Ihre Verbindung wird gehalten …

… für alle Freunde der telefonischen Warteschleife empfehle ich das tägliche Lesen der obigen Überschrift.
Ansonsten gäbe da es auch noch die interessante Warteschleife von der Autoverleihfirma mit dem
knaatsch-roten Logo. Melodisch dudelt es aus dem Hörer

 We are trying harder.

 Aufideutschi: Wir geben uns Mühe.

Rief mich letztens ein Bekannter an und klagte mir sein Leid. Er kam auf einem Provinzflughafen im Osten Deutschlands an und hatte bei der dortigen Verleih-Station einen Benz mit allem PiPaPo ( na, wer es sich leisten muss …) vorbestellt.
Als er dort früh abends landete ( … Kurzdistanzflug, wäre mit der Bahn schneller gewesen, aber man gönnt sich ja sonst nichts, bei dem Auskommen mit seinem Einkommen … ) und bei der Verleihstation mit dem knaatsch-roten Logo aufschlug hiess es lapidar …
… richtig

 We are trying harder.

… falsch! Total falsch!

Man teilte ihm mit, der Benz sei in der vorherigen Nacht vom Verleihplatz geklaut worden und man habe für ihn kein Fahrzeug.   Man habe auch kein Ersatzfahrzeug für ihn und vor dem nächsten Tag sei auch mit keinem anderen zu rechnen. Vorrausgesetzt, wenn denn nicht zuvor eines abgegeben würde.

Er ging zur grünen Konkurrenz. Die gab sich allerdings offenbar keine Mühe ein Automobil für ihn zu suchen, die hatten ihm direkt eins gegeben …

Und die Moral von der Geschicht?
(… Moral muss sein, Moral ist immer gut …)

Buche keine Kurzdistanzflüge.
Kurzdistanzflüge bringen es nicht …

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Von Engeln und Menschen …

 „Menschen sind Engel mit einem Flügel – nur wenn sie sich umarmen, können sie fliegen.“
Luciano De Crescenzo

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Mit Lächel-Garantie …

Sehr geehrter Herr Mc Caine,

jetzt esse ich schon seit sieben Tagen ihre „1-2-3-Frites“. Eben jene, die Sie im Fernsehen mit „Lächel-Garantie“ anpreisen.

Ehrlich gesagt, mir kommen ihre Dinger inzwischen schon zu den Ohren raus und lächeln kann ich auch nicht mehr.
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Finger in den Hals … oder: Bulimibekämpfung für Fortgeschrittene

Bei der spanischen Modewoche „Pasarela Cibeles“, welche am heutigen Tag beginnt, gab es am Wochenende die ersten „Anti-Hungerhaken“-Maßnahmen.
Die Stadt Madrid, die sich an dem ganzen Catwalk mitbeteiligt hat, schrieb vor, das die dabei auftretenden Mädels den BMI von 18 (z.B. 56 kg bei 1,75 m) nicht unterschreiten dürfen.
68 Mädels wurden gewogen und fünf für zu leicht befunden. Von den gesamten Bewerberinnen insgesamt sogar ein drittel abgewiesen.

Nach nicht bestätigten Berichten wurden die aussortierten Models und Bewerberinnen zur Strafe direkt in eine Klinik zur Zwangsernährung gebracht.
Bereits pensionierte Mediziner aus der Franko-Ära zwangen sie mit konventionellen Mitteln dazu, vollrösche Schweinshaxen, mehrere Hamburger und Kartoffelchips mit literweise Cola runterzuspülen, damit sie entscheidend an Gewicht gewinnen.

Eine italienische Initiative mit Namen „Lasst Dicke um mich sein“ und „Keine Immigration von Hungerhaken aus Afrika“ soll deswegen sofort ein begeistertes Glückwunschschreiben nach Madrid geschickt haben.

Heute jedoch – in der berühmt berüchtigten Herr-Gotts-Früh – solle dann aber ein in einem Madrilenischen Krankenhaus arbeitender Zivi festgestellt haben, dass es sich bei den „Hungerhaken“ nicht um CatWalk-Models handele sondern lediglich um illegale Immigranten. Sogenannte Boat-People aus Afrika.

