… das sind ja schöne Nachrichten.
Das Heidelberger Institut für Energiedienstleistungen hat am Montag vorgerechnet, dass zu Weihnachten dieses Jahr von den Privathaushalten der Jahresbedarf eines grösseren Flughafens an Energie verleuchtet wird. Die weihnachtlichen Lichter werden so an die mindestens 420 Millionen Kilowattstunden verschlingen.
Kann damit jemand was anfangen?
Gut.
420 Millionen Kilowattstunden ist beispielsweise der jährliche Strombedarf von 141.000 Privathaushalte. Rein statistisch gesehen wird somit der Strombedarf von Bonn, Mannheim oder Bielefeld (gibt es das überhaupt?) zu Weihnachten einfach mal so weggeleuchtet.
Hm.
Noch immer zu abstrakt?
Gut.
Einfach mal einen 5-Euro-Schein des Nachts anzünden und dabei aus dem Fenster halten. Von den restlichen 60 Cents kann man sich ja noch ein zwei Packungen Polar Wunderkerzen mit dem brennenden Schein anzünden.
Das waren dann die durchschnittlichen Kosten pro Haushaltskasse für die Weihnachtsbeleuchtung.
By the way:
Einen Tipp zum effizienten Stromsparen:
Warum nicht mal den Flughafen Köln/Bonn abschalten, um den Strom nach Bielefeld umzuleiten … ?
Man würde locker 420 Millionen Kilowattstunden einsparen, denn …
Eben.
Bielefeld gibt es nicht!
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