Es ist bald wieder so weit …

Diese Woche fand ich in meinem Supermärktchen an der Ecke Federweisser und Weihnachtsgebäck.
Super, dass die dort schon so weit in die Zukunft denken. Drum hatte ich auch gleich nach Osterhasen gefragt. Man schickte mich schulterzuckend in den Kabuff des Marktleiters. Der wies mich ab. Er hatte keine Zeit für mich. Während er alte Nikoläuse des letzten Jahres auszog und in Osterhasen-Aluminium-Mäntelchen einwickelte, verließ ich enttäuscht dessen Büro.
Hab mir als Ersatz Weichgummi von Hans Riegel, Bonn, im Weihnachtsbaumformat mitgenommen. Werde jetzt bis Dezember monatlich einmal Weihnachten feiern, Spekulatius kauen und erhitzten Federweisser als Glühwein trinken …

Der Zusammenhang zwischen Sex und Musik

Die Wissenschaft hat festgestellt, …
… das Marmelade Fett enthält. Darum essen wir jetzt auf jeder Weise Marmelade eimerweise …

Zurück zum Ernst des Lebens und weg von den Kinderreimen mit seinen Kindermelodien.

Was wären wir ohne Wissenschaft?
Gut, das hatte ich im vorletzten Post schon beantwortet. Oder gemeint zu beantworten, was Leser meines Posts weniger so empfanden.

Egal.

Die englische Universität von Leicester hat der Verbindung zwischen Musikgeschmack und Lebensstil hinterher geforscht und dabei festgestellt haben, dass 38 Prozent der HipHoper und 29 Prozent der Dance-Musik-Anhänger in den letzten fünf Jahren mehr Sexualpartner als beispielsweise Country-Musik-Fans, von denen nur 1,5 % mehr als einen Sexpartner in den letzten fünf Jahren hatten.

Hip-Hopper und Dance-Fans stehen am wenigsten auf Religion, Recyclen, alternative Energiegewinnungsmöglichkeiten, höhere Steuern und staatliche gesundheitsprogramm. Allerdings sollen auch die HipHoper und Dance-Fans auch häufiger mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sein. Insbesonders wegen Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Und was ist mit den Klassik-Fans und den Oper-Fans?
Gut, dass auch hier die Studie eine Antwort parat hat: Nur knappe 18 Prozent fielen mal kriminell auf. Ein Viertel der Klassik-Fans kiffte in den letzten fünf Jahren einmal und die Opern-Fans experimentierten mit „magischen“ Pilzen.

Was will uns diese Studie sagen?

Was schliessen wir daraus?
Geht lieber nicht zu Klassik-Konzerten oder in die Oper. Denn dann bleibt euch kaum was für nen ordentlichen Rausch übrig. Die Eintrittspreise sind so hoch, da wandert man wohl eher in den Wald aus und sucht sich seine besondere Pilze, um sich seine Portion Drogen reinzupfeifen.

Am besten ist es, ihr steht gesittet auf Hip-Hop-Musik und Dance-Musik. Dann habe ihr verdammt viel rauschenden Sex mit verdammt vielen Menschen und es bleibt auch noch genug sich zuzudröhnen.

Übrigens, Dance-Fans, R&B’ler, Rock-, Disco-, Pop- und Indie-Fans waren zu 50% Leser der englischen Boulevard-Zeitung THE SUN, welches ein niedrigeres Niveau als die deutsche BILD hat.
Hm.

Und was ist mit den Country-Fans?
Die lesen lieber was in Richtung YELLOW PRESS.
Und sonst?
Man weiss es nicht.
Klar ist lediglich, sie gefährden nicht eure Ehe und sie unterstützen auch nicht aktiv die Drogen-Mafia …

Wie gut, dass ich auf Dance-Musik steh‘ …

Stromberg meets Hollywood … oder: Die kleine Kneipe in unserer Strasse

„Stromberg“ – mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle – ist ne Serie im Fernsehen, an der sich die Geister scheiden.
Dem einen berichtet sie zu realistisch über den Büroalltag, dem anderen ist sie nicht lustig genug und die dritten geniessen es einfach.

Im Internet gibt es aber noch ne weitere Folge für alle drei Parteien:

Stromberg meets Hollywood.
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Musik ist eine Hure, die mit jedem Text geht. (Ernst Bloch, Philosoph)

Super.
Was wären wir schon ohne die Wissenschaft?
Richtig.
Papst-Gläubige oder Papst-Gläubiger.
Wir Deutsche sind ja über unsere äussere Säkularisierung total stolz.
Säkularisierung?
Gemeint ist freilich damit jede Art der Verweltlichung, die Trennung von Staat und Kirche.
Oder wie der Kölner Kardinal Meisner sagen würde: „Entchristlichung“
Innen drinnen leben wir geistig zwar alle irgendwo zwischen Calwinismus und Hedonismus, aber immer irgendwie betont christlich.
Und damit es niemand vergißt, betonen wir hier das letztendlich ja immer wieder. Insbesondere dann, wenn es richtig opportun ist. Und zwar dass wir in einer christlichen Gesellschaft und nicht in einer muselmanischen, kaftanischen oder pluderhosenmässige Gesellschaft leben. Kopftücher nein, aber politisch korrekter Ethikunterricht mit Holzkreuz über der Tür.

Doch zurück zur Wissenschaft.
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