Die italienische Initiative habe darauf direkt das Glückwunschschreiben zurückgezogen, erfuhr man hinter vorgehaltener Hand.
Die Boat-People sollen sich wohlmöglich unberechtigterweise in der Bewerberinnen-Schlange eingereiht haben, weil sie dachten, es gäbe dort was zu essen. Da sie somit offenbar einer illegalen Tätigkeit annehmen wollten, wurden diese von der Guardia Civil festgesetzt. Mit der Abschiebung der illegalen Imigranten nach Dafur oder Äthopien wird in den nächsten Stunden gerechnet.

Aufgrund dieser neuen Sachlage sackte das Interesse von Berichterstattungen über diese angebliche madrilener „Hungerhaken“ bei privaten Fernsehanstalten schlagartig auf Null.
In Deutschland reagierte RTL2 ebenfalls umgehend und setzte die geplante Sendung „Die zehn dümmsten Hungerhaken-Models der Welt“ ab und holte stattdessen die Wiederholungen der Sendereihe „Das perfekte Dinner“ und „Frauentausch“ ins Programm.

Sehr viele finden es ja überaus löblich, dass man Hungerhaken aus dem gesellschaftlichen Gesichtskreis ausblenden will. Denn das Bild zu dünner Models könne ja die ohnehin verbreiteten Krankheiten Magersucht und Bulimi bei Jugendlichen fördern. Eine falsche gesellschaftliche Idealvorstellung entstehe dadurch, wird seitens Politiker immer wieder gerne gewarnt.

Hauptsache es wird was gegen vorsätzliche Dünnheit getan und das Bier bleibt rein …

;)

Malageña salerosa

Eine Musik hat mich am Wochenende verfolgt. Sie kommt im Film „Kill Bill Vol.2“ vor:

„Malageña salerosa“ von Chingnon

Die Musik weckt Erinnerungen an vergangene Zeiten in mir.
Vor meinen Augen tauchen die beiden ehemaligen chilenischen Kneipenbesitzer Don Miguel und Don Gustavo auf.
Beide waren damals die Besitzer einer Traditionskneipe mit Namen „Lennet Kann“. Sie machten aus einer ehemaligen Printenkneipe eine Art europäisch-lateinamerikanischen Treffpunkt.

Don Miguel selber war klein und untersetzt und erinnerte ein wenig an „kleines dickes Müller“ oder an Ailton. Sein Lachen beherrschte er vollkommen. Lachte er, war es wie eine la Ola. Es pflanzte sich fort. War er mies gelaunt, dann herrschte selten gute Stimmung im „Lennet Kann“.

Sein Bruder Don Gustavo war das Gegenteil von ihm. Hager, mit scharfen, markanten Gesichtszügen und spärlich im Lachen. Ein wenig unterkühlt wirkend. Harte Schale, weicher Kern.

Beide wirkten wie Patt und Pattachon.
Wie Sonne und Mond.
Wenn beide in einer Linie mit ihrer Stimmung lagen, dann herrschte gnadenlose Flut. Die Stimmung schwappte wie eine Springflut durch die Kneipe. PISCO (chilenischer Traubenschnaps) machte die Runde und es herrschte Ausgelassenheit.

Und auf den Höhepunkt dieser Stimmung kam es dann immer zur Explosion, wenn Don Miguel zu seiner Single griff. Seine Lieblingssingle auf den Plattenteller legte und deren Kratzen durch die Lautsprecher tönte. Dann griffen Don Miguel und Don Gustavo gemeinsam zum Mikro.

„Malageña salerosa“

Es war die Erfindung von Karaoke, bevor es in jener Stadt jemand wusste, was überhaupt Karaoke war. Und wenn beide hinterm Tresen sangen, dann erstarb jedes Gespräch und die Aufmerksamkeit galt voll den beiden Brüdern. Selbst das Licht in der Kneipe schien geheimnisvoller. Ein Gänseschauerfeeling griff Raum in der Kneipe, wenn die beiden die hohen Töne des Liedes lange anhielten und vergessen machten, dass beide Raucher waren.
Die Kneipe gehörte ihnen und wurde zu ihrer exklusiven Bühne, wenn das südamerikanische Liebeslied an jene unbekannte schöne Frau erklang, an jener „Malageña salerosa“

Welch schöne Augen Du hast (Qué bonitos ojos tienes)
Unter diesen beiden Augenbrauen (Debajo de esas dos cejas,)
Unter diesen beiden Augenbrauen (Debajo de esas dos cejas,)
Welch schönen Augen Du hast (Qué bonitos ojos tienes)
Sie möchten mich ansehen (Ellos me quieren mirar)
Aber Du läßt sie nicht (Pero si tú no los dejas,)
Aber Du läßt sie nicht (Pero si tú no los dejas,)
Nicht einmal blinzeln (Ni siquiera parpadear.)

