Der Blick in den Tunnel

Es gibt sie wirklich nur noch selten: Die Filmplakate-Malerei.

Ich hatte diese zum ersten Mal in Aachen am BAVARIA-Kino kennengelernt.
Inzwischen ist die UFA pleite und wo einst ein Kino war, befindet sich jetzt ein Klamottengeschäft (H&M?). Nur noch am Aachener Capitol lässt die Kinomalerei letzte Erinnerungen aufblitzen.

Aber in anderen Städten in versteckten Winkeln findet man sie noch immer. Wie hier in München.

'DSC00013' von Careca

Allein diese Ansicht hat mich einhalten lassen.
Wäre es lediglich ein Kinoplakat gewesen, es wäre nur halb so interessant. Gemalt aber wirkt es wie ein lebender Schnappschuß. Eine traumhafte Szene. Ein Stil(l)leben. Und man wartet gemeinsam mit dem Mann, was dort auf der anderen Seite aus dem „Tunnel“ auftauchen könnte …

Panorama

Sonntagszitat

  Die ersten vierzig Jahre unseres Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu.

von Arthur Schopenhauer

Vom Sohn zum Vater (anstatt: From father to son)

„Vater, ich kann dir nicht auf deinem Wege nachfolgen. Du stehst mir ja im Wege!“

Eigenlob stimmt …

Urkunde
Und dann kam es über mich.
Kalt.
Überwältigend.
Hart.
Und ohne Ankündigung.
Der Narzismus.
Und es hat mir nicht leid getan …

Fatale Begierde … Erinnerung an Klaus Kinski

Mir ist danach.

Es kam mir wieder unter, der Schrei nach körperlicher Liebe …

… und dann war da die Erinnerung an die Stimme, an den Kinski, dem Klaus, auf seiner legendären Aufnahme …

Du … du …
ich bin so wild nach deinem Erdbeermund,
ich schrie mir schon die Lungen wund
nach deinem weißen Leib, du Weib.
Im Klee, da hat der Mai ein Bett gemacht,
da blüht ein süßer Zeitvertreib
mit deinem Leib die lange Nacht.
Da will ich sein im tiefen Tal
dein Nachtgebet und auch dein Sterngemahl.

Original von François Villon

Die Liebe. Es ist, was es ist. Die Liebe.

„Was tun Sie“, wurde Herr K. gefragt, „wenn Sie einen Menschen lieben?“

„Ich mache einen Entwurf von ihm“, sagte Herr K., „und sorge, daß er ihm ähnlich wird.“

„Wer? Der Entwurf?“

„Nein“, sagte Herr K., „der Mensch.“

von Bertolt Brecht (1898-1956), deutscher Dramatiker und Dichter

Der internationale Witz

Der britische Psychologe Richard Wiseman hatte im Internet ca. 40.000 Witze gesammelt und international bewerten lassen. Und er hatte ihn gefunden, den Witz mit der breitesten nationenübergreifenden Akzeptanz.
Hier ist er:

Zwei Jäger befinden sich im Wald, als einer der beiden zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen und seine Augen glänzen. Der andere Jäger zückt sein Handy und wählt den Notruf. Er stößt hervor: „Mein Freund ist tot! Was soll ich tun?“ Er erhält den Ratschlag: „Beruhigen Sie sich! Als erstes versichern Sie sich, dass er tatsächlich tot ist.“ Stille – dann ertönt ein Schuss. Zurück am Telefon fragt der Jäger: „Ok, was jetzt?“

gefunden bei Wikipedia