Schaumschlaging for walk aways

Du Löffelstreichler!
Du Schaumlöffelverbieger!
Du Gedankenleserspion!
Du Next-Pro7-StarForce`ler!
Du Rabenflüsterer!
Du Uri-Geller der unfähigen Uhrmacher!
Du verdeckter Messerdraufhauer!
Du Weichhirn-TV-Glotzer!
Du, du … du Uri-Geller-Glotzer, du!

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Fast ausverkauft

Nur noch Restexemplare bei Amazon:
Okkulte Stimmen – Mediale Musik . Recordings of unseen Intelligences 1905-2007 (Aufnahme ungesehener Intelligenzien 1905-2007)
Für EUR 39,80 statt EUR 39,95. Also 15 Cent Ersparniss.
Nur noch 3 Cds verfügbar! Also jetzt bestellen.

Sollte es die CD nicht mehr geben, erst dann einfach mich anschreiben. Aufnahmen ungesehener Intelligenzien habe ich dutzendweise hier rumfliegen. Leer-CDs, die ich gerne mit Stille für Euch bespielen werde (incl. CD-Bedruckung). Und als Sonderpreis kriegt Ihr sie von mir für 20 Euro (inkl. Verpackung und Porto) …

Na, dann mal los und abwarten, bis die drei CDs bei Amazon verkauft sind …

Rezept für einen Monster-Cocktail

Wir basteln uns einen Violetten-Monster-Cocktail.
Man nehme genügend Wodka, ordentlich Erkältungs- bzw. Hustensaft und dosenweise Energie-Drinks (a la „Red Bull“ oder so).
Fülle das ganze in einen Cocktail-Shaker und schüttel es erstmal einige Zeit durch. Dann fülle man noch folgendes hinzu

– 20 Diät-Pillen Clenbuterol (wegen den Kalorien im Energie-Drink; z.B. Spiropent®)
– 18 pflanzliche Amphetamin-Pillen (falls die vorherigen Pillen die Wirkung des Energie-Drinks aufheben sollten; Marke? Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker)
– 18 Pillen Histamin-Rezeptorblocker (um Magenschleimhautreizungen des Cocktails zu vermindern)
– 12 Pillen Vicodin® (eine US-amerikanische Kombination aus Schmerzmittel und Hustenmittel; mildert a priori die Kopfschmerzen des Wodkas und eventuelle Hustenreaktionen auf den Erkältungssaft)
– 8 Tabletten gegen Sodbrennen (weil das Gebräu doch ein wenig heftig sein könnte und wegen der Magenschleimhaut halt)
– 10 Schlaftabletten (wer möchte schon die völlige Dröhnung des Cocktails lebending mitbekommen?)

Jetzt nochmals kräftig durchschütteln – so wie damals Tom Cruise im Film „Cocktail“ es uns vorgemacht hat – und alles in einem großen Glas abseien. Mit einem langstieligem Löffel noch die Bröckchen aus dem Cocktail-Shaker rausfischen und auf der Zunge zergehen lassen und dann mit einem gekonnten Ex-und-Hopp aus dem Glas herunterspülen.

Für Leute mit Beziehungen zum amerikanischen Getränkemarkt steht als Option noch offen:
– zwei Flaschen Pepto-Bismol (verschafft Erleichterung bei Herzschmerzen, Magenbrennen, Brechreiz, Verdauungsprobleme und Durchfall)
– zwei Flaschen NyQuil (als Ersatz taugt auch Wick Medinait® und wird vorm Schlafengehen eingenommen)
– zwei Flaschen OxyContin (wieder ein Schmerzmittel, falls das obere doch zu stark knallt … ABER vorsicht! Ist codein-haltig! Denkt an eure Gesundheit!)

Dazu schmeissen wir uns dann noch 10 Tabletten gegen den Katzenjammer danach ein (also gegen Kopfschmerzen, Übelkeit, usw. usf.).