Anmutige Malageña (Malageña salerosa,)
Ich wünschte, Deine Lippen zu küssen (Besar tus labios quisiera,)
Deine Lippen wünschte ich mir (A tus labios quisiera)
Anmutige Malageña (Malageña salerosa,)

Und Dir zu sagen, mein hübsches Kind (Y decirte, nina hermosa)
Dass Du schön und bezaubernd bist (Eres linda y hechicera)
Dass Du schön und bezaubernd bist (Eres linda y hechicera)
Wie die Unschuld einer Rose. (Como el candor de una rosa.)

Wenn Du mich wegen meiner Armut geringschätzt (Si por pobre me desprecias)
Kann ich das verstehen (Yo te concedo razón)
Kann ich das verstehen (Yo te concedo razón)
Wenn Du mich wegen meiner Armut geringschätzt (Si por pobre me desprecias)

Ich kann Dir keinen Reichtum darbieten (Yo no te ofrezco riqueza)
Ich schenke Dir mein Herz (Te ofrezco mi corazón)
Mein Herz schenke ich Dir (Te ofrezco mi corazón)
Zum Tausch gegen meine Armut (A cambio de mi pobreza)

Anmutige Malageña (Malageña salerosa,)
Ich wünschte, Deine Lippen zu küssen (Besar tus labios quisiera,)
Deine Lippen wünschte ich mir (A tus labios quisiera)
Anmutige Malageña (Malageña salerosa,)
Und Dir zu sagen, mein hübsches Kind (Y decirte niña hermosa)
Und Dir zu sagen, mein hübsches Kind (Y decirte niña hermosa)
Dass Du schön und bezaubernd bist (Eres linda y hechicera)
Wie die Unschuld einer Rose (Como el candor de una rosa)
Wie die Unschuld einer Rose (Como el candor de una rosa)

Applaus tobte durch die Kneipe und PISCO war beiden gewiß.

Aber die Geschäfte liefen immer schlechter. Die Lateinamerikaner blieben aus und Don Gustavo ging seinen eigenen Weg.
Irgendwann hatte dann Don Miguel das „Lennet Kann“ weiterverkauft und wollte nach Chile zurückkehren.
Die Kneipe verlor ihren Glanz. Der neue Besitzer versuchte alles, den Geist des „Lennet Kann“ zu halten. Aber er war mit Don Miguel gegangen.

Drei Jahre später kehrte ich in jener Stadt zurück. Das „Lennet Kann“ existierte noch immer und auch der neue Besitzer war noch drin. Aber seine Augen verrieten, dass die Geschäfte noch schlechter liefen.
Ich fragte nach Don Miguel. Er sagte mir, dass Don Miguel wieder in der Stadt sei. Aber er kellnere nun. Er hätte auf dem Stadtberg gekellnert. Aber dort sei er gegangen. Man sagte, er sei in der neuen Kneipe am Bushof bei dem Museum.

Ich verliess die Kneipe und ging zu der Kneipe zwischen Bushof und Kaufhaus. Dort stand Don Miguel in seiner üblichen Pose: breit lächelnd hinter dem Tresen.
Ein riesiges „Hallo“.
Und ich fragte ihn nach seiner Schallplatte. Er lächelte traurig und sagte er hätte sie beim Umzug verloren gehabt. Aber das sei nicht schlimm, denn jeder hätte ihm damals bestätigt, dass er nicht gut singen konnte.

