Mit Brille wäre das nicht passiert?

Vielleicht hat es der ein oder andere im Weihnachtsstreß noch die Nachricht mitbekommen:
Die Firma LUMUS hat eine neue Erfindung angekündigt, die einem das „Ethan Hunt“-Feeling gibt. Man setzt sich eine Brille auf und denkt man sei der Tom Cruise aus dem Film „Mission Impossible“.
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Während der eigene Ehemann mal wieder den Fernseher wegen Fußball belegt hat und denkt sie sei fußballinteressiert, sitzt sie träumend neben ihm und schaut zum siebenundzwanzigsten Mal durch ihre Brille „Casablanca“, um mal einen echten Mann zu sehen.
Oder während er mit seiner Frau zur Oper gehen muss, um zum wiederholten Mal „Tosca“ beizuwohnen, hat er die Brille auf und schaut „Feuchte Schluchten Vol. 37“, während sie mit einem Taschentuch ihre Augenwinkel trocknet.

Apropos „Feuchte Schluchten Vol. 37“.
In Verbindung mit der neuen Blue-Ray-Technik hatte eventuell man(n + frau) darauf gehofft, dass es jetzt eventuell die DVD mit 21 Stunden ununterbrochenem Porno geben würde. Die Hoffnungen lagen also direkt bei SONY und DISNEY, die dieses System als System der Zukunft auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Auf der AVN-Award-Veranstaltung wurden jetzt letztens in Hollywood sowas wie „Porno“-Oskars verliehen. Und genau dort hat jetzt ein P-Produzent gesagt (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/,rm3/computer/artikel/466/98368), dass wegen der Einstellung von SONY er seine Filme wohl auf dem anderen konkurierenden System HD-DVD von Microsoft und Toshiba mit 30 Gigabyte Speicherplatz veröffentlichen werde. Das bedeutet, nur noch 12 Stunden ununterbrochen P-Filme für sie und ihn …

Anfangs kam dann der Verdacht auf, SONY würde gerade deswegen keine Pornos auf ihre Lizenzprdukte der Blue-Ray dulden, um nachher ihre Playstation 3 als XXX-frei anpreisen zu können. Nun beteuert Sony, dass von ihr keine Pornos rausgebracht werden, aber generell kein Lizenz-Verbot für Pornos auf Blue-Ray ausgesprochen wird …

Erinnerungen wurden wohl wieder bei Sony wach, an das damalige dem „VHS“-überlegene Videosystem „Betamax“. Die ersten Filme überhaupt, die auf den Video-Bandkassetten erschienen, waren „VHS“-Pornofilme. Und diese fanden begeisterten Absatz. Erst ein Jahr später kamen die ersten Hollywood-Filme raus und diese auf das schon populärere „VHS“-System. Da befand sich das „Betamax“-System schon auf dem Weg der „HiFi-Geschichte“.

Nun.
Sony rudert jetzt fleißig zurück (Quelle: http://www.golem.de/0701/49937.html). Denn wer den Porno-Markt für sich gewinnen kann, wird das Geschäft machen. Das scheint klar.

Die Frage bleibt jetzt nur:
Wozu brauch man 20 Stunden P-Filme auf einer Blue-Ray-Disc?
Nun, wird da der gewiefte Techniker entgegenen, mit solchen Speicherplatz auf einer Plastikscheibe können Filme auf HDTV aufgezeichnet und abgespielt werden.

Das ist schön. Da kann man alles noch detaillierter sehen … die schönen Landschaften, die schlönen Panoramaeinstellungen und die intelligenten tiefsinnigen Dialoge im Dolby-Surround-Klang …

Schön zu wissen, dass es für HDTV qualifiziertere Filme geben wird.
Vielleicht lohnt sich dann auch noch so ne Brille, wie oben erwähnt. Und zwar für das neunundzwanzigste Wiedersehen mit „Rambo“ und „Terminator“, wenn die eigene Gattin Samstags abends zum zigten Mal erneut „Schlaflos in Seattle“ in den DVD-Player schiebt …

Aufbruch in die "Stadt der Engel" – Up and away to Los Angeles.

Da lese ich gerade bei der Süddeutschen das Becks Richtung Los Angeles aufbricht.

