierende Empörung ist also voll nachvollziehbar. Und erst recht ebenfalls, dass sie erleichtert applaudierten, als Alexander M. sein Parteibuch abgab. Wobei, … wie applaudiert man eigentlich beim Wixen? …

Während also Alexander M. weiterhin seiner filmischen Passion nachgeht, hat ein gewisser Ulrich Rotermund keinen Bock mehr. Daher ging er zu seiner Hypobank und hat denen wohl gesagt, dass er seine Aktien los werden wolle. Er hat einfach keinen Bock mehr auf komerzialisierter Erotik und dem, was dazu gehört. Dabei ist Ulrich Rotermund doch der Sohn eben jener Frau, die damals von der CDU Schleswig-Holsteins (nicht Berlin) für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen worden war. Gerade weil sie, die Beate Uhse, so erfolgreich auch in Pornos machte.

Während also dieser Tag von Rücktritten gezeichnet seinem Ende entgegen sieht, aber das Leben weitergeht, ließ mich eine andere Nachricht aufhorchen:

Monica Lewinsky ist derzeit in London und sucht einen Job …

Mit Brille wäre das nicht passiert?

Vielleicht hat es der ein oder andere im Weihnachtsstreß noch die Nachricht mitbekommen:
Die Firma LUMUS hat eine neue Erfindung angekündigt, die einem das „Ethan Hunt“-Feeling gibt. Man setzt sich eine Brille auf und denkt man sei der Tom Cruise aus dem Film „Mission Impossible“.
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Während der eigene Ehemann mal wieder den Fernseher wegen Fußball belegt hat und denkt sie sei fußballinteressiert, sitzt sie träumend neben ihm und schaut zum siebenundzwanzigsten Mal durch ihre Brille „Casablanca“, um mal einen echten Mann zu sehen.
Oder während er mit seiner Frau zur Oper gehen muss, um zum wiederholten Mal „Tosca“ beizuwohnen, hat er die Brille auf und schaut „Feuchte Schluchten Vol. 37“, während sie mit einem Taschentuch ihre Augenwinkel trocknet.

Apropos „Feuchte Schluchten Vol. 37“.
In Verbindung mit der neuen Blue-Ray-Technik hatte eventuell man(n + frau) darauf gehofft, dass es jetzt eventuell die DVD mit 21 Stunden ununterbrochenem Porno geben würde. Die Hoffnungen lagen also direkt bei SONY und DISNEY, die dieses System als System der Zukunft auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Auf der AVN-Award-Veranstaltung wurden jetzt letztens in Hollywood sowas wie „Porno“-Oskars verliehen. Und genau dort hat jetzt ein P-Produzent gesagt (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,rm3/computer/artikel/466/98368), dass wegen der Einstellung von SONY er seine Filme wohl auf dem anderen konkurierenden System HD-DVD von Microsoft und Toshiba mit 30 Gigabyte Speicherplatz veröffentlichen werde. Das bedeutet, nur noch 12 Stunden ununterbrochen P-Filme für sie und ihn …

Anfangs kam dann der Verdacht auf, SONY würde gerade deswegen keine Pornos auf ihre Lizenzprdukte der Blue-Ray dulden, um nachher ihre Playstation 3 als XXX-frei anpreisen zu können. Nun beteuert Sony, dass von ihr keine Pornos rausgebracht werden, aber generell kein Lizenz-Verbot für Pornos auf Blue-Ray ausgesprochen wird …

Erinnerungen wurden wohl wieder bei Sony wach, an das damalige dem „VHS“-überlegene Videosystem „Betamax“. Die ersten Filme überhaupt, die auf den Video-Bandkassetten erschienen, waren „VHS“-Pornofilme. Und diese fanden begeisterten Absatz. Erst ein Jahr später kamen die ersten Hollywood-Filme raus und diese auf das schon populärere „VHS“-System. Da befand sich das „Betamax“-System schon auf dem Weg der „HiFi-Geschichte“.

Nun.
Sony rudert jetzt fleißig zurück (Quelle: http://www.golem.de/0701/49937.html). Denn wer den Porno-Markt für sich gewinnen kann, wird das Geschäft machen. Das scheint klar.

Die Frage bleibt jetzt nur:
Wozu brauch man 20 Stunden P-Filme auf einer Blue-Ray-Disc?
Nun, wird da der gewiefte Techniker entgegenen, mit solchen Speicherplatz auf einer Plastikscheibe können Filme auf HDTV aufgezeichnet und abgespielt werden.

Das ist schön. Da kann man alles noch detaillierter sehen … die schönen Landschaften, die schlönen Panoramaeinstellungen und die intelligenten tiefsinnigen Dialoge im Dolby-Surround-Klang …

Schön zu wissen, dass es für HDTV qualifiziertere Filme geben wird.
Vielleicht lohnt sich dann auch noch so ne Brille, wie oben erwähnt. Und zwar für das neunundzwanzigste Wiedersehen mit „Rambo“ und „Terminator“, wenn die eigene Gattin Samstags abends zum zigten Mal erneut „Schlaflos in Seattle“ in den DVD-Player schiebt …

Spielekonsolen? Zu Risiken und Nebenwirkungen …

„Du rufst vom Handy aus an?“
„Ja!“
„Es gilt also. Wenn du die Karten zu dem Konzert gewinnen willst, musst du jetzt dein Handy ins Klo werfen und abziehen.“
„Mach ich!“
„Wirklich?“
„Mach ich! Ich steh jetzt vorm Klo!“
„Du musst es reinwerfen!“
„Mach ich!“
„Und abziehen!“
„Ich werf es jetzt rein! …“

Stille.
„Hm. Ich glaube, sie hat es wirklich gemacht. [prustend lachend] Hat wer von euch eigentlich ihre Adresse für die Tickets aufgeschrieben?“

Bis heute weiß ich nicht, ob das, was ich damals zufällig am Radio gehörte hatte, eine Radio-Comedy oder bitterer Ernst war. Ob der Radio-Moderator das Mädchen am Handy wirklich dazu bewegte, ihr Handy zu versenken.
Wundern würde es mich nicht. Denn schließlich war das Ticket von einer damals beliebten Boy-Group, wenn ich mich recht erinnere.

