Rede zur Lage des Dorfes

Liebe Versammelten, lieber Kreisvorsitzender.
Wie Sie alle wissen, ist die Versammlung der Eigentümer der Hallenbacherstraße Nummer Sechszehn schon immer ein Garant für Offenheit und Demokratie in dieser traditionellen Kleinstgemeinde von Emmendingshausen. Ich als Hausmeister jenes bescheidenen fünfstöckigen Haus empfinde es als eine Ehre im Kreise dieser erlauchten Gemeinschaft reden zu dürfen.
Reden, meine Damen und Herren, ist ja ein urdemokratisches Anliegen einer freiheitsliebenden Gemeinschaft.
Als schon damals 1497 Reinhold, der Jungfräuliche, den Grundstein zu dieser Siedlung legte und von Gudrun, die Schamhafte, direkt vor dem gerade aufgebauten Kirchenportal entjungfert wurde, da wusste unser jetzige Ministerpräsident noch nicht, dass er bei seinen Wahlen immer eine sauber 99 prozentige Zustimmung für seine Politik erfahren würde.
Und, mein lieber Kreisvorsitzender, wir haben bislang immer diese 99 Prozent für Sie eingefahren.
Aber was nützen uns schon die 99 Prozent, wenn wir nicht 100-Prozentige in Emmendingshausen sind.
Emmendingshausen hat seit langem schon konstant 400 Einwohner und es war schon seit langem klar, dass jene 4er Wohngemeinschaft von vier blutjungen Hotelfachfrauauszubildende offenbar keinen Sinn für Tradition, Moral und Recht hatten.
Ja, lieber Kreisvorsitzende, bedauerlicherweise wohnten diese in dem Haus, in dem ich Hausmeister bin.
Ja, das war bedauerlich und ich bekenne mich schuldig, dass ich es zum Wahltag nicht schaffte, ihnen die Nachricht an den Ministerpräsidenten geben zu können, dass Emmendingshausen 100-prozentig hinter ihm stehe. Diese Schande nagte sehr an mir.
Nun denn.
Inzwischen sind diese vier zweifelhaften Weibsbilder ausgezogen und eine fünfköpfige Familie wurde als Nachmieter von dem heute wieder mal nicht anwesenden Vermieter in diese Erdgeschosswohnung reingelassen.
Liebe Anwesenden, liebe Kreisvorsitzender, wir haben noch drei Jahre bis zur nächsten Landtagswahl und wir müssen freilich auch schon heute an morgen denken. Ich habe jene Familie in den letzten sechszehn Wochen seit dem Einzug beobachtet. Und ich muss Ihnen leider vermelden, dass es nicht gut ausschaut für die nächste Wahl.
Alle drei Kinder der Familie sind zwar liebreizend, aber irgendwie volkskörperfremd.
Folgende Beobachtungen konnte ich machen:
– Obwohl die Familie Kinder unter zwölf Jahren hat, wurde dort zweimal nachts lautstark Musik gespielt. Das Familienoberhaupt verneinte das zwar mit dem Argument, sie wurden das mit ihren sechs und elfjährigen Kindern niemals machen, aber ich bin mir da nicht so sicher. Wir wissen ja, wer so häufig schnakselt, so dass drei Kinder dabei rauskommen, der nimmt wohl kaum Rücksicht auf seine Umgebung.
– Der neu im Haus eingezogene Russland-Deutsche konnte mir glaubhaft versichern, dass die unzerkleinerten Kartons in der blauen Tonne nicht von ihm stammten. Da sie sonst keiner im Haus hinterlassen hat, müssen diese von jener Familie stammen.
– Der älteste Sohn hat beim Verlassen des Hauses auf den Bürgersteig gespuckt. Dieses ist absolut unverantwortlich, da jeder weiss, wie viel Bakterien Spucke enthält. Als ich das Familienoberhaupt ob dieser Unverschämtheit zur Rede stellte, hatte der nur seine Schultern gezuckt und seine Ignoranz offenbart.
– Nach Informationen eines Bekannten benutzt er das Wasser des Hauses, was auf Rechnung der Hausbewohner geht, um seinen Garten zu wässern, statt auf den Aprilregen zu warten. Müssen wir uns das gefallen lassen, da unsere Nebenkostenrechnungen eh schon so hoch sind? Ich meine NEIN.
– Die Familie hat das kroatische Ehepaar im Erdgeschoss – sie wissen sicherlich um jenes Ehepaar, welches wir in den Jugoslawien-Wirren mit unseren eigenen Spendengeldern durch die Spenderaktion „Keine Macht den Serben“ aus Kroatien herausholten – wegen deren unzureichenden Deutschkenntnisse gerügt. Das ist eine Ungeheuerlichkeit, da die Familie offenbar nicht rein Deutsch ist und das Familienoberhaupt noch nicht mal unsere Kultur zu akzeptieren bereit ist.
– Zudem hat jener Mensch, der aus dem Osten Deutschland zu uns immigriert ist, mich vor Nachbarn wegen meiner Hämorroiden-Operation angesprochen. Davon wusste nur meine Frau und sonst niemand. Sowas ist entwürdigend, wenn sie mich nach meiner persönlichen Meinung fragen würden, das muss ich Ihnen mals sagen.

