„Also … hier trinke ich Krombacher.“
„Ja, nee, is klar. Was trinkt ihr Leute hier im Dorf? Warsteiner? Veltins? Oder nur Krombacher?“
Nachdenkpause.
„Also … hier trinke ich Krombacher.“
„Ja, nee, is klar. Was trinkt ihr Leute hier im Dorf? Warsteiner? Veltins? Oder nur Krombacher?“
Nachdenkpause.
… dann ist es erforderlich, endlich mal Solidarität mit den Opfern (< 80%) zu zeigen. Weiterlesen
„Kenn ich dich? Stalkst du mich?“
Er saß neben mir und starrte mich bedrohlich drohend durchdringend an. Ich hatte ihm ungefragt in sein überhebliches, nationalistisches Geschwafel reingequatsch und sein unreflektiertes Alphamännchen-Gehabe gestört.
„Nein. Aber du wünscht dir nachher, dass ich du mich nicht kennengelernt hättest.“
„Du willst mir drohen?“
„Dir kann man drohen? Du bist es doch immer, der droht, wenn er meint, er sei in seiner Meinung bedroht, nicht wahr. Der Wutbürger im eigenen luftleeren Hirnraum.“
„Pass mal auf, Bürschlein, …“
„Bürschlein ist nicht mein Name. Etwa der deine?“
„Arschloch! Ich heiße Oliver.“ Weiterlesen
Seit einem Monat sitzt mein neuer Kollege vor mir. Ich mag ihn nicht. Er hat einen Kopf so stromlinienförmig, dass er wahrscheinlich der ideale Tour-de-France-Abfahrer wäre. Breite Stirn, dahinter ein spitz sich verjüngender Kopf. Sein Gesicht verziert ein Zinken, der spitz herausragt und sich wie eine Kartoffel zwischen Oberlippe und Augenpartie ausbreitet. Seine Augen werden oben von buschigen Augenbrauen überschattet. Seine Haare hat gegelt und mit groben Kamm exakt parallel zu seiner Kopfform nach hinten weggekämt. Das Sonnenlicht, das hinter ihm durchs Fenster sein Haupt streift, lässt das Straßenköterblond seiner Haare noch einen Tick heller ausfallen und mit dem Gel ergibt sich gelegentlich der Effekt eines Heiligenscheins. Ich mag ihn nicht. Er ist mir zu streberhaft. Weiterlesen