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Hey, ihr bayrischen Journalisten der Süddeutschen.
Lest mal das hier von euch:

Davis Beckham unterschreibt für fünf Jahre bei L.A. Galaxy

Davis heißt David, gelle?!
Und morgen schreibt ihr dann Stoiber bitte wieder mit „ä“, okay?!
************************** Intermezzo **************************

Fällt da wem was auf?
Nein, nein, nein.
Bitte nicht schreiben, dass das „weiße Ballett“ von Real Madrid am Ende sei.
Das interessiert nicht.

Viel mehr Aufmerksamkeit sollte dem Ziel von Becks gewidmet werden.

Wer wohnt in Los Angeles?
Okay, ihr habt recht. Viele Pornostars. Nirgendwo werden mehr Pornos in dieser Welt produziert als in Los Angels …

Nein.
Wenn David Beckham dort wohnen wird, dann wird dann auch eine Victoria Beckham dort shoppen gehen.

Was haben David und Victoria in Los Angeles gemein?
Nun, David wird da einen guten Fußballtrainer um der Ecke wohnen haben: Jürgen Klinsmann.

Und Victoria?
Robbie Williams hat in jener Stadt ein Haus und rühmte sich schon mit Sporty-Spice ein Verhältnis im Bett gehabt zu haben. Was soll da wohl „Posh-Spice“ sich wohl gedacht haben? „Was Mel C. schon hatte, dass krieg ich als Siegerin immer …“

Und wo stehen dann die Kameras des Boulevards?
Richtig.
Bei David immer an der Außenlinie, um – wie bei der WM – abzufilmen, wie er sich im Training mit Klinsi das Frühstück nochmals durch den Kopf gehen lässt.
Und bei Victoria wie sie sich von Robbie seine CD Rudebox erklären lässt …

Womit wir wieder bei Los Angeles als Stadt der C- und P-Filme sein werden …

„Stadt der Engel“ eben …

Und jetzt können sie es wieder sehen …

Wie ich vorhin hier im Brasilblog lesen konnte rudert die brasilianische Justiz wieder zurück. Die behördliche Anordnung der Justiz wurde wieder aufgehoben. Die Reaktionen auf die Sperrung sowohl in Inland und als auch in Ausland der dortigen öffentlichen Printmedien zeigen ihre Auswirkungen.

In einem Statement, welches bei der brasilianischen Zeitung FOLHA ONLINE veröffentlicht wurde, erklärt der zuständige Richter erst einmal, dass die Aufhebung „für’s erste“ nur vorläufig sei. Diese Aussage ist für die Justiz nicht unlogisch. Schließlich will sich das Justizpersonal nicht nachsagen lassen, sie seien an deren eigenen Aufgabe gescheitert. So betont der Richter, dass das Urteil eigentlich nur wegen der Unzulänglichkeit der Technik (gezielte Sperrung einer speziellen Datei auf einem Server) erstmal aufgehoben wurde …
„L’art pour l’art“ gewissermaßen.
Demnach war das Urteil der Internetsperre also kein Irrtum der Justiz an sich.

Die Welle der Wut wegen der Internet-Sperrung erreichte mittlerweile eine andere Medieninstitution Brasiliens. MTV Brasilien ist momentan dabei Schadensbegrenzung in eigener Sache zu betreiben.
Wie ich bereits erwähnte präsentiert sich „das Supermodel“ Daniella Cicarelli auch noch moderierend vor MTV-Kameras der breiten Öffentlichkeit. MTV macht per Pressemitteilung klar, dass nicht ihre Moderatorin der Auslöser der Internetsperre war sondern deren Freund Renato Malzoni Filho. MTV Brasilien waren die Proteste nun doch zu imageschädigend geworden. Denn jedes mal wenn der Name „Daniella Cicarelli“ erwähnt wurde, kamen auch gleich die Attribute wie „Supermodel“ und „MTV Moderatorin“, wie ja auch bei mir zu lesen ist. MTV erhielt offenbar wütendendem Protest derer eigenen Zielgruppe. Eine Zielgruppe, welche solche aufgrund ihrer Sehgewohnheiten wohl auch das gleiche Publikum von YouTube.com ist. (Quelle: Folha online)

Die Entwicklung bleibt interessant. Schaun mer aml, was das Aftermath noch interessantes mit sich bringen wird.

Ich sehe was, was ihr nicht seht, liebe Bewohner in Brasilien …

Inder nett?
Inder gar nicht nett!
Inder wirklich nett sauer!
Internet Sperrung in Brasilien …

Wie ich hier schon berichtete, kann es nicht ungefährlich sein zu bloggen. Gerichte können regionales Recht sprechen und im ungünstigsten Fall per internationaler Verfügung, Geldstrafen einziehen. Es muss sich hierbei nur jemand auf den Schlips getreten fühlen und das vor einem Gericht einklagen.

