die ultimative kinofilm montage

Wie geil ist das denn?!?
Gerade gefunden und ich staune noch immer.
http://www.orschlurch.de/video/die-ultimative-kinofilm-montage.html
Überm Daumen gepeilt habe ich von diesem Zusammenschnitt unterschiedlichster Kinofilme vier von fünf Filmen selber im Kino gesehen …
Einfach genial, dieser mit Musik unterlegter Zusammenschnitt von Filmen.
Anschauen und in Erinnerungen schwelgen!
Gott, ist das geil!
Empfehlenswert!

Ich habe Musik geträumt …

Eine Szene aus Milos Formas Film „Amadeus“:
Mozart liegt vornüber auf dem Billardtisch gebeugt, schiebt mit rechts eine Billardkugel über den Filz und notiert gedankenverloren die Noten zu der Musik, die er gerade hört. Ein Klopfen an der Tür reißt ihn aus dem traumhaften musischen Zustand.

Eine Szene aus dem Film „Bladerunner“ von Ridley Scott.
Deckard erwacht. Rachel spielt offenbar ein paar Noten auf dessen Klavier in seiner Wohnung. Erstaunt müht sich Deckard unter Schmerzen von seiner Liege und geht zum Klavier, schaut aufs Notenblatt und meint erstaunt: „Ich habe Musik geträumt.“

Eine Zugfahrt kann langweilig sein. Die Landschaft zieht monoton an einem vor dem Fenster vorüber. Der Blick fällt auf Gleise, Gebäude und Güterwagen. Vor Jahren hatte noch das eintönige Rumpeln der Schwellen seine Begleitmusik für die IC- und EC-Züge gestellt. Jetzt ist es nur ein Rauschen.
Zwangsläufig langweilig?
Die „Chemical Brothers“ hatten im Jahre 2001 ein verblüffendes Musikvideo erschaffen. „Star Guitar“ heißt deren elektronisches Stück und geht zusammen mit dem Video eine kongeniale Partnerschaft ein. Rhythmus und Bilderflut ergeben eine Gemeinschaft, die sich gewaschen hat.
Einfach zuschauen und zuhören.
Alt, aber ein meisterhafter Musikclip.
Musikträumen …

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit

Radioaufnahmen per Computer leichtgemacht

Für Interessierte von Musikaufnahmen mit dem Computer:

Es gibt viele Möglichkeiten Radiosendungen aufzunehmen. Mit einem Kassettenrekorder direkt vor den heimischen wummernden Boxen, mit einem Kabel vom Tuner aufs Tapedeck oder gar zu seinem PC über den Audio IN-Stecker.
Naja, da eine Reihe von Radiosender inzwischen ihr Programm übers Internet auch online geschaltet haben, gibt es eine einfachere Sache. Man schneidet sich den den Stream auf den PC mit.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man greift sich mit einem Sonderprogramm die Soundausgabe der Grafikkarte ab, wandelt und schneidet das Ganze als MP3 um oder …

Vormals hatte ich für das problemlose Mitschneiden von Radiosendungen im Internet onlineTV verwendet.
Heute bin ich auf ein Programm gestoßen und das hat mich doch schon recht stark begeistert. Das Programm heisst „ClipInc.vier!“.

„ClipInc.vier!“ ist recht unkompliziert aufgebaut und nimmt all das auf, was von einem selbst gewählten Radiostream aus dem Internet ausgegeben wird.
Wobei, das stimmt nicht mit dem „einem“. Es kann von bis zu drei Radiosender gleichzeitig aufgenommen werden. Es ist ohne Probleme über die integrierte Timeshift-Funktion möglich, auf den drei Sendern hin- und herzuspringen und dann mittels der Timeshift-Funktion das bereits gesendete Programm stichprobenartig quer zu checken. Die aufgenommene Musik-/Programmstücke werden abhängig vom Radiosender bereits vom Programm so vorbereitet, so dass diese nur mit einem Mausklick abgespeichert werden können.
Desweiteren werden noch Infos zu Titel, Alben, Künstler und deren Historie, Songtexte und Coverbilder angeboten, die ebenfalls einen Mausklick entfernt aufrufbar sind. „ClipInc.vier!“ nennt dieses System „Mashup“ und es funktioniert recht gut und brauchbar. Viele Radio-Sender liefert das Programm bereits in einer Liste mit.

Das Programm ist freeware und übersteigt meiner Meinung locker den funktionalen Umfang von onlineTV. Insbesondere das Aufnehmen von drei Radiosendern gleichzeitig finde ich schon beeindruckend.
Ach ja, eine DSL-Flatrate ist für so ein Programm ratsam und unerlässlich. Eine Stunde Aufnahme einer 128 kbps-Sendung (z.B. EinsLive) erzeugt dabei eine ca. 50 MB große MP3-Datei auf dem Rechner.

