Vogel hin, Vogel her

Hallo Welt,

heute ist der 5. Januar im Jahre unseres Längengrades, auf den sich jeder Papst von 2022 berufen wird. Der Tag ohne Bedeutung. Der Tag vor dem Tag mit Bedeutung, Vor den Drei-König-Tag-Treffens auf dieser Welt, wo immer sich auch drei Könige auf einem Kreuzungsmittelpunkt mit zweihundert Sachen treffen mögen.

Und nicht nur das schale Witze kann jeder. Nur, heute ist der Welttag des Vogels. Der 5. Januar 2022.

Hallo! Vogel!

Tag des Vogels!

Nicht Vögel! Menno.

Vögeln kann jeder feiern, aber Vögel feiern, das können nicht viele. Denn wer hat schon einen Hansi, einen Peterle oder einen Kuki bei sich auf dem Beistelltisch vorm eigenen Gelsenkirch’ner Nieren-Wohnzimmertisch aus den 70er-Jahren? Geldenkirchner Barok? Kennt das noch wer, ausser Herr Tegtmeier von nebenan hier in München?

Na?

Na?

Na?

Richtig. Einen Vogel haben viele. Aber auf einem Beistelltisch neben dem Wohnzimmertisch im geräuschisolierten ‘Besten Zimmer’, isoliert von den beiden Scotish-Fold-Hauskatze und den domestizierten ‘Fliegenden Piranha-Fischleins’ aus klandestiner Polenzucht und unverhohlener ‘Rettet Dörrie’-Haltung der Disney-Neuzeit, das muss man mal erst mal haben können.

Würden diese Heimvögel nicht immer so einen Krach machen, aber mal ehrlich, dann dürften die auch mehr in den Lebensmittelpunkt rücken. Man kann schließlich von den eigenen Kindern nicht dauernd erwarten, dass diese sich während derer Playstation-Sessions und den TicToc-Videoaufnahmen auch noch um solche Nerverle wie Peterle, Hansi, Pupsi, Kuki und Kekerle kümmern. Die stören den eigenen Hauskinder-Spielenden doch nur, wenn jene lauschen müssen, von wo der böse Feind anschleicht, um jenen mit der Effizienz-modifizierten AK47 gerechterweise niederzumähen. Feind ist Feind. Der gehört niedergemetzelt. Ein Hoch auf das Schwarz-Weiß-Denken in Zeiten von 6k-HDR-Plus.

Und vergesst nicht niemals nicht: zum 24. Dezember wurde bereits ne fette dicke Gans verspeist. Nein, nicht die unerträgliche Nachbarin oder die Frau vom Controlling, welche wieder die Solo-Spesen vom Drei-Sterne-Restaurant gestrichen hatte.

Die eigenen Haustiervögel könnten in Relation uns dazu mal etwas dankbarer sein. Weil zum ersten wurden jene beim weihnachtlichen Gansvogel-Verzehr in Sichtweite des Essentisches platziert. Das nennt sich artgerechte Haltung bei uns Menschen. Und zweitens wurden jene Haustiervögel nicht bereits um 17:59 mit dem Küchenhandtuch abgedeckt.

Dankbarkeit darf nicht heißen, dem Herrchen, Frauchen oder Kindchen am Essenstisch demonstrativ den Vogel zu zeigen. Dankbarkeit muss heißen, das gewünschte Lied fehlerfrei und in UHD-HiFi-Qualität vor zu flöten. Ohne nervend zu werden. Welcher Vogel es trotzdem wagt … ab in die Abstellkammer! Wir können auch anders! Nennt uns nur nicht unmenschlich. Schließlich können wir dann auch anders: menschlich halt.

Heute ist Tag des Vogels. Internationaler, welcher einer. Vogeltag.

Lasst uns diesen Vögeln gedenken, wenn die mal wieder unseren Autos die verkehrsrechtliche Vorfahrt nehmen und dann auch noch mit deren Kadaver-Überresten unsere Straßen verschmutzen. Wenn diese zum wiederholten Male rücksichtloserweise Fliegzeuge zur Notlandung zwingen, was dann in den Meldungen mit “Vogelschlag” verzeichnet wird. Oder wenn der aktuelle amerikanische Truthahn-Präsident dieses Jahr wieder einen mitregierten Truthahn von der Truthahn-Bratröhre begnadigt. Das ist Vogel-Gedenken.

Tag des Vogels.

Ach, Leute. Wisst ihr was? Das ist mir total wumpe.

Vogel hin, Vogel her. Wenn mir so ein Vogel im Verkehr in die Quere kommt, kriegt der die Hupe meines E-Smarts. Ansonsten brettere ich den nieder. Quid pro quo. Genug Newtonmeter hat mein neuer umweltfreundlicher E-Smart dafür auf alle Fälle. Und Gewicht auch noch. Tschüssikowski, du für mein mobil-flexibles Fortbewegungsbedürfnis contra inempathisches Naturflugwesen.

