Das Neuste von heute: Arbeitsverweigerer

Während die eine Zeitung ihre Kampagne weiter führt, erreicht ein anderer Mensch auf einem Hochstand seinen Tiefstand im Leben und gibt der Blöd-Kampagne ganz neue Aspekte.
Vorauseilender Gehorsam?
Oder super Zufall?

Fastenzeit

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Dumme Arbeiter, schlaue Journalisten

Na also. Die Zeitung mit den vier blöd-roten Buchstaben hat wieder eine neue Serie eröffnet.

„Wer arbeitet, ist der Dumme“ titelte sie gestern.

Hört sich an wie „Der Ehrliche ist der Dumme“.

Aber im Zeitalter von WestLB, Nokia und IKB ist es nicht gerade opportun über Ehrlichkeit zu sprechen. Wenn woanders aufgrund der Fehlern von Sprücheklopfern, Windeiern und anderen Ahnungsbefreiten die Ehrlichkeit mit dem Bade ausgeschüttet wurde. Dem Bade, in dem diese vorher ihre eigenen Hände in Unschuld gewaschen hatten, dann ist es unklug solch traditionelle Weisheitssprüche zu klopfen. Auf Holz klopfen soll zwar Glück bringen. Nur manchmal dröhnt dann doch der eigene Schädel, wenn mal wieder zu heftig auf dem Brett vor dem eigenen Kopf geklopft wurde.

Und als Zeitung für den niederen Instinkt ist der eigene Kopf generell zu hoch, um sich dauernd auf die eigene Holzbirne zu klopfen. Also wird generell das Bauchgefühl angesprochen. Am besten mit einem gezielten Schlag in Höhe der Magengrube. Entweder geht einem dann der Bauchinhalt nochmal durch den eigenen Kopf oder aber es passiert das, was immer passiert, wenn in übler Laune am Stammtisch zuviel Bier genossen wurde: Diarrhoe am Tag danach.

Statt des Ehrlichen sei jetzt der Arbeitende der Dumme.

Und heute dann die ver-Media-Markt-isierung mit dem Aufmacher:

„Arbeiten? Ich bin doch nicht blöd!“

So weit, so gut.

Die ersten Reaktionen gab es schon.

So sprach der bekannte Lehmann: „Das war’s, jetzt soll das ein anderer machen“

Nein, nicht der Torhüter Jens ist gemeint (zum Leidwesen aller Lehmann-Hasser) sondern der Kardinal Karl (zum Frohwesen aller Lehmann-Hasser).

Oder der Garlich, jener Unicef Dietrich, der ebenfalls aufhörte zu arbeiten, um die Verantwortung für Vertrauensschäden zu übernehmen. Nach Informationen gut unterrichteter Kreise soll er zuvor auch noch die süße Arbeitslast des Veruntreuens von Spendengelder übernommen haben. Aber das steht jetzt auf einem anderen Blatt geschrieben. Dem Blatt der Ermittler …

Der Meyer Hans ist auch schon von seinem Trainerposten beim FC Nürnberg zurück getreten. Gut, der Vorstand hat aktiv nachgeholfen und somit intellektuelle Nachhilfestunden dem Meyer angedeihen lassen.

Berti Vogts dagegen weigert sich noch als Nationaltrainer Nigerias aufzuhören und ebenfalls nicht zu arbeiten. Aber auch hier wird es wohl bald Anti-Blödheit-Schulungsmaßnahmen vom nigerianischen Fußballverband speziell für Bööööörti Vogts geben.
Dummheit schützt vor Aufschlauen nicht.

Erstaunlich, was so ein paar gezielt platzierte Titelschlagzeilen doch bewirken können. Ab nächster Woche werden wohl die Schlangen vor dem Arbeitsamt wieder länger und die Arbeitslosenzahlen ins wilde Kraut schießen.

Oh du süße Last des Schlange-Stehens!

Arbeiten? Ich bin doch nicht blöd!

Will heißen: geistig Unterbemittelte arbeiten, die Klugen unter uns arbeiten nicht.

Das ist fast so schön wie „Dummheit frisst, Intelligenz säuft“.

