Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, ….

Beschichtete Plastikscheiben, die die Welt braucht:
Heidi Klum und „Wonderland“.
Die CD-Scheibe zum Weihnachtsfest.

Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, ….

Damit reiht Heidi Klum sich musikalisch gnadenlos nahtlos in so bedeutsame Musik-Publikationen wie von Dolly Dollar, Dolly Buster und Paris Hilton ein.

Hoffentlich verkauft sich die CD millionenfach. Denn der Gesamterlös von dieser Silberscheibe geht an das Kinderdorf Bethanien in ihrem Heimatdorf Bergisch Gladbach

Und wie ist das Lied?
Zitat Heidi Klum:

„Der bringt dich einfach in eine gute Stimmung! Jedes Mal, wenn ich das Lied bei uns zuhause abgespielt habe, sind die Kinder immer dazu herumgehüpft.“


Schön.
Wir wollen hüpfen.
Wir alle.
Her mit der Scheibe.
Sollten wir es wagen, bei „Heidi sucht das nächste Top Model“ zur Salzsäule zu verkommen, legen wir die Scheibe auf und hüpfen auf Teufel komm raus.

Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, Tra Lala, ….

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Póg mo thóin (übersetzt: "Küss meinen Arsch")

Dunkel war’s, der Mond schien helle,

als ich die Tür zum Sex-Shop aufschob.

Die kalte, abgasschwere Luft der Strasse liess ich hinter mir und betrat das Etablissement mit warme, gefiltert klare Luft, da wo jeder sagt, es herrsche nur Unmoral, Perversion und Männermuff.

Nachdem ich mich an den zwei obligatorischen Kundinnen bei den Anal-DVDs in den Laden hineinschob und mich so umsah, was es neues gibt auf dem Erotik-Markt, registrierte ich schlagartig die Hintergrundmusik …

Jem Finer :!:

Vielen dürfte der Name nichts sagen. Dafür aber mehr der Name The Pogues. Die irische Folk-Punk-Band, die sich anfangs noch „Pogue Mahone“ (siehe obige Überschrift) nannte.

Die Musik, die da lief, erkannte ich sofort und mir fiel die deutsche Coverversion der Kölsch-Rock-Band BAP ein: „Weihnachtsnaach“.

„The Pogues“.

Wie lang ist das jetzt her …

Die gehörten zu den 80igern wie der kalte Krieg und der NATO-Doppelbeschluss. Aber „The Pogues“ waren der positive Pol einer aufgewühlten Zeit, die mit einem Mauerfall endete.

Was in dem Erotik-Laden noch angeboten wurde, war mir egal. Ich hörte der Musik zu und als die CD endete, verliess ich den Laden und schob mich schon wieder an zwei Frauen vorbei.

Was es in dem Laden gab?
Sicher.
Männer und Frauen vor und in den Regalen mit Sex-Artikeln jeglicher Art.
Aber das war unerheblich.
Die Musik der „The Pogues“ begleitete mich bis nach Hause, bis ich die LPs fand und auflegte …

<font face="ComicSansMS" color="darkblue" size="4">Ausgeträumt …</font>

Das „All american girl“ ist nun endgültig auf dem Boden der Allerweltsmenschen angekommen.
Anfangs träumte sie noch öffentlich von dem Leben als jungfräulicher, tugendhafter „Küche-Kirche-Kinder“-Frau, dann fiel sie durch Alkoholexesse auf, verheiratete sich mal schnell in einer Kapelle, um noch schneller diese Heirat annulieren zu lassen. Dann plaudert der „sexiest man alive“ aus, dass sie schon lange vor der Kapellenheirat keine Jungfrau mehr war und das dank ihm. Und nun hat sie nach zwei Jahren beim Scheidungsgericht den Bankrott ihrer Ehe angemeldet.

Was sagen wir dazu?
Willkommen im wirklichen Leben, liebes Disney-Püppchen.

