Neues Buch: "Keine Nacht ohne die Preußen"

Wieder mal ein Hinweis in eigener Sache für meine Freunde und Verwandten:
Nach meinem ersten Buch „Übergang ins Paradies“ (Kindle-Edition und Taschenbuch) als Co-Autor ist jetzt ein neues erschienen „Keine Nacht ohne die Preußen“ (bis jetzt nur als Kindle-Edition).

In dem Buch »Keine Nacht ohne Preußen« werden ernsthaft bis satirisch die kleinen bis großen Ungereimtheiten des alltäglichen und nicht-alltäglichen Lebens verarbeitet.
Sei es deutsche Fußballbegeisterung, oder sei es die bayrische Trinkkultur und das Oktoberfest zurückgeführt auf kölsche Traditionen, oder sei es der bayrischen Geschichte seine eigene, subjektive Geschichtsklitterung entgegenzusetzen oder gar den Terrorängsten von Regierung und Privatpersonen seine Aufmerksamkeit zu widmen, darin macht der Autor nicht wirklich einen großen Unterschied. Wenn es darum geht, historisches durch seine eigene Brille zu betrachten und zu interpretieren, dann erklärt er in dem Buch auch noch Albert Einsteins relativistische Weltformel mit weltlichen Gegebenheiten, den Sinn von StreetView und seinen Protesten und insbesondere warum es ungünstig sein kann, in einem Schreibwarengeschäft zur Unzeit einen Bleistift kaufen zu wollen.

Der Autor erzählt alles ganz typisch, bemüht preußisch-deutsch, so wie es sich gehört: mit viel Ahnung und wenig Wissen, verwurstet auf seine rein subjektive Art und Weise.
Ganz in seiner eigenen Schreibe.

Einfach Leseprobe für den Kindle-Reader (gibt es auch als Software für den eigenen PC, MAC, Android oder iOS) bestellen und reinlesen.
Viel Vergnügen.

Hundsgemein: Literatur aussetzen … (Buch auf Reisen Teil 1)

Zuerst fiel mir es in Aachen auf. Vor dem Gebäude der „Katholischen Hochschulgemeinde“ stand ein Glasschrank. In dem Glasschrank befanden sich diverse Bücher. Ein Fahrradfahrer hielt vor dem Schrank an, öffnete ihn, schaute sich die Buchrücken auf, wählte eins, öffnete seinen Rucksack und legte es hinein. Zugleich nahm er drei Bücher aus seinem Rucksack und stellte sie in den Schrank.
Der Schrank diente dem freien Austausch von Büchern. Wer ein Buch ausgelesen hatte und es nicht mehr benötigte, stellte es in den Schrank und nahm sich den Lesestoff raus, der ihm zusagte. Der Schrank war weder verwahrlost noch geplündert. Das System funktionierte offenbar.

Inzwischen gibt es eine Internetseite, die sich bookcrossing.com nennt. Leser geben bekannt, wo sie deren Bücher „aussetzen“, damit andere sie finden können. Sei es in der U-Bahn, sei es auf einer Parkbank, sei es in einem Café. Gekennzeichnet sind die Bücher mit Aufklebern, die darauf hinweisen, dass diese kein Restmüll darstellen sondern vorsätzlich ausgesetzt wurden, damit andere sie lesen. Über eine Regristrierungsnummer kann der Finder das gefundene Buch im Internet rückmelden. Somit ergibt sich eine hübsche Kette, welche Weg der Wanderschaft das Buch angetreten war. Es kann allerdings auch passieren, dass es gleich nach dem Finden ungelesen in den Altpapiercontainer (bestenfalls) landet. Oder in den generellen Müll. Das Risiko besteht. No risk, no fun.

Ich habe jetzt mein eigenes Buch „Übergang ins Paradies“ einfach mal „ausgesetzt“. Darüber hinaus hatte ich einmal selber ein anderes Buch in den USA gefunden, was ich bereits gelesen hatte: „The Big Short“ von Michael Lewis. Auch das werde ich einfach mal herzlos aussetzen. In einer S-Bahn. Und dann noch einmal das Buch „Übergang ins Paradies“ von mir.

Eitelkeit? Vielleicht.
Experimentierlust? Auf alle Fälle.
Ein Experiment, welches Prinz Rupi bereits ein paar Mal durchgeführt hatte. Mit unterschiedlichen Ergebnissen. Manche Bücher verschwanden ohne ein weiteres Feedback über die Seiten von bookcrossing.com. Bestenfalls in einer privaten Sammlung, schlimmstenfalls als zukünftige Basis von Heizungsbriketts.

Ich werde hier immer wieder berichten, wenn sich etwas ergibt.
Und ich bin gespannt, wo meine ausgesetzten Bücher landen werden.
Das erste Buch („Übergang ins Paradies“) ist ausgesetzt.
Hoffentlich war das nicht der Endpunkt vom Start.

Zur Information an meine Verwandschaft und Freunde

Mein Buch ist erschienen.
Ihr findet es hier
Übergang ins Paradies: Kurzgeschichten aus, von und über Brasilien als Holzbuch (Taschenbuchformat)
oder auch hier
Übergang ins Paradies – Kurzgeschichten aus, von und über Brasilien als elektronisches Buch für den Kindle (zum Lesen ist kein Kindle Reader erforderlich; es gibt bei amazon auch entsprechende Software für PC, Mac, iPad, iOS, Android usw. usf).

Falls das Buch euch gefallen sollte, sagt es weiter. Falls nicht, Beschwerden direkt hier rein als Kommentar.
Ach ja, das erste Feedback habe ich schon erhalten: der Komparativ „als“ wird mit dem Dativ verwendet. *schäm*
Again what learned.
Danke, Matthias, ich werde es korrigieren.

Die wohlfeile Blitzbestellung

Bestellung

Jedes lieferbare Buch wird innerhalb 24 Stunden bestellt? Wahnsinn. Ich selber schaffe eine Bestellung in 5 Minuten bei amazon.de, wenn es lieferbar ist … .

Wenn das eine gemeint sein soll, aber das andere geschrieben wurde, sollte lieber das Geschriebene umgeschrieben werden, damit das Ungeschriebene geschrieben steht.

Oder dem Käufer erklären, dass die berufliche Zielerreichung der Bestellung einer Verkäuferin dann erfüllt ist, wenn diese das Buch in den nächsten 24 Stunden bestellt hat. …