Womit auch klar wird, dass arbeitslose Straßenpenner mit der 5-Liter-Flasche italienischer Bauerntrunk einfach die Intelligenzia Deutschlands präsentieren, weil sie strategisch geplant sich in deren eigenes Grab saufen. 100 % Zielerfüllung über rentenneutrales Ableben. Und als vereinbarte Incentive gibt es dann auch kein Sterbegeld mehr.

Und damit wird es seit heute jedem Menschen recht klar sein:

Bei der Vier-Buchstaben-Zeitung gibt es keine intelligente (also „keine nicht blöden“) Journalisten. Denn dann hätte die heutige Ausgabe des Blattes nicht erscheinen dürfen. Weil intelligente Menschen ständen schon seit heute morgen mit Antragsbögen auf Hartz IV an irgendwelchen Schaltern des deutschen Behördentums.

Aber die Realität ist härter. Jene exquisite Journalistenschar arbeitet auch noch weiterhin für die BLÖD-Zeitung, weil sie deren eigene Aufmacher nicht verstehen.

Ist das nicht blöd, ne?

Ach ja. Nebenbei: Ich selber bin auch blöd.

Mit vollem Vorsatz und ich fühl mich gut dabei.

Genau!

No brain, no pain.

Da bin ich vollkommen schmerzfrei.

Und blöd.

Weil ich arbeite.

Seelig sind die geistig Armen, denn meiner ist jetzt auch das Himmelreich.
Reich ins Heim mit Arbeit.

Und darauf jetzt ein satt dahin gerotztes:

„Mahlzeit!“

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Virtueller Ice-Cubismus

Eine 3D-Spielerei.
Einfach mal so.
Mit einer Stunde Renderzeit.
Eiswürfel
Eiskalter trockener Kommentar meines „El Cheffes“:
„Na? Zuviel Zeit am Wochenende gehabt, oder?“

Linux, sex me up!

So ein Mist.

Ich habe es gewusst.

Das war doch mal wieder total ganz klar.

Am Arbeitsplatz hatte ich meine Arbeitskollegin am ersten Tag mit sabbernd lüsternden Blick gemustert und nur einen gelangweilt angewiderten Blick als Quittung bekommen. Mir war dann klar, die Frau ist weder graue Maus noch sonst wie irgendwie sexy.
Meine damalige Chefin fand ich erotisch genau so prickelnd wie den Papst als Unterhosen-Model.
Und dann noch die vom Büro nebenan mit ihrem ausladendem Dekolleté, Körbchengröße 75D.
Völlig unerotisch.
Völlig uninteressant.
Nicht die Bohne.

Und wieso?

Jetzt weiß ich es.
Denn ich hatte mich vorhin auf der britischen „www.lovehoney.co.uk“-Seite verirrt. Einem Internet-Sex-Shop.
Nein, nein! Nicht dass ihr jetzt denkt, ich kaufe Sex-Spielzeug-Sachen übers Internet oder surfe in meiner Nicht-Blog.de-Zeit nur auf solche Seiten. Das ist doch Quatsch. Das ist doch Rufmord. Alles üble Nachrede. Pfui, wer solche Gedanken hat. Ich doch nicht. Ich bin doch nicht so einer. Überhaupt nicht. Da pinkle ich doch eher Weihwasser, als dass ich mir nackte Frauen und Dildos und Sexpuppen …

Nun da das jetzt mal geklärt ist …

Während ich also unschuldig wie die unbekleidete Nacht über die Seiten von LoveHoney.co.uk stolperte, fand ich die Erklärung meiner Lustlosigkeit am Arbeitsplatz. Warum ich am Arbeitsplatz nie den ewig weiblichen Rockzipfeln hinterher jage. Warum ich als Mann nicht alles jage, was nicht bei Drei sofort auf den Bäumen ist. Warum es mich stattdessen selber auf die Baum-Alternative, jene berühmt berüchtigte Palme, bringt, die dort eh nicht abgewedelt wird, wenn ich an Erotik am Arbeitsplatz denke.

Des Rätsels Lösung?
Ich arbeite dort am PC mit dem Microsoft PC-Betreibssystem „Windows“.