Internet ist wirklich kein rechtsfreier Raum mehr. Und nicht erst durch die Paparazzihatz auf Prinzessin Diana wissen wir, wohin es führen kann, wenn von anderen geglaubt wird, jemanden ins Rampenlicht stellen zu müssen.

In Brasilien hat jetzt das gerichtlich durchgesetzte Recht auf Privatsphäre voll durchgeschlagen:
Daniella Cicarelli war mal Freundin von dem brasilianischen pühänomenalen Dicken und Fußballtreter Ronaldo und ist jetzt in Brasilien MTV-Moderatorin und Modell. Nu hat es sich ereignet, dass diese Frau mit jemanden ins Meer spazierte und mit ihm dann fröhlich poppte. Dummerweise war auch jemand in den Dünen, der das Pärchen belauerte und die action im Wasser mitfilmte und dann nachher das Video auch noch im Internet veröffentlichte. Und das ausgerechnet auf YouTube.com. So vermehrte sich das Video und die Zugriffszahlen auf dieses Softporno stiegen.

Wie das Video aussieht?
Auf YouTube.com findet sich ein Video, welches wohl als offizieller Warner vor der tropischen Krankheit Dengue von dem brasiliansichen Bundesstaat Rio Grande do Sul produziert wurde.
Dieser Moskitostreifen gegen die Verbreitung der Krankheit orientiert sich an dem Originalvideo, eben welches jemand von Daniella Cicarelli aufnahm und welches nun im Fadenkreuz des Interesses steht …

Daniella Cicarelli ging vor Gericht, klagte YouTube.com an und forderte YouTube.com auf, das Video dort zu sperren …
Sollte YouTube.com dem nicht nachkommen, so würde sie drauf klagen, dass Brasilien (!) von YouTube.com abgekoppelt wird. So dass deren Seite in Brasilien nicht zu erreichen sind.
YouTube.com konnte freilich nicht sicherstellen, dass das Video von Daniella Cicarelli nicht auf deren Server eingestellt wurde.
Somit nahm die Rechtssprechung ihren Lauf …
Inzwischen ist es offiziell: Brasilianische Provider schalten aufgrund gerichtlicher Verfügung Sperren in ihr Netz, so dass die Seite von YouTube.com nicht mehr zu erreichen sind.

Nochmals kurz zusammengefasst:
Eine Person klagt auf Schutz ihrer Persönlichkeit und erhält recht und erreicht, dass ein Server in einem riesigen Land nicht mehr zu erreichen ist.

Man kann sich jetzt herrlich darüber streiten, ob wer am Tage im Wasser mit wem bumst, das Recht am eigenen Bild generell verlieren muss.

Interessanter ist dabei allerdings, dass zwei Filme auf YouTube.com richtig Karriere gemacht haben: Die Tötung per Strang von Saddam Hussein und das Softsex-Streifchen einer Privatperson (okay, man sieht irgenwann den Schwanz von ihm seinen Freischwimmer auf dem Wasser machen … also doch nicht so softie für die Männer …)

Angesichts der Forderung vom Innenminister Schäuble, das Internet verstärkt polizeilich zu überwachen, muss ich konstatieren, dass das Internet sich zu einem „Web 3.0“ wandelt.
Ein Web, welches sich immer verstärkter Überwachungsinstrumentarien beugen wird und sich von „Web 2.0“ ins „Web 3.0“ wandeln wird …
Nachdem vorgestern ein Kinderpornoring eben durch polizeilicher Überwachung im Internet ausgehoben wurde, versteht man, dass Internet und Rechtsfreiheit keine Synonyme mehr bleiben können, dürfen und werden.
Nebenbei wurden nicht Millionen von Kreditkartedaten von der Polizei überprüft, wie die Polizei mit stolz geschwellter Brust zuerst verkündete, sondern lediglich einige Hundert von Verdächtigen Personen. Den Betreiber der Kinderpornoseite haben sie allerdings noch immer nicht aufgegriffen …

Zum einem muss man feststellen, …
… dass die Länder, die so auf deren Freiheit als Grundwert stolz sind (u.a.a. Brasilien), dieses voll konterkarieren. Das ist aber nicht verwunderlich. Seit 1109 ist das Kesseltreiben mit der Angst eh das beste Instrumentarium auch in Deutschland Rechte schnellstens einzudämmen oder abzuschaffen … im Namen der Freiheit … die Freiheit ist halt ein kostbares Gut, weswegen man sie sorgfältig wegschliessen muss, damit sie nicht abhaut …