Und für alle die gerne an Frau Spears Speerwerfen frei dem Motto „Hit me baby one more time“ üben möchten, empfehle ich den folgenden Link:
http://www.indiaarcade.com/swf/20448.swf

Oder für ein bischen Lesestoff von Frau Spears speziellen Fans: Hellway to heaven

Tja, that’s life …

Oder wie William Shatner mit einem Buchtitel es mal ausdrückte:
„Get a life“

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Nimm das! Frühlings erwachen …

Hab erfahr’n, dass TAKE THAT am 24. November eine neue CD rausbringt. Nach elf Jahren! Freue mich schon riesig auf die Tournee. Werde definitiv auch hingehen. Habe ebay-Ticket für England ersteigert. Wird dort wohl eindeutig Frauenüberschuss herrschen. Hoffe allerdings, dann nicht wie vor dreizehn Jahren erneut zu sabbern. Habe schon mal mein „Ich mag Gery Barlow“-T-Shirt rausgekramt und ne Packung Viagra mir im Internet vorbestellt. Erwarte, dass mich dann eine der inzwischen endgeilen Endzwanzigerinnen abschleppen wird.
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Malageña salerosa

Eine Musik hat mich am Wochenende verfolgt. Sie kommt im Film „Kill Bill Vol.2“ vor:

„Malageña salerosa“ von Chingnon

Die Musik weckt Erinnerungen an vergangene Zeiten in mir.
Vor meinen Augen tauchen die beiden ehemaligen chilenischen Kneipenbesitzer Don Miguel und Don Gustavo auf.
Beide waren damals die Besitzer einer Traditionskneipe mit Namen „Lennet Kann“. Sie machten aus einer ehemaligen Printenkneipe eine Art europäisch-lateinamerikanischen Treffpunkt.

Don Miguel selber war klein und untersetzt und erinnerte ein wenig an „kleines dickes Müller“ oder an Ailton. Sein Lachen beherrschte er vollkommen. Lachte er, war es wie eine la Ola. Es pflanzte sich fort. War er mies gelaunt, dann herrschte selten gute Stimmung im „Lennet Kann“.

Sein Bruder Don Gustavo war das Gegenteil von ihm. Hager, mit scharfen, markanten Gesichtszügen und spärlich im Lachen. Ein wenig unterkühlt wirkend. Harte Schale, weicher Kern.

Beide wirkten wie Patt und Pattachon.
Wie Sonne und Mond.
Wenn beide in einer Linie mit ihrer Stimmung lagen, dann herrschte gnadenlose Flut. Die Stimmung schwappte wie eine Springflut durch die Kneipe. PISCO (chilenischer Traubenschnaps) machte die Runde und es herrschte Ausgelassenheit.

Und auf den Höhepunkt dieser Stimmung kam es dann immer zur Explosion, wenn Don Miguel zu seiner Single griff. Seine Lieblingssingle auf den Plattenteller legte und deren Kratzen durch die Lautsprecher tönte. Dann griffen Don Miguel und Don Gustavo gemeinsam zum Mikro.

„Malageña salerosa“

Es war die Erfindung von Karaoke, bevor es in jener Stadt jemand wusste, was überhaupt Karaoke war. Und wenn beide hinterm Tresen sangen, dann erstarb jedes Gespräch und die Aufmerksamkeit galt voll den beiden Brüdern. Selbst das Licht in der Kneipe schien geheimnisvoller. Ein Gänseschauerfeeling griff Raum in der Kneipe, wenn die beiden die hohen Töne des Liedes lange anhielten und vergessen machten, dass beide Raucher waren.
Die Kneipe gehörte ihnen und wurde zu ihrer exklusiven Bühne, wenn das südamerikanische Liebeslied an jene unbekannte schöne Frau erklang, an jener „Malageña salerosa“

Welch schöne Augen Du hast (Qué bonitos ojos tienes)
Unter diesen beiden Augenbrauen (Debajo de esas dos cejas,)
Unter diesen beiden Augenbrauen (Debajo de esas dos cejas,)
Welch schönen Augen Du hast (Qué bonitos ojos tienes)
Sie möchten mich ansehen (Ellos me quieren mirar)
Aber Du läßt sie nicht (Pero si tú no los dejas,)
Aber Du läßt sie nicht (Pero si tú no los dejas,)
Nicht einmal blinzeln (Ni siquiera parpadear.)

