Miss Money-Penny ist in der Stadt

„Sie räumen Ihren Schreibtisch!“

Der Satz traf mich komplett unvorbereitet.

Es war eh bereits ein ungewöhnlicher Tagesbeginn gewesen. Eine mit dunklen Seitenfenstern versehenen Limousine kam am Vormittag auf den Hof vorgefahren. Zwei Herren in schwarzen Anzügen mit Sonnenbrillen und zwei Frauen ebenfalls in Schwarz (aber komplett unsexy!) entstiegen den sich öffnenden Türen. Mir fiel direkt auf, dass am Nummernschild der Limousine ein ‚CD‘-Schild klebte. Die Entstiegenen musterten kurz die Umgebung und bewegten sich danach zielgerichtet auf den Eingang zu. Ihre Schritte führten über den Empfangsbereich in das Büros des Boss. Kurze Zeit später kamen die vier wieder heraus. Die beiden Frauen voran, dahinter die beiden Männer. Mit der im Revers gesteckten Sonnenbrille blieben sie kurz an unsere verglasten Bürotür stehen, schauten aufmerksam zu uns herein und gingen danach grußlos weiter.
Es ist nicht das erste Mal, dass wer neugierig in unser Büro schaute, obwohl er dort eigentlich nichts wollte. Der letzte war der Präsident der deutschen Fahrradfahrer, jener welcher mit einem gewissen Brüderle gemeinsam eine Firma führt. Aber jener Fahrradfahrerpräsident und China-Experte hatte damals nur nett reingegrüßt, mit seinem typischen sozialdemokratischen Grußonkelgruß.
Diese ‚Men in Black‘ jetzt aber waren anders. Deren Blick hatte etwas Analytisches, etwas Nüchternes, Sachliches.

„Sie räumen Ihren Schreibtisch! Und zwar ‚auf‘, verstehen Sie?“

Da stand nun mein Oberboss in der Tür und lächelte über sein eigenes Wortspiel. Ich schaute ihn fragend an. Ohne Zweifel, mein Schreibtisch hat ein Ordnungssystem, welches dem unbedarften Beobachter wirr und ungeordnet erscheinen mag. Aber es hat ein Ordnungssystem. Mindestens eins. Ich selber weiß immer, wo etwas liegt. Oder liegen könnte. Oder könnte liegen können. Immer. Selbst bei einer Sonnenfinsternis. Selbst wenn es eine kleine längere Zeitspanne dauern sollte, bevor ich es nachweisen kann.

Ich wollte eine vorsichtige Frage formulieren, jedoch fuhr er bereits fort:

„Übermorgen kommt Penny Pritzker um drei. Und da möchte ich nicht, dass sie einen falschen Eindruck gewinnt.“

Miss Money-Penny. Penny Pritzker. Penny Sue Pritzker.
Hm.
Muss man die kennen?

Seit Mai dieses Jahres ist die Besitzerin (s.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Penny_Pritzker) der Hotelgruppe „Hyatt“ (weltweit größte Hotelkette) Handelsministerin im Kabinett von Barack Obama. Zur Erklärung: Barack Obama ist der entschiedenste Friedensnobelpreisträger und brutalst mögliche Guantánamo–Auflöser seit der Erfindung von Himbeereis auf Stragula. Und Miss Money-Penny war entscheidend dran beteiligt, dass Barack Obama seinen erfolgreichen Wahlkampf 2007 mit einer Rekordsumme an Spendengeldern betreiben konnte. Barack Obama verdankte gerade seine erste Präsidentschaft eben dieser Penny Sue Pritzker. Und hätte Money-Penny in der Bankenkrise 2007 nicht eine eigene Bank mit riskanten CDS-Papieren in den Sand gesetzt gehabt, sie hätte bereits damals den Ministerposten erhalten. Es war damals nur inopportun. She was not amused.
Darüberhinaus gehört Miss Money-Penny allerdings laut ‚Forbes‘-Liste zu den 500 reichsten Menschen dieser Welt. Ungefähr 1,6 Milliarden Dollar Vermögen (ungefähr 1,2 Milliarden Euro) soll sie ihr Eigen nennen.
Liebe Leser, vergesst aber nicht, dass das nicht wirklich viel ist. Um das Ganze gleich einmal in Relation zu setzen: Karl Albrecht (Mr. ALDI) soll über 16 mal mehr verfügen können. Nur ist Karl kein Minister. Jedenfalls nicht, dass ich es wüsste (es wird ja in Berlin noch groß koalitionsverhandelt).