Lieber Kreisvorsitzender, liebe Wohnungseigentümer. Ich als Hausmeister bin der entschiedenen Menung, dass diese fünfköpfige Familie generell ein Wohnrecht hat. Aber wenn sich schon jeder über geringe Geburtenjahrgänge beklagt, warum muss dann gerade eine geburtenreiche Familie in unserem Haus Zuflucht finden? Ich habe persönlich nichts gegen kinderreiche Familien. Aber warum muss es eine sein, wo sie nicht mal vernünftig deutsch spricht und er dauernd für sie reden muss? Warum kann es keine vernünftige Arztfamilie sein, da wo wir in Emmendingshausen eh schon Ärzteknappheit haben?
Liebe Anwesenden, lieber Kreisvorsitzender, ich denke für 2010 werden wir die 100% schaffen. Aber wir müssen alle in unserem 400 Einwohnerort zusammen arbeiten. Gemeinsam sind wir stark. Und daher lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Reinhold und Gudrun wieder stolz auf unser Dorf sein können, weil wir den Anfängen wehren.
Guten Nabend.

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Monogamie als Schicksal? Der Coolidge-Effekt beim Sex

Das folgende fand ich hier. Ein Ausschnitt für Klick-Faule:

Das Phänomen heisst Coolidge-Effekt, nach dem 30. US-Präsidenten Calvin Coolidge (1872-1933) benannt.
Nach einer auch in der Fachliteratur kolportierten, aber nie authentifizierten Anekdote besuchte Mr. Coolidge einst mit seiner Gattin eine Farm, wo Mrs. Coolidge auf einen Hahn aufmerksam wurde, der gerade eine Henne bestieg.
Als man ihr mittteilte, der Hahn vollzöge diesen Akt bis zu zwölfmal am Tag, soll sie geantwortet haben: „Sagen Sie das meinem Mann!“
Als der Präsident von den Wundertaten erfuhr, fragte er: „Immer mit der gleichen Henne?“
Nachdem ihm versichert wurde, es sei jedesmal eine andere, entgegegnete er:
„Sagen Sie das meiner Frau!“

So.
Erklärt das nun mal euren Frauen, warum ihr es braucht.
Viel Spass dabei!

Wertbestimmung

Hier gefunden
und
das hier bekommen:


My blog is worth $5,645.40.
How much is your blog worth?

Schön zu wissen, dass der Euro im Verhältnis zum Dollar gerade auf Höhenjagd ist. … 5645 US-Dollar ist ja gar nichts …

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Liebe … mehr als nur ein Wort.

EDEKA sagt:

„Wir lieben Lebensmittel“

Die Fluggesellschaft CONDOR:

„Wir lieben fliegen“

Die Mayersche Buchhandlung:

„Wir lieben Bücher“

JAMBA klingelt:

„Wir lieben Knut“

Nur McDonalds fährt den Ego-Trip und meint:

„Ich liebe es“

Und da stellt sich die ultra-brutale, grandenlos schwere Frage:
Und wer liebt mich?!?

Merkel

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Autofahren im Oldtimer für die CSU …

Vor einem Jahr kam der Stoiber bei uns in der Firma vorbei. Und er fuhr im Puppchen (Oldtimer der Wanderer-Werke aus dem Jahr 1915).

Und das muss sich in der CSU herumgesprochen haben.

Denn dann kam der Glos, der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Ein halbes Jahr später.
Und fuhr auch im Puppchen.

Letztens kam der Erwin Huber. Und ließ sich auch in einem Oldtimer übers Firmengelände herumchauffieren.

Wer wird der nächste sein?
Seehofer?

… ?

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Lauschangriff

Im Bus gehört, zwei giftende Fünfzigjährige unter sich:

Du bist so dumm wie Brot!

Da sag ich doch nur: „Brot für die Welt!“

Ach ja? Weist du was, du Hämoroidenpritsche? Wenn ich mein Hirn verkaufe, krieg ich 20.000 Euro dafür. Aber du, wenn du dein Hirn verkaufst, dann kriegste locker 20 Millionen dafür. Und weisst du wieso? Weisst du wieso?

Nee, wieso?

Deins wurde noch nicht gebraucht!

Mystik einer Bedienungsanleitung (Teil 2)

Zu meinem vorherigen Post fand ich noch einen weiteren sehr geheimnisvollen Satz. Fast schon pornografisch mutet er an …

Betätigen Sie MENÜ, um das Menü oben zu knallen, …

Und zu guter Letzt noch einen Satz aus der hohen Kunst der chinesischen Dolmetscherschule für Bedienungsanleitungen.
Ganz im Vertrauen verraten, es geht um das Datumsstempel-Menü …

Wenn es angeschaltet wird, wird die Fangenszeit auf dem Schlagrecht des Fotos gestempelt.

Und immer dran denken:

Sie können Film im Stummen oder mit Audio nehmen.

Da können wir nur hoffen, die chinesischen Übersetzerfinger bleiben von unserem Grundgesetz weg. Ansonsten findet sich nachher eine Fangenszeit mit Schlagrecht auf Fotos auch hier in Deutschland schon bald wieder … im Stummen oder mit Audio …

Darum lieber jetzt ein:

Gute Nacht da draußen, ihr chinesischen Übersetzer, wo immer ihr auch sein möget!

wünscht Euch

Careca