LoveHoney.co.uk hat festgestellt, dass zwar knappe 94 Prozent ihrer Besucher mit „Windows“ im Hintergrund auf ihre Seiten zugreifen und bei einem Besuch 9,61 Seiten pro Besuch abgrasen. Aber sie verweilen auf jeder Seite nur knappe 5 Minuten und 16 Sekunden (macht insgesamt eine durchschnittliche Besuchszeit von 50 Minuten und 37 Minuten) und kaufen nur für knappe 35,90 britische Pfund ein (macht 42,56 Pfund pro Stunde).

Wie sieht es jetzt bei Macintosh-Benutzer aus?
Knappe 5% der Besucher hatten dieses Betreibsystem installiert und besuchen weniger Seiten pro Besuch. Nämlich 8,36 Seiten pro Besuch. Dafür studieren diese aber durchschnittlich jede Seite 5 Minuten und 56 Sekunden. Das macht eine durchschnittliche Besuchszeit von 49 Minuten und 36 Sekunden, was kürzer ist als bei „Windows“. Dafür geben aber Macintosh mit 40,38 britische Pfund mehr als die „Windows“-Benutzer aus. Mit 48,38 Pfund pro Stunde sind Macintosh-Nutzer also freigiebiger als die geizigen Windows-Surfer.

Und jetzt zu der Linux-Gemeinde.
Erstens surft nur eine Minderheit von 0,67 % (ein Nutzer von 150 Nutzern) auf solchen Sex-Shop-Seiten herum und schaut sich durchschnittlich nur 7,76 Seiten pro Besuch in jenem Sex-Shop an. Und das auch nur für knappe 5 Minuten und 16 Sekunden (zwei Sekunden länger als Windows-Nutzer). Während der durchschnittlichen Besuchszeit von 40 Minuten und 52 Sekunden geben die Linux-User dafür durchschnittlich 48,55 britische Pfund in jenem Sex-Shop aus. Das sind 71,28 Pfund pro Stunde.

Was sagt uns das?

Nun, Windows-Nutzer sind erstens geiziger und überhaupt nicht zielorientiert. Sie verlieren viel Zeit, weil sie nicht wissen, was sie wollen.
Macintosh-Nutzer dagegen sind ein wenig zielgerichteter. Sie sind im Vergleich zu Windows-Nutzers durchschnittlich eine Minute schneller im Internet. Ob das jetzt mit Intelligenz und Auffassungsgabe zu tun hat oder gar mit der Geschwindigkeit des jeweiligen Betreibsystems, das geht jetzt nicht aus den Zahlen hervor.
Aber dass trotz einer Minute weniger Macintosh-Nutzer für knappe 4 Pfund mehr eingekauft haben als Windows Nutzer, dass lässt doch aufhorchen. Das sind pro Stunde knappe 6 Pfund Wirtschaftsankurbelung mehr als Windows-Nutzer. Satte 13,7 % mehr stündliche Wirtschaftsförderung als von Windows-Nutzern. Mit einer Minute weniger die Wirtschaft stärker anzukurbeln, das sollten sich manche Wirtschaftsnörgler durch den Kopf gehen lassen.

Aber jetzt kommt es erst:
Linux-Nutzer brauchen zehn Minuten weniger und geben aber über 13 Pfund mehr als Windows-Nutzer aus. Immerhin 8 Pfund mehr als Macintosh-Nutzer. Linux-Nutzer sagt das nichts neues. Schließlich haben sie mehr Geld zur Verfügung, weil deren Betreibssystem kostenlos ist.
Über die stündliche Wirtschaftsförderung der Linux-Nutzern lässt sich dann nur noch mit hören und stauen berechnen, dass da ein Mehrwert für die Wirtschaft von zusätzlich 67,5 % im Vergleich zu Windows-Nutzern entsteht.

