Faux Pas

Tosenden Schweigen, stiller Protest und Regressansprüche in barer Münze.
All dies brandete mir aufgrund meines letztens Post entgegen.
Und dann brachen die Leserzahlen verstärkt ein. Sogar die Statistikanzeige für diesen Tag verringerte sich unaufhaltsam.
Und dann noch die Zahlen für „gesamt Seitenaufrufe“. Zum ersten Mal rutschten diese brutal unter die Zahlen „gesamt Besucher“.
Weiterhin wurden mehrfache Versuche zum Löschen von eigenen Kommentaren registriert.
Dann gegen 20:15: Mein E-Mail Provider rief mich an, mein Postfach sei im Zustand des Überquellen begriffen. Einen systematischen DOS konnte er allerdings dahinter nicht erkennen, aber dafür unheimlich viele Mails von Blog.de.

Und der Tenor all der Hey!-Do-you-remember-me-Mails war immer der gleiche:

„Du Arsch! Lobst immer nur die Kommentierenden. Für den Nur-Lesern hast du kein Wort des Dankes auf den computerisierten Lippen (aka Tastatur):!:“

Das war nicht meine Absicht.

Daher hier mein Dank an die dreizehn Nur-Leser meines Blogs.
Ohne Euch hätte ich überhaupt keine Leser.

By the way:

Müsst Ihr OCEANS THIRTEEN Euch immer nur einen Computer hocken, wenn Ihr Euch meine Seiten aufruft?!?

Warum werdet Ihr nicht zur „Wilden Dreizehn“ und nutzt zum Besuch meiner Seite jeder jeweils nur einen PC mit einer eigenen IP?!?

Menno.
Einstellige Besucherstatistiken sind immer soooo unerquicklich …

meint ein unendwegt nörgelnder, meckernder

Careca

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Eine runde Zahl …

Vorhin hatte ich den Blogstatus mir zu Gemüt geführt und mit großen ungläubigen Äuglein sah ich, dass es bei mir mittlerweile über 1000 Kommentare gibt.
Wollte auch gleich wissen, wer der 1000ste Kommentar-Schreiber war …
…hmpf, das war ich dann wohl selber …
… und der 999ste war ich auch …

Aber der 1001. Kommentator,
der Tausendunderste,
war wer total ganz völlig anderes:

Prinz Rupi.

Und was sagt mir das?
Neben Prinz Rupi bin ich es, der sich hier ganz rege, kreativ, toll und regelmässig in meinem Blog beteiligt …

Daher ein ganz großes Danke an mich. Ohne mich würde dieser Blog hier nicht leben.

Okay, okay.
Ich weiß.
Eigenlob stimmt.
:?:
Äh, moment, soll heißen „stinkt“.
… oder so …

… Mist, immer diese Freud’schen Fehlleistungen …

Daher ein ganz großes Danke an Prinz Rupi. Ohne Dich würde dieser Blog hier nicht leben.

Nebenbei und hauptsächlich:
Der Dank für jene runde Zahl gilt freilich Euch allen hier kommentierenden Lesern.

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Winterträume – Impressionen vom Mittwoch

winter

… und urplötzlich kam im Winter der Winter daher. Einfach so …

Striptease (frei ab 18 Jahre?)

Lang hab ich mit mir gerungen.
Nun gut.
Hier ein Striptease-Film.
Den Männern zur Erinnerung, den Frauen zur Mahnung und den Kindern zur Aufklärung.
Hab ich jetzt wen vergessen?
Ach ja, den anderen zur Belustigung. ;)

Fremder Inder Nacht …

Hier laufen hier viele Inder herum. Und die wischen und putzen und wienern …
Kein Wunder, dass der Flughafen BHX so glaenzt …
Englaender sehe ich hier nur als Passagiere oder als Wachpersonal …

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Gestrandet: 70 Meilen bis Stroke on Tent

1 Dose CARLING („enjoy extra cold“), 1 Beutelchen WALKERS SALT & VINEGAR, ein Buch von Umberto Eco und eine Internetstation, bei der 10 Minuten einen Pfund kosten. Es ist 22:00.
Ich bin in Birmingham gestrandet.
In Ausuebung meines Berufes fuhr ich gen Norden und wollte des Spaetnachmittags zurueck. Eine Blechkarambolage auf der M6 liess mir ausgiebig Zeit die Umgebung des Staus zu begutachten. Ehrlich gesagt, die Gegend war reichlich uninteressant …
So kam es, dass ich vor einer halben Stunde voellig uebermuedet am Flughafen Birmingham ankam, die Hotels in der Umgebung abklapperte und dort Preise von ueber 150 Euro geboten bekam und nun infolgedessen hier im Flughafen sitze.
Das angeblich von meiner Firma gebuchte Hotel hatte keine Buchungsbestaetigung erhalten. Und voll war es zudem auch noch.
Na denn, Prost Mahlzeit.
Mein naechster Flieger geht in knapp sechs Stunden.