Und als absolute Krönung, als I-Tüpfelchen dieses Cocktails, da hauen wir uns dann noch 8 Tabletten mit Methylphenidat hinter die Binde.
Methylphenidat ist im Betäubungsmittelgesetzes aufgelistet und unterliegt einer gesonderten Verschreibungspflicht. Um es zu bekommen benötigt ihr Informationen zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Also schlagt Euren Arzt dafür und verlangt beispielsweise „Ritalin SR®“. Das sollte schon noch drin sein.

Dann empfiehlt es sich, auf eine Bahre zu legen, die Journalisten, Polizisten und Ärzte Eures Vertrauens anzurufen und schon seit Ihr auf „Seite 1“ oder in der „Prime Time“ Eures Stadtsenders.

Ob ich bescheuert bin?
Ob ich einem im Tee hatte?
Ob ich Euch vergiften will?

Und überhaupt, woher ich das Rezept habe?

Nun auf die oberen, tendenziell voreingenommenen, rhetorischen Fragen gehe ich jetzt mal nicht ein.

Aber die letzte beantworte ich gerne:
Von Journalisten der britischen Zeitung „Daily Mirror“, die Britney Spears neuliche, medien- und paparazzi-begleitete Einlieferung am 03.01.08 in ein Krankenhaus ausanalysiert haben.
Denn die Journalisten haben das Rezept von Britney Spears privaten Barmixer, die freilich nicht genannt werden will. Denn sonst wäre die Drogenpolizei hinter der Person auch noch her …

Was originelles?

Da hat mich doch neulich wer angehauen, ich solle mal was originelles über Musicals schreiben …
Habe mich hingehockt, dumpf über einer Tasse Kakao gebrütet und dann nach sechs Stunden folgenden reim gemacht:

Das Musical,
Das Musical
Heisst andersrum
Einfach Lacisum

Naja, intellektuelleres fiel mir dazu nicht ein.
Mein Hirn ließ mich diesmal mit mir ganz allein.

Tja, was für Zeiten,
denk ich, was für Sitten.
Ein ewiges Abwärtsgleiten
mit ungereimten Trippelschritten.

Reim dich
oder ich beiß‘ dich!!

Werbung für Romantik-Urlaub? Versteckte Botschaft.

Romantik-Urlaub? Was wäre, würde dort ein weißer Mann im Wasser stehen und daneben würde Thailand stehen? Dann wäre es Sex-Tourismus. Wobei, ‚Romantik-Urlaub‘ ist das Wort von Frauen für diese Art Tourismus. Ist ja nicht so, das nur Männer das beherrschen wurden. Herrschen tut Frau auch.
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Es könnt‘ alles so einfach sein, …

… isses aber nicht …

Ich hatte ihr unbeabsichtigt gegen ihr Bein getreten.
Erzogen wie ich halt bin, murmelte ich ein „Entschuldigung“.
Aber sie ging gleich ins Detail.
Der Schaden, den ich ihr gerade zugefügt hätte
… häh? …
wäre nie so groß, den ihr gerade die TUI der BRD zugefügt hätte.
… häh? …
Ja klar, ich Unwissender wüsste doch gar nicht, wovon die Wissenden reden.
Ich Dummerle.
Da trete ich doch einer Wissenden an die Beine.
Mea Culpa. Dutzendfach mich selber ausgepeitscht.

Es könnt‘ alles so einfach sein, isses aber nicht

Wer nicht fragt, bleibt dumm.
Warum mein dusseliger Tritt an ihr Schienenbein so billiger sei, als eine Reise mit der TUI?
Sie sah mich mit einem gnadenlos weisen Blick an.
Ich Dummerle, ich. Wie konnte ich Depp nur fragen …

Sie wär jetzt gern per „last minute“ nach Dubai geflogen.
Wieso?
Na ja, solche dämlichen Fragen kann nur ich Billiglohnverdiener fragen.
Weil dort das Geld verdient wird, was jeder gern hätte.
Stimmt. Ich nicke innerlich und rechne mein 10-Euro-Ticket vom FJS-Flughafen zum Straußoleum der Münchener Innenstadt dagegen.