Das Programm „ClipInc.vier!“ kann hier direkt herunter geladen werden.
Meiner Meinung nach lohnt es sich.
Vielleicht liest sich deswegen mein Post jetzt wie kritiklose Werbung pur, obwohl ich es nicht so meine und trotzdem fast eindeutig anders handle …
Aber „ClipInc.vier!“ finde ich schon ein recht imposantes Stück freeware-Software.

Moin, moin, der Endspurt startet …

Noch 178 Stunden bis Weihnachten, wenn bei Euch der Weihnachtsbraten am 24sten um 19:00 reinkommt.
Bis dahin ein zwischenzeitliches Guten Morgen allerseits.
Holt die Kreditkarte aus dem Eisfach, denn diese Woche wird geshoppt, bis die Kreditkarte glüht.
Viel Spass, wünscht euch eurer Kreditkarteninstitut … :)

Veröffentlicht unter Privat

Und dann knallst du in mein Leben …

Ich hatte einen genialen Blitzgedanken und wollte ihn niederschreiben.
Und da kam das kleine blaue Knetmännchen mit seinem Hammer als Geschenk von blog.de …
… Maxwell’s silver hammer …Knetmännchen

Bang! Bang!
Maxwell’s silver hammer came down upon his head.
Clang! Clang!
Maxwell’s silver hammer made sure that he was dead.

by The Beatles

Spruch zur guten Nacht

Wenn die Haare weg sind, kommt die Frau, die sie hätte streicheln können.

brasilianisches Sprichwort

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit

Gott mit dir, dem Bayernvolke

Leise rieselt der Schnee. Draußen vor dem Fenster der Kneipe.
Unweit links von mir saß er und stieß mit mir wieder mal auf das Leben an.
Mit Kölsch versteht sich.
Alles andere wäre eh nie das wahre Leben.

„Es werden jetzt die letzten Tage bei Kölsch und Zigarette in trauter Zweisamkeit sein.“

Ich nicke.

„Solche Tage muss man genießen, solange sie einem noch vergönnt sind. Im nächsten Jahr schlägt die Apartheidpolitik in Bayern voll zu.“
„Apartheidpolitik? In Bayern gibt es keine Rassisten. Nur Wissenschaftler!“
„Nein, nein. Mit Apartheidpolitk meine ich doch jetzt nicht das Synonym für „Rassentrennung“ sondern die Trennung von Gaststättenbier und Zigaretten in geschlossenen Räumen.“
„Ach so.“

Es stimmt. Nach Meinung der bayrischen Politiker schädigt das Rauchen ganz erheblich die Gesundheit der Menschen. Aber allerdings doch nicht so sehr, dass Zigaretten gleich ganz verboten gehören.

Ich nehme einen tiefen Zug meiner frisch aus Frankreich importierten Gauloises Maïs.
„Gauloises“ heißt übersetzt die „Gallierinnen“.
Es wird die Marke der neuen Résistance des neuen Rauchverbots in Bayern werden.
Ganz Bayern hat das Rauchverbot geschluckt.
Ganz Bayern?
Nein, nur ein kleines Völkchen, Sympathisanten der Gallier … „Bleeder Zipfeklatscher! Dreckerter Saupreiß“ … was sonst. Gallien liegt bekanntlich in Südschweden. Nördlich des Weißwurstäquators.
Jenseits von drüben ist bekanntlich für Bayern alles Südschweden …

Gauloises Maïs sind sozusagen das heftigste, was es an Zigaretten zu rauchen gibt. Manche bezeichnen diese als unrauchbar. Das kommt von den Maisblättchen, mit denen der Tabak gedreht wird. Andere meinen, dass diese Zigaretten aufgrund ihrer Stärke unter das Betäubungsmittelgesetz (BMG) fallen müssten.
Aber inzwischen tun es schon billige Tankstellen-„Marlboro Gold“ aus Ungarn. Mit diesen lässt sich unter der Mehrheit der Raucher das Urteil „unrauchbar“ beweisen und nicht wenige nicken auch, sollte nach einer Behandlung nach dem BMG erfolgen …
Dabei ist lediglich der Kamelmistanteil niedriger als in normalen Schmuggelzigaretten, die nicht aus Nahost kommen …
In Fernost schmecken die billigen Zigaretten eh wie „Hund hinten“ …
Rauchen ist schädlich?
Ist Rauchen schädlich?
Freilich.
Das ist es.
Was sonst?

Ich nehme einen Schluck aus meinen Glas und schaue meinen Nachbarn an, der sich wieder mal in Rage geredet hat.