Menschen im Flughafen.
Es gibt nichts schoeneres, oder?

Dabei werde ich morgen keineswegs nach Hause, sondern direkt in die Arbeit fahren. Manche Dienstreisen bringen es halt mit sich, dass die Ergebnisse recht unerquicklich fuer manche Abteilungen sind. Und ein Wochenende ungenutzt verstreichen zu lassen, dass kann sogar fuer mich unangenehme Konsequenzen haben.
„Alles fuer den Dackel, alles fuer den Club!“
Nein, so schlimm ist es nicht.

Diese Dienstreise hat eh sowas den gesetzen Murphys gefolgt, da macht diese Nacht den Braten nu auch nicht fett.
Gestern fing sie an.

Ich wachte unschuldig und nichtsahnend auf, liess die Rolladen hoch und sah meinen herzallerliebsten Hassfreund auf die Strasse stuerzen: SCHNEE. Im Radio plauderte der Moderator schon munter aus dem Erfahrungsschatz des OEPNVs und mir wurde anders. Alle Verbindungen zum Flughafen lagen brach. Also rein unter die Dusche, die Kleidung und dann in das naechste Taxi. Dem Fahrer dann die Order gegeben den laengsten Weg zu benutzen, weil es fuer mich der kuerzeste erschien. Ich behielt recht und kam just-in-time zum Einchecken an – trotz schneebedeckten Strassen und ca. 50 km/h ueber der Autobahn.

Dann erzaehlte mir die Fluggesellschaft, dass es wahrscheinlich eine halbe Stunde Verspaetung gaebe und bot mir eine Zeitung an. Die Zeitung nahm ich, der troestende Ausrede bitterer Konsequenz gewiss. Der Gegenflieger aus Bruessel musste wegen dem Schnee am Himmel noch kreisen, also wurde die Ersatzmaschine reisefertig gemacht. Eine Stunde war vergangen, als man uns zum Einsteigen rief. Dabei erzaehlte man uns aber auch noch, dass wir wahrscheinlich noch zwei Stunden im Flugzeug sitzend warten muessten. Der Tower wuerde unsere Maschine erst in die Startreihenfolge einreihen, wenn alle Passagiere an Board seien …

Gut, zwei Stunden haben wir geduldig gewartet. Und dann ging es los.

In Bruessel wartete ich vergeblich auf meinen Koffer. Die freundlichen Belgier verrieten mir, dass der Koffer schon weiter nach Birmingham eingecheckt sei. Nach einer weiteren Stunde warten, hatten sie meinen Koffer aus dem Lager gefischt. Denn Birmingham stand erst am naechsten Morgen fuer mich auf dem Plan.

Auf zum Leihwagenverleih …
Nein, ich muesse noch ein wenig warten, da ich schon drei Stunden spaeter als vereinbart angekommen sei …
Naja, nach zehn Minuten hatte ich dann einen.

Dann ab durch Belgien gen Frankreich, um den inzwischen schon informierten Kunden zu erreichen. Eine Radarfalle bremste mich dann fuer den Rest der Wegstrecke aus … Schoen, dass Radar-Knoellchen auch EU-weit von einem EU-Mitglied einforderbar sind. Da weiss ich, dass ich demnaechst auch wieder Post bekomme.
Also, bin ich dann brav die Geschwindigkeitsregularien beachtend gen Lille gebrettert.