Einmal München Innenstadt sehen und sterben.
Gibt es höhere Weihen?

Wahrlich, ich bin ein elender kleinkarierter Kleinknauser gegenüber denen, die rechtschaffen ordentlich in Dubai verdienen. Öl regiert die Welt. Allerdings hat das nichts mit Speiseöl zu tun …

Hey, Mann, ich bin halt ein elend niedriger Pfennigfuchser in Zeiten des Oberregenten Euro und dessen Untereinheit Cent. Was die Bremer Stadtmusikanten anderen in die hohle Hand geschissen haben, dass krieg ich auch noch Cent-weise für die Abwassergebühren hin .
Konvertiert über den Pfennig. Gott sei meiner niedren Seele gnädig …

Soso, ich hatte an ihr Bein gestoßen und sie sah huldfvoll darüber hinweg.
Ich fragte nach, was das besonder an Dubai sei und der TUI sei.
Sie meinte, es seien die Verdienstmöglichkeiten der Stadt München an Dubai.
Ich fragte, ob sie plante Urlaub zu machen, oder Geschäfte einzufädeln.
Sie bezog sich auf das letztere, da München doch dessen Prosperität in Auge zu behalten hätte.
Wie?
Jawohl, sie war der festen Überzeugung, dass die TUI ihr einen Urlaub versaut hätte, der ihren Einfluss auf dem wirtschaftlichen Wachstum der Region München vermiest hätte.
Ihr gegenüber fühlte ich mich klein und unbedeutend.
Ich fragte sie, warum sie dann nicht einen komfortablen Urlaub in den Wellness-Centern der gut Situierten Deutschland machen würde? Warum nicht in den allzeit bereiten Luxus-Touristen-Villen in Südafrika, Nord-Brasiliens oder Thailands?
Ihre Antwort war klar. Sie würde doch nie Geld in Ländern, die nicht mithalten könnten. Die eh schon in Armut darben würden.
Ich erzählte ihr mal kurz von Gegenden Brasiliens, in denen man als mittelreicher Europäer in gnadenlosen Luxus schwelgen könne.
Sie wies meine Phantasie zurück. Sie würde nie armen Ländern helfen. Unser einziger Fokus solle Länder sein, die den Reichtum der Zukunft haben würden. Das wären arabische Länder der Zukunft.
Also sinnierte ich, dass zu den reichen Ländern der Zukunft auch Israel gehören würden und würde sie in einem Kibuz …
Warum kam da dieser vernichtender Blick?

Äh, die Frau saß mir weiterhin gegenüber und redete zuviel. Sie will nur das Wohl Deutschlands, aber TUI wäre nicht fähig ihr einen „last minute“ Flug nach Dubai zu besorgen.
Und Geld nach Deutschland bringen.
Hm. Urlaub oder Wirtschaftsflug.
Ich sass in der S-Bahn und dacht nur :

Das sind Dinge von denen ich gar nichts wissen will,
lass mich doch in Ruh’ und texte mich nicht zu
das sind Dinge von denen ich keine Ahnung haben will,
behalt den Kram für dich; es interessiert mich nicht!

Aber sie redete weiter.
Dass allein die GDL schuldig an den Bahnstreiks seien (… ja, was denn sonst?!? ..). Das hätte sich schon bei Sabine Christiansen eindeutig gezeigt Und Mehdorn verdiene was er verdiene.
Aha, Reichstumdebatte, der sozial benachteiligten wie jene Frau mir gegenüber …
Und dass die Gewerkschaften allein an den Brasilien-Skandal der VW Wolfsburg Schuld seien.
Ob sie schon mal mit VW-Angehörigen deswegen gesprochen hätte, fragte ich Dummerle? Und wie die darüber denken würde?
Nein, das interessiere sie nicht. Die Betriebsräte wären die einzig Schuldigen. Und die Werker hätten diese gewählt.
Ich erzählte ihr, dass die Werker deswegen jedem ins Gesicht springen würden, wenn sowas erwähnt würde.
Das wäre nicht ihr Problem, meinte sie arrogant, weil die Betriebsräte doch von den Werkern bestimmt worden wären.
Ich erzählte ihr was von Betriebsräten, die mit den Firmen kungelten und nichts mit Werkern gemein hätten. Von Firmen, die die Betriebsräte festlegten. Ihre Reaktion war, das dies alleinige Schuld der Werker sei, dass diese nicht den Betriebsräten die hoheitliche Verantwortung an sich eines Betriebsrates nehmen würde.

