Große Worte, gelassen ausgesprochen

Das mit den 32 Jahren, das wird sich ja im Laufe der Zeit ändern.

ausgesprochen von Christina Köhler, Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, angesprochen auf ihr Alter.

Meine Meinung:
Da bin ich mir absolut sicher, Frau Doktor Köhler. In einem Jahr ist es vorbei mit den 32 Jahren …

Wehret den Anfängen! Auf zum Prozess!

Damen und Herren, Richter, Staatsanwälte und sehr verehrte Blog-Geschworene:
Unerhörtes trug sich in diesem unserem Lande zu. Ungehörig und ungebührlich.
Angeklagt ist diese Weinflasche:

Mosel-Saar-Ruwer-Wein

(zum Vergößern bitte anklicken)

 

Sie kam am 31.12. gegen 20:00 Uhr und mogelte sich durch den Silvesterabend, sie mogelte sich durch Neujahr, sie wollte auch den Heiligen Drei Sternsingern nicht geopfert werden. Diese Flasche weigert sich beharrlich seit 1976 ihrem angedachten Schicksal entgegen zu gehen.

Liebe verschworene Geschworenen von blog.de, liebe Gäste und inkognito-Lesende, es ist an Ihnen jetzt das Urteil zu verkünden. Walten Sie ihres Amtes, die Flasche hört euch geduldig zu.

Schneechaos nur für Anwohner

Für alle, die sich nichts unter den gestrigen Unwetter-Schnee-Warnungen
vorstellen konnten, ein Foto aus dem März des Jahres 2006:

Schneechaos
Ob es noch was wird?
Mit dem angekündigten Schneechaos?

Feiertag

Heute ist bei den Katholiken Gedenktag für den Heiligen Severin.
Mein Toaster hat Namenstag.

Sprachkonvention

Wie heißt denn dieses Jahr nun korrekt?
Traditionell „Zweitausendzehn“ oder Politik-Agenda-mäßig „Zwanzigzehn“?
Oder ganz im Sinne der kommenden Fußballweltmeisterschaft „Zwei Null Eins Null“?

Das Wichtigste vom Tage: Cheerio, Miss Sophie, me gal…

„Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, … Ohne den Mauerfall … völlig anders verlaufen … Herausforderungen der Wiedervereinigung … Kraft der Freiheit … Mut für das neue Jahr und das nächste Jahrzehnt … fern von ihren Lieben … unter Einsatz ihres Lebens … dieser Auftrag … Soldaten, Polizisten und zivilen Aufbauhelfer … nie wieder Gefahr … unsere Sicherheit … unser Wohlergehen … Verantwortung … kein Silvester wie jedes andere. … Gerechtigkeit und Menschlichkeit … die schwerste Wirtschaftskrise … Verantwortung für die nächsten Generationen … Wohlstand erhalten … Krise meistern … neue Regeln … Maßlosigkeit und Verantwortungslosigkeit … Sicherung der Arbeitsplätze … Wachstum … mit mehr Wachstum klug aus der Krise … Ausrede … mehr denn je … Willen … Bereitschaft … Klimakonferenz … Zögern … Eigensinn … globale Probleme … eigene Wirtschaftsweise … mehr Nachhaltigkeit … Umbau … Nachhaltigkeit … gute Geist des Zusammenhalts … Jahr der Krise … freuen … Fußballweltmeisterschaft … Kraft der Freiheit … Erfahrung des Miteinanders … ganz andere Herausforderungen … Herausforderungen unserer Generation meistern … ein glückliches und ein gesegnetes Jahr 2010.“

Miss Sophie: As I was saying, I’ll retire…
James: Ya… ya. By the way, the same procedure as last year, Miss Sophie?
Miss Sophie: The same procedure as every year James!
James: Well, I’ll do my very best!

Wenn die Volksgondeln Trauer tragen …

Volkstrauertag.

