Eine Lehre aus der Grundschule: "Geld ist nicht alles, …

… aber es erleichtert das Leben um einiges.“

Soweit die Phrase zum Freitag.

Und hier der wahre Hintergrund:

Es fragte die besorgte Mutter bei der Grundschuldirektorin nach, warum ihre Kinder Freitags immer keine Hausaufgaben aufbekommen.
Die Antwort auf diese schwierige Frage war ganz einfach:

„Die meisten Kinder hier sind Kinder reicher Eltern und die fahren mit ihren Eltern am Wochenende immer in die Berge, in die Toscana oder einfach nur ins Wochenendhaus. Da wollen die Eltern dann erholen und deren Kinder können dann nicht auch noch Hausaufgaben machen.“

Ja, nee, ist klar.
Die armen Säue müssen halt am Wochenende über Hausaufgaben knechten …
Die Betonung liegt hier freilich auf „arm“ und das mit den Säuen, das ist jetzt mal nicht persönlich gemeint, okay? Nur das mit dem „schuften“, das ist jetzt ernst gemeint …

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Zur Morgenstunde …

Beim Durchblättern fand er eine Geschichte über Narziß. Natürlich war dem Alchimisten die Sage des schönen Jünglings Narziß bekannt, der jeden Tag seine Schönheit im Spiegelbild eines Teiches bewunderte. Er war so von sich fasziniert, dass er eines Tages das Gleichgewicht verlor und ertrank. An jener Stelle wuchs am Ufer eine Blume, die den Namen Narziß erhielt. Doch Oscar Wilde beendete seine Geschichte anders. Er erzählt, daß nach dem Tod des Jünglings Oreaden erschienen, Waldfeen, die statt eines Teiches mit süßem Wasser einen Tümpel voll salziger Tränen vorfanden.
„Warum weinst du?“ fragten die Feen.
„Ich trauere um Narziß“, antwortete der Teich.
„Oh das überrascht uns nicht, denn obwohl wir alle hinter ihm herliefen, warst du doch der einzige, der seine betörende Schönheit aus nächster Nähe betrachten konnte.“
„War Narziß denn so schön?“ verwunderte sich der See.
„Wer könnte das besser wissen als du?“ antworteten die Waldfeen überrascht. „Schießlich hat er sich täglich über dein Ufer gebeugt, um sich zu spiegeln.“
Daraufhin schwieg der See eine Weile. Dann sagte er:
„Zwar weine ich um Narziß, aber dass er so schön war, hatte ich nie bemerkt. Ich weine um ihn, weil sich jedesmal, wenn er sich über mein Wasser beugte, meine eigene Schönheit in seinem Auge wiederspiegelte.“

„Was für eine schöne Geschichte“, sagte der Alchimist.

aus Paulo Coelhos „Der Alchimist“

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Hier die eine Million-Euro-Quizfrage:

Wie heißt der kleine Eisbär Knut in fünf bis zehn Jahren?

Richtig!

Bruno!
Und dann ist er gebräunter, zieht von Österreich nach Bayern und wird von gamsbärtigen Bayern gejagt, weil er zu einem „Problembär“ mutiert ist.

Und ganz Deutschland sehnt sich zurück nach der Ära Stoibär und keiner redet mehr von irgend so einem blonden Eisbären namens Knut

Für alle die von Knut nicht genug bekommen können, empfehle ich die „Grauzone“ …
… ich möchte ein Eisbär sein …

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Seltsame "Zufälle", perfekt getimet, …

Vor zwei Tagen wollte ich in einem Blog einen Kommentar schreiben. Genau in dem Augenblick wurde der Monitor schwarz …

Gleiches geschah vor etwa zwei Monaten.
Ich wollte einen Kommentar schreiben und genau dabei fror mir alles am Rechner ein. Die Hauptplatine („der Mutter ihr Brett“ wie die Fachleute auf Englisch zu sagen pflegen) hatte sich damals ohne Ankündigung verabschiedet.

Dieses mal war es nicht das Motherboard, sondern das schnöde Netzteil meines PCs nach knappen drei Monaten „treuen Diensten“ im PC-System.
Nomen est omen?
Denn das 430-Watt-Netzteil hat den Markennamen „be quiet!“.
Und genau das war es dann auch.
Der Inbegriff für den Flüster-PC.
Ruhig.
Allerdings eher ein saft- und kraftloses „ruhig“.
Nur ein leises „Brrzzzln“ gab es noch von sich.
Genau jenes Geräusch das jeder kennt, wenn ein Kabelbruch sich Gehör verschafft, bevor es anfängt zu stinken.
Oder wenn es die Stecker aus der Wand haut.
Oder die Sicherungen raus haut.
Usw. usf.

Soweit das Schlechte zu dem 3 Monate altem Netzgerät der Firma „be quiet!“.

Aber jetzt das Gute der Firma „be quiet!“:
Ich habe gestern morgen die kostenlose Hotline bei „be quiet!“ angerufen, denen dann an deren Faxnummer mein Problem gefaxt und heute morgen kam die DHL mit einem gelben Kasten und brachte mir mein Austauschnetzgerät.

Super.
Ich schreibe wieder von meinem PC aus.

Aber das ganze wäre wirklich zu schön, traumhaft und perfekt, gäbe es da nicht einen winzigen kleinen Haken:
Ich hatte beim Ausbauen des Netzteils aus meinem PC-Gehäuse vergessen, die PC-Gehäuseblende vom Netzteil zu demontieren. Jetzt hängt das Netzteil an zwei Schrauben und klemmt mit einer weiteren am PC-Gehäuse fest.
Jene Blende aber ist jetzt in jener gelben Plastikbox auf dem alten Netzteil Richtung „be quiet!“ …

… wäre das jetzt nicht genau so passiert, es hätte nie zu meinem wirklichen Leben gehört …

Was in anderen "bedeutenden" Blogs zu lesen steht …

Es kommt die Lüge
und klagt:
„Mir geht es nicht gut in diesem Land!“
Traut ihr nicht:
Sie könnte gelogen haben!

von Helmut Lamprecht