Und nun jetzt das:
Ein Radiosender lobte die Spielkonsole Wii aus. Vorraussetzung zum Gewinn der Wii war, soviel Flüssigkeit wie nur möglich zu trinken, ohne aufs Klo zu gehen. Die 28-jährige Jennifer Strange wollte eine Wii für ihre drei Kinder gewinnen und fing an Wasser zu trinken. Nachmittags wurde sie tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Der Arzt konstatierte „Wasservergiftung“. Man könnte meinen, die Mutter wäre ertrunken.
Das geschah in den USA (wo sonst?).
In Kalifornien.
Im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten … .

Spielekonsolen können Ihre Gesundheit gefährden.
Insbesondere, wenn man sie noch nicht besitzt …

Quelle: http://www.winfuture.de/news,29462.html

Das bisschen Krankheit …

Die Titelschlagzeile

„Krankenstand niedrig wie nie“

und mein erster Gedanke

„Kein Wunder bei diesem Wetter. Kaum Skiunfälle.“

Logisch!

Logisch?

Lazy sunday afternoon …

Deutschland ist wieder auf der Suche.
Und die Medien helfen kräftig mit. Schließlich möchten die nicht als unnütz bei der Suche am Rande rumstehen.

RTL Fernsehen sucht daher wieder einmal den Superstar. Wahrscheinlich wollten die nur Dieter Bohlen von der Straße holen. Und es funktioniert. Auf den Straßen finden sich abends keine Arbeitslose mehr. Alle weg von der Straße und vor dem Fernsehschirm …

Ebenfalls sucht auch ProSieben und zwar den Super-Tänzer. „Deutschlands bester Tänzer“ tönt im Off die Stimme die Boulevard-Parole. Na, das wird aber die Profi- und Amateur-Tänzer freuen, dass ProSieben so einfach „Mir-alles-Dir-nichts“ die Titelvergabe an sich reißt.

Und weil es so schön ist, sucht inzwischen auch VOXwas Super-haftes: den Super-Hund. Sozusagen eine „Lassy für Arme“. Die ausscheidenden Hunde müssen von ihren – die Ausscheidungen einsammelnden – Besitzer (verniedlichend „Herrchen“ und „Frauchen“ genannt) begleitet werden. Ausgelobt als erster Preis für den Superhund-Dackel und dessen Besitzer ist ein Freiflugticket nach Seoul in einem Feinschmecker-Lokal … schließlich heißt der Arbeitstitel der Sendung „Deutschland sucht den Suppenhund“.
Die Verlierer-Dackel kriegen übrigens auch was. Jeder Dackel erhält nach Ende der Staffel eine absolut heiße Hauptrolle in einer öffentlichen Dackelverbrennung. Und deren Besitzer Karten für die Stühle in der ersten Reihe.

Im ARD wird auch fleißig gesucht. Wenn es schon keine neuen Drehbücher nach irgendwelchen Rosamunde Pilcher Gedanken und anderen Schnulzendrehbuchschreibern sind, dann sucht sie wie gestern abend den Superstar für die Krone der Volksmusik. Diese Krone konnte natürlich nur einer erhalten: unser Super-Florian, der Super-Silbereisen. Wer sonst? Denn Marianne und Michael haben ihre Auszeichnung als Superstars schon beim ZDF abonniert …

Übrigens schaltet sich demnächst auch RTL2bei der Superstar-Suche mit ein. Die sperren dafür wieder mal Leute in einen bis auf das Klo total überwachten Bunker ein.
Zum siebten Mal.

Deutschland, ein Land der Superstar.
Man muss sie nur suchen.
Gnadenlos mit einem Kameras und einer Stimme im Off während der Sendung …

Der Desktop als Würfel …

Das kann Windows weder XP noch als VISTA und ich find’s einfach nur geil!

Screenshot:
'Bildschirmfoto' von Careca

So sieht jetzt mein neuer Desktop aus, wenn ich die Arbeitsflächen wechsle.
Und selbst das ist noch nicht alles. Die Effekte sind schon verdammt stark.
Irgendwie fühle ich mich jetzt ein wenig wie Tom Cruise in MINORITY REPORT …
:>>

Tja, das kann nur Linux … :)

Niedersachsens neue Mehrheit

Die Mehrheit in Niedersachsen sind Schweine.
Ich meine jetzt keine „Männer“, denn dann hätte ich „Eber“ schreiben müssen.
Und auch nicht „Frauen“, denn das wären „Säue“ oder „Bachen“.
Nein. Ich meine Schweine eben.
8,019 Millionen Schweine leben dort in Niedersachsen.
Die Menschen in Niedersachsen sind in der Unterzahl.
Unter 8 Millionen.
Jedem Niedersachsen könnte man also ein Schwein zur Seite stellen und bei manchen wäre es gleichzeitig deren alter Ego.

Mehr Schweine als Menschen in Niedersachsen?
Wird es da nicht mal wieder Zeit für ne nette kleine fette Schweinepest? …

Quelle: www.tagesschau.de

Die Tiere draussen blickten von Schwein zu Mensch und von Mensch zu Schwein, und dann wieder von Schwein zu Mensch; doch es war bereits unmöglich zu sagen, wer was war. Georg Orwell

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