Wer trauert um wen und warum?
40.000 trauern um einen im Mittelkreis des Fußballstadions mit Kränzen drapierten Sarg.
Die SPD um Ex-Bundesfinanzminister Matthöfer, dessen Tod heute vermeldet wurde.
Bundestagsabgeordnete gedenken zusammen mit dem Bundespräsidenten Köhler im Plenarsaal des Bundestags den Opfern von Krieg und Gewalt.

Volkstrauertag.

Verteidigungsminister zu Guttenberg trauert in einer Verlautbarung um mehr als 3.100 deutsche Soldaten seit 1952. 3.100 tote Soldaten gestorben aufgrund „kriegsähnlicher“ Todesursachen.
Und dann kritisiert er in seinem Kommentar zum Volkstrauertag, dass viele in der Gesellschaft sich mit Begriffen wie „Dienen“ und „Pflichterfüllung“ schwer täten.

Der Verteidigungsminister, der gerade bei seiner Afghanistan-Reise mit erstklassigen Posings vor den Fotografen glänzte. Fotos von zu Guttenberg a la Pierce Brosnan in dessen Rolle als „James Bond“. Fotos, unter denen die FAZ den fotogenen Baron zu Guttenberg passend als „Dressmen“ (http://i35.tinypic.com/2uogiab.jpg) bezeichnet.

Vielen in der Gesellschaft täten sich mit Begriffen wie „Dienen“ und „Pflichterfüllung“ schwer, meint zu Guttenberg. Dem zu Guttenberg sind also mehr als 3.100 tote Soldaten noch nicht genug?
Oder zu Guttenbergs Satz frei übersetzt in die Worte des Alten Fritz, dem Preußenkönig:
„Ihr verfluchten Racker, wollt ihr denn ewig leben?“

Also, meine Herren über 18:
Auf zum „Dienen“ und zur „Pflichterfüllung“.

Google und die Suche nach "Bombe Oktoberfest 2009"

Es ist auf meinem Blog in dieser Woche was seltsames geschehen.

Normalerweise habe ich so täglich immer zwei bis drei Dutzend Besucher. Doch seit vergangenem Dienstag ist meine Besucherzahl mir regelrecht explodiert. Mit einem Male habe ich dreistellige Seitenaufrufe.
Woran liegt das? Womit habe ich das verdient?

Nun, der Suchdienst „Google“ schickt mir auf meinem Blog zu meinem Post „Festung Oktoberfest 2009“ viele Besucher, die nach den Stichworten „Oktoberfest 2009 Bombe“ oder „Bombenfund auf dem Oktoberfest 2009“ suchen. Und das nur eben weil mein obiges Post jene Begriffe enthält.
Wie dieses Post hier jetzt auch, ne. ;)

Nebenbei:

Hier in München laufen ja inzwischen massenhaft Araber herum, die andauernd Geldbündel aus deren Hosentaschen verlieren und den Findern dankbar statt dem gesetzlich geregelten Finderlohn lediglich den Tipp geben, am „Tage der deutschen Einheit“ dem 3. Oktober 2009 nicht auf das Oktoberfest zu gehen.
Gut, man sieht diese Araber nicht auf den Straße Münchens, aber zumindest gibt es massenhaft Münchener die massenhaft Bekannte haben, die wiederum massenhaft Arabern deren verlorenen Geldbündeln hinterher tragen.
Ja, ja, die Münchener sind schon eine massenhaft ehrliche Haut, gelle? Tragen einem immer das Geld hinterher …

Und noch ein „Nebenbei“, gelesen in der FAZ:

Vier Kinder im Frankfurter Stadtteil Griesheim haben auf dem Schulweg 15.000 Euro in einem Briefumschlag gefunden und diese auf dem Schulhof großzügig verteilt. Irgendwann regte sich bei denen das Gewissen, das Geld wurde wieder eingesammelt (bis auf fehlende 950 Euro) und dann der Polizei übergeben. In dem Briefumschlag waren die Daten des Besitzers. Der sagte aus, dass er mit den 15000 Euro nach Moskau reisen wollte. Der Besitzer war ein Afghane. Es ist nicht überliefert, ob der sich nachher bei der Polizei bedankt hat und denen dann empfahl, NICHT auf das Münchener Oktoberfest zu gehen …