Churrasco heißt in einem für Brasilien typischen Restaurant „All you can eat“.
Die Amerikaner nennen es BBQ Steakhouse.
Ich nenn‘ es einfach geil …
Ein Nachtrag von mir aus der ersten Juli-Woche.
Archiv für den Monat Juli 2008
Frühstück
Zutzeln oder nicht zutzeln, das ist hier die Frage.
Na klar. Keine Frage. Teile zurück gehen lassen, anbraten lassen, und mit Düsseldorfer Löwensenf (Jahrgang 1860) geschnibbelt verspeisen. Und das, bevor das Weißbier 7,5 Grad Trinktemperatur erreicht hat.
Dät is bawarian Kaltscha. Ju andastänt? Hoast mi!
Stadt lässt Kinder hungern!
Ein Hilferuf 1:1 aus hier übernommen. Bitte lesen und weiter verbreiten. Es ist wie für die Autorin auch für mich wichtig, dass es dort weiter geht:
Hiobsbotschaften kommen immer unerwartet und treffen hart. Besonders hart getroffen hat das Kinderhilfsprojekt GAC die Botschaft, dass die Stadt Belo Horizonte den monatlichen Essensgeldzuschuss von 700,00 Euro ersatzlos gestrichen hat.
Siebenhundert Euro, die den 200 betreuten Favelakindern zumindest an fünf Tagen in der Woche das Sattwerden gesichert haben und die nun nicht mehr zur Verfügung stehen! Einfach so.
Zur Begründung heißt es, dass neue Projekte gefördert werden sollen. Das ist zwar löblich und sicher gut fürs städtische Image, weil natürlich nur die neuen Projekte bekannt gemacht werden und dabei verschwiegen wird, dass die bestehenden und gut funktionierenden Institutionen durch die Streichung der Gelder zum Sterben verurteilt sind, wenn nicht ein Wunder geschieht.Kinderhorizonte e.V. hat aus den Rücklagen für die kommenden Monate, die eigentlich für den laufenden Betrieb der GAC-Tagesstätten, für dringend erforderliche Baumaßnahmen sowie für die psychologische Betreuung besonders auffälliger Kinder gedacht war, einen Monatsbeitrag für Essen abgezwackt und an GAC überwiesen. Ganz übernehmen kann der Verein diesen Essensgeldzuschuss nicht, da dafür die Einnahmen nicht ausreichen und das vorhandene kleine Polster schnell aufgebraucht wäre. Der kontinuierliche Betrieb bei GAC wäre nicht mehr gewährleistet.
Es muss gespart werden. Aber wo soll man sparen, wenn man sowieso von der Hand in den Mund lebt? Die finanzielle Misere wird vermutlich dazu führen, dass mindestens eine Erzieherin entlassen werden muss, was ebenfalls katastrophal wäre, da jede helfende Hand gebraucht wird und die Personaldecke jetzt schon sehr dünn ist. Bei 200 Kindern aus überwiegend schwierigen familiären Verhältnissen wäre der Wegfall auch nur einer Erzieherin dramatisch.
Kinderhorizonte e.V. bittet dringend um Hilfe!
Gebraucht werden nicht nur Geldspenden sondern auch Ideen und Sponsorenvermittlung.
Wer gerne helfen möchte:
Kinderhorizonte e.V.
Konto Nr. 00 300 25 709
Wiesbadener Volksbank eG, BLZ 510 900 00Wer uns bei der Werbung unterstützen möchte, findet unter der Rubrik Werbung für GAC den neuen von unserer Praktikantin Saskia unentgeltlich gestalteten Flyer zum Herunterladen und Ausdrucken auf der Homepage www.Kinderhorizonte.org.
Monika Trog
Kinderhorizonte e.V.
Grüsse aus Brasilien
Catch me, if you can … (Ende)
Frisch im Hotel angekommen. Ohne weiteren Aufenthalt. Fast schon verdächtig zu einfach.
Butterweiche Landung wie im Lehrbuch, kein verloren gegangener Koffer, kein Unfall auf den Hauptstrassen São Paulos, keine Wolkenbrüche, Hotel war auch von meiner Firma richtig gebucht. Sogar das Internet ist hier gratis.
Es ist einfach nichts weiter passiert.
Verdächtig.
Verdammt verdächtig.
Das kann dann ja noch was werden.
Es ist jetzt 13:00 hier und ich werd jetzt mal Mittagessen gehen, während in D-Land sich jeder aufs Abendessen einstimmt.
Vielleicht krieg ich ja nach einer deftigen Feijoada mit ein paar Döschen SKOL nen Flotten oder so.
Ich muss es riskieren.
:) That’s life.
Catch me, if you can … (10)
In Restaurant gegangen und Lichterkette mit Mitleidenden auf Kosten der Lufthansa durchgeführt. Wurde von Kellnerin belehrt, dass hier in Frankfurt dafür aber immer das ‚T‘ dabei ausgelassen wird.
Muß sagen, Licher-Pils schmeckt bescheiden.
Catch me, if you can … (23:00)
Catch me, if you can … (9)
Noch zwei Dosen Beckys Bier und ich werde das Deckenkonstrukt durchblickt haben und dann darüber ne Doktorarbeit schreiben. Oder bin ich doch vielleicht gar nicht auf dem Frankfurter Flughafen bei der Lufthansa gestrandet? Vielleicht bin ich ja doch in Wahrheit auf der Nostromo und gleich fällt mich ein eisener Alien an?