„Diese Politiker. Verbieten einfach die Gemütlichkeit mit einer Zigarette. Dabei geht die bayrische Gesellschaft doch schon am Alkoholismus zugrunde. Aber ohne Alkohol können sich bayrische Politiker deren eigene Gesetze nicht mehr so schön saufen, dass sie im Landtag dafür auch noch stimmen mögen. Also wird das Land Bayern bei einem Maß Bier zum Nicht-Raucher-Land erklärt. Und dann heißt es noch: Bitte, liebe Bayern, raucht aber gefälligst weiter, denn erstens benötigen wir die normale Tabaksteuer nebst Extra-Steuer pro Zigarette für den Kampf gegen den Terrorismus. Und was wird mit den Tabaksteuern finanziert? Münchner Brauereien, die eh nur noch deswegen überleben, weil sie eine Monopolstellung für das Oktoberfest haben und den Landtag frei Haus beliefern dürfen, damit sich die Politiker ihre Gesetze schön saufen können … .“

Er muss Luft holen und seine trocken geredete Kehle anfeuchten.
Der Schluck aus dem Glas lässt die Luft die absolute 100 % Mehrheit in der Glasfüllung.
Er hat es auch erkannt.

„Oberspielleiter! Einmal Luft rauslassen, bitte!“

Der Wirt stellt ihm eine neue Stange hin, hält seinen Bierdeckel kurz fest und zieht mit sicherer Hand einen neuen Strich auf dessen Deckel.

„Könnt Ihr mit der Diskussion, um das Für und Wider in Kneipen aufhören? Es nervt mich langsam.“

Ich schaue den Wirt an. Er beteiligt sich sonst nie an Diskussionen.

„Und wie sehen Sie die neuen Gesetze?“
„Wie alle, ich werde weniger Gäste haben. Werde weniger verkaufen. Meine Aushilfe werde ich nicht mehr brauchen. Der wird sich mit den anderen Aushilfen in die Reihe der erneut Arbeitsuchenden einreihen. Und die Raucher, die trotzdem noch kommen, die werden nachher vor der Tür rauchen. Und dann kommt die Polizei, weil sich sicherlich Anwohner wegen den Unterhaltungen vor der Tür in ihrer Nachtruhe gestört fühlen. Dann krieg ich ne Abmahnung vom Kreisverwaltungsreferat. Und dann wird mir irgendwann wohl die Lizenz entzogen. Und dann ist Ruhe und keiner wird hier über das Für und Wider von Rauchen in Kneipen reden. Schön, nicht wahr?“

Ich schaute meinen Nachbarn an.
Und wir schweigen.
Ruhe.

Gott mit dir, du Land der Bayern,
deutsche Erde, Vaterland!
Über deinen weiten Gauen
ruhe Seine Segenshand!
Er behüte deine Fluren,
schirme deiner Städte Bau
Und erhalte dir die Farben
Seines Himmels, weiß und blau!

Blau, ja.
Aber von ab nicht mehr durch blauen Rauch in Kneipen.
Die Alkoholfahne des bierdimpfelnden Bayernpolitikervolkes, die Fahne eines jeden muss es jetzt alleine besorgen.

Stösscken, du Liberalitas Bavariae.

Die Liberalitas Bavariae, auf die man in Bayern immer so stolz ist, geht vom Volke aus, sagt man.
Aber wohin sie im Jahre 2008 ausgeht, das weiß nicht so genau.
Vielleicht geht sie auch nur aus. Wie die Milch im Kühlregal am Samstag um 19:59 kurz vor Toresschluss … .

Ausgehen kann man in Bayern in 2008 weiterhin.
Nur Rauchen ist dann verboten.
Aber Alkohol geht noch.
Immer.
Prost.

Mein Nachbar und ich schweigen noch immer.

Leise steigt blauer Rauch wie die erwachte Schlange der Kundlini auf und löst sich im höchsten Punkt im Scheine der Lampen auf. Vereinigt mit der kosmischen Seele und dem Menschen höchstes Glück bringend. Dass aber die Erweckung der Kundalini auch erhebliche Gefahren in sich birgt, das weiß jeder Raucher, der seine blaue Rauchschlange gen Himmel bläst.

„Kennt wer von euch beiden eigentlich Jim Jarmusch Filme „Smoke“ und „Blue in the Face“ mit Harvey Keitel?“

Wir schauen den Wirt stumm an.
Uns ist nicht nach Filmquiz zumute.

Ich blase Rauchkringel und verfolge, wie sie sich in Luft auflösen.
Stille.

Es werden jetzt die letzten Tage bei Kölsch und Zigarette in trauter Zweisamkeit sein.
Solche Tage muss man genießen, solange sie einem noch vergönnt sind.
Im Jahr 2008 schlägt dann die Apartheidpolitik in Sachen Raucher und Nichtraucher in Bayern voll zu.

Ruhe.