Er holte einen Zeitungsausschnitt aus seiner Tasche hervor. Ein Zeitungsausschnitt der BILD-Zeitung aus alten Tagen, zu der Zeit als er noch Besitzer vom „Lennet“ war:
Don Miguel am Brunnen unter Kaiser Karl, dem Erbsenkopf seinen Brunnen, vor dem Rathaus. Don Miguel mit Gitarre in der Hand.
Don Miguel lachte sein breites Lachen:
„Die Doofen schreiben, ich sei ein Stadt-Original geworden und spiele und singe dauernd am Karlsbrunnen. Ich kann überhaupt keine Gitarre spielen.“

Zurück in der Gegenwart klingt das Lied durchs Radio und der Moderator verweist zuvor noch auf Tarantinos Musikgeschmack und den Film „Kill Bill“.

In Gedanken fliege ich zurück.
Eine Zeitreise über die Musik.
Das Lied an die anmutige Rose Malageña bringt mich zurück in meine Vergangenheit …

Altersbeschränkungen bei blog.de

Beim Profil-Ändern fiel es mir gerade auf. Man muss als Alter mindestens 13 Jahre angeben, um hier mitbloggen zu können.
Das ist klar.
Aber warum kann man im Profil kein Geburtsdatum vor dem 1. Januar 1922 einstellen?
Höchstbloggeralter „84 Jahre“? :)) B) :))
Na, wenn’s schee macht … :>>

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Es ist bald wieder so weit …

Diese Woche fand ich in meinem Supermärktchen an der Ecke Federweisser und Weihnachtsgebäck.
Super, dass die dort schon so weit in die Zukunft denken. Drum hatte ich auch gleich nach Osterhasen gefragt. Man schickte mich schulterzuckend in den Kabuff des Marktleiters. Der wies mich ab. Er hatte keine Zeit für mich. Während er alte Nikoläuse des letzten Jahres auszog und in Osterhasen-Aluminium-Mäntelchen einwickelte, verließ ich enttäuscht dessen Büro.
Hab mir als Ersatz Weichgummi von Hans Riegel, Bonn, im Weihnachtsbaumformat mitgenommen. Werde jetzt bis Dezember monatlich einmal Weihnachten feiern, Spekulatius kauen und erhitzten Federweisser als Glühwein trinken …

Der Zusammenhang zwischen Sex und Musik

Die Wissenschaft hat festgestellt, …
… das Marmelade Fett enthält. Darum essen wir jetzt auf jeder Weise Marmelade eimerweise …

Zurück zum Ernst des Lebens und weg von den Kinderreimen mit seinen Kindermelodien.

Was wären wir ohne Wissenschaft?
Gut, das hatte ich im vorletzten Post schon beantwortet. Oder gemeint zu beantworten, was Leser meines Posts weniger so empfanden.

Egal.

Die englische Universität von Leicester hat der Verbindung zwischen Musikgeschmack und Lebensstil hinterher geforscht und dabei festgestellt haben, dass 38 Prozent der HipHoper und 29 Prozent der Dance-Musik-Anhänger in den letzten fünf Jahren mehr Sexualpartner als beispielsweise Country-Musik-Fans, von denen nur 1,5 % mehr als einen Sexpartner in den letzten fünf Jahren hatten.

Hip-Hopper und Dance-Fans stehen am wenigsten auf Religion, Recyclen, alternative Energiegewinnungsmöglichkeiten, höhere Steuern und staatliche gesundheitsprogramm. Allerdings sollen auch die HipHoper und Dance-Fans auch häufiger mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sein. Insbesonders wegen Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Und was ist mit den Klassik-Fans und den Oper-Fans?
Gut, dass auch hier die Studie eine Antwort parat hat: Nur knappe 18 Prozent fielen mal kriminell auf. Ein Viertel der Klassik-Fans kiffte in den letzten fünf Jahren einmal und die Opern-Fans experimentierten mit „magischen“ Pilzen.

Was will uns diese Studie sagen?

Was schliessen wir daraus?
Geht lieber nicht zu Klassik-Konzerten oder in die Oper. Denn dann bleibt euch kaum was für nen ordentlichen Rausch übrig. Die Eintrittspreise sind so hoch, da wandert man wohl eher in den Wald aus und sucht sich seine besondere Pilze, um sich seine Portion Drogen reinzupfeifen.

Am besten ist es, ihr steht gesittet auf Hip-Hop-Musik und Dance-Musik. Dann habe ihr verdammt viel rauschenden Sex mit verdammt vielen Menschen und es bleibt auch noch genug sich zuzudröhnen.

