Die Mediengesellschaft

Die Wahrscheinlickeit, etwas Außergewöhnliches durch die Zeitung zu erfahren, ist weit größer als die, es zu erleben.
Mit anderen Worten: im Abstrakten ereignet sich heute das Wesentliche und das Belanglose im Wirklichen … .

Aus dem unvollendeten Werk „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil (geschrieben im Jahre 1932)

Ein Gedanke zu „Die Mediengesellschaft

  1. Ich finde die Berichterstattung in den Printmedien nicht Abstrakt. Das sollte Herr Musil auch nicht, finde ich.

    Und da viele Reporter und Redakteure, gar ganze Agenturen den Inhalt einer Zeitung zusammentragen ist die Chance, etwas bemerkenswertes darin zu lesen, anstelle es selbst zu erleben, mindestens in dem Maße höher, insoweit einem die Redaktion überzählig ist.

    Oder nicht? Und das ist seit Johann Carolus und seinen Avisen so.

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