Anmutige Malageña (Malageña salerosa,)
Ich wünschte, Deine Lippen zu küssen (Besar tus labios quisiera,)
Deine Lippen wünschte ich mir (A tus labios quisiera)
Anmutige Malageña (Malageña salerosa,)

Und Dir zu sagen, mein hübsches Kind (Y decirte, nina hermosa)
Dass Du schön und bezaubernd bist (Eres linda y hechicera)
Dass Du schön und bezaubernd bist (Eres linda y hechicera)
Wie die Unschuld einer Rose. (Como el candor de una rosa.)

Wenn Du mich wegen meiner Armut geringschätzt (Si por pobre me desprecias)
Kann ich das verstehen (Yo te concedo razón)
Kann ich das verstehen (Yo te concedo razón)
Wenn Du mich wegen meiner Armut geringschätzt (Si por pobre me desprecias)

Ich kann Dir keinen Reichtum darbieten (Yo no te ofrezco riqueza)
Ich schenke Dir mein Herz (Te ofrezco mi corazón)
Mein Herz schenke ich Dir (Te ofrezco mi corazón)
Zum Tausch gegen meine Armut (A cambio de mi pobreza)

Anmutige Malageña (Malageña salerosa,)
Ich wünschte, Deine Lippen zu küssen (Besar tus labios quisiera,)
Deine Lippen wünschte ich mir (A tus labios quisiera)
Anmutige Malageña (Malageña salerosa,)
Und Dir zu sagen, mein hübsches Kind (Y decirte niña hermosa)
Und Dir zu sagen, mein hübsches Kind (Y decirte niña hermosa)
Dass Du schön und bezaubernd bist (Eres linda y hechicera)
Wie die Unschuld einer Rose (Como el candor de una rosa)
Wie die Unschuld einer Rose (Como el candor de una rosa)

Applaus tobte durch die Kneipe und PISCO war beiden gewiß.

Aber die Geschäfte liefen immer schlechter. Die Lateinamerikaner blieben aus und Don Gustavo ging seinen eigenen Weg.
Irgendwann hatte dann Don Miguel das „Lennet Kann“ weiterverkauft und wollte nach Chile zurückkehren.
Die Kneipe verlor ihren Glanz. Der neue Besitzer versuchte alles, den Geist des „Lennet Kann“ zu halten. Aber er war mit Don Miguel gegangen.

Drei Jahre später kehrte ich in jener Stadt zurück. Das „Lennet Kann“ existierte noch immer und auch der neue Besitzer war noch drin. Aber seine Augen verrieten, dass die Geschäfte noch schlechter liefen.
Ich fragte nach Don Miguel. Er sagte mir, dass Don Miguel wieder in der Stadt sei. Aber er kellnere nun. Er hätte auf dem Stadtberg gekellnert. Aber dort sei er gegangen. Man sagte, er sei in der neuen Kneipe am Bushof bei dem Museum.

Ich verliess die Kneipe und ging zu der Kneipe zwischen Bushof und Kaufhaus. Dort stand Don Miguel in seiner üblichen Pose: breit lächelnd hinter dem Tresen.
Ein riesiges „Hallo“.
Und ich fragte ihn nach seiner Schallplatte. Er lächelte traurig und sagte er hätte sie beim Umzug verloren gehabt. Aber das sei nicht schlimm, denn jeder hätte ihm damals bestätigt, dass er nicht gut singen konnte.

Er holte einen Zeitungsausschnitt aus seiner Tasche hervor. Ein Zeitungsausschnitt der BILD-Zeitung aus alten Tagen, zu der Zeit als er noch Besitzer vom „Lennet“ war:
Don Miguel am Brunnen unter Kaiser Karl, dem Erbsenkopf seinen Brunnen, vor dem Rathaus. Don Miguel mit Gitarre in der Hand.
Don Miguel lachte sein breites Lachen:
„Die Doofen schreiben, ich sei ein Stadt-Original geworden und spiele und singe dauernd am Karlsbrunnen. Ich kann überhaupt keine Gitarre spielen.“

Zurück in der Gegenwart klingt das Lied durchs Radio und der Moderator verweist zuvor noch auf Tarantinos Musikgeschmack und den Film „Kill Bill“.