Übrigens, Dance-Fans, R&B’ler, Rock-, Disco-, Pop- und Indie-Fans waren zu 50% Leser der englischen Boulevard-Zeitung THE SUN, welches ein niedrigeres Niveau als die deutsche BILD hat.
Hm.

Und was ist mit den Country-Fans?
Die lesen lieber was in Richtung YELLOW PRESS.
Und sonst?
Man weiss es nicht.
Klar ist lediglich, sie gefährden nicht eure Ehe und sie unterstützen auch nicht aktiv die Drogen-Mafia …

Wie gut, dass ich auf Dance-Musik steh‘ …

Stromberg meets Hollywood … oder: Die kleine Kneipe in unserer Strasse

„Stromberg“ – mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle – ist ne Serie im Fernsehen, an der sich die Geister scheiden.
Dem einen berichtet sie zu realistisch über den Büroalltag, dem anderen ist sie nicht lustig genug und die dritten geniessen es einfach.

Im Internet gibt es aber noch ne weitere Folge für alle drei Parteien:

Stromberg meets Hollywood.
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Musik ist eine Hure, die mit jedem Text geht. (Ernst Bloch, Philosoph)

Super.
Was wären wir schon ohne die Wissenschaft?
Richtig.
Papst-Gläubige oder Papst-Gläubiger.
Wir Deutsche sind ja über unsere äussere Säkularisierung total stolz.
Säkularisierung?
Gemeint ist freilich damit jede Art der Verweltlichung, die Trennung von Staat und Kirche.
Oder wie der Kölner Kardinal Meisner sagen würde: „Entchristlichung“
Innen drinnen leben wir geistig zwar alle irgendwo zwischen Calwinismus und Hedonismus, aber immer irgendwie betont christlich.
Und damit es niemand vergißt, betonen wir hier das letztendlich ja immer wieder. Insbesondere dann, wenn es richtig opportun ist. Und zwar dass wir in einer christlichen Gesellschaft und nicht in einer muselmanischen, kaftanischen oder pluderhosenmässige Gesellschaft leben. Kopftücher nein, aber politisch korrekter Ethikunterricht mit Holzkreuz über der Tür.

Doch zurück zur Wissenschaft.
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1., 2., 3., das Lästermaul, das ich nun mal bin, …

Whitney Houston lässt sich jetzt von ihrem Männe Bobby Brown scheiden. Whitney Houston, das ist die Sängerin, die ein Superstar wurde und sich dann zusammen mit ihrem Mann mit Koks zudröhnte. Angeblich lässt sich Whitney Houston nicht nur deswegen von ihrem Männe scheiden, weil ihr erstens dessen Prügelorgien jetzt endgültig nicht nur reichten, sondern zweitens vielleicht auch, weil er ihr in letzter Zeit nur noch Koks minderer Qualität besorgte. Das nennt man drittens emotionale Grausamkeit in der Ehe …
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Der Mensch ist dem Menschen ein …

Frei nach Andre Heller:
Geht ein Mensch durch nen dunklen Wald und trifft auf einen anderen Menschen, denkt sich der eine: „Sicher ein Mörder.“
Geht ein Wolf durch einen Wald und trifft auf einen anderen Wolf, denkt sich der eine: „Ach, nur ein Wolf.“
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Nine Eleven – Der Tag, an dem geflogen wurde …

Sollihull.
Östlich von Birmingham.
Ich sitze in einem Büro und quäle meinen Firmen-Laptop. Datenerfassung. Was ich genau dort in den Compi reinhacke, weiß ich nicht. Ist mir auch egal. Ich hatte meinen Sitzplatz gefunden gehabt, an dem es nicht im französischen Englisch näselnd, hieß, dass ich dort nicht sitzen könne, weil Kollege XY gleich komme. Wo ich denn dann sitzen könne, war darauf immer meine Gegenfrage. Ich solle mir was suchen, gab mir der Franzose zurück.

Ich liebte meine Kollegen im Projektteam. Und andere europäische Kollegen von mir auch. Die Engländer waren nett und mit ihren Understatements witzig. Die Schweden lustig. Die Italierner spleenig und pointiert. Der Holländer von Natur aus fröhlich. Die Belgier reserviert aber nett. Die Bayern kernig.