Penny Sue Pritzker.
Eine amerikanische Karriere. Die war sicherlich mal Tellerwäscherin. Im Hyatt.

‚Mit Geld kann man sich ein Traumschloss in Sarasota kaufen, dass nach zehn Jahren beginnt, baufällig zu werden. Aber Macht ist das steinerne Fundament das Hunderte von Jahren überdauert‘
(Francis ‚Frank‘ J. Underwood aus der wirklich bemerkenswerten US-Web-Serie ‚House of Cards‘)

Eine Milliardärin als Ministerin eines Kabinetts Barack Obamas.
Miss Money-Penny ist also in der Stadt.

„Aha, deswegen die ‚Men in Black‘? Und? Haben die Sie geblitztdingst?“

Er lachte kurz amüsiert und antwortete:
„Die haben sich hier alles angeschaut. Allerdings, manchmal wünschte ich mir auch so ein Blitzdingens. Wäre nicht schlecht. Besonders, wenn ich Ihren Schreibtisch sehe. Räumen Sie bitte auf, okay. Ich will, dass wir einen guten Eindruck machen. Und Ihr Schreibtisch macht es überhaupt nicht.“

Wenn Miss Money-Penny also in einer deutschen Stadt ein mittelständisches Unternehmen für 15 Minuten besucht, dann weiß eigentlich jeder, was das bedeutet. Nein, nicht das jenes mittelständische Unternehmen eine echte große Konstante in dieser kleinen globalisierten Welt darstellt (nein, das ist das Unternehmen unabhängig dazu sowieso), sondern dass Barack seine Miss Money-Penny wegen dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und USA auf Europa-Tournee geschickt hat.

Wobei … ich frag mich schon, was Penny Pritzker hier in Europa so treibt (außer ihre eigenen Hotels zu begutachten). Denn Neuigkeiten wird Penny Sue wohl nicht erfahren, was die Barack-NSA nicht bereits auf ihren Servern fein ordentlich geordnet und abgespeichert hat.
Vielleicht: Ein Werben für die Einhaltung der EU-Asylanten-Regularien in Deutschland auch für US-Staatshinzugehörige mit momentanen Aufenthaltsort ‚Russland‘? Andererseits, es ist schon klar, dass ihre Stipp-Visite nur ein Brosamen für einen Unternehmer darstellt, während ihr eigentlicher Aufenthalt eher der politischen Elite dieses Bundeslandes gelten dürfte. Vielleicht interessiert sich Penny ja auch für günstige, Rendite-starke Immobilien dieser Bundesland-Hauptstadt (32000 GBW-Mietwohnungen vormals für finanziell schwach aufgestellte Bewohner in einer Stadt mit sehr hohen Mietpreise), welches die Bayrische Landesbank verkauft hatte und die Bayrische Seehofer-Regierung mit gezielter Untätigkeit nicht unterband (s.a. http://www.sueddeutsche.de/thema/GBW-Wohnungen).

Das ist natürlich Quatsch.

Ich stricke Lügen und Legenden. Nur, weil sich wer mehr für die nördlichste Stadt mit italienischen Flair diesseits der Alpen interessiert, statt in ihrem eigenen „Hyatt“-Hotel in der indischen Stadt Chennai den messerscharf denkenden Giganten Viswanathan Anand und Magnus Carlsen bei deren Schach-WM-Duell gedanklich zu folgen. Da ich selber eh ein abgehalfterter, schon damals erfolgloser Schachspieler war, ist es klar, dass ich mich jetzt an Miss Money-Penny mit diesem Blog-Eintrag rächen möchte. Was auch sonst, gelle.

‚Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird‘
ist ein alter und oft zitierter Satz (aus ‚Mathilde“, 1841, von Eugène Sue) und ich bin nicht der einzige, der diesen Satz seit ‚Star Treck‘ kennt.

Der Boss der Bosse unserer Firma verließ den Raum.
Ich erinnerte mich der unendlichen Leere der Akten-Schränke hinter mir und bewegte sogleich alle Papiere und Dinge ohne Änderung ihrer gegebenen Stapelung in eben diese hinein. Tja, das ist der Vorteil des papierlosen Büros. Es gibt unheimlich viel Ablagefläche zum Verstecken von papierhaltigen Unterlagen. Und damit sind diese Dokumente somit absolut NSA-sicher.