Das Rad des Lebens. Es kommt immer drauf an, auf welcher Seite so ein anderer Vogel sich halt mal befindet. Vorm Rad und somit gleich auch unterm Rad. Oder auf dem Steuerungssitz des Fahrzeugs, welches der Lenker vom Rad ist. Gelernt ist gelernt. Mit Ausbildungszertifikat.

Heute ist Tag des Vogels. Hat wer da etwas dagegen? Menno! Dann geh halt vögeln, du unsensible Vogel-Sau!

Pustefix als Lebensprinzip auf dem Misthaufen

Hallo Welt!

Wir schreiben den 4. Januar 2022 und heute ist der internationale Tag der Brailleschrift und der internationale Welthypnosetag.

Garantiert denkt nun der ein oder andere Mensch: “Was geht mich das an? Ich lese eh nur den neusten Informationen auf Instagramm. Manipulieren und belügen lass ich mich nicht, nicht wahr“.

Und mit Sicherheit kommen dem andere oder einem Mensch folgende Gedanken: “Spezieller Tag für Social-Media-Blasen: #heuteschoneineblaseerzeugt #blasenfürblasenfetischisten, #jedertagisteinwelttag.”

Zudem fühlt sich manch ein anderer Mensch als Alphatier und äußert sich seiner Mitwelt mit Allgemeinplätzen wie: “Menschen sind aktuell kaum noch zugänglich, nicht erreichbar, einfach in ihrer Blase gefangen.”

Ich selber denke mir nur dazu mein Teil: “Was wäre ein Mensch ohne Blase? Tot? Hat nicht jeder sein Weltthema? Sein Thema, seine individuelle Blase? Ist nicht jeder Mensch ein Einzelwesen?”

Weil sich zuvor erwähntes Alpha-Wesen in seiner Deutungshoheit erheblich gestört und in seiner Definier-Freiheit eingeschränkt fühlt, tönt es mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit ein “Ich nicht!”.

Denn Alphatiere haben keine Blase. Alphatiere haben es sich von Chuck Norris abgeschaut: Chuck Norris hat keine Blase, pinkelt deshalb auch nicht und organisiert deshalb seine Hinterlassenschaften immer nur in großen Haufen.

Welthypnosetag. Und alle starren hypnotisiert auf den großen Haufen Mist und warten jetzt auf das selbsternannte Alphatier der Herde, welches sich dort mitten drauf als Blasen-Beherrscher positionieren wird. Denn kräht der Hahn auf dem Mist, ändert’s sich das Wetter oder es bleibt, wie es ist.

Unabhängig von den Zentren der Misthaufen-Blase existiert die Braille-Schrift, wenn sich Menschen mit Augenlichtproblemen ihre Umwelt u.a.a. mittels Braille-Schrift-Literatur erschließen. Zudem lässt sich mittels Hypnose hilfreiche Umwelten erschaffen, in der ein Mensch für sich Hindernisse minimieren kann und an Lebensqualität gewinnt.

Klar kann man so etwas (also Braille und Hypnose) ebenfalls als “Blase” und somit als Randgruppenbedarfsversorgung klassifizieren, weil es die Mehrheit der Menschen nicht benötigt. Allein, manche Menschen, welche als Hahn auf einem erhöhten Punkt gerne ihre Wahrheiten rauskrähen wollen, finden es immer besser, nur bei anderen Menschen von “Blasen” zu sprechen. Denn so ein Hahn lief in seiner Kindheit den Blasen vom Pustefix hinterher, um jene dann mit spitzen Finger zum Platzen zu bringen. Wenn die Pustefix-Blase das Kind nicht wohlig umgeben wollten, dann hat das Kind jene kaputt gepatscht oder per Fingerzeig zum Platzen gebracht. So ein Hahn lernt auch in seiner Kindheit enorm viel und recht einfach, was es ihm rechtfertigt, das Prinzip in seinem hohen Alter kompromisslos anzuwenden: Lebensprinzipien als verlängerter Arm einer mutmaßlichen glücklichen Kindheit.

Und dann gibt es diejenigen, die beim Wort “Blasen” nur einen Hashtag kennen: , #lieberbjstattwiederneblase.

Blasen folgen/folgt einem einfachen Prinzip

Energy flows, where attention goes.

(Energie folgt der Aufmerksamkeit)

Mal schaun, wie viele Alpha-Wesen dieses Jahr bei mir auftauchen werden, um mit Ratschlägen für Eskimos zu protzen, wie Eskimos in Alaska Vorsorge vor dem nächsten Kälteeinbruch betreiben können. Oder wie ich Eulen in LKWs organisieren muss, um diese erfolgreich nach Athen zu tragen, um mir das Blasen-Geschäft meines Lebens zu vermitteln. Letztes Jahr tauchten diese Alpha-Wesen bei mir immer wieder auf, um ihre Pustefix-Lebenserfahrung unterzujubeln.

Dabei hatten jene Alpha-Wesen lediglich nur ein Talent: “Ghosting”. Einfach kurz mal auftauchen plus erneuter Kontaktabbruch. Alphatiere sind so leicht berechenbar wie jene Blasen, die solche kurz bei deren Pustefix-Aktion erzeugt hatten …