Nur die Franzosen … sie erinnerten mich an humorlose Seiltänzer, die ihre gesamte Last auf der einen Seite der tiefen Schlucht ließen, dann über das Seil tänzelten, auf der anderen Seite angekommen uns zuwinkten und dann verlangten, wir sollen deren Bündel mit rüberbringen. Wer dann mit der Wahnsinnslast abstürzt, der kriegt dann noch ne Abmahnung. Wer ankommt, erhält nicht mal ein „Dankeschön“, weil es ja die eigene Arbeitspflicht sein sollte.

Egal.
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Die Spannung steigt

Deutschland hockt vor dem Fernseher und schaut der Übertragung zu. Jeder wartet, dass er jede Sekunde seinen Rücktritt erklärt.

Natürlich nicht der Papst sondern Schuhmacher.

RTL hat deren eigene volle Absicht erklärt, den Rücktritt Schuhmachers garantiert live zu übertragen.

So wird denn wohl nach der Siegerehrung etwas völlig vorhersehbares passieren. Schumacher wird seinen Rücktritt erklären und ganz Deutschland wird sich ein paar Eier greifen und ins dumpfe, depressive Grübeln verfallen.
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Falls Michael Schumacher morgen zurücktritt …

… wird er garantiert Bademeister oder Schwimmlehrer.

Denn dann hat er dauernd die Pool-Position …

:P

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Stöckchen "Volksbeichte"

Die Würde des Menschen ist unfehlbar, …

… wenn es sich hierbei um den Papst handelt.

Der Papst kommt zum zweiten Mal nach Deutschland und die Bayern atmen erfreut auf, dass er nicht wieder über sie hinweg zu den „damischen Preiss’n“ zum Kölsch-Trinken fliegt.

Die Süddeutsche Zeitung hat für ihr Magazin gleich ne Aktion raus gemacht. Der Papst kommt. Deshalb haben sie die Deutschen gebeten, denen ihre größten Geheimnisse anzuvertrauen. Das ganze hat die SZ letzendlich unter dem Titel „Volksbeichte“ veröffentlicht. Wenn der Papst schon mal in Bayern ist, dann ist es recht und willig, wenn ich auch meinen Beitrag zur „Volksbeichte“ abliefere.
Dann mal los:

Mein Lieblingszitat aus dem Film „Alexis Sorbas“ kam von Anthony Quinn:

God has a very big heart. But there is one sin he will not forgive: If a woman calls a man to her bed – and he will not go.

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Das besonders wichtige Treffen am heutigen Tag …

… steht bevor und die Aufregung ist besonders groß.
Na ja, ich überleg mir gerade, ob ich mich auch noch auf den Pfad machen.
Die Vorschriften sind klar:
Kein Kinderwagen, kein Stuhl, kein Sonnen- oder gar Regenschirm.
Getränke nur in Plastikflaschen.

Moment.
Getränke nur in Plastikflaschen?
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Jeder ein James Cook … oder wo ich bislang war …

In Geografie war ich hundsmiserabel.
Bin ich.
Werde ich wohl immer sein.
Die Grenzen der BRD nach 1989 krieg ich grad noch hin.
Ich weiss, dass Berlin rechts (östlich) von Aachen und Podolski südlich von Köln fußballert. Oder dass man erst nördlich von Sizilien wohnen muss, um eine Reise nach Bayern bezahlt zu bekommen, während südlicherseits man sich auf eine Europameisterschaft vorbereitet.

Die Welt als globales Dorf.
Seitdem man die Welt kartografisch erschlossen hat, …
Lange Rede, kurzer Sinn:
Hier war ich schon mal (wenn auch die USA von mir nur in SC besucht wurde …)
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De Prinz kütt

Der Weltraum – unendliche Weiten.
Wir schreiben das Jahr 2006.
Dies ist das Abenteuer des Raumschiffs Bayern, das mit seiner 12 Millionen Mann starken Besatzung Generationen lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der Realität des Durchschnittsmichels entfernt, dringt die Bayern in Glaubensbereiche vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat …

bsssssst.

Stopp.
So einfach geht das nicht.
Das war jetzt total falsch und wird der einzigartigen Geschichte Bayerns nicht gerecht.
Franken freilich mal nicht eingerechnet.

Gott mit dir, du Land der Bayern!
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