Und zum anderen, …
… dass im Grunde auch für’s Internet gelten muss, dass die Freiheit des einen dort aufhört, wo die Freiheit des anderen beginnt. Und das wird von den vielen Möchtegern- und Profi-Paparazzi gerne missachtet.
Wobei hier liegt die Betonung eindeutig auf die Einzelperson an sich, denn Publikationsorgane interessieren sich herzlichst wenig, wen sie öffentlich am Pranger stellen und nieder machen. Die dürfen das im Namen des Informationsbedürfnisses des einzelnen … und im Namen der Pressefreiheit sowieso …

Gerade für die Meinungsäusserung in einem Blog wird das Abwägen der Interessen anderer und deren Geldbeutel immer wichtiger: Entweder die Schere im Kopf oder ein Leben im permanenten Konjunktiv oder Konditional.

Ich bin gespannt wie diese Entwicklung weiter geht …
Vielleicht wie jetzt?

Wer mehr Hintergründe über die Sperrung von YouTube.com im Brasilien erfahren will, der erhält Informationen aus erster Hand von einem Deutschen, der in Brasilien lebt und einen Blog darüber führt:
Digdiggers Blog „www.brasilblog.de“

Und wer weiß, vielleicht findet sich dort auch Hinweise für das anrüchige Video, welches zur Sperrung des Servers von YouTube.com geführt hat.

Der treffende Kommentar Digdiggers zu der Internet-Sperrung:

Sollte die Sperre nun wirklich offiziell bestätigt werden, stehen Kunden der Brasiltelecom somit auf der gleichen Stufe wie Internetnutzer im Iran. Dort blockiert das Regime ebenfalls den Zugang zu YouTube um die Verbreitung regimefeindlicher Videos zu verhindern.

Inder nett?
Inder gar nicht nett!
Inder wirklich nett sauer!
Internet Sperrung in Brasilien …

Póg mo thóin (übersetzt: "Küss meinen Arsch")

Dunkel war’s, der Mond schien helle,

als ich die Tür zum Sex-Shop aufschob.

Die kalte, abgasschwere Luft der Strasse liess ich hinter mir und betrat das Etablissement mit warme, gefiltert klare Luft, da wo jeder sagt, es herrsche nur Unmoral, Perversion und Männermuff.

Nachdem ich mich an den zwei obligatorischen Kundinnen bei den Anal-DVDs in den Laden hineinschob und mich so umsah, was es neues gibt auf dem Erotik-Markt, registrierte ich schlagartig die Hintergrundmusik …

Jem Finer :!:

Vielen dürfte der Name nichts sagen. Dafür aber mehr der Name The Pogues. Die irische Folk-Punk-Band, die sich anfangs noch „Pogue Mahone“ (siehe obige Überschrift) nannte.

Die Musik, die da lief, erkannte ich sofort und mir fiel die deutsche Coverversion der Kölsch-Rock-Band BAP ein: „Weihnachtsnaach“.

„The Pogues“.

Wie lang ist das jetzt her …

Die gehörten zu den 80igern wie der kalte Krieg und der NATO-Doppelbeschluss. Aber „The Pogues“ waren der positive Pol einer aufgewühlten Zeit, die mit einem Mauerfall endete.

Was in dem Erotik-Laden noch angeboten wurde, war mir egal. Ich hörte der Musik zu und als die CD endete, verliess ich den Laden und schob mich schon wieder an zwei Frauen vorbei.

Was es in dem Laden gab?
Sicher.
Männer und Frauen vor und in den Regalen mit Sex-Artikeln jeglicher Art.
Aber das war unerheblich.
Die Musik der „The Pogues“ begleitete mich bis nach Hause, bis ich die LPs fand und auflegte …

Handyortung über Satellitensystem … wo ist gerade dein Schatz?

In „Stern-TV“ wurde darüber berichtet:

Es ist ohne Probleme möglich, ein eingeschaltetes Handy zu orten.
Wer einen Vertrag bei O2 hat, kennt dieses Feature im Internet schon. Es geht aber nur bei eigenen Nummern. Das Feature muss freischaltet werden und jede Ortung kostet einen Obolus. Man tippt im Internet seine Handy-Nummer ein und schon erscheint auf dem Monitor eine Karte mit einem Kreuz drauf und man weiss, wo man ist. Oder besser gesagt, wo sich die eigene Handy-Karte befindet.