In Gedanken fliege ich zurück.
Eine Zeitreise über die Musik.
Das Lied an die anmutige Rose Malageña bringt mich zurück in meine Vergangenheit …

Der Zusammenhang zwischen Sex und Musik

Die Wissenschaft hat festgestellt, …
… das Marmelade Fett enthält. Darum essen wir jetzt auf jeder Weise Marmelade eimerweise …

Zurück zum Ernst des Lebens und weg von den Kinderreimen mit seinen Kindermelodien.

Was wären wir ohne Wissenschaft?
Gut, das hatte ich im vorletzten Post schon beantwortet. Oder gemeint zu beantworten, was Leser meines Posts weniger so empfanden.

Egal.

Die englische Universität von Leicester hat der Verbindung zwischen Musikgeschmack und Lebensstil hinterher geforscht und dabei festgestellt haben, dass 38 Prozent der HipHoper und 29 Prozent der Dance-Musik-Anhänger in den letzten fünf Jahren mehr Sexualpartner als beispielsweise Country-Musik-Fans, von denen nur 1,5 % mehr als einen Sexpartner in den letzten fünf Jahren hatten.

Hip-Hopper und Dance-Fans stehen am wenigsten auf Religion, Recyclen, alternative Energiegewinnungsmöglichkeiten, höhere Steuern und staatliche gesundheitsprogramm. Allerdings sollen auch die HipHoper und Dance-Fans auch häufiger mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sein. Insbesonders wegen Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Und was ist mit den Klassik-Fans und den Oper-Fans?
Gut, dass auch hier die Studie eine Antwort parat hat: Nur knappe 18 Prozent fielen mal kriminell auf. Ein Viertel der Klassik-Fans kiffte in den letzten fünf Jahren einmal und die Opern-Fans experimentierten mit „magischen“ Pilzen.

Was will uns diese Studie sagen?

Was schliessen wir daraus?
Geht lieber nicht zu Klassik-Konzerten oder in die Oper. Denn dann bleibt euch kaum was für nen ordentlichen Rausch übrig. Die Eintrittspreise sind so hoch, da wandert man wohl eher in den Wald aus und sucht sich seine besondere Pilze, um sich seine Portion Drogen reinzupfeifen.

Am besten ist es, ihr steht gesittet auf Hip-Hop-Musik und Dance-Musik. Dann habe ihr verdammt viel rauschenden Sex mit verdammt vielen Menschen und es bleibt auch noch genug sich zuzudröhnen.

Übrigens, Dance-Fans, R&B’ler, Rock-, Disco-, Pop- und Indie-Fans waren zu 50% Leser der englischen Boulevard-Zeitung THE SUN, welches ein niedrigeres Niveau als die deutsche BILD hat.
Hm.

Und was ist mit den Country-Fans?
Die lesen lieber was in Richtung YELLOW PRESS.
Und sonst?
Man weiss es nicht.
Klar ist lediglich, sie gefährden nicht eure Ehe und sie unterstützen auch nicht aktiv die Drogen-Mafia …

Wie gut, dass ich auf Dance-Musik steh‘ …

1., 2., 3., das Lästermaul, das ich nun mal bin, …

Whitney Houston lässt sich jetzt von ihrem Männe Bobby Brown scheiden. Whitney Houston, das ist die Sängerin, die ein Superstar wurde und sich dann zusammen mit ihrem Mann mit Koks zudröhnte. Angeblich lässt sich Whitney Houston nicht nur deswegen von ihrem Männe scheiden, weil ihr erstens dessen Prügelorgien jetzt endgültig nicht nur reichten, sondern zweitens vielleicht auch, weil er ihr in letzter Zeit nur noch Koks minderer Qualität besorgte. Das nennt man drittens emotionale Grausamkeit in der Ehe …
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