67,5 % zusätzliche Wirtschaftsförderung erbracht von 1 aus 150 PC Nutzern!
Wenn das mal nicht Potential für Produktivitätssteigerungen aufzeigt …

Und zusätzlich macht die Statistik der LoveHoney.co.uk-Seite eines klar:
Linux-Nutzer wissen sie wollen: Wenig Zeit am PC verbringen und dafür ihr Sex-Vergnügen maximieren. Sie vergeuden nicht soviel Zeit mit Internet, sondern kommen im realen Leben lieber eher zur Sache und haben dann dafür auch mehr Zeit.
Besondere jenen Sex-Shop-Einkäufern mit Linux auf dem Rechner ist wohl zu bescheinigen, dass sie sexuell aktiver sind und somit eindeutig attraktiver sind. Sie verbringen weniger Zeit vor dem PC und mehr dafür mehr woanders: im Bett oder sonstwo, wo das Vergnügen Vergnügen bereitet. Linux-Nutzer sind effektiver und effizienter in Sachen Sex.

Linux macht halt sexy …
Sex-Muffel tendieren eher zu Windows.

Nun, morgen geht es wieder zurück in die Arbeitswoche. An meinem Arbeitsplatz. Mit meinem Windows-Rechner. Und die Frauen dort sehen so begehrenswert wie Windows aus. Und wahrscheinlich habe ich selber die Attraktivität einer 3-Monats-Kartoffel für jene Frauen.
Die Arbeit wird sich so dahinschleppen und ich werde vom PC-Monitor aufgesogen.
Und unser Oberchef macht sich sicherlich wieder dunkle Gedanken wegen Produktivitätssteigerungen.
Und das alles wegen Windows.

Tja, mit Linux würde die Arbeit nicht nur schneller gehen sondern das Arbeitsklima würde auch noch mehr Spaß machen. Gut, wohl möglich wäre es erforderlich Kondomautomaten in den Toiletten zu montieren, würde Linux eingeführt. Hauptsache sollte doch sein, die Dividende der Aktionäre stimmt. …
Aber es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Also?
Eben.
Schuster, bleib bei deinen Leisten. Denn erst die Arbeit, dann das …
… Linux …

Quelle der statistischen Daten: LoveHoney

Logo hüpf!

Diesmal nur ein grafischer Platzhalter. Für ein absolut geniales Post, mit dem ich vorhin richtig Anlauf nahm, um endlich mal große Sprünge zu machen und es hier zu veröffentlichen …

… und dann einfach abstürzte …

… nun, das Leben ist hart, gemein und sprunghaft …

… und manche Stromausfälle sind einfach unberechenbar …

… es wird wohl nichts mit dem Pulitzer-Preis in diesem Jahr für mich …

Logo hüpf

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Live mal unwitzig

Nun gut.
Ich hab nichts zu tun und verfolge die Live-Sendung von und mit Uri Geller.
Amüsiert.
Irgendwie distanziert.
Aber was ist, wenn sich einer der Mentalisten eine Nagelschuß-Maschine an den Kopf hält und einfach abdrückt? Russisch Roulette live.
Der Mentalist war sich sicher, dass die Maschine nicht geladen war.
Und drückte ab.
Und hätte er sich geirrt?
Dann hätte Pro7 die erste Live-Selbsthinrichtung übertragen gehabt.
Der Mentalist hatte auch mit ungeladener Maschine nen Schuß weg.
Schließlich schauen auch Kinder zu.
Pro7 hat seinen Skandal.
Und wir unsere Sensation.
Morgen in allen Zeitungen …

Es gibt für diese Aktion des Mentalisten zwei Möglichkeiten:
Durchgeknallt oder alles Fake …

Frühling ist’s (der zweite Versuch)

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Nicht nur die ersten Krokusse, sondern auch bereits blühende Schneeglöckchen und Weidekätzchen habe ich gesehen.
Ein milder Winter halt.

Zu diesem zweiten Versuch:
Was vorher mittels Mobil-Blogging nicht gelang, jetzt auf dem „zu-Fuß Weg“. Schon ärgerlich, wenn das Mobil-Bloggen mal wieder nicht funktioniert, nachdem es bereits schon einwandfrei lief. Never change a running system, sollte auch für Monoko gelten, aber offenbar müssen die wohl permanent ihr System ändern …

Tja, der Sachzwang ist Schuld …