Im Optikerladen.
Er: Was kostet bei Ihnen die Sehprüfung für den Führerschein?
Sie: Sechs Euro sieben.
Er: Und was ist, wenn ich durchfalle?
Sie: Dann müssen wir mal schauen . . .
Schlagwort-Archive: kurzgeschichten an das leben
Was macht eigentlich …
… Friedrich Küppersbusch?
Bekannt wurde er durch das satirisch bissige Fernsehmagazin „ZAK“, welches 1988 im dritten Programm des WDRs startete und dann 5 Jahre später ins ARD übernommen wurde. Drei Jahre später wurde die erfolgreiche Sendung jedoch eingestellt. Küppersbusch erhielt als Ersatz das neue Programm „PrivatFernsehen“, welches aber nicht wirklich erfolgreich war. Ein Jahr später war er dann endgültig vom Bildschirm gekegelt.
Friedrich Küppersbusch war im Fernsehen nicht sehr gelitten, weil er seine Gesprächspartner aus Show und Politik vom ersten Moment an durch seine ungewöhnliche Fragetechnik unter Kontrolle brachte. Selbst den damaligen österreichischen Rechtspopulisten und Rattenfänger Jörg Haider hatte er locker in die Tasche gesteckt gehabt.
Nebenbei:
Wolfgang Korruhn (2003 gestorben) wurde ebenfalls bei der Sendung „ZAK“ berühmt. Seine Fragetechnik war ebenso berühmt berüchtigt, eben weil er bei seinen Interviewpartnern die 50-cm-Privatsphäre nie beachtete und denen jeweils auf die Pelle rückte.
Legendär ist auch jene Antwort, welche Wolfgang Korruhn damals 1991 der Claudia Schiffer entlockte, als gerade in Hoyerswerda ausländerfeindlichen menschenjagende Krawalle um ein Wohnheim für Asylbewerber stattfanden. Als Wolfgang Korruhn die Claudia Schiffer nach Hoyerswerda fragte, kam von ihr die Antwort:
„Hoyerswerda? Ist das eine neue Farbe?“
Eine Antwort sprichwörtlich „dumm wie Schifferscheiße“, wie die Reeperbahnmatrosen zu sagen pflegten.
Doch zurück zur Eingangsfrage:
Was macht eigentlich Friedrich Küppersbusch?
Ja, der Adolf-Grimme-Preis-Träger von 1991 ist noch im Bereich der Fernsehmedien und produziert selber.
Aber viel erfreulicher, er schreibt auch weiterhin scharfzüngig seine Kommentare.
Zum Beispiel heute im Bildblog.de:
„Weltuntergang wird durch „Bild“ erst schön“
von Friedrich Küppersbusch
Viel Spass beim Lesen!
Mehr „Küppersbusch“ für Nostalgiker der „ZAK“-Zeit findet sich auf dessen CD „Küppersbusch“.
Zum Beispiel hier oder hier oder hier.
Anmerkung: Das war jetzt keine billige Reklame für Küchen und deren Installationen sondern für den Menschen „Küppersbusch“ …
Verzweiflung ist aller Sorgen Anfang …
Scheisse.
Mist.
Verdammte Hacke.
Ich habe noch immer kein iPhone.
Ich war deswegen schon gestern bei meinem Psychotherapeuten auf der Couch.
Der meinte, ich solle noch warten, bis das iPhone auch UMTS-schnellere Modi beherrscht.
Wie bitte?
Jetzt erst schon auch noch auf das nächste iPhone-Upgrade warten?
Ohne iPhone?
Da wartet es sich verdammt schlecht, so ganz ohne iPhone.
Das war mir überhaupt keine Hilfe.
Mein Psychotherapeut hat mir dann zumindest Pillen wegen meiner Traurigkeit versprochen und auf Rezept mir ein iPhone verordnet.
Aber in der Apotheke hatte man sowas nicht. Man meinte dort, sowas gäbe es nicht auf Rezept.