Und Dubai. Sie wolle doch nur dafür sorgen, dass deutsche Firmen Gewinn machen können. Und die TUI hätte ihre zukünftigen Geschäfte vermasselt, weil sie keinen Flug für sie gefunden hätte.
Ich sass ihr gegenüber und dachte an meinen unbeabsichtigten Tritt gegen ihr Schienenbein und meine Entschuldigung.
Aber die hatte sie unausgesprochen sicherlich nicht akzeptiert. Solche Menschen wie jene Frau sind halt momentan überall.
Na ja.

Es könnt‘ alles so einfach sein,
isses aber nicht.

Das sind Dinge von denen ich gar nichts wissen will,
lass mich doch in Ruh’ und texte mich nicht zu
Das sind Dinge von denen ich keine Ahnung haben will,
behalt den Kram für dich; es interessiert mich einfach nicht!

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Move it, move it

Beweg dich
Beweg mich
Lass mich nicht hängen
Lass mich nicht stehen
Beweg mich
Lass uns mich bewegen
Ich will dich
Dich will dich
Willst du mich
Will ich dich
Wollen wir uns
Lass uns bewegen
Let`s move together
Lass es uns tun
Tun wir es
Lassen wir es uns tun
Vorhang runter
Begierde freier Lauf
Hinterm Vorhang
Hemmungslos
Beweg dich
Beweg mich
Lass mich nicht hängen
Lass dich nicht kalt

Let`s do it ….

Ganz normal Kaffee trinken an der gelben Linie

Münchener Flughafen.
Terminal 2.
Ich warte auf den Ankunft des Fliegers aus São Paulo.

Für Ankünfte ist der Münchener Flughafen verdammt einfach, wenn der Flieger am Terminal 2 andocken darf. „Verdammt einfach“ bezieht sich allerdings nur auf diejenigen, die irgendwen vom Terminal 2 abholen. Die Angekommenen sehen dagegen in der Regel abgekämpfter aus. Denn weite Wege für Passagiere sind dort am „Franz-Josef-Strauß“-Flughafen die Realität.

Die Herausforderung, Ausgänge aus dem Sicherheitsbereich eines Flughafens zu konstruieren, hat sicherlich schon Dutzende Diplomarbeiten und Doktorarbeiten hervor gebracht. Denn es geht ja nicht nur darum, das ankommende Passagieraufkommen aus dem Sicherheitsbereich heraus zu leiten, sondern auch die Abholer vor der Sicherheitsschleuse auf gebührenden Abstand zu halten.
In München am Terminal 2 erfüllt eine gelbe Linie diesen Zweck. Auf dem Boden gemalt wagt es kein Besucher diese entscheidend zu überschreiten. Und das, obwohl kein expliziter Hinweis oder auffälliges Verbotsschild auf die Funktion der gelben Linie verweist.

Die Besucher halten sich einfach an die Magie der gelben Linie und übertreten Sie kaum.
Die totale Disziplin.

Am Ende der gelben Demarkationslinie gibt es einen Kaffee-Stand.
Irgend so einen amerikanischen. StarBuzz oder so ähnlich.

„Einen Milchkaffee, bitte.“

Die Frau hinter dem Tresen nickte und antwortete mit drei Worten, die ich allesamt nicht verstand. Bayrisch?

„Wie bitte?“

Die Frau wiederholte die Worte. Ihre Handflächen beschrieben dabei unterschiedlich Abstände. Ich verstand. Die Bechergröße meinte sie.

