Gelesen und für gut befunden (Teil 1)

Zur Perfektion fehlt mir nur noch ein Makel!

"Die Hessen-SPD ist ein Sauhaufen"

Besser kann man es nicht ausdrücken.
Und der Gewinner ist der CDU-Koch, der sich königlich dabei amüsiert.
Ein lesenswertes Interview von Dieter Hildebrandt in der „Süddeutschen Zeitung“ trägt den Titel „Die Hessen-SPD ist ein Sauhaufen“.
Zum Lesen:
Kritik vom Kabarettisten-Urgestein: SPD-Sympathisant Dieter Hildebrandt erklärt, wieso Andrea Ypsilanti es nicht verdient, Hessen zu regieren und warum Kurt Beck nicht hart genug für den Kanzlerposten ist.
Hier lang zur Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/116/162663/

Frauentausch: Nachzügler zum Frauentag

Rüffel von eigener Frau kassiert, da Internationalen Frauentag verpennt.
Beule tut noch weh.
Bin dann raus.
Habe einen Dackel für meine Frau bekommen.
Habe mir permanent selber dafür auf die Schulter geklopft.
War ein guter Tausch.
Nur gerade bemerkt, Dackel nervt auch.
Suche jetzt noch Hunderezept.
Und einen Kochexperten, da nun ohne Frau.

Leben

Es kommt die Lüge
und klagt:
Mir geht es nicht gut
in diesem Land
Traut ihr nicht:
Sie könnte
gelogen haben!

(v. Helmut Lamprecht)

Vorbildfunktion

Ackermann hat sich geräuspert und ein Boulevard-Blatt sich nicht entblödet, es als zweiten Aufmacher zu verwenden:

„Top Manager müssen wieder Vorbild sein.“

Das meint Ackermann, der Anfang 2005 bei einem neuen Rekordergebnis der Deutschen Bank gleichzeitig einen Abbau von 6.000 Arbeitsplätzen ankündigte. Die WestLB-Arbeitsplätze waren freilich damals noch nicht in jener Kalkulation.

Top-Manager als Vorbilder.

Ich habe mich gerade in meiner Umgebung umgeschaut und darüber nachgedacht, wen ich entlassen könnte. Dumm, dass ich niemanden unter mir habe. Zum Entlassen. Um Vorbildfunktionen ausüben zu können. Um in Ackermanns Fußstapfen trampeln zu können.

Das Ackermann-Prinzip als moralisches Vorbild?
Für 600 Kunden und vier Millionen Euro Kosten ein Rolling Stones Konzert organisieren?
Weitere 3,2 Millionen hat Ackermann wegen seiner unrühmlichen Rolle in der feindlichen Übernahme von Mannesmann von Gerichtswegen zahlen müssen. Bei der Übernahme wurden bei Mannesmann auch wieder einige arbeitslos. Aber das hat Ackermann noch jener Esser bezahlt. bezahlt haben andere für deren Prämien mit ihrem Job.
Noch immer steht Ackermanns Satz im Raume

„Dies ist das einzige Land, in dem diejenigen, die Erfolg haben und Werte schaffen, deswegen vor Gericht gestellt werden.“

Top Manager als Vorbilder.

Aber klar doch!
Wenn man uns auch solche Gehälter bezahlt!
Mit Ackermann hat der zweithöchst bezahlte Top Manager Deutschlands gesprochen.
Jetzt warten wir noch auf den Porsche-Westfalen Wendelin Wiedeking. Aber der redet nicht viel, sondern macht von sich reden, indem er VW übernahmereif schießt. Dann wird auch dort moralisch verschlankt. Im Sinne einer Vorbildfunktion.

Top Manager als unsere Vorbilder?
Moral heisst im lateinischen „mos“ (im plural „mores“).
Und jeder weiss „Ohne Mos nix los“.
Und wer richtig Mos macht, der hat eben viele Scheine in der Tasche.
Und lebt in einer Schein-Gesellschaft.
Einer Mos-Gesellschaft.
Moralisch halt.
Ohne Moos nix los und Moral von unseren Top Mangern für alle.
Vorbildlich.

Nur weil Ackermanns Kollege im Geiste Klaus Zumwinkel wegen Steuerhinterziehung eingebuchtet wurde, redet der Ackermann in einem Blatt mit wenig Vorbildlicher Berichterstattung jetzt über Vorbildlichkeiten. Den Diekmann vom Blatt dürfte er dabei wohl nicht gemeint haben.

Schaun mer mal, wen die Steuerbehörde in den nächsten Tagen aufgabelt. Dann reden wir weiter über Vorbildfunktionen …

Katsching!

Mika.
Rauf und runter.
Von rechts nach links.
Von hinten nach vorne aber nicht.
Dafür von vorne nach hinten.
Bis mir das Lied aus den Ohren heraus kommt.
Mein Soundtrack für den heutigen Tag.
Danke allen Mail-Schreibern und Kommentatoren.

Katsching!

Quelle

Dopppelt gesprengt …

… hält besser.
Deshalb wurde in München das ehemalige AGFA-Hochhaus (52 m) und in Dortmund das Volkswohl-Bund-Hochhaus (61 m) gesprengt.
Beide am gleichen Tag.
Beide unter strahlend blauem Himmel.
Beide sind vor vielen Schaulustigen zusammengekracht.
Und beide sind jetzt nur noch Schutt und Asche.

In Dortmund verlief die Sprengung im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“. Dortmund kann sich jetzt mehr Chancen ausrechnen. Toi, toi, toi.

Im Falle vom AGFA- Hochhaus bleibt nur noch die süßsaure Bemerkung der Chronistenpflicht:
So unterhaltsam können Schlusspunkte einer Insolvenz sein …

Ich hatte vor mehr als 20 Jahren im AGFA-Hochhaus mein Industrie-Praktikum gemacht.
That’s all folks.