Beim „Saturn“ und „Media-Markt“ hat sich die Bedienung reihenweise vor Lachen weggeschmissen.
Beim „Conrad“ und im „T-Mobile-Shop“ hat man mich rausgeschmissen.
Beim „Elektro-Fuchs“ rief die Bedienung mit Krawatte und Anzug die Polizei.
Beim „Radio Meyer“ im Graumann den ärztlichen Notdienst.
Niemand will mein Rezept.
Traurig bin ich dann nach Hause.
Ich bin so verzweifelt.
Es gibt keine Liebe mehr zwischen den Menschen!
Überhaupt keine Liebe!
Die Welt ist ungerecht.
Die Welt ist sooooo ungerecht …
Ja.
Es stimmt.
Ich habe verdammt nochmal ausgeprägte Wohlstandssorgen …
Aber!
Ich bin – Gott sei’s gelobt und gepfiffen! – bei weitem nicht der einzige.
Exklusiv für meine Blogleser: Das erste Adventstürchen
Damit für heute abend die Spannung bei der Ziehung der Lottozahlen ab sofort mal weg ist,
an dieser Stelle die Lottozahlen von heute abend:
Lotto: 25, 31, 32, 33, 37, 41
Zusatzzahl 18
Superzahl: 11
Spiel 77: 5473839
Super 6: 046557
Die Verwendung dieser Zahlen in dieser Reihenfolge, um damit heute abend an dem 38 Millionen-Jackpot teilhaben zu können, ist hiermit ausdrücklich untersagt und unterliegt ab sofort den weltweiten copyright-Bedingungen.
Leute, die die Zahlen oben unbefugt verwenden, werden strafrechtlich wie Raubkopierer von CDs und DVDs verfolgt und müssen mit erheblichen Einbußen in ihrer Freiheit rechnen.
So.
Damit dürfte alles wichtige dazu gesagt sein.
Wie schön, dass wir mal drüber gesprochen haben …

Über Strohwische und Schäfer
Ein Eintrag über ein schriftloses Territorialzeichen, der Strohwisch am Weidenpfahl bei Trithemius lies alte Erinnerungen an vergangene Zeiten aufsteigen.
Hier geht es zum originalen Post von Trithemius.
Eine Passage des Posts brachte mich dabei zum Nachdenken.
Hier mal zitiert:
„Früher gab’s kaum Strohwische auf meinem Weg. Die alten Bauern hatten alle Verständnis für unsereins“, klagt ein Schäfermeister in einer Reportage der Aachener Nachrichten vom 15.3.1995. Die jungen Landwirte würden den Schafen nicht einmal mehr das bisschen Gras gönnen, das sie während ihres Zugs fressen. „Leider nimmt diese Form des Futterneids immer mehr zu.“
Selbst vor 30 Jahren waren Schäfer bei uns nicht gern gelitten. Immer wenn ein Schäfer in der Umgebung war, lief dies wie ein Strohfeuer umher.
Meine Eltern möchten diese nicht. Denn wenn die Schäfer mit ihren Schafen Schäden anrichteten, dann waren sie über Nacht weg und nicht mehr greifbar. Das Verladen und Verschicken einer Schafherde ging auch damals recht schnell. Die Romantik des umherziehenden Schäfers entsprach auch damals nur dem von Geschichtenbüchern.
Die Realität sah da anders, unromatisch aus:
Schäfer auf Weiden zu lassen oder nicht, das hatte damals überhaupt nichts mit Futterneid zu tun. Sondern es war reines wirtschaftliches Kalkül der Bauern. Weiden dienten als Futter des eigenen Viehs oder zur Heuernte.
Eine Schafherde funktioniert da wie ein überdimensionaler Rasenmäher. Nur dass bei einem Rasenmäher etwas zur Heugewinnung übrig bleibt. Bei einer Schafherde bleibt zu guter letzt nichts verwertbares übrig. Entweder wurde es bis zu den Wurzeln runtergegrast oder schlichtweg platt getrampelt.