Hört sich faszinierend an. Aber es hilft nicht wirklich, wenn das Kreuz auf einem Wohnblock sich befindet. Denn das Kreuz zeigt nicht automatisch (und auch nicht manuell) an, in welchem Stock welcher Wohnung sich die eigene Handykarte befindet. Und erst recht nicht, welches Zimmer.

Somit ist dieses O2-Feature nicht gerade wirklich hilfreich, um zu zeigen, wo sich der eigene Schatz wieder herumtreibt. Ob er/sie wirklich gerade Zigaretten holen ist oder er/sie nicht gerade auf nen Quickie in der Wohnung der anderen verdächtigen Person ist.

Man bräuchte dafür so eine Art Google-Earth.
Ein Handy-Ortungssystem, welches die beobachtete Person gleich fotodokumentarisch zeigt.
Das wäre es doch, oder?

Und genau so einen Internet-Link habe ich gefunden. Und das beste daran, es funktioniert auch mit wildfremden Nummern.
Aber wie genau ist das System?
Zitat von der Seite:

Ungefährer Spielraum für Ortungsfehler:
* Maximum 10 Meter für Mobiltelefone in Europa, und Großbritannien.

Probiert es aus.
Hier ist der Link:
Handyortung leicht gemacht!
Es funktioniert.

Gesucht – gefunden

Bei MensHealth.de fand ich unter der Rubrik Gut geflirtet, ist halb gesexelt“:

Perfektionieren Sie die Real-Madrid-Mimik. Eine interessante Frau schauen Sie immer mit dem Gesichtsausdruck an, den Sie haben, wenn im Fernsehen Real gegen Bayern läuft (aber sagen sie bloß nicht aus alter Gewohnheit dazu: „Das ertrage ich nur mit einem Bier!“).

Aber hallo!
Lesen hier auch Bayern-München-Fans mit?
Ich kenn die Manchester-United-Mimik.
Aber kann mir mal wer diesen Real-Madrid-Mimik näher beschreiben?

Wenn Schnaps-Kischen die Weltherrschaft übernehmen …

Ferrero gibt bekanntermassen keine Unternehmensdaten raus. Somit kann man auch keine Ferrero-Aktien an der Börse handeln.

Aber man kann allerhand von Ferrero kaufen.
Zum Beispiel Pfefferminzpillchen mit verarbeiteten Blättchen aus der einer Minze aus der italienischen Gegend Carmagnola.
Schokoladen-ummantelte Schnaps-Kirschen, die lediglich 9 Monate im Jahr pflückbar und im Supermarkt kaufbar sind, aber garantiert nicht aus Piemont. Dafür werden die
Kirschen in eben jenen 9 Monaten zumindest von Claudia Bertani handverlesen. Hoffentlich mit gewaschenen Händen.
Oder jene byzantinischen Königsnüsse, die garantiert überall herkommen, aber garantiert nicht aus der Hauptstadt des 1453 untergegangenen oströmischen Reiches.
Oder Kokosraspeln, die ebensowenig in Deutschland aufgewachsen sind, obwohl sie vollmundig als die “ Dschömän Kleinigkeit “ angepriesen werden.

Bei soviel globalisierter Regionalität von Ferrero gab es jetzt die ersten inoffiziellen Gewinnwarnungen seitens des Ferrero-Managements.

Zwischen Salzjebäck un Bier wiesen Ferrero Manager auf ihrem wöchendlichen Piemont-Kischschnaps-Stammtisch darauf hin, dass es in nächster Zukunft an kostbaren Rohstoffen zum Verzehr von beliebten Produkten fehlen würde. Durch diesen Rohstoffmangel zum Verzehr von beliebten Produkten seien die Produktionen von Snacks wie „Kinderschokolade“, „Kinder Pingu“, „Milchschnitte“ oder „SchokoBons“ überaus gefährdet. Um die Produktion und damit die Arbeitsplätze für die nächsten Jahre sichern zu können, forderten die Manager unmissverständlich hinter vorgehaltener Hand auf, dass endlich mehr Kinder gezeugt werden müssten.

Nebenbei:
Dieser Meinungs schloss sich im übrigen die Bundesregierung unabgestimmt einstimmig an. Man gönnt sich ja sonst keine Schnaps-Ideen, wenn nicht schon ne Kirsche drin steckt …