„Mittel.“
„Den Cafe Latte mit mehr Kaffeegeschmack?“

Wie? Den Milchkaffee mit mehr Kaffeegeschmack? Ähem, schmeckt die Basisversion nicht nach Kaffee?

„Äh, wie mit ‚mehr Kaffeegeschmack‘? Ich dachte Milchkaffee hat schon Kaffeegeschmack.“
„Mit mehr Kaffeegeschmack kostet es 50 Cent mehr.“
„Nein, einen ganz normalen Milchkaffee.“
„Wie ist ihr Name?“
„Wieso meinen Namen?“
„Den schreib ich Ihnen auf den Becher.“

Pappbechergravur?!?

„Nein, danke ich brauch keinen Namen auf meinem Becher.“
„Aber ich muss ihn hier drauf schreiben.“
„Sagen Sie mal, ich will doch nur einen ganz stinknormalen Milchkaffee? Ist das denn so kompliziert? Einfach nur Milchkaffee. Ganz normal Milchkaffee, bitte. Ohne Schnickschnack.“

Die Frau lächelt mich freundlich mit einer Engelsgeduld an.

„Ja, einmal ist bei uns immer das erste Mal. Sagen Sie mir jetzt Ihren Namen?“
„Wieso?“
„Ich muss Ihren Namen auf den Becher schreiben, damit wir Sie ausrufen können, wenn er fertig ist.“
„Okay, wenn es sein muss. Schreiben Sie dann ‚Kaffeeschlürfer‘ drauf.“

Die Frau lächelt, schreibt und reicht den beschrifteten Becher weiter.

„Macht drei vierzig.“

Ich zahle, trete nach rechts ab und harre auf meinen Milchkaffee.

„Capuccino für Nina.“

Die Frau an der Kaffeemaschine reicht rechts außen einen Kaffee raus. Eine Frau taucht auf und nimmt sich den Becher.
Hm. Nina hatte ich mir immer anders vorgestellt.

„Espresso für Samir.“

Samir kommt und nimmt seinen Espresso in Empfang.
Hm. Auch Samir hatte ich mir … egal …

Ich warte.
Und irgendwie hat die Frau an der Kaffeemaschine nichts mehr zu tun.

„Ähem, ich krieg noch nen Milchkaffee.“
„Hatten Sie bestellt?“

Ich nicke.

„Gabi, hat er bezahlt?“

Aha. Die Frau von der Kasse heißt also Gabi.
Naja, so hatte ich mir die Gabis der Welt schon immer vorgestellt.
Gabi zuckt erschrocken zusammen. Nein, sie kann keine Gedanken lesen …

„Hab ich dir nicht den Becher … ?“

Sie schaut suchend umher, ihr Blick fällt auf den Boden, sie stockt.

„Oh, da liegt er.“

Sie schaut mich peinlich berührt an.

„Moment. Sie kriegen einen neuen Becher. Tschuldigung, mein Fehler. Sie kriegen jetzt die große Portion.“

Sie ergreift einen Megabecher, zieht mit dem schwarzen Schreiber einen Strich auf der Außenseite (sollte wohl „Kaffeeschlürfer“ heißen) und reicht ihn weiter.
Kurz darauf halte ich einen riesigen Becher mit Milchkaffee in der Hand.
Nach dem ersten Schluck verstehe ich die Frage mit dem Kaffeegeschmack. Es schmeckt mehr nach übercremter H-Milch als nach Kaffee. Schade eigentlich um die drei vierzig.
Letztendlich stehe ich an der gelben Demarkationslinie.
Diszipliniert wartend.
Zusammen mit Karl, Rita, Rainer, Heiner, Evi, Susi und Samir.
Kaffeebecherhaltend.
Nein, kein „Coffee to go“. Vielmehr ein pseudo-spontanes „Stehkaffee-Kaffeekränzchen“.

Übrigens. Karl, Rita, Rainer, Heiner, Evi, Susi und Samir haben sich mir nicht vorgestellt.
Aber ein StarBuzz-Kaffeebecher-Studium bei anderen Leuten hilft beim heiteren Vornamen-Raten ungemein.