Wenn der Winter hart wurde, war der Bauer immer froh Heu als Ersatz- und Zusatzfutter zu haben. Wurde der Winter aber zu hart, dann musste teures Ersatzfutter bei den Genossenschaften nachgekauft werden. Und das ging immer in das Privatvermögen, welches im nächsten Frühjahr zur Ernteplanung des nächsten Herbstes eingesetzt werden musste.
So eine Schafherde im Sommer oder Spätsommer konnte den betroffenen Bauern schon mal die Winterplanungen durcheinander bringen. Mit Futterneid hatte das nun wirklich nichts zu tun. Anfangs hatten meine Eltern Schäfern den Durchzug gewährt. Aber dann war es ihnen zuviel, jedesmal die Schäden an den Zaunanlagen und anderen Installationen zu reparieren, welche die Schäfer einfach zurück ließen, ohne sich drum zu kümmern. Zum Teil wurden auch Installationen einfach mitgenommen (sprich: gestohlen).
Letztendlich war dann die Nächstenliebe meiner Eltern von den Schäfern abgeliebt worden. Und dass schon in den 70ern. Die Schäfer waren bei uns in der Gegend aufgrund ihrer Rücksichtslosigkeit verhasst.
Wurden bei bestimmten nomadisierenden ethnischen Volksgruppen alle Tore und Türe bei meinen Eltern und auch in der Nachbarschaft doppelt abgesichert (schlechte Erfahrungen mit jenen), so wurde bei Schäfern drauf gedrungen, dass jene sofort abzogen und Schäden vor Ort mit Bargeld beglichen. Die meisten zogen trotzdem ohne Schadenswiedergutmachung ab. Die ehrlichen beglichen ihre angerichteten Schäden. Aber das war eher selten.
Ja.
Schäferleben hört sich romantisch an. Ein bisschen wie bei Paulo Coelhos „Der Alchemist“ auf der Suche nach dem großen Schatz.
Aber die Wahrheit bei den Anwohnern war immer eine andere …
Der Strohwisch, er hat seine vollste Berechtigung als Warnzeichen an bestimmte Artgenossen.
Regen ohne Segen
Im Regen gehen
Im Regen stehen
Fieselregen.
Stehend gehen.
Regen, regen, aufregen.
Verfluchter Regen.
Novemberregen.
Aufregen.
Oder doch nicht.
Lohnt nicht.
… Depressionen …
Qualmfrei in die Zukunft …
„Ich mag diese neue Gesetzt zum Rauchverbot überhaupt nicht.“
„Du liebst verqualmte Kneipen?“
„Nein. Es war entlarvend.“
„Wer Raucher ist?“
„Nein, wann sich mein Freund wieder in Kneipen herumgetrieben hat, mir aber was von Überstunden erzählt hat.“
Brutal, brutaler, Brutalstvideos …
Irgendwie stoße ich heute nur auf Videos.
Ich hab wohl mal wieder meine visuelle Phase.
Nur, nicht alle Videos sind so lustig wie das vorherige oder gar die Wutrede letztens von Uli Hoeneß.
Es gibt da noch Videos, die sind erheblich brutaler. Sich verformenende Gesichtszüge unter Bügeleisen oder anderen heißen Geräten. Dazu singt schaurig schön eine Frau in Moll ihr „La, la, la, la“.
Eigentlich dürften solche Videos aufgrund der Brutalität nur „Frei ab 18“ sein. Aber dieses ist frei zugänglich. Wer Nerven wie Stahlseile und nicht aus Schokolade hat und das Video ertragen kann, der klicke
hier.
Aber beklagt euch nachher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.
Nebenbei:
Das gleiche Video könnte man eigentlich auch mit einem Weihnachtsmann machen …