Als ich beim Kunden ankam, musste ich erfahren, dass mein Ansprechpartner generell gegen 16:00 aufhoert zu arbeiten und er nicht mehr da sein … die Arroganz des Kunden, hart zu akzeptieren, aber ich muss sie tolerieren. Umgekehrt duerfte ich mir sowas nicht erlauben. Aber ich kenne da meine Moeglichkeiten, um jene Arroganz von meinem Ansprechpartner diesem heimtueckisch wieder einzuschenken. Sowas nennt man dann auch Kundenmanagement …

Nachdem mich das GPS (TomTom) dann uber die eingetippte Adresse meines Hotels noch direkt zu einem FKK-Club brachte, war der gestrige Tag fuer mich gelaufen.
So fiel ich dann muede ins Bett, um heute gegn halb fuenf wieder aufzustehen und weiter gen Birmingham zu fliegen.
Zwei weitere Kunden.
Und alle beide hatten mir frohe Botschaften bereitet: Arbeit, Arbeit, Arbeit.
Ich will mich ja nicht beklagen, aber ein wenig mehr positiveres faend ich doch hin und wieder auch nicht schlecht …
Und dann konnte ich beim Luxus-Kunden dessen Produkt noch nicht mal selbst benutzen. Denn vor lauter Themendiskussionen blieb dazu keine Zeit mehr.

Und jetzt sitz ich hier an der Internet-Station im Birminghamer-Flughafen und hoffe, dass die Nacht vergeht.

70 Meilen noerdlich von mir liegt Stroke-on-Trent.
Von dort kam ich.
Stroke-on-Trent ist auch der Geburtsort eines bekannten Saengers. Aber das nur so nebenbei. Ist ja auch nicht wichtig.

Wichtig ist, dass ich noch eine Kreditkarte, drei Pfund in bar und eine Digikam mit Ersatzbatterien habe.
Alles andere ist unwichtig.

Ausser morgen stattet mir auf meiner Rueckreise Murphy wieder einen Besuch ab.
Dann ist auch das absolut unwichtig.

Gestrandet in Birmingham.
Nichts besonderes.

Und was habt ihr heute unaufgeregtes erlebt?

meint Euch vom BHX-Flughafen zuwinkend

Careca
:wave:

P.S.: Und morgen Spaetnachmittag nach der Arbeit versuche ich auszuschlafen … toitoitoi …

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Dass das eine vom anderen kommt …

Die GEZ wird von der Staatsanwaltschaft Wuppertal mit einer Razzia belohnt. Wegen Korruption. Angestellte der GEZ, die auch eine eigenwillige Art Härte gegen andere exhibitionieren können, hatten mit ihrer Härte auf Kosten anderer Bordelle besuchen können.

Die Herren Volkerts und Hatz werden angeklagt. Ebenfalls Korruption. Dienstreisen in Form von brasilianischen Bordellbesuchen. Das war einmal für beide. Jetzt können die ihre eigene soziale Härte in Heimarbeit alleine abbauen.

Laut einer Umfrage der Frauenzeitschrift PETRA möchten 50 % der Mann mehr Sex, als sie es derzeit haben. Denn lediglich jede dritte Frau wünscht sich nach der Frauenzeitschrift PETRA mehr Sex. Zugleich haben drei von vier Männern mehr Lust auf Sex als deren Partnerinnen. Deren Bild sieht ganz anders aus: Von sechs Partnerinnen will nur eine mehr Sex. Die Männer wollen mehr, kriegen es aber nicht. Da sind die Frauen härter.

Und jetzt geht mir die Frage nicht mehr aus dem Kopf:
Was haben diese Nachrichten damit zu tun, dass jetzt PFIZER in Deutschland 720 Stellen abbauen will … .

P.S.:
Führende Pornodarstellerinnnen stehen der neuen HDTV-Zukunft skeptisch gegenüber.

„Wie sind alle besorgt“, so Stefani Morgan, Darstellerin bei Vivid Entertainment, einem der größten Studios in diesem Bereich. „Ich möchte eine Fantasie bleiben. Ich möchte keine Fehler zeigen“, so Morgan. Jenna Jameson, Gründerin und Darstellerin beim Studio Club Jenna, meint: „Ich denke, High-Definition ist aus der Perspektive eines Fans toll, da alles so schön in Szene gesetzt wird. Aber aus der Sicht einer Frau hassen wir es, da sie jeden Teil unseres Körpers sehen können.“

Wird jetzt auch in der Porno-Branche es zu einer Senkung des Viagra-Verbrauchs kommen, weil deren Darstellerinnenn angesichts von HDTV streiken.
Okay, PFIZER baut offenbar vor. Wegen der von ihr eigens erschaffenen Härte …