Mein Feierabend war gekommen. Ich verließ meine Firma und kaufte mir im „Penny“-Laden gleich gegenüber Geschirrspülmittel. Mit dem Milliardär-werden kann man nie spät genug anfangen. „Penny“ gibt es an jeder Ecke und schmutzige Teller habe ich bereits zu Hauf in meiner Spüle … Milliarden seid willkommen …

Kneipengespräch: Witzigkeit kennt keine Grenzen

Tresen2

»Du kannst mir alles sagen, was du möchtest, aber diese Bevormundung seitens gesellschaftlicher Randgruppen geht mir auf den Zeiger!«

Es durchzuckte mich ein Blitz der Aufmerksamkeit. Mein starrer Blick auf die einfallende Schaumkrone meines Kölsch wurde uninteressant und ich schaute nach links zu meinem Sitznachbarn.

»Warum, frage ich dich, warum muss ich mir von denen sagen lassen, was ich zu tun und zu lassen habe?!«
»Tun die das?«
»Ja. Sie wollen, dass wir nicht mehr unsere Musik hören dürfen.«
»Ach ja?«
»Ja!«
»Ja? Erzähl mir ein Beispiel.«
»Ja? Gut, da passierte letztens in Österreich folgendes: Ein Türke steigt in Innsbruck in ein Taxi. Kaum Platz genommen, ersucht er den Taxifahrer, das Radio auszuschalten. ‚Ich möchte diese Musik nicht hören. Unsere Religion verbietet das und in der Zeit des Propheten gab es noch keine Musik, vor allem diese Volksmusik ist nur für Euch Ungläubige.‘ Der Taxifahrer schaltete darauf das Radio aus, blieb stehen und öffnete die hintere Tür. Der Moslem schaute ihn an und fragte: ‚Wieso bleibst du stehen?‘ Der Taxifahrer antwortete: ‚In der Zeit des Propheten gab es noch kein Taxi, also steig aus und warte auf dein Kamel!‘ Und jetzt, mein Bester, sage mir nochmals, die wollen uns nicht Bevormunden.«

Er schaute mich triumphierend an. Mein Blick wanderte zurück auf die zusammenfallende Schaumkrone meines Kölsch. Kölsch in München, ja, geht’s noch? Kölsch? Bei den Münchner Brauereien vor Ort?
Die Geschichte meines Nachbarn belastete mein Gemüt, aber ich konnte nicht umhin, nachzuhaken:

»Sie haben sicherlich auch von den Fakten gehört, dass viele Juden in den Finanzbereichen sitzen und im Diamantenhandel schwer involviert sind, nicht wahr?«
»Kommen Sie mir nicht damit, okay? Erstens stimmt es und zweitens ist es nachweisbar, wie stark die Juden im Geld- und Bankenbereich verwurzelt sind.«
»Das bestreite ich nicht.«
»Dann bestreiten Sie auch nicht, dass in der Finanzkrise 2008 diese ihre Finger im Spiel hatten.«
»Nein, das bestreite ich nicht. Viele hatten ihre ungewaschenen Finger im Spiel. Auch Juden. Aber im Bereich Finanzwesen, da kennen sich auch Christen genauso gut aus. Ein Bischof namens Tebartz van Elst ist das neuste Synonym finanzieller Kompetenz in eigenen öffentlichen Angelegenheiten.«
»Ich bin ausgetreten. Für die zahle ich nicht.«
»Kennen Sie Robbin Williams? Den Schauspieler?«
»Die Schnapsnase?«
»Der hat mal bei einem deutschen Journalisten auf die Frage ‚Mr. Williams, warum gibt es nicht so viel Comedy in Deutschland?‘ tiefsinnig geantwortet: ‚Schon mal drüber nachgedacht, dass die Deutschen all die komischen Leute umgebracht haben?‘«
»Diese Amerikaner! Die denken, sie seien der Nabel der Welt, haben aber noch nicht mal für 5 Cent Verstand. Die sind so dermaßen ignorant. Idioten? Kennen nur deren eigene vier Quadratmeter! Und jene Schnapsnase wirft uns die Ermordung der Juden vor. Aber deren eigenen Verbrechen ignoriert der einfach! Der soll mal vor der eigenen Haustüre kehren!«

