Hm.
Habe doch gerade in meinen Briefkasten geschaut und überrascht festgestellt, dass ich am Samstag Post erhalten hatte.
Brigitte hatte mir geschrieben.
Dabei hab ich sie doch gar nicht abonniert …
Archiv für den Monat Januar 2008
Schaumschlaging for walk aways
Du Löffelstreichler!
Du Schaumlöffelverbieger!
Du Gedankenleserspion!
Du Next-Pro7-StarForce`ler!
Du Rabenflüsterer!
Du Uri-Geller der unfähigen Uhrmacher!
Du verdeckter Messerdraufhauer!
Du Weichhirn-TV-Glotzer!
Du, du … du Uri-Geller-Glotzer, du!
Fast ausverkauft
Nur noch Restexemplare bei Amazon:
Okkulte Stimmen – Mediale Musik . Recordings of unseen Intelligences 1905-2007 (Aufnahme ungesehener Intelligenzien 1905-2007)
Für EUR 39,80 statt EUR 39,95. Also 15 Cent Ersparniss.
Nur noch 3 Cds verfügbar! Also jetzt bestellen.
Sollte es die CD nicht mehr geben, erst dann einfach mich anschreiben. Aufnahmen ungesehener Intelligenzien habe ich dutzendweise hier rumfliegen. Leer-CDs, die ich gerne mit Stille für Euch bespielen werde (incl. CD-Bedruckung). Und als Sonderpreis kriegt Ihr sie von mir für 20 Euro (inkl. Verpackung und Porto) …
Na, dann mal los und abwarten, bis die drei CDs bei Amazon verkauft sind …
Rezept für einen Monster-Cocktail
Wir basteln uns einen Violetten-Monster-Cocktail.
Man nehme genügend Wodka, ordentlich Erkältungs- bzw. Hustensaft und dosenweise Energie-Drinks (a la „Red Bull“ oder so).
Fülle das ganze in einen Cocktail-Shaker und schüttel es erstmal einige Zeit durch. Dann fülle man noch folgendes hinzu
– 20 Diät-Pillen Clenbuterol (wegen den Kalorien im Energie-Drink; z.B. Spiropent®)
– 18 pflanzliche Amphetamin-Pillen (falls die vorherigen Pillen die Wirkung des Energie-Drinks aufheben sollten; Marke? Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker)
– 18 Pillen Histamin-Rezeptorblocker (um Magenschleimhautreizungen des Cocktails zu vermindern)
– 12 Pillen Vicodin® (eine US-amerikanische Kombination aus Schmerzmittel und Hustenmittel; mildert a priori die Kopfschmerzen des Wodkas und eventuelle Hustenreaktionen auf den Erkältungssaft)
– 8 Tabletten gegen Sodbrennen (weil das Gebräu doch ein wenig heftig sein könnte und wegen der Magenschleimhaut halt)
– 10 Schlaftabletten (wer möchte schon die völlige Dröhnung des Cocktails lebending mitbekommen?)
Jetzt nochmals kräftig durchschütteln – so wie damals Tom Cruise im Film „Cocktail“ es uns vorgemacht hat – und alles in einem großen Glas abseien. Mit einem langstieligem Löffel noch die Bröckchen aus dem Cocktail-Shaker rausfischen und auf der Zunge zergehen lassen und dann mit einem gekonnten Ex-und-Hopp aus dem Glas herunterspülen.
Für Leute mit Beziehungen zum amerikanischen Getränkemarkt steht als Option noch offen:
– zwei Flaschen Pepto-Bismol (verschafft Erleichterung bei Herzschmerzen, Magenbrennen, Brechreiz, Verdauungsprobleme und Durchfall)
– zwei Flaschen NyQuil (als Ersatz taugt auch Wick Medinait® und wird vorm Schlafengehen eingenommen)
– zwei Flaschen OxyContin (wieder ein Schmerzmittel, falls das obere doch zu stark knallt … ABER vorsicht! Ist codein-haltig! Denkt an eure Gesundheit!)
Dazu schmeissen wir uns dann noch 10 Tabletten gegen den Katzenjammer danach ein (also gegen Kopfschmerzen, Übelkeit, usw. usf.).
Und als absolute Krönung, als I-Tüpfelchen dieses Cocktails, da hauen wir uns dann noch 8 Tabletten mit Methylphenidat hinter die Binde.
Methylphenidat ist im Betäubungsmittelgesetzes aufgelistet und unterliegt einer gesonderten Verschreibungspflicht. Um es zu bekommen benötigt ihr Informationen zur Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Also schlagt Euren Arzt dafür und verlangt beispielsweise „Ritalin SR®“. Das sollte schon noch drin sein.
Dann empfiehlt es sich, auf eine Bahre zu legen, die Journalisten, Polizisten und Ärzte Eures Vertrauens anzurufen und schon seit Ihr auf „Seite 1“ oder in der „Prime Time“ Eures Stadtsenders.
Ob ich bescheuert bin?
Ob ich einem im Tee hatte?
Ob ich Euch vergiften will?
Und überhaupt, woher ich das Rezept habe?
Nun auf die oberen, tendenziell voreingenommenen, rhetorischen Fragen gehe ich jetzt mal nicht ein.
Aber die letzte beantworte ich gerne:
Von Journalisten der britischen Zeitung „Daily Mirror“, die Britney Spears neuliche, medien- und paparazzi-begleitete Einlieferung am 03.01.08 in ein Krankenhaus ausanalysiert haben.
Denn die Journalisten haben das Rezept von Britney Spears privaten Barmixer, die freilich nicht genannt werden will. Denn sonst wäre die Drogenpolizei hinter der Person auch noch her …
Was originelles?
Da hat mich doch neulich wer angehauen, ich solle mal was originelles über Musicals schreiben …
Habe mich hingehockt, dumpf über einer Tasse Kakao gebrütet und dann nach sechs Stunden folgenden reim gemacht:
Das Musical,
Das Musical
Heisst andersrum
Einfach Lacisum
Naja, intellektuelleres fiel mir dazu nicht ein.
Mein Hirn ließ mich diesmal mit mir ganz allein.
Tja, was für Zeiten,
denk ich, was für Sitten.
Ein ewiges Abwärtsgleiten
mit ungereimten Trippelschritten.
Reim dich
oder ich beiß‘ dich!!
