Seltsames in der Süddeutschen Zeitung …

Diego hatte … dem KSC-Spieler Christian Eichner an den Hals gegriffen. Der Unparteiische Guido Winkmann (Kerken) hatte die Szene nicht wahrgenommen und dies auch entsprechend in seinem Schiedsrichter-Bericht vermerkt.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/sport/929/450648/text

Wie kann man etwas, was man nicht wahrgenommen hat, entsprechend in einem Bericht vermerken?

SZ_Bild

Fundstück: Einladung aus der Vergangenheit

Plakat 70er

An einer Wand klebt das Plakat. Frau Käte Strobel, die Bundesminsiterin für Familie und Gesundheit im Kabinett des Bundeskanzler Willy Brandt, lud zu einem Vortrag über die Heilbarkeit von Krebs ein.
Frau Strobel lebt nicht mehr. Sie starb 1996.
Und das Plakat ist auch nicht mehr aktuell. Es wurde vor dem 22. Mai 1970 geklebt.
Nach mehr als 38 Jahren fand ich es in einer Fußgängerunterführung. Zwecks Renovierung hatte man die Verkleidung der Wand am Münchener Stachus herunter gerissen, um sie zu erneuern.

Archäologisches aus der Neuzeit.

Eigentümlich.

Gier ist gut

„Ich zerstöre keine Unternehmen, ich befreie sie. Der entscheidende Punkt ist doch: Die Gier ist gut, die Gier ist richtig, sie klärt die Dinge.“

Gordon Gecko, aus dem Film „Wall Street“

Wenn Rentenansprüche versorgt werden wollen …

Bei gmx.net gefunden:

„Immer mehr Frauen entscheiden sich für einen jüngeren Partner – und damit für ein ziemlich erfolgreiches Liebesmodell.“

Männer, benutzt endlich mehr Anti-Falten-Cremes.
Die Frauen werden anspruchsvoller!

Ist natürlich Quatsch. Absoluter Quatsch. Als ob Frauen das nötig hätten.
Nein, es geht einfach nur darum, dass in Zeiten der Finanzkrise so manche Renten-Zusatzverträge drohen, über die Wupper zu gehen und somit der Generationsvertrag in die Binsen geht. Also, macht die intelligente Frau von heute gleich die Direktversicherung beim jungen Mann.

Die alten Knacker (männlicherseits) haben da erheblich weniger Chancen.
Wer von den jungen Frauen schätzt schon einen schmerbäuchigen 50-jährigen, der bei einem nur möglich angedachten Gruppensex schon sagen würde „Danke, aber ich hatte schon einmal“ und auch noch real existent im eigenen Bett beim After-Sex asthmatisch pfeift?

Eben.

Die serielle Monogamie bei Männern endet mit Mitte 40, wo sie bei Frauen wieder beginnt.

Deshalb, ihr Männer, auf in die Riester-Rente und weiter geträumt: Reich in Heim statt heim ins Reich der Altersheime …

Entscheidungen

Interessant.
Vor ungefähr einem Jahr wurde mir von einem mir bekannten Mitmenschen die Frage gestellt, ob ich für diese Person sei oder gegen diese. Ich wollte mich nicht in diese Falle schubsen lassen. Da aber meine Antwort nicht „pro“ jener Person hatte, riss der Kontakt mehr oder weniger ab.
Ich hatte wohl die falsche Antwort gegeben.

Heute finde ich genau so eine ähnliche Frage erneut in meinem Postfach.
Super. Da will mich wieder jemand in die Position „Schwarz“ oder „Weiss“ reinzwängen.
Es gibt kein „dazwischen“ oder „halt mich da raus aus deinen Angelegenheiten“. Ich werde mittendrin gedrängt, wo ich nicht rein will.

Rentenkassen-unneutrales Dahin-Leben

Tja, kaum hatte ich die Pillen geschluckt,

Carecagra

kriegte ich per Post diesen Coupon fürs Ewige Leben und gleich danach erzürnte Anrufe meiner Rentenkasse (frei dem Motto „Du Hund, willst du ewig leben!?!“)

Zertifikat für rentenkassenfeindliches Leben

Tja, wer kann dazu schon „Nein“ sagen … .

Bilder erzeugt mit den Generatoren hier und hier.

Die Mediengesellschaft

Die Wahrscheinlickeit, etwas Außergewöhnliches durch die Zeitung zu erfahren, ist weit größer als die, es zu erleben.
Mit anderen Worten: im Abstrakten ereignet sich heute das Wesentliche und das Belanglose im Wirklichen … .

Aus dem unvollendeten Werk „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil (geschrieben im Jahre 1932)

Der Churrasco-Film

Churrasco heißt in einem für Brasilien typischen Restaurant „All you can eat“.
Die Amerikaner nennen es BBQ Steakhouse.
Ich nenn‘ es einfach geil …
Ein Nachtrag von mir aus der ersten Juli-Woche.