Jetzt war er auf 150:

»Nach fast einem Jahrhundert! Der sollte weniger saufen, dann kriegt er auch einen klareren Blick!«

Mein Blick auf mein zehntes Kölsch war ein wenig eingetrübt. Aber verstehen konnte ich ihn noch ohne Probleme. Allerdings anders, denn in der Nazizeit wurde nicht nur das Judentum ausgerottet, sondern es wurde auch der jüdische Humor aus dem deutschen Humorverständnis getilgt. Humor wurde generell als ‚subversiv“ und verfolgungswürdig erklärt. Das wurde mir ganz verstärkt klar, als er intensiv noch nachsetzte:

»Wir brauchen keine Dinge wie Judentum oder Islam! Was haben die uns schon gebracht? Nur Blut, Leid und Tränen.«
»Auch kein Christentum?«
„Ich hab doch bereits gesagt, ich bin ausgetreten. Zahlungen für Religionen? Ich bin doch nicht blöd.«
»Doch, Sie zahlen.«
»Ich zahl nicht!«
»Aber sicher doch! Mit den monatlich abgeführten Steuergeldern. Christliche Würdenträger wie Tebartz van Elst, Joachim Meisner, Margot Käsmann oder Nikolaus Schneider werden wie Beamte behandelt und bezahlt. Die schwören nicht nur auf die Bibel. Sondern auf die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Sie werden mit normalen Steuergeldern bezahlt, von Moslems, Juden, Christen und selbst von Scientologisten. Da macht der Staat kein Unterschied. Lediglich der Bürger denkt realitätsfremdes. Aber den interessiert es sowieso keine Fakten. Hauptsache alles ist christlich fundamentiert.«
»He, hey, hey, jetzt gehen Sie aber zu weit!«
»Nein, ich gehe noch weiter. Erzählt jemand, dass der jüdische Humor im Deutschen Reich sein Ende fand, dann schreien die Humorlosen auf und bezichtigen den Herrn Williams des Alkoholkonsums und wollen sich den Fakten nicht mehr erinnern. Jüdische Comedy und dessen Humor war subtil und phänomenal. In Deutschland war dieser nach dem Zweiten Weltkrieg so gut wie ausgerottet. Lubitsch? Billy Wilder? Unverstanden. Wenn es jemanden nicht mehr passt, dann wurden und werden die anderen entweder als Alkoholiker, Terroristen, Moslems oder Juden diffamiert. Aber nie als Christen.«
»Glaubenskriege? Das müssen Sie gerade als Kölsch-Trinker sagen. Hier in München! Es gilt immer noch die Wertegemeinschaft.«
»Wertegemeinschaft? Wenn es dieser dann aber nicht passt und sich jene auch noch als christlich bezeichnen, dann nennen sie deren Entscheidung als ‚alternativlos‘. Das gilt dann sogar als anerkanntes Kanzlerinnenwort. Fraktions- und gesellschaftsweit.«

Er schaute mich mit einem feindlichen Blick an. Offenbar hatte ich Grenzen des guten Kneipengeschmacks überschritten. Allerdings hatte ich mich gerade erst warm geredet.

»Die Deutschen schwören auf ihre christlichen Feiertage und ihre christlichen Wurzeln. Auf die im Namen Gottes geschlachteten Bauern, Wissenschaftler und Religionskritiker. Säßen alle, die im Namen der christlichen Wertegemeinschaft vernichtet wurden, säßen all jene also zu Rechten Gottes, als Grabbeigabe wäre ein sehr starker Feldstecher eine gute Idee. Stattdessen ist das Leichenhemd immer recht dünn und luftig. Soll ja heiß sein in der christlichen Hölle!«

Der Wirt warf mir einen besorgten Blick zu. Er schien zu fragen, ob mit mir alles in Ordnung sei. Innerlich beantwortete ich die Frage mit einem „Nein“ und fuhr ungehemmt weiter mit der Kölsch-Stange in meiner Rechten:

»Und zu Ihrem Pseudo-Witz am Anfang, den mit dem Türken in Österreich und der Musik im Taxi: Ja, ich wäre auch ausgestiegen! Volksmusik ist für mich mein Brechmittel. Die Hai-Ti-Tai-Musik kotzt mich an. Dazu muss ich nicht erst Türke sein. Und ganz unter uns Intelligenzbolzen, interessant ist es, dass ein Volk, welches entscheidend osmanisch geprägt wurde, sich gegen seine eigene Geschichte auflehnt. Entweder entspricht der Pseudo-Witz einer Geschichtskenntnis in Höhe einer Plateausohle oder der Erzähler will gezielt vordergründige Stimmung schaffen. In beiden Fällen hat er das Letztere erreicht und bewegt sich damit auf dem Niveau einer Amöbe! Scheiß Neo-Nazis!«

Viele Erinnerungen an den weiteren Verlauf jenes Abends habe ich nicht mehr.
Filmriss. Zu viel Kölsch womöglich.
Nach Aussagen der Polizei muss ich wohl danach eine Schlägerei angezettelt haben. Dabei bin ich doch eine recht friedliebende Natur. Mein Gegenüber konnte eine Platzwunde an seiner Stirn verhindern. Meine wurde im Krankenhaus geklammert.
Im Laufe der Ermittlungen verzichtete der Wirt auf Hausverbot und Anzeige gegen mich, obwohl ich angefangen haben soll. So mehrere Zeugen. Von meinem Gegenüber kassierte ich eine Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und übler Nachrede.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen Anfangsverdacht. Allerdings stehen meine Chancen gut. Mein Rechtsanwalt versucht, mit der Staatsanwaltschaft einen Deal zu machen, weil keiner der Kneipenbesucher etwas gesehen haben wollte.

Für mich lautet mein Kampfspruch ab heute: Nie wieder Alkohol. Zumindest kein Bier vor vier.

So denn Gott will.

Meine Tröstung: Kölsch ist nach langläufiger Meinung kein Bier.

Stößcken.

In eigener Sache, weil in eigener Schreibe

Mein neustes Ebook ist gerade frisch erschienen. Bei Amazon ist es unter http://www.amazon.de/dp/B00GG1725I/ erhältlich.

Ab und zu Gehörtes

Worum geht es?

Ab und zu merken Frauen beiläufig an, dass Männer nie zuhören können. Und wenn sie dann ab und zu mal zuhören, dann ist es denen auch wieder nicht recht. So erging es letztens unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel im Zuge der Enthüllungen durch den ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden über die Geheimdiensttätigkeiten der NSA. Allerdings läuft das Ganze nicht unter Zuhören, sondern unter Abhören. Zumindest nicht ab und zu.

Die Bevölkerung sieht der ganzen Überwachungs- und Spionageaffäre des Jahres 2013 mit gemischten Gefühlen zu. Einerseits ist es sicherlich positiv zu sehen, wenn überhaupt mal eine staatliche Behörde seinen Bürgern im Detail zuhört. Andererseits aber, abgehört zu werden, ist etwas, was man letztendlich nur ab und zu durch dem eigenen Hausarzt erfahren möchte. Denn wenn der eigene Hausarzt abhört, droht eine Krisenmeldung, was den eigenen Zustand angeht. Ab und zu jedenfalls.

In „Ab und zu Gehörtes“ berichten eineinhalb Dutzend satirische Erzählungen aus dem Leben, Politik und Wirtschaft von vor, während und nach der Krise. Ab und zu gehörte Gedankengänge und Philosophien zeigen unsere Krisengesellschaft in einem aktiven, amüsanten Krisenslalom. „Krisenmanager“ zu sein, hat sich inzwischen zu einem Job mit gesicherter Zukunft gemausert.
Die Weisheiten eines Sepp Herbergers gelten inzwischen auch für unsere wirtschaftliche Lage: „Nach der Krise ist vor der Krise“ und „Die nächste Krise ist immer der schwerste“. Nur, dass eine Krise selten nur 90 Minuten dauert, das ist noch immer keine gültige Regel geworden.

„Ab und zu Gehörtes“ ist ein Buch aus der Satire für die Satire.

Zum ab und zu Amüsieren.

Hinweis:
Es benötigt kein Kindle-Reader um das Buch zu lesen. Auch eine Smartphone-App ist nicht erforderlich. Es gibt für den PC/Mac auch eine Anwendung, mit der Ebücher von Amazon zu lesen sind. Hier der Link zu der Anwendung: http://tinyurl.com/nkfabxl