Fräulein Spears und ihr Gespür für Schnee (Teil 487)

Auch wenn es niemand mehr hören kann und deshalb um so intensiver nachlesen (jau, ich auch), hier der ultimative Härtetest:

Der „traurige Britney Fan“:

http://www.orschlurch.de/video/trauriger-britney-fan.html

Und wer dieses Video durchgehalten hat, der darf nachher auch wieder auf DSDS oder Dschungel-Stars umschalten …

Fast ausverkauft

Nur noch Restexemplare bei Amazon:
Okkulte Stimmen – Mediale Musik . Recordings of unseen Intelligences 1905-2007 (Aufnahme ungesehener Intelligenzien 1905-2007)
Für EUR 39,80 statt EUR 39,95. Also 15 Cent Ersparniss.
Nur noch 3 Cds verfügbar! Also jetzt bestellen.

Sollte es die CD nicht mehr geben, erst dann einfach mich anschreiben. Aufnahmen ungesehener Intelligenzien habe ich dutzendweise hier rumfliegen. Leer-CDs, die ich gerne mit Stille für Euch bespielen werde (incl. CD-Bedruckung). Und als Sonderpreis kriegt Ihr sie von mir für 20 Euro (inkl. Verpackung und Porto) …

Na, dann mal los und abwarten, bis die drei CDs bei Amazon verkauft sind …

Ich habe Musik geträumt …

Eine Szene aus Milos Formas Film „Amadeus“:
Mozart liegt vornüber auf dem Billardtisch gebeugt, schiebt mit rechts eine Billardkugel über den Filz und notiert gedankenverloren die Noten zu der Musik, die er gerade hört. Ein Klopfen an der Tür reißt ihn aus dem traumhaften musischen Zustand.

Eine Szene aus dem Film „Bladerunner“ von Ridley Scott.
Deckard erwacht. Rachel spielt offenbar ein paar Noten auf dessen Klavier in seiner Wohnung. Erstaunt müht sich Deckard unter Schmerzen von seiner Liege und geht zum Klavier, schaut aufs Notenblatt und meint erstaunt: „Ich habe Musik geträumt.“

Eine Zugfahrt kann langweilig sein. Die Landschaft zieht monoton an einem vor dem Fenster vorüber. Der Blick fällt auf Gleise, Gebäude und Güterwagen. Vor Jahren hatte noch das eintönige Rumpeln der Schwellen seine Begleitmusik für die IC- und EC-Züge gestellt. Jetzt ist es nur ein Rauschen.
Zwangsläufig langweilig?
Die „Chemical Brothers“ hatten im Jahre 2001 ein verblüffendes Musikvideo erschaffen. „Star Guitar“ heißt deren elektronisches Stück und geht zusammen mit dem Video eine kongeniale Partnerschaft ein. Rhythmus und Bilderflut ergeben eine Gemeinschaft, die sich gewaschen hat.
Einfach zuschauen und zuhören.
Alt, aber ein meisterhafter Musikclip.
Musikträumen …

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit

Radioaufnahmen per Computer leichtgemacht

Für Interessierte von Musikaufnahmen mit dem Computer:

Es gibt viele Möglichkeiten Radiosendungen aufzunehmen. Mit einem Kassettenrekorder direkt vor den heimischen wummernden Boxen, mit einem Kabel vom Tuner aufs Tapedeck oder gar zu seinem PC über den Audio IN-Stecker.
Naja, da eine Reihe von Radiosender inzwischen ihr Programm übers Internet auch online geschaltet haben, gibt es eine einfachere Sache. Man schneidet sich den den Stream auf den PC mit.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man greift sich mit einem Sonderprogramm die Soundausgabe der Grafikkarte ab, wandelt und schneidet das Ganze als MP3 um oder …

Vormals hatte ich für das problemlose Mitschneiden von Radiosendungen im Internet onlineTV verwendet.
Heute bin ich auf ein Programm gestoßen und das hat mich doch schon recht stark begeistert. Das Programm heisst „ClipInc.vier!“.

„ClipInc.vier!“ ist recht unkompliziert aufgebaut und nimmt all das auf, was von einem selbst gewählten Radiostream aus dem Internet ausgegeben wird.
Wobei, das stimmt nicht mit dem „einem“. Es kann von bis zu drei Radiosender gleichzeitig aufgenommen werden. Es ist ohne Probleme über die integrierte Timeshift-Funktion möglich, auf den drei Sendern hin- und herzuspringen und dann mittels der Timeshift-Funktion das bereits gesendete Programm stichprobenartig quer zu checken. Die aufgenommene Musik-/Programmstücke werden abhängig vom Radiosender bereits vom Programm so vorbereitet, so dass diese nur mit einem Mausklick abgespeichert werden können.
Desweiteren werden noch Infos zu Titel, Alben, Künstler und deren Historie, Songtexte und Coverbilder angeboten, die ebenfalls einen Mausklick entfernt aufrufbar sind. „ClipInc.vier!“ nennt dieses System „Mashup“ und es funktioniert recht gut und brauchbar. Viele Radio-Sender liefert das Programm bereits in einer Liste mit.

Das Programm ist freeware und übersteigt meiner Meinung locker den funktionalen Umfang von onlineTV. Insbesondere das Aufnehmen von drei Radiosendern gleichzeitig finde ich schon beeindruckend.
Ach ja, eine DSL-Flatrate ist für so ein Programm ratsam und unerlässlich. Eine Stunde Aufnahme einer 128 kbps-Sendung (z.B. EinsLive) erzeugt dabei eine ca. 50 MB große MP3-Datei auf dem Rechner.

Das Programm „ClipInc.vier!“ kann hier direkt herunter geladen werden.
Meiner Meinung nach lohnt es sich.
Vielleicht liest sich deswegen mein Post jetzt wie kritiklose Werbung pur, obwohl ich es nicht so meine und trotzdem fast eindeutig anders handle …
Aber „ClipInc.vier!“ finde ich schon ein recht imposantes Stück freeware-Software.

Ohrwurm

Da isses wieder.
Das Lied, was mir immer wieder im Kopf rumgeistert.
Frisch im Radio gehört.

Rein physiologisch müssen die Schallwellen der Musik beim Passieren der Ohrmuschel, beim Eintritt in den Gehörgang, durch das Trommelfell hindurch, in der Paukenhhöhle entweder über den Hammer oder den Ambos gestolpert sein, sich dann im Steigbügel verhakt und an der Schnecke herabstürzend in die Ohrtrompete geblasen haben …

Und jetzt hab ich dieses Art Nachecho im Kopf:

„Mädchen, Mädchen, oh tres bien“


Das Lied war in den späten 80ern ein Sommerhit.
Genauer gesagt 1987.
Gesungen von einer Frau.
Auf französisch.

Erst dachte ich ja immer, die Sängerin wäre France Gall.
Bei mir sind ja alle Sänger oder Sängerinnen aus Frankreich irgendwie Gilbert Bécaud, Charles Aznavour, Edith Piaf oder eben jene France Gall.

Aber die französische Sängerin dieses Liedes hieß Guesch Patti.
Und das Lied hieß auch gar nicht „Mädchen, Mädchen“ … was auch naheliegend ist, weil es kein französisch ist … .
Das Lied heißt in Wirklichkeit „Étienne“.
Einfach nur „Étienne“.

Étienne, Étienne Oh ! Tiens-le bien


Nebenbei war ich damals nicht der einzige, der 1987 den Refrain des Liedes begeistert mit „Mädchen, Mädchen, oh tres bien“ mitsang …
Viele meinten wirklich, das Lied hieß „Mädchen, Mädchen“.

Und so wurde damals ein weiteres Kapitel deutsch-französischer Verständigung musiktechnischerseits geschrieben …

Und das ganz ohne Französisch-Kenntnisse …

Mädchen, Mädchen, tres bien …

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit

Guten Tag, Amigo …

Ein Lied zum Gänsehhaut-Bekommen.
Ein Lied zum Immer-und-immer-wieder-anhören.
Ein traurig ernstes Lied mit heftigst zynischer Pointe.

Eine klare Konzertgitarre im Hintergrund im Drei-Viertel-Takt.
Eine Stimmung wie Marquez.
Eine rauhe tiefe und kühle Stimme gesellt sich zu der Gitarre.

Guten Tag, Amigo
Hallo, mein guter Freund
Fünfter Mai, an einem Dienstag
Und ich hoffte, dass wir uns wiedersehen würden.

Du hast letzten Winter meinen Bruder getötet
Dreimal hast du ihm in den Rücken geschossen
Nachts höre ich meine Mama immer noch weinen
Oh, Mama, sie trägt immer noch schwarz

Ich habe auf jedem Fest
Nach dir gesucht, um Dich zu grüssen
Vielleicht würde ich dir ein Hühnchen verkaufen
Bespickt mit Gift in dem Fleisch

Du … du siehst aus wie mein Bruder
Mama hat ihn immer viel Liebe gegeben
Er war hoch angesehen bei den Ladies
Mama sagte immer, er sei gesegnet

Das Dorf hat sich um ihn herum versammelt
Sie konnten es nicht glauben, was sie sahen
Ich habe gesagt, du warst es, der ihn umgebracht hat
Und dass ich dich finden werde und dem Gesetz Genüge leisten werde

Die Leute aus dem Dorf haben mir geglaubt
Mama … sie wollte Rache
Ich sagte ihr, dass ich ihre Ehre wieder herstellen würde.
Ich würde dich finden und dich töten.

Eine elektrische Gitarre fällt ein und ein schrecklich genial schräges Solo zerschneidet den Walzerrythmus der Konzertgitarre …

Weiterlesen

Veröffentlicht unter Privat | Verschlagwortet mit

Exklusiv!!! Wiedervereinigung von TAKE THAT und ROBBIE WILLIAMS …

… findet gerade hier auf meiner Anlage statt. Beide singen zusammmen deren jeweilige Veröffentlichungen …
… und ich habe es sofort wieder beendet. So geht Wiedervereinigung nun wirklich nicht: Schnulzig mit schrecklich ergibt eine Kakophonie.
Dann lieber schnulzig pur und Robbie ausgeblendet.

TAKE THAT schmalzt durch meine Anlage und ich denke mir:
„Okay, besser ‚easy listening‘ und Supermarkt-Gedudel als Robbies misslungene Veröffentlichung …“

Okay, TAKE THAT ist auch dieses Jahr kein Highlight, aber diesmal immer noch besser als die neue von Robbie.

Aber auch nicht schlecht finde ich die neue Veröffentlichung von ALL SAINTS, den vier Mädels, von denen eines sich das Lied SEXED UP von einem liebesenttäuschtem Robbie verdient hatte.

Wobei wir schon wieder bei dem genial schnulzigem „Patience“ von TAKE THAT wären …

Wiedervereinigung ohne Mauern einzureissen …
Popmusik und eine HiFi-Anlage machen es möglich …

Wie geil ist das denn? … oder: Popstars-Gewinner

Auch gefunden bei Netzeitung
Popstars-Gewinner
Damit kein Irrtum aufkommt:
Nächsten Donnerstag werden übrigens die Gewinner der POPSTARS-Serie und damit die Gruppe